[Politik und Gesellschaft] Kein Anti-Spionage-Abkommen zwischen den USA und Deutschland

Wie berichtet, weigern sich die USA jetzt doch ein Anti-Spionage-Abkommen zu unterzeichnen.

Im August hatte der damalige Kanzleramtschef Pofalla die Affäre rund um die NSA für und ein . Allerdings gab es schon im November die darauf hingewiesen haben dass die USA sich auf kein derartiges und weitreichendes Abkommen einlassen werden.
 
Es ist ja historisch umstritten, ob eher Hitler oder eher die oberste Heeresleitung mehr auf einen Ostfeldzug gedrängt haben soll.
Für den 'Iwan' war das damals ja auch egal. Der Überfall fand statt.
Und hat die "Hauptverwaltung der Aufklärung" die Pläne gekannt? Nein.

Es gab von ihrer Seite mehrmals Hinweise auf eine Möglichkeit, daß Angriffe geplant werden könnten.
Dieser Kartenlegerei konnte Stalin jetzt Aufmerksamkeit schenken oder nicht. Er und seine Generäle taten dies bekannterweise nicht.
Aber der Geheimdienst hatte ja auch nicht zu bieten.

Auch von Seiten des dt. Reiches ist keine geheimdienstliche Tätigkeit im Zusammenhang mit dem Überfall von Bedeutung bekannt.

So zeigt sich wieder einmal die Bedeutungslosigkeit von Geheimdiensten.
 
Oh, 7 Seiten schon und jetzt sind wir erst bei den netten Deutschen die Besuch von den Nazis in einem UFO bekamen und durch Gehirnmanipulationsstrahlenwaffen auf Nazi gepolt worden sind und nach dem 2. WK und dem davonfliegen des UFOs alle rechtschaffene Mitmenschen waren?
 

So zeigt sich wieder einmal die Bedeutungslosigkeit von Geheimdiensten.
Zum Einen ist das hinsichtlich des Themas egal. Zum Anderen ist es interessant wie du nur wegen fehlendem Wissens auf eine Bedeutungslosigkeit schließen kannst.
Es ist essentiell zu wissen was die Andere über einen wissen,denken, was sie entwickeln oder verfügen, egal ob im Kriegs oder Friedenszustand oder sogar Bündnispartner, dabei ist es egal ob politische oder militärische Ziele im Vordergrund stehen.
Eher ist nicht die Spionage der USA ein Beleidigung deutscher Interessen, sondern die fehlende Gegenspionage, der fehlende Abwehrdienst, die fehlende informationstechnische Blockade!
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist essentiell zu wissen was die Andere über einen wissen,denken, was sie entwickeln oder verfügen, egal ob im Kriegs oder Friedenszustand oder sogar Bündnispartner, dabei ist es egal ob politische oder militärische Ziele im Vordergrund stehen.

Essentiell?

Für welche Art von Gesellschaftsmodell? Warum sollte man davor zurückschrecken Menschen zu morden, um an Informationen zu kommen? Gbt es da irgendeinen Codex und wurde der international beschlossen? Wo ist die Grenze für Dein essentielles Modell?

Das ist Kapitalismus pur und ohne Gnade. Oder ist für Dich badauerlicherweise das Leben ein ständiger Kriegszustand?

Dann muß man sich auch nicht wundern, wenn immer wieder heiße Kriege ausbrechen.

Was hat denn ein solcher Zustand mit fairem Wettbewerb zu tun?
 
Dieser Kartenlegerei konnte Stalin jetzt Aufmerksamkeit schenken oder nicht. Er und seine Generäle taten dies bekannterweise nicht. Aber der Geheimdienst hatte ja auch nicht zu bieten....So zeigt sich wieder einmal die Bedeutungslosigkeit von Geheimdiensten.

Jede Unwetterwarnung kann sich als unbegründet erweisen.

Jede Unwetterwarnung kann beachtet oder ignoriert werden.

Sind Unwetterwarnungen deshalb sinnlos?

Überhaupt alle Warnhinweise, die ebenfalls irreführend sein oder ignoriert werden können? Das Streben nach Erkenntnis ebenfalls, weil die gewonnenen Erkenntnisse unbeachtet bleiben oder falsch sein können?

Das ist Kapitalismus pur und ohne Gnade.

Spionage ist das zweitälteste Gewerbe der Welt. An der Spionage ist der Kapitalismus ausnahmsweise einmal nicht schuld. Es gab sie und wird sie geben, solange es a)Geheimhaltung gibt und b)die Menschen wissensdurstig und neugierig bleiben.

Was hat denn ein solcher Zustand mit fairem Wettbewerb zu tun?

Alles. Jeder Wettbewerb ist eine Aufforderung zum Regelverstoß, denk mal an den Sport.
 

