Was wäre der nächste Schritt?

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  • #41
zum Mars wäre genauso wenig ein wirtschaftlicher Fortschritt wie die Reise zum Mond.

Sehe ich genauso, wieso du jedoch davon auf deinen nächsten Satz kommst erschließt sich mir nicht. Weil es nicht profitabel ist, ist es Quatsch? Oder weil es noch nicht geschah, aber fest geplant ist, auch von der NASA (von den privaten Marsmissionen spreche ich hier garnicht)?
 
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  • #43

Ich habe es nicht als vollendete Tatsache verkauft, sondern als Stand der festgeplanten Dinge.
Den verlinkten Artikel hast du gelesen, ja?
Die NASA setzt bei der Marsmission Priorität und sie haben es fest vor. Roskosmos ebenfalls.
Und Mars One soll ja, wenn es nach Planung verläuft, 2018 starten.
 
TheHSA schrieb:
Ich habe es nicht als vollendete Tatsache verkauft, sondern als Stand der festgeplanten Dinge.

Es gibt keine festen Pläne der NASA sondern nur politische Statements und eine nebulöse Ankündigung für 2030 ff.

Vielleicht habe ich auch das Thema nicht verstanden. Hier geht es wohl um die üblichen Fortschritts-Träumereien nach dem Motto "Alles wird möglich" :D
 
Aber wenn Autos bereits jetzt mittlerweile Daten austauschen, fast jeder Bürger über sein Handy ortbar ist, nach Einführung der Europäischen Bankdaten in ein paar Jahren das offizielle Bargeld Geschichte sein wird, dann wird man in einer Welt leben, die vor 30 Jahren keiner so hat kommen sehen.
Doch, George Orwell - und dessen Erwartungen werden sicher auch noch übertroffen...
 
Zumal "bargeldlos" ja nicht heißt, daß alles billiger wird; eher im Gegenteil. :p
 
Der Ausdruck Revolution bei ""industrieller Revolution" ist irreführend für Menschen der heutigen Zeit. Denn Revolution ist ein schneller Wandel, was aus heutiger Sicht für einen Zeitraum von vielleicht mehr als 100 Jahren keiner so nennen würde, betrifft es doch mehrere Generationen.

Das 19. Jahrhundert hat etwas länger als 100 Jahre gedauert, von 1789 bis 1914.

In diesem Zeitraum haben die Lebensbedingungen der Menschen sich einschneidender und schneller geändert als jemals zuvor.

Für viele Menschen war dies eine plötzliche, abrupte Veränderung gewesen, zum Beispiel wenn sie von Land flüchten mussten, weil sie dort verhungert wären, und wenn diese Menschen statt auf dem Acker in der Schwerindustrie Arbeit fanden, bei Krupp als einer unter 70.000.

Selbstverständlich wurde diese Veränderung von den Betroffenen als Revolution empfunden. Diese Veränderung hat den Begriff "Revolution" überhaupt erst in Umlauf gebracht, die Revolutiontheorien entstammen nämlich jener Zeit.

Du stellst Dir die industrielle Revolution viel zu gemütlich vor.
 
Die Zukunft wird sich um den Klimawandel und Energie drehen. Wenn wir genug saubere Energie haben, haben wir so viel Süßwasser wie wir wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meine nicht jetzt das sie als erstes den Mond, Mars kolonialisieren und sowas, aber eher so Flugzeuge, die im All von A nach B fliegen, Weltraumtourismus, Waffensystem im Weltall und sowas.

Das wird wohl nicht in naher Zukunft sein und scheint mir keine Auswirkung für die Menschheit zu haben, wird es doch nichts für die Massen sein.
Von Satelliten profitieren wir alle, aber ich sehe jetzt keinen Unterschied darin, ob Menschen auf dem Mond waren, oder nicht. Wie hat sich das Leben dadurch verändert?

Doch, George Orwell - und dessen Erwartungen werden sicher auch noch übertroffen...

Warum dann 'doch'?
Das ist doch, was ich sage. Es wird sich keiner vorgestellt haben, nicht mal wer Orwell gelesen hat. Es ist doch bereits jetzt anders gekommen
Bei '1984' gab es einen Bösen, der aktiv die Bevölkerung ausspionieren und Überwachen mußte. Er mußte die Technik aufbringen und entweder unter Zwang oder heimlich bei den Menschen plazieren.
Heute kommt die Technik aus der Industrie und dem Konsumverhalten der Menschen, die die Technik auch noch selber kaufen.
Der Staat muß die Daten nur noch abgreifen und zusammenführen.
 
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