Wieso wollen bestimmte Leute einfach nicht schlafen gehen?

Ich steh zur Frühschicht so gegen 4:30 auf und bleib trotzdem meist bis 23 oder 24 Uhr wach. Mir reichen ca. 5h komplett aus, auch wenn es ab und zu mal sein kann das ich Nachmittags einen kleinen Leistungsknick hab. Da darf ich mich dann nicht auf die Couch legen, sonst penn ich weg ;) Irgendwas produktives tun und dann wach ich wieder auf.
 
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Das Gehirn arbeitet unter Müdigkeit kreativer, während es im ausgeschlafenen Zustand sehr berechnend arbeitet. Etwa haben Mathematiker den Peak ihrer Leistungsfähigkeit unmittelbar nachdem sie (ausgeschlafen) aufwachen, während demgegenüber Künstler/Kreative ihren Peak häufig abends und nach einer längeren Wachphase haben.

das trifft den Nagel wohl auf den Kopf,
ich hab Abends immer die besten Ideen,
bin zu Müde um sie umzusetzten,
gehe dann schlafen und kann am nächsten Morgen meist nix mehr mit anfangen :D :(
 
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  • #23
Staub wischen finde ich eigentlich sehr sinnvoll, sogar notwendig. Wenn einem tagsüber dazu keine Zeit bleibt, muss man es wohl auf andere Zeiten verschieben.

Hier hätte ich wohl etwas mehr ins Detail gehen sollen. Diese Frau macht wirklich unnormale Sachen in der Nacht. Wenn Sie abends Staub wischt dann nicht weil sie Nachmittags keine Zeit hat, sie hat in der Regel schon genug Zeit und wenn nicht dann bittet sie ja uns in der Regel darum. Sie macht ja auch so Sachen wie Kassenzettel raussuchen damit, wenn etwas mal nicht funktionieren sollte, wir es sofort wieder zurück geben können. So etwas ist doch ein wenig schräg, wieso verschwendet man Abends Zeit für soetwas wenn man doch weiß das man morgens früh raus muss.

Das Gehirn arbeitet unter Müdigkeit kreativer, während es im ausgeschlafenen Zustand sehr berechnend arbeitet. Etwa haben Mathematiker den Peak ihrer Leistungsfähigkeit unmittelbar nachdem sie (ausgeschlafen) aufwachen, während demgegenüber Künstler/Kreative ihren Peak häufig abends und nach einer längeren Wachphase haben.

Das wusste ich jetzt nicht. Es ist komisch da ich selbst Abends auch oft Künstlerisch aktiv bin.



Mir scheint das ganze aber trotzdem nicht besonders normal zu sein. Ich selbst bin ja auch eher ein Nachtmensch, als ich aber arbeitete und morgens aufwachen musste bin ich auch dementsprechend ins Bett gegangen. Hat zwar um die 2 Monate gedauert bis ich mich daran gewohnt hatte aber es ging schon. Bei meiner Familie ist es aber so das sie sich dann den ganzen Tag darüber beschweren das sie doch so müde sind, deswegen verstehe ich nicht wieso die so lange auf bleiben wenn sie doch sowieso nichts wichtiges in der Nacht machen.
 
Nicht die Dauer allein ist entscheidend, sondern auch die Qualität. Ob man 10 oder 4 Stunden "schläft", mag keinen Effekt darauf haben, wie müde man sich fühlt.
 
Ich bin auch einer von denen, die nicht so gerne schlafen gehen.
Ich denke das hat auch etwas damit zu tun dass Schlafen für mich kein positives Erlebnis ist.

Ich schlafe ewig nicht ein, wälze mich rum. Morgens komme ich nicht aus dem Bett, egal wie spät es ist. Selbst wenn ich von selbst nach 8-10 Stunden aufwache quäle ich mich aus dem Bett. Erst Stunden später bin ich einigermaßen zu irgend etwas zu gebrauchen.

Ich bin wirklich neidisch auf alle, die mit einem erholtem Gefühl aufwachen, und auf die, die einfach so Schlafen können.
 
Nun ja, schlafen ist an sich ja schon toll, wenn man aber Hobbys hat, denen man natürlich auch nachgehen möchte, dazu noch arbeitet, dann bleibt eben nur noch der Abend übrig. Klar mag es feyn sein wenn einem die Mamma noch das Essen kocht, die Wäsche macht und etwas Taschengeld zusteckt, muss man aber für die Kohle selber sorgen, sein Essen kochen, dafür einkaufen gehen, und hat dazu noch ein soziales Leben bzw. Interaktion mit Personen die man als Freunde betiteln könnte, dann muss man am Abend einfach relativ lange wach bleiben.

Wann sollte ich sonst ein Buch lesen, Fotos bearbeiten, Fotografieren, Musik hören, Zeichnen usw.? Wenn ich am 18:30 oder 19 Uhr zur Türe hinein spaziere, mir was koche, danach den Schlamassel aufräume, dann ist es locker 21:30. Ich könnte da nie im 22 oder 22:30 ins Bett gehen. Das würde bedeuten das ich ausschließlich für die Arbeit lebe und nebenher Selbsterhaltung betreibe. Mir wäre das definitiv zu wenig. Da bin ich lieber ab und an müde und trinke 3 Kaffee mehr :coffee:
 
Ab und zu müde ist glaub ich auch kein Problem.

