@bevoller: Wenn überhaupt, dann würde ich mich da auf die weiblichen Katzen beschränken. Dann können da hundert Herren draufsteigen und es passiert nichts. Einfacher, als die hundert Herren zu erwischen. Erst recht bei einer so hohen Zahl an Katzen. Und wenn das irgendwo im Urlaub ist und da sowieso so viele rumrennen, ist es ein schier unmögliches Unterfangen und damit nicht mehr wirklich "mein" Problem. Das kann man machen, wenns denn billig ist und man das Geld übrig hat, so als gute Tat am Rande, aber bei solchen Überpopulationen sollte sich eher der Staat drum kümmern.
Das nächste ist, dass ich nicht so irre viel von sowas halte. Klar, die Katzen rotten neben anderem Kleingetier die Vögel aus und die fressen dann keine Insekten mehr und für was sie halt sonst noch nützlich sind, aber das würde ich noch als Lauf der Natur sehen. Dann schaut man vielleicht lieber, dass die Vögel bessere Nistplätze haben. - Ob eine weibliche Katze darunter leidet, keine Kinder haben zu können, das weiß ich nicht. Ich hab sowas zwar mal gehört, aber natürlich ists insgesamt durchaus eine eher humanere Methode des Verhinderns einer Überzahl an Katzen.
Da haben die Katzen schon die Kirche und ihre Verteufelung überlebt und wurden irgendwann wieder als nette Mitbewohner und Begleiter der Menschen angesehen und dann fängt man wieder an, sie auszurotten. ;-)
Also, kurz: Wenn, dann sich auf weibliche Katzen beschränken, sofern man das Geld übrig hat und sich entscheiden kann, bei welchen der zig Katzen man da nun anfängt, da es der Staat schon nicht ausreichend zu tun scheint.
Edit: Wobei das nun schon eine interessante Überlegung und Rechenaufgabe wäre, also, was sinnvoller ist. Die Herren zu erwischen, die immer wieder mehrere Katzen begatten, oder die weiblichen Katzen, die dafür mehrmals pro Jahr werfen können, oder ob es sogar egal wäre, was man aber sicher auch erst wieder bei genaueren Informationen zur Verteilung sagen könnte. :-)
Das Ganze dann nochmal unter Kostenaspekten betrachtend, da die Sterilisation von Weibchen glaub teurer ist.
Das wäre eine nette Aufgabe für den nächsten Programmierwettbewerb. Geht so in Richtung dieser Kleinsimulationen von Ökosystemen wie der Sache mit den Fischen und den Haifischen, die dann funktionierende Gebiete im Gleichgewicht erzeugen oder sich selbst ausrotten.