Coronavirus

Re: Coronavirus

Du machst dir Sorgen um ganze Berufszweige? Hier mal die Meinung eines Ökonomen zur jetzigen Situation: .

Dieser Ökonom hat aber wohl noch nicht mitbekommen, dass es hier nicht um eine Grippe geht.
Wie soll es einen wirtschaftlichen Schaden wegen vieler Arbeitsausfälle geben, wenn die meisten der jungen arbeitenden ihre Erkrankung nicht oder kaum mitbekommen?
Und der langfristiger Verlust für die Wirtschaft durch den Tod von 80jährigen ist auch nicht gegeben. Soweit ich weiß liegt das Renteneintrittsalter deutlich darunter.
 
Re: Coronavirus

Die Weber gibts auch nicht mehr und die Welt dreht sich trotzdem weiter.
Ich hab noch nie was von künstlicher Beatmung sterbender Berufe gehalten,
wichtig ist nur, dass die Leute dahinter nicht auch sterben und das kann ein Sozialstaat leisten, wenn er will.
 
Re: Coronavirus



Hä? Durch Corona werden doch keine Berufe überflüssig. Was wird da künstlich am Leben gehalten?
Und eine Verkürzung der Rentendauer lässt die Welt auch nicht anhalten.
Es geht doch nicht um künstlicher Beatmung sterbender Berufe, sonder um künstlicher Beatmung Sterbender.
 
Re: Coronavirus

Seit wann ist die künstliche Beatmung sterbender eine ökonomische Frage?
 
Re: Coronavirus

Anders herum. Seit wann sind lebensverlängernde Maßnahmen keine ökonomische Frage?
 
Re: Coronavirus

@Flip:

Der Ökonom spricht nicht nur von "Alten" Menschen.

Wenn das Gesundheitssystem durch eine ungehinderte Ausbreitung des Virus überlastet würde, dann würde sich das wahrscheinlich ändern. Zum einen würde die Sterblichkeitsrate von Covid-19 steigen, auch jüngere Corona-Patienten könnten nicht mehr optimal versorgt werden. Zum anderen würde auch für den 55-jährigen Manager mit Herzinfarkt das Risiko zu sterben steigen, ebenso wie für den 47-jährigen Angestellten mit Schlaganfall.

Von anderen Vorerkrankungen im Bereich Herz-Kreislauf, Krebs, Lunge Leber, Nieren, Diabetes, Übergewicht... ganz zu schweigen.
Wie wären denn die Todeszahlen bei einer ungehinderten Durchseuchung im Vergleich zu jetzt? Zehntausende? Mehr als Hunderttausend?
Ich glaube kaum, dass dies spurlos an der Wirtschaft vorbeigegangen wäre. Bei Millionenfachen Krankmeldungen sowieso nicht.
 
Re: Coronavirus

Ihr geht aktuell immer noch von der Prämisse aus, dass die Toten und Geschädigten sich lediglich aus den Gesellschaftsschichten rekrutieren, welche durch Rentenbezug sowieso nur noch als Konsumenten im Wirtschaftskreislauf auftauchen.

1. Auch Kunden sind in einer Wirtschaft wichtig, und Rentner sind für einige Wirtschaftszweige sehr wichtige Kunden (Gastronomie, Gesundheitsberufe)
2. Die Toten sind zwar meist älter, aber über Spätfolgen von Corona auch für junge Leute ist bislang kaum Datenmaterial vorhanden.
3. Die Wirtschaft ist noch aus jeder großen Krise gestärkt hervorgegangen. Klar sterben Unternehmen, aber andere steigen dafür massiv auf.

Wir haben bislang deutliche Hinweise, dass eine großflächige Durchseuchung bei jungen Menschen durch die Auswirkung auf die Blutgerinnung massive Spätfolgen mit sich bringen kann. Die gemeldeten Auswirkungen reichen von irreparablen Lungenschäden (Fibrosen) über Herzschädigung (Myokardinfektion und Teilinfarkte) und langfristige Infektion/Schädigung des Gastrointestinaltrakts und angeschlossener Organe bis hin zu Schlaganfällen. Man darf eins nicht vergessen: Der Virus wird zwar immer durch die Lungeneinschränkungen sichtbar (weil die Leute nach Luft japsen), die eigentlich gefährlichen zwei Auswirkungen sind aber die Manipulation der Koagulation sowie des Immunsystems, und beide sind die eigentlichen Todesursachen. Wer sich mal die Autopsieberichte angeschaut hat, die es bislang gibt, sieht in den Lungen sowie im Herzen deutliche Blutpfropfen, die Teile des jeweiligen Organs von der Blutzufuhr abgeschnitten haben und (im Falle der Lunge) für das Herz eine starke Belastung darstellen (sichtbar an der Erweiterung der rechten Herzkammer). Auch wenn das nicht direkt zum Tod führen muss, kann auch bei milden Verläufen und derartigen Auswirkungen von einer lebenslangen Schädigung ausgegangen werden, die zeitlebens natürlich auch zu einer geringeren Belastbarkeit des Körpers führen, was sich direkt auf die Wirtschaft (und einige Berufe im Besonderen - Lungen-/Herzschäden sind Ausschlusskriterien für Taucher und Feuerwehr) niederschlagen wird.