Wer kein Wissen hat, kann es nicht anwenden und steht nutzlos am Rande.





Für eine Unwetterwarnung bedarf es hinreichender Hinweise. Wenn eine Mutti den Rat gibt, "Nimm 'mal 'nen Schirm mit. Es könnte ja regnen", dann ist das gut gemeint und Muttis brauchen wir natürlich auch weiterhin.
"Gut gemeint" bedeutet bei Behörden aber schlecht, und braucht keiner.
 
Warum spioniert man das Wetter aus?

Weil man keine bösen Überraschungen erleben möchte.

Warum spioniert mam Staaten aus?

Genau aus diesem Grund.

Möglicher Irrtum ist kein Grund für Unterlassung.

Einzige Möglichkeit, Spionage abzuschaffen: Abschaffung der Geheimhaltung.

Wahre Freunde haben voreinander doch nichts zu verbergen.:)
 
Kein Mensch spioniert Wetter aus.

Eher paßt ein Vergleich mit Lotto. Die Leute spielen Lotto um reich zu werden. Lotto ist aber eigentlich eine Steuer auf Dummheit. Denn man wird eher vom Blitz erschlagen, als daß man gewinnt.
Vernünftigerweise läßt man es bleiben.

Ebenso bei der Spionage.
 
Unpräziser Umgang mit Sprache ist eine Quelle von Mißerfolg, aber gewiß die nicht entscheidende, bei Geheimdiensten.
 

Wer kein Wissen hat, kann es nicht anwenden und steht nutzlos am Rande.
Das ist doch genau der Punkt! Der Staat bzw. die Regierung versucht so viele Informationen wie irgendwie möglich zu erlangen z.B. um politische Entscheidungen einzuschätzen oder zu beeinflussen. Durch die Snowden Leaks kam doch auch ans Tageslicht, dass die britische Regierung Diplomaten abgehört hat um so die Vertragsverhandlungen(ich weiß nicht mehr genau was für ein Abkommen dieses nun war) zu ihrem Vorteil zu beeinflussen.

"Gut gemeint" bedeutet bei Behörden aber schlecht, und braucht keiner.
Diese Einschätzung kannst du garantiert nicht belegen, und schon gar nicht für alle Behörden geschweige denn für jeden Prozess

Teilweise weiß ich auch nicht was du dir so vorstellst was Nachrichtendienste so machen...
Die Nachrichtendienste haben einen extremst großen Teil an Analytikern angestellt, die eben recherchierte Informationen auswerten und analysieren und diese als Dossiers an Entscheidungsträger weiterleiten...


@simpliziss
Für welche Art von Gesellschaftsmodell? Warum sollte man davor zurückschrecken Menschen zu morden, um an Informationen zu kommen? Gbt es da irgendeinen Codex und wurde der international beschlossen? Wo ist die Grenze für Dein essentielles Modell?
Es gibt gewisse Regeln sein sie diplomatischer, ethnischer oder eben nachrichtendienstlicher Natur.
Mal als Vergleich: Um schnell an Geld zu kommen kannst du entweder arbeiten gehen oder eben eine Bank ausrauben, nur eines von beiden wird massive Konsequenzen nach sich ziehen, die dich eigentlich davon abhalten sollen eben diesen Weg zu wählen...
 


Das sie es versuchen, das ist bekannt. Das etwas sinnvolles dabei herumkommt, konnte bisher nicht nachgewiesen werden.

Warum sollte ich belegen, daß das Gegenteil von 'gut' 'gut gemeint' ist, was ja schon sprichwörtlich ist?

Ja sicher haben sie Unmengen an Analytikern und sonstigem. Es wirft ihnen ja auch keiner Untätigkeit vor. Aber die Frage ist doch, wozu? Es fehlt der Nachweis des Nutzen.
 
Einige Leute hier scheinen der Meinung zu sein, daß der Diebstahl geistigen Eigentums ja nicht so schlimm ist.

Erstaunlich ist es auch, daß viele nicht erkennen, wie Spionage zur Festigung einer Vorherrschaft eingesetzt wird.

Spionage ist eine Waffe.
 

Das sie es versuchen, das ist bekannt. Das etwas sinnvolles dabei herumkommt, konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
Nochmal nur weil du den Nutzen nicht kennst heißt es nicht das es keinen gibt. Es ist genauso wie zu behaupten eine Firma bräuchte keine R&D Abteilung, da man ja nur mit dem Verkauf Geld macht, dass aber Innovationen, die aus eben dieser R&D Abteilung kommen, den Verkauf steigern wird dann gern mal übersehen...

Warum sollte ich belegen, daß das Gegenteil von 'gut' 'gut gemeint' ist, was ja schon sprichwörtlich ist?
Sprichwörter waren schon immer ein geniales Mittel um Thesen zu beweisen, nur die besten Rhetoriker argumentieren auf diesem absolut stabilen Fundament...

