ach Mist, sorry.
Genau das Gegenteil wollte ich sagen, sollte doch aber auch aus dem Kontext klar werden...
ich editiers raus.
Ich kenne auch jemanden der in der Schweiz arbeitet.
So lange man dort Arbeit hat ist es als Ausländer sicher nett, rein finanziell.
Aber er durfte auch erfahren wie es ist wenn man dort arbeitslos wird.
Kein Vergleich mit dem deutschen System. Wobei das wohl auch daran liegt, dass er als arbeitsloser Deutscher in der Schweiz logischerweise weniger bekommt als in Deutschland.
Ich bin der Meinung, die 9% Ausländer die wir hier haben, sind eben aus anderen Gründen eingewandert als die 23% in der Schweiz.
Dazu kommt noch, und das wiegt deutlich schwerer, ich glaube kaum, dass es in der Schweiz so viele Menschen mit Migrationshintergrund und schweizer Pass gibt wie in Deutschland Menschen mit deutschem Pass und Migrationshintergrund.
Und das auch prozentual gesehen, logisch.
Daher bin ich der Meinung, die 23% sagen nichts aus, die 9% ebensowenig.
2 nicht aussagekräftige Prozentsätze miteinander vergleichen?
Wie schwer/leicht ist es denn die schweizer Staatsbürgerschaft zu bekommen im Vergleich zur deutschen?
Wie viele Menschen wurden denn während des 2. WKs aus der Schweiz vertrieben und wanderten danach zurück (oder deren Kinder)und brachten nach Jahren in der Fremde eine fremde Kultur mit, und bekamen sofort den schweizer Pass?
Wie viele Arbeitskräfte kamen denn in den 50er und 60er Jahren in die Schweiz und haben mittlerweile den schweizer Pass?
Sicherlich bei allem im Vergleich zu Deutschland eher weniger...
Butter bei die Fische, wie viele Menschen leben denn überhaupt in der Schweiz die einen Migrationshintergrund aber den schweizer Pass haben?
Nein, die nackten Zahlen zu vergleichen ist Schwachsinn, man sollte da schon mal genauer hinschauen.
Und das Argument die Stimmung in der Schweiz ist dort nur so wegen der 23% und hätten wir hier 23 % wären schon längst wieder die brauen Brigaden aufmaschiert, das ist Schwachsinn.
In Deutschland leben mit Sicherheit heute schon DEUTLICH mehr Menschen mit Migrationshintergrund, mehr Menschen die man als Einheimischer als "Ausländer" betrachtet (unabhängig von der Staatsangehörigkeit) als in der Schweiz.
Wir sind einfach mittlerweile eine Multikulti-Nation. Und dafür gibt es bei uns wirklich vergleichsweise wenig Probleme in die Richtung.
Auch wenn die Medien und das Ausland sich gerne mal an Einzelfällen hochziehen.
Der wahre Ausländerhass, die wahre Fremdenfeindlichkeit, die ist nicht in Deutschland, schon seit Jahrzehnten nicht mehr.