Was also einige "Wirtschaftsweisen" hier fordern, ist, in der Entscheidung über das weitere Vorgehen die kurzfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft über die langfristigen Auswirkungen, die bislang noch nicht ansatzweise abschätzbar sind, zu stellen. Um mal allein das Beispiel der Feuerwehr durchzuspielen: Wenn auch nur die Hälfte der Infizierten eine derartige, im normalen Leben kaum feststellbare Schädigung davontragen, und wir eine Durchseuchung von 80% erreichen, sind 40% aller Feuerwehrleute schlagartig arbeitsunfähig. Das betrifft nicht nur die Berufswehren, sondern überproportional die Freiwilligen, die sowieso schon ein Nachwuchsproblem haben. Und ich hab mal gehört, Feuerwehr sei irgendwie wichtig für das Allgemeinwohl.

Und wer nicht glaubt, dass selbst geringe gesundheitliche Schädigungen in einer Population nicht massiven Einfluss auf die späteren Kosten haben wird, der darf mal googlen, wie viel Raucher einem Gesundheitssystem kosten. Und die sind vorher noch über Tabaksteuer ordentlich für die Schädigungen in Vorleistung gegangen. Oder wartet, ich hab hier was:



Was hier einige Leute fordern, ist nicht nur asozial und unmoralisch, das ist schlichtweg kriminell und mit Artikel 1 des Grundgesetzes unvereinbar. Mal davon völlig abgesehen, dass ihr Gift drauf nehmen könnt, dass ebenjene Anspruchsteller im Verlauf nicht die Folgen tragen werden, denn sie werden beatmet werden, auch wenn dafür 30jährige sterben. Sie sind ja wichtig und haben Kontakte. Und das, liebe Leute, ist der Grund, warum ich fordere, dass Menschen, die derartige Entscheidungen treffen, IMMER nach dem Worst Case behandelt werden sollten, in den schlechtesten Kliniken des Landes mit den schlechtesten Medikamenten, die Letzten, welchen Sterbehilfe gewährt wird und die ersten, bei denen lebensverlängernde Maßnahmen abgeschaltet werden, wenn sie noch weiter leben wollten - damit sie ihren Entscheidungen nicht das Wohl der Elite zugrunde legen, sondern schon aus purem Eigeninteresse heraus das Wohl derer, die es am härtesten trifft.
 
Re: Coronavirus

Es gäbe keine Millionen Kranmeldungen, wenn es in der Mehrzahl kaum bis keine Symptome gibt. Das Durchschnittsalter der mit Corona Verstorbenen liegt bei 82.
Es gibt keine zehntausende Manager mit Herzinfarkt und erst recht keine zehntausende Angestellte mit Schlaganfall.
 
Re: Coronavirus

Trumps neue Ideen:

Da das Virus keine Wärme mag, sollen die Leute sich UV-Strahlung aussetzten oder in die Sonne gehen.
Desinfektionsmittel tötet das Virus in Sekunden ab. Also Desinfektionsmittel injizieren demnach auch. Aber wohl nicht nur das Virus. Die Amis rotten sich dann selbst aus.

Und genau über diese Aussage und die Desinfektionsmittel Spritzen ziehen sie nun überall her.
Selbst in den "Unabhängigen" Nachrichten wird sich über die Aussagen lustig gemacht und das Trump ständig seine eigenen aussagen wiederruft.

Mag ja sein, das es nicht Richtig ist, finde ich aber einfach nur Lächerlich, und wir sollten mal vor der eigenen Türe kehren.
Die Aussagen von Merkel und Spahn z.b. sind da nicht besser.
Keine Pandemie, oh, doch pandemie, nicht schlimm, wir haben alles unterschätzt und nun zu guterletzt wiedermal der Klassische Spahn noch vor 1 Woche "Es wird Keine Maskenpflicht geben" !