@simpliziss
Erstaunlich ist es auch, daß viele nicht erkennen, wie Spionage zur Festigung einer Vorherrschaft eingesetzt wird.

Spionage ist eine Waffe.

Richtig, vollkommen richtig!
Aber mal anders betrachtet: Eine Armee kann auch dabei helfen das eigene Volk zu unterdrücken, zu kontrollieren und einzuschüchtern, trotz dessen hat jede Nation eine und nur in wenigen wird das Militär als Waffen gegen die Bevölkerung eingesetzt, insbesondere in Europa ist mir kein Fall bekannt...
 
Unpräziser Umgang mit Sprache ist eine Quelle von Mißerfolg, aber gewiß die nicht entscheidende, bei Geheimdiensten.

Unfähigkeit, in verschiedenen Benennungen derselben Sache die Identität zu erkennen, ist die andere.

Aber die Frage ist doch, wozu? Es fehlt der Nachweis des Nutzen.

Der Nutzen bei der Spionage für den einen ist der Schaden für den anderen. Wenn es keinen Nutzen gibt, dann auch keinen Schaden.



Einige Leute hier scheinen der Meinung zu sein, daß der Diebstahl geistigen Eigentums ja nicht so schlimm ist.

Es existiert kein geistiges Eigentum, außer vielleicht dem Geist in der Flasche.

Spionage ist eine Waffe.

Natürlich. Wissenserwerb ist schon in der Schule ein Mittel im unblutigen Kampf um die beste Note.

Erstaunlich ist es auch, daß viele nicht erkennen, wie Spionage zur Festigung einer Vorherrschaft eingesetzt wird.

Diese Aussage ist in obiger bereits enthalten.
 
Zuletzt bearbeitet:


Das sie es versuchen, das ist bekannt. Das etwas sinnvolles dabei herumkommt, konnte bisher nicht nachgewiesen werden.

Warum sollte ich belegen, daß das Gegenteil von 'gut' 'gut gemeint' ist, was ja schon sprichwörtlich ist?

Ja sicher haben sie Unmengen an Analytikern und sonstigem. Es wirft ihnen ja auch keiner Untätigkeit vor. Aber die Frage ist doch, wozu? Es fehlt der Nachweis des Nutzen.

Bist Du nicht willig, so nutze ich mein Wissen gegen Dich.

Geht eben ganz simpel um Erpressung oder bei Andeutung dieser, um vorauseilendem Gehorsam.

Vielleicht wird man in naher Zukunft durch die Vorgänge in der Türkei mehr dazu erfahren.
 
Diese Behauptung:

Das sie es versuchen, das ist bekannt. Das etwas sinnvolles dabei herumkommt, konnte bisher nicht nachgewiesen werden.

ist doch sowieso hinreichend widerlegt:

Da die USA einigen Vorsprung hatten, versuchte die Sowjetunion, den Rückstand in ihrem Atomprogramm durch Atomspionage aufzuholen, was ihr auch recht erfolgreich gelang. Zu den Atomspionen für die Sowjetunion zählen Ruth Werner, Theodore Alvin Hall, Harry Gold, David Greenglass, Ethel und Julius Rosenberg, Melita Norwood sowie Klaus Fuchs.


Außerdem könnte der User sich mal fragen, warum Spionage seit Menschengedenken betrieben wird und zur Lebenswirklichkeit gehört.

Weil noch keiner bislang den tollen Durchblick hatte wie er?
 
Manche Argumente sind so dämlich, daß sich einem die Fußnägel aufrollen. :m

"Seit Menschengedenken werden Kriege geführt; also können wir weiter Kriege führen."

Es muß alles so bleiben wie es ist. Fortschritt soll es nur bei der Handy-Technoplogie geben. :p
 
Nicht nur bei den Handy-Technologien.

Smartphone, Smart-TV, Smartwatch - als nächstes kommt Smart-Waschmaschine und Smart-Mikrowelle.

Alles ist "Smart", jedoch nicht der Mensch der diese Gerätschaften benutzt :p
 
"Seit Menschengedenken werden Kriege geführt; also können wir weiter Kriege führen."

Weihnachten ist vorbei, Bescherung ist gewesen, Wunschzettel werden nicht mehr angenommen.

Ob Du nun sagt, die Menschen sollen Kriege führen, oder ob Du sagst, sie sollen es lassen, sie tun's.

Gott sei Dank!

Stellen wir uns mal vor, die USA und England hätten Kontinentaleuropa kampflos der SS überlassem.

Es gibt Schlimmeres als Krieg, manchmal ist er das einzige Mittel, es zu verhindern.
 
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