Aber der TS schreibt ja das der Schnitt 4-6 Stunden Schlaf sind, das ist mehr als nur "ab und zu".

Ich kenn das, während Schule und Ausbildung hatte ich jahrelang auch nur max. 6 Stunden am Tag geschlafen.

Man gewöhnt sich dran ständig übermüdet zu sein und merkt garnicht mehr, dass es auch anders sein kann.

Seit meine Verlobte mich immer recht früh ins Bett .... lockt :D und ich meißt auch 7-8 Stunden Schlaf bekomme, fühle ich mich deutlich fitter und wacher.

Hätte ich aber von selbst nie gemacht, weil ich ja an 5-6 Stunden gewöhnt war.

Man muss es einfach mal ne Weile ausprobieren, dann merkt man wieder den Unterschied.
 
Kannst du so pauschal nicht sagen Nerephes. Ich schlafe im Schnitt 5 bis 6 Stunden und bin am Morgen ziemlich fitt, sprich eigentlich ausgeschlafen. Habe ich Urlaub und bleibe mal bis Mittag liegen bin ich den kompletten Tag nur noch müde und matschig in der Birne. Wichtiger finde ich da _wann_ man aufsteht. Ich kann um 23 Uhr ins Bett gehen, 7 Stunden schlafen, wenn ich um 06:00 Uhr aufstehen muss bin ich am Ende. Gehe ich aber z.B. um 03:00 Uhr ins Bett, kann allerdings bis 09:00 Uhr schlafen, also sogar eine Stunde weniger, ist alles in Butter und ich bin nicht müde.

So muss man eben raus finden was einem taugt. Viele denken pauschal "viel hilft viel", gehen dann um 22:00 Uhr ins Bett und sind IMMER müde (meine Ex z.B. :o)... Doppelt scheiße da man dann auch nix mehr vom Abend hat.
 
Schon richtig, Godlike, kenn ich auch.

Aber der TS schreibt ja dass die Familie morgends immer tot müde sind, und abends bis 12 Uhr o. 1 Uhr wach sind und früh morgends aufstehen.

Da liegt zu wenig Schlaf schon am nähesten, oder?
 
Schau mal wann die Eltern und Geschwister des TS aufstehen müssen. Ich denke da liegt es eher an der Uhrzeit und nicht an der Dauer... wobei die hier natürlich mit 4 Stunden auch sehr knapp bemessen ist. Habe auch mal vor Jahren für ein paar Wochen geschichtet und musste extrem früh raus. Da war ich immer müde und fertig, auch wenn ich mal 7 oder 8 Stunden gepennt habe :D
 
Einen immer erholsamen Schlaf zu bekommen ist kaum möglich, denn es ist wie mit Glücksspiel.

Allerdings hängt es von der Lebenslage ab ob man ruhig und erholsam schläft oder überhaupt nicht schlafen kann.
Persönlich kann ich sagen, dass es bei mir auch Tage gab an denen ich unglaublich erholsam geschlafen hab und das Aufwachen der pure Segen war und ich mich einfach gut fühlte. Dementsprechend ist auch der Tag verlaufen, was am nächsten Tag dazu führte dass der Schlaf nicht mehr so erholsam und unglaublich gut war wie am Vortag. Vor allem wenn man👎 in Schichten arbeitet ist das Schlafen eine Qual und das Leben einfach beschissen - zumindest war es immer der Fall bei mir, keine Ahnung wie es bei anderen Menschen ist.
Frühes Aufstehen ist den meisten Menschen ebenso auch eine Qual da man ein Mensch ist und keine Maschine die auf Befehl aufwacht und schlafen geht.

Tatsache ist, dass das Schlafen ein äußerst wichtiger gesundheitlicher Punkt in unseren Leben ist den man fördern muss.
 
Persönlich kann ich sagen, dass es bei mir auch Tage gab an denen ich unglaublich erholsam geschlafen hab und das Aufwachen der pure Segen war und ich mich einfach gut fühlte.

Kann ich garnicht nachvollziehen... egal ob ich schlecht oder gut schlafe, ich schlafe immer gut genug, dass ich garnicht damit aufhören will :D
 
Ich habe ein recht lernintensives Studium und habe mir z.B. auch das wenig-Schlafen "angewöhnt". Nach ~3 Jahren des "Trainings" komme ich jetzt mit 5-6 Stunden pro Tag aus. Das Training ist aber keine freiwillige Angelegenheit, sondern resultiert einfach daraus, dass ich am späten Abend nach langem Lernen lieber noch eine Stunde länger Film schaue / zocke / was auch immer als schlafen zu gehen. Wahrscheinlich lässt sich das 1:1 auf Leute übertragen, die einen harten bzw. anstrengenden Job haben - mit dem Unterschied, dass bei mir irgendwann hoffentlich wieder Normalität einkehrt :D
 
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