Warum wird darüber nicht hergezogen ?
Dieses rumgeeiere ist kein deut besser.

Ach ja, und die Diskussion, auf die Diätenerhöhung zu verzichten ist komplett weg und die Penner kassieren nun wieder mehr Kohle, während andere um ihre Existenz kämpfen !
 
Re: Coronavirus

@Der3Geist: Was glaubst du, warum sich Spahn nur noch mit Personenschutz in Kliniken sehen lassen kann?

Der wird im Gesundheitswesen nur noch "Spahnplatte" genannt, weil eine derartige keinen schlechteren Job machen würde.
 
Re: Coronavirus

Ein milder Verlauf heißt auch nicht, dass man keine Folgeschäden davon trägt. Leider. Und der Schaden wird erst in den nächsten Jahren vermutlich offensichtlich, wenn z.B. Feuerwehrler abgehen usw.
 
Re: Coronavirus

Mal in eine andere Richtung gedacht, weil ich immer wieder sehe, dass Leute keine zwei Meter weit denken können:

Wir sind jetzt knapp 1 Monat im Lockdown. Wirkliche Auswirkungen spürt man nicht, weils einfach halbherzig durchgezogen wird und alle 2 Tage einer schreit, dass doch die Wirtschaftsschäden so dramatisch sind und man das morgen unbedingt aufheben müsste.

Die Chinesen waren 1,5 Monate im Lockdown, da aber richtig und auch richtig hart. Deren Wirtschaft läuft mittlerweile wieder wie vorher.

Man nennt das einen Mangel an Weitsicht, den die Chinesen hier eben nicht bewiesen haben, wir dafür umso mehr. Statt einmal richtig reinzuklotzen, mit allen Auswirkungen, wird monatelang halbgarer Scheiß produziert, der nicht nur wesentlich mehr Schäden verursacht, sondern die Akzeptanz in der Bevölkerung auch immer weiter senkt, sollten wir tatsächlich irgendwann einen ordentlichen Shutdown machen müssen, um nicht mit mehreren hunderttausend Toten zu rechnen. Wir stehen in einem brennenden Haus und diskutieren gerade, ob es wirklich sinnvoll ist, die Küche zu löschen, weil wir haben ja grad keinen Hunger.
 
Re: Coronavirus

Wobei trotzdem die Zahlen der Chinesen imho wenig vertrauenswürdig sind, auch wenn sie stimmen könnten.
 
Re: Coronavirus

Ich habe den Artikel wegen "Hier mal die Meinung eines Ökonomen zur jetzigen Situation" nicht unvoreingenommen gelesen. Ich dachte es gehe um Kosten durch eine Lockerung.
Darum geht es bei ihm aber gar nicht.

Der spricht von Kosten, wenn es überhaupt keinen Lockddownn bei einer Epidemie gäbe und wenn sich das Virus ungehindert verbreiten würde.
Die Manager mit Herzinfarkt und Angestellte mit Schlaganfall sterben dann nicht im Zusammenhang mit einer Coronaainfektion, sondern weil Herzinfarkt und Schlaganfall nicht behandelt werden, weil durch die Überlastung des Gesundheitssystems die Kapazitäten fehlen.

Das ist aber die Geschichte mit der flachen Kurve und dem Gesundheitssystem, die doch eigentlich unstrittig ist und somit serviert dieser Fernsehexperte kalten Kaffee.
 
Re: Coronavirus

Ja alles ungewisse Spekulationen. Was wäre gewesen wenn.
Sowas hilft derzeit mangels gesicherter Fakten nicht viel.
Ich denke die Maßnahmen sind und waren richtig, bedenkt man die potentiellen Auswirkungen hätte es sie nicht gegeben.
 
Re: Coronavirus

Metal_Warrior, hast Du zu den Koagulation-Problemen schon etwas genaueres gefunden (mir fehlt momentan Zeit und Energie, sonst würde ich selbst auf die Suche gehen)?
Da ja auch einige Altpatienten die ohne COVID hospitalisiert wurden betroffen sind, und die ja (soweit ich mich an meine Zivi-Zeit zurück erinnern mag) mit Anti-XA vollgepumpt werden, scheint es ja irgendein ausgefalleneres Phänomen zu sein.
Wäre ja zu schön um wahr zu sein, wenn man dem mit nem Herz-ASS entgegnen könnte.....*träum*
 
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