[Politik und Gesellschaft] Wieder Rettungssanitäter angegriffen, diesmal in Gelsenkirchen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wieder einmal wurden Rettungssanitäter bei einem Einsatz angegriffen und verletzt, diesmal in Gelsenkirchen in der Nacht auf Sonntag.

Die beiden Rettungssanitäter halfen einer Frau, die dringend medizinisch versorgt werden musste. Sie wollten nur kurz aus dem Einsatzwagen eine Trage holen.

Da tauchten drei Männer auf (sie kamen aus dem Haus gerannt), welche nach Angaben der Feuerwehr die Rettungssanitäter angriffen und diese verprügelten und auf sie eintraten. Den Rettungskräften gelang schließlich die Flucht in eine naheliegende Tankstelle und sie konnten bei Eintreffen der Polizei zu ihrem Rettungsfahrzeug zurückkehren.

Die beiden Rettungskräfte wurden zum Glück nur leicht verletzt, mussten aber ambulant behandelt werden.

Bei den 3 Angreifern soll es sich um Familienangehörige der Frau gehandelt haben. Als Grund gab einer der Angreifer bei der Polizei an, die Sanitäter hätten eine "ehrverletzende Äußerung" gegenüber der Patientin gemacht. Gegen die 3 Männer wurde Anzeige erstattet wegen Körperverletzung.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Krankenwagen aus Nordrhein-Westfalen berichten in letzter Zeit häufiger, dass sie bei Einsätzen massiv beleidigt oder gar angegriffen werden.



Quellen:

 


Das kann ich dir aus Berlin bestätigen. Hab mit einigen Fällen von Vergewaltigungen (auch bei Kindern) beruflich zu tun gehabt. Das ist ganz ganz üble Scheiße - vor allem für das Opfer. Die kriegen keine Hilfe vom Staat, sondern müssen sich selbst Hilfe suchen. Die kleinen Seelen leiden Höllenqualen. Für Kinder ist es nochmal viel schlimmer als für Erwachsene.

Hilfsorganisationen wie der Weiße Ring sind hoffnungslos überlaufen, wodurch es zu wochen- wenn nicht gar monatelangen Wartezeiten kommt.

Die Strafen viel zu lasch. Die Täter kommen zu schnell wieder in Freiheit, falls sie überhaupt zu Gefängnisstrafen verurteilt werden.

Was die Jugendämter angeht: Die sind total unterbesetzt und deshalb schlüpfen viele üble Fälle durch, wo das Kind oder die Kinder von den Eltern weg müssten.
 
Ich glaube dir ja und natürlich ist nicht alles Gold was glänzt und man kann immer etwas verbessern, aber eure gelebte Realität ist das eine Thema und ob das eine pauschale Realität ist, die in dieser Extremität, wie von euch empfunden, ein anderes. Es ist einfach höchst unwissenschaftlich und unverantwortlich aufgrund einiger persönlicher Erfahrungen irgendwelche Schlüsse zur Allgemeinen Lage zu ziehen. Dazu bedarf es Belege, Statisiken und Beweise. Experten, die das gegenprüfen und analysieren. Wir sind nicht im Mittelalter, wo einfach irgendwer etwas erzählt und dann wird das einfach so als Allgemeine Wahrheit akzeptiert.

Problem ist auch, dass wir Menschen oft nicht objektiv sind und die Lage nicht so bewerten, wie sie ist. Selektive Wahrnehmung. Die negativen Fälle prägen sich eher ein im Kopf und die guten Fälle werden verdrängt.

Es gibt auch viele Kinder, um die gesorgt wird und denen es gut geht. Man muss nicht immer direkt den Teufel an die Wand malen und alles negativ und scheiße sehen. Die Welt besteht nicht nur aus schwarz und weiß.

Mal davon abgesehen, dass das "die armeeeen Kindeeeer" total reaktionär und nicht so super intelligent ist. Bei aller Emotionalität bitte auch rational bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:


Klar gibt es auch Kinder, denen es in ihren Familien super geht. Das wird weder geleugnet, noch kam es zur Sprache in dem Fall mit der Monster-Mutter. Aber nur weil es gute Familien gibt, darf man nicht vergessen, dass es auch miese Familien gibt.

Momentan ist vieles einfach Schönmalerei. Probleme werden wegdiskutiert, geleugnet, ignoriert. Die Probleme breiten sich aus und es wird gelabert, dass doch alles okay ist.

Oder halt genau das Gegenteil: Da werden Sachen übler gemacht als sie sind. Stichwort "Osten". (Siehe anderer Thread.)

Auf der einen Seite gibt es nur das Schöne, auf der anderen Seite nur das Üble. Wie Tick und Tack - nichts dazwischen. Gut und Böse. Keinerlei Graustufen. Irgendwie wie ein Utopia oder doch die Hölle. Eben so, wie es gerade gebraucht wird - von Seiten der Politik, der Wirtschaftslobby, irgendwelchen Fanatikern...

Wie bei dem Thema Rettungssanis. Was wird denn unternommen, um diese Leute vor Angriffen zu schützen? Die Politiker labern wieder nur und lieber wird in den Medien über einen ehemaligen Lehrer von der Petry berichtet (Wahlkampfvorbereitungen für nächstes Jahr halt), anstatt sich der realen Probleme anzunehmen. Die ja leider bestehen und durch Schönlaberei auch nicht verschwinden, als würde jemand einen Schalter bedienen.
 
Aber deine Erfahrungswerte aus dem Dorf sind allgemeingültig oder wie?

Woher kommst du zu der Annahme, mein Heimatort wäre ein Dorf?

Es war nur ein Beispiel - mehr nicht. Deshalb kam es zum Schluss.
Ich schließe doch nicht von einem Einzelfall auf die allgemeine Situation.

Ich habe viele, viele Jahre Erfahrung in der Großstadt-Jugendarbeit und auch jetzt noch, am Rande der Großstadt, nicht weniger.
Ich arbeite ehrenamtlich, dazu z.B. in Gemeinderatsausschüssen, bei einem Sportfachverband, etc. etc.

Ich komme beruflich mit sehr vielen Menschen aller Art zusammen - vom sozialen Underdog bis hin zu wirklich vermögenden Menschen.
Ich brauche keine Links mehr, um irgendetwas zu beweisen. Es ist die Erfahrung, der Austausch, das Umgehen mit offenen Augen und Ohren in der realen Welt und nicht die neunmalkluge Dummschwätzerei auf dem Sesselchen vor dem PC .

Das unterscheidet mich ganz sicher mit etlichen hier, denen etwas mehr reales statt virtuellem Leben vielleicht gut tun würde.

Unser Land, unsere Welt, ist nicht einseitig und ich brauche auch keine pseudomoralischen Belehrungen von Wichtigtuern.
Und nein, ich bin kein AfD Wähler und habe nichts mit der Partei gemein. Höchstens, dass wir nicht noch mehr Millionen von Muslimen in unserem Land brauchen, die völlig anders geartete Vorstellungen von Leben, Gesellschaft, Gleichberechtigung oder persönlicher Freizügigkeit haben.
Mir ist es dabei völlig egal, ob sich von meiner Meimung welche angepisst fühlen oder nicht. Immerhin akzeptiere ich auch diametral andere Ansichten als solches und stelle Vertreter davon weder in eine radikale oder krimínelle Ecke!



Die Sache mit Jugendämtern ist immer ein zweischneidiges Schwert.
Auf der einen Seite die Fälle, wo gefragt wird, warum das Amt nichts getan hat,
auf der anderen Seite die Fälle,wo Eltern unnötigerweise die Kinder entzogen werden.

Ja, weil die Mitarbeiter manchmal überfordert und zu wenig qualifiziert sind.
Weshalb nehmen wir uns unserer Gesellschaft, unseren Menschen, so wenig an von Staats wegen?
Weshalb verpulvern wir sinnlos jahrelang Milliarden, um Afghanen in ihrem Land von einer Staatsform zu überzeugen, die sie weder wollen noch ihrem Typus entspricht?
Weshalb fällt es unserem Staat, den Ländern und Kommunen erst jetzt ein, Kitas und Schulen zu bauen und tausende Lehrer einzustellen, nachdem 1,5 Mio. Flüchtlinge in unser Land eindrangen?
Weshalb erzählt man uns das Lügenmärchen der wichtigen Inklusion von behinderten Schülern, nur um Kosten für eine wirklich fachgerechte Betreuung dieser Kinder einzusparen? Nichts dagegen, dass Behinderte in der Gesellschaft ihren Platz haben. Aber veräppeln müssen uns die Politiker dafür nicht.

Wir haben so viele Defizite in unserem Land, so viele Kinder, die an der Armutsgrenze leben - es ist höchste Zeit für Staat und Verwaltung, mit dem sinnlosen Gelaber und dem Anlügen der Bürger endlich mal aufzuhören und Taten sprechen zu lassen.

Weshalb müssen sozial schwache Bürger in meiner benachbarten Großstadt mindestens DREI Jahre warten, um einen Anspruch auf eine Sozialwohnung zu bekommen?

Man muss sich nur ein paar Mal die TV Talkrunden anschauen, mit wichtigtuerischen Politikern aller Parteien, um feststellen zu können, dass auch denen nur Gelaber wichtiger ist als Taten. Wir sind eine reiche Nation und haben dennoch so viele Probleme im eigenen Land. Wir sollten erstmal anfangen, diese zu lösen, anstatt uns in die Belange anderer Staaten einzumischen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nein, ich bin kein AfD Wähler und habe nichts mit der Partei gemein. Höchstens, dass wir nicht noch mehr Millionen von Muslimen in unserem Land brauchen, die völlig anders geartete Vorstellungen von Leben, Gesellschaft, Gleichberechtigung oder persönlicher Freizügigkeit haben.

Nein, du wählst bestimmt anderst...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben