[Sonstige] Wie wichtig ist Euch die Grafik?

Was habe ich damals bei Monkey Island über den Inhalt gestaunt,

Solche Adventures wird es leider nie mehr geben. Bei den alten Lucasarts-Spielen war ich damals zum teil Wochen beschäftigt. Aktuelle Adeventures bringen es teilweise nur auf 1 bis 2 Tage. Mal von ein paar Ausnahmen wie Cognition (sehr zu empfehlen. Gibt inzwischen 4 Teile) oder DSA Memoria abgesehen.
 
Jetzt mal ganz ehrlich? Ich fand die Spiele früher auf dem Amiga, C64 und den ersten 286gern um Längen besser als die heutigen Grafikungeheuer. Ihr glaubt gar nicht wie viel Stunden wir damals für ein paar Pixeln gesessen haben, fest in der Annahme das die Grafik sowieso NIE NOCH BESSER werden könnte :D Heutzutage kauft jemand die "Engine XY", klatscht seinen lieblosen Content rein und verhökert das Ganze dann für ~48€ im Saturn. Nicht mehr ganz meine Welt :(

Was habe ich damals bei Monkey Island über den Inhalt gestaunt, wie schnell ist mir Lotus Turbo Esprit vorgekommen und wie dermaßen riesig die Welt von CIV I :D

This!

Da wurde auch noch deutlich mehr Wert auf den Spielspaß gelegt!

Die Optik heutzutage - auch wenn sie teilweise echt genial ist - wird leider viel zu oft als Blender benutzt...
 
Einen Ähnlichen Thread gibt es zur zeit im XBox Forum, und dort sind alle Spieler der Älteren Generation sowieso irgendwie der meinung früher waren die spiele sowieso besser.

d.h. Auch wenn die Grafik kacke war, waren die Spiele (vielleicht genau deshalb) Spannender und umfangreicher.
Mich nervt es gewaltig,wenn ich mir ein Spiel für 50€ - 60€ Kaufe und es dann nach 10 Stunden durchgespielt habe.
Aus diesem grund Unterstütze ich das nur indirekt,und kaufe mir spiele Gebraucht oder warte bis sie für 20€ zuhaben sind.
 
naja, der Spaßfaktor ist sicherlich nicht zwingend höher wenn die Grafik höher ist.
Allerdings, speziell bei GAT V für das ich dann auch mal wieder meine XBOX ausgekramt habe muss man sagen, mit dem PC kann die Konsole nicht mithalten.
Das liegt aber nicht am Spiel, sondern an den begrenzten Möglichkeiten der alten Konsolen (PS3, XBOX360 beide schon fast 9 Jahre auf dem Markt...)
Ein gutes Spiel sollte beides haben, eine zeitgemäße und ansprechende Grafik sowie eine gute Spielmechanik und eine gute Idee dahinter.

Bei der Grafik liegt die Betonung auf "zeitgemäß". Viele ältere Spiele sind trotz ihrer heute nicht mehr zeitgemäßen Grafik immer noch der Kracher. Aber damals, als sie rauskamen da war die Grafik halt zeitgemäß.
GTA V hat verglichen mit aktuellen PC Spielen absolut keine zeitgemäße Grafik mehr.
Das dürfte sich aber mit der XBOX One und PS4 Version ändern.
 
9 Jahre nicht, aber die Xbox 360 ist wirklich schon fast 8 Jahre alt ;)

Aber naja, früher erschienen gute Spiele, heute erscheinen auch sehr gute Spiele. Dieses "früher war alles besser" geht mir auch irgendwann auf die Nerven :p

Gruß Sasuke
 
hast Recht, die XBOX kam Ende 2005 hier auf den Markt.
Trotzdem aber halt schon alt.
In der Zwischenzeit hat sich da im PC-Sektor hardwaremäßig einiges getan.
 
Die Konsolen sind am Releasetag schon veraltet. Solange die Konsolen keine auswechselbare Hardware haben, wird das auch so bleiben.
 
Ne gute Grafik ist schon wichtig, aber gut heißt für mich nicht unbedingt "realistisch" sondern stimmig. Die Grafik und das Design müssen einfach zum Spiel passen bzw. dürfen dem zumindest nicht störend im Wege stehen. Borderlands oder meinetwegen auch Minecraft haben ja keine gute Grafik, aber es ist halt stimmig und passt zum Spiel.
 
Mir fiel grad noch ein: Die alten DOS-Spiele der DSA-Reihe (Schicksalsklinge, Sternenschweif und Schatten über Riva) waren von der Atmosphäre her absolut unschlagbar (noch besser als FO1 und FO2). Und von "guter Grafik" kann man bei den Teilen ja echt nicht reden, auch wenn die Möglichkeit in den letzten beiden Teilen, seine Heldengruppe frei durch eine 3D-Welt zu bewegen, für damalige Verhältnisse recht eindrucksvoll gewesen sein mag. Manchmal hab ich das Gefühl, dass man bei alten Spielen sehr viel mehr Wert auf diese Atmosphäre legte, die sowohl durch den Plot und die liebevollen Midi-Soundtracks entstanden.

Klar, moderne Spielefirmen stecken Tausende Dollar in die Komposition von epischen Soundtracks - aber wen fesseln die schon noch wirklich? Meist klingt doch alles gleich nach 08/15-Trailermusik.
 
Wenn man Zelda,Mario etc. spielt/gespielt hat, wie wichtig kann die Grafik da schon sein? Sie soll einfach nicht hässlich sein. Man merkt ob ein Spiel, für damals gute Grafik hatte oder ob es heute rauskommt und für heute schlechte Grafik hat. Manhunt oder Fahrenheit finde ich ziemlich eklig anzuschauen. Was ich auch ganz schlimm finde sind asynchrone oder einfach schlechte Lippenbewegungen die einfach genau so schlecht sind wie die damals bei Tony Hawk (die nach Pro Skater).
 
@fl0w

Wie ich asynchrone Lippen hasse. Das kann einem so richtig eine Cutscene versauen, da werde ich aggressiv.
bigthumpdown.png
 
Das fällt mit irgendwie immer ein wenn die Leute sich den "Fotorealismus" wünschen



Uncanny_valley_deu.png


Während man auf den ersten Blick annehmen möchte, dass Zuschauer oder Computerspieler ihnen dargebotene Avatare umso mehr akzeptieren, je realistischer die Figur gestaltet ist (A, rote Linie), zeigt die Realität (B, blaue Linie), dass dies nicht stimmt. Menschen finden hochabstrakte, völlig künstliche Figuren anziehender und akzeptabler als Figuren, die zunehmend realistischer werden.



gabs auch in 30 Rock nen guten Witz zu
 
Zuletzt bearbeitet:
Mahlzeit,

Grafik nur um der Grafik willen ist in meinen Augen rausgeschmissenes Geld - sowohl für den Spieler als auch für den Hersteller. Es nützt die beste/realistischste Grafik nichts, wenn das Spiel einfach Mist ist.
Ich ertappe mich in letzter Zeit immer häufiger dabei, dass ich Amiga- und DOS-Spiele rauskrame, welche teilweise 20 Jahre und älter sind, weil es einfach die besseren Spiele sind. Beispielsweise kam mir UFO - Enemy Unknown wieder in den Sinn, als ich was vom Remake gehört habe. Bis zum Release wars noch etwas hin also habe ich begeistert den Klassiker gezockt und hatte Spaß dabei, es zum einhundersten mal oder so durchzuspielen. Das Remake war scheisse und hatte natürlich eine bessere Grafik.
Und auch, wenn oft kein Klassiker als direkter Vergleich dienen kann, entsteht bei mir der Eindruck, das Spieltiefe und Komplexität langsam aussterben. Die Spiele werden immer schlichter.
Skyrim wäre fast eine Ausnahme geworden, wenn man die Spieler nicht für Idioten halten würde. Was soll der Mist mit den Questhilfen (also die Markierung der Person, die man ansprechen/umbringen muss)? Da DSA - Die Schicksalsklinge oben schon erwähnt, diese hier als Vergleich: Es geht darum, ein Teil einer Karte von Yasma Thinmarsdotter zu erhalten und man bekommt einen Ort genannt, in der sie zu finden ist. Sogar von mehreren Leuten. Da wohnt sie aber nicht, sondern in einem anderen Ort. Innerhalb jeder Ortschaft gibt es je nach Größe unterschiedlich viele Häuser, manche sind Geschäfte oder so, viele andere haben normale Einwohner, die einem absolut nicht helfen und man klappert einfach das Dorf ab, bis man die gesuchte Person gefunden hat. So war das früher. Traut man das den Spielern nicht mehr zu oder hat man Angst, das könnte die Spieler vergraulen? Heutzutage gibts dick und fett nen Questmarker oben drauf, den sogar meine Oma erkennt. Wenn ich, vor Allem bei Rollenspielen, das Spiel der Stimmung wegen spiele, passt sowas nicht, wenn ich auf der Suche nach einem geheimen/verschollenen Kartenteil bin.
Kennt jemand Transarctica/ Arctic Baron? Ähnlich interessant, wenn auch kein Rollenspiel und ein gänzlich anderes Szenario. Achso, die Grafik wird heutzutage wohl als beschissen eingestuft, aber das Spiel ist ruhmreich.

Mögen die Zwölfe mit euch sein,
GBE
 
...die einem absolut nicht helfen und man klappert einfach das Dorf ab, bis man die gesuchte Person gefunden hat.
Hört sich nach viel Spaß an.

Ich bin kein riesen Fan von Questmarkern, aber bei Skyrim haben die NPCs halt ein Tagesablauf und stehen nicht immer an der selbe Stelle wie in Morrowind.
Den Questgeber oder Ziel hinterher zu rennen macht keinen Spaß. Ein Grund wieso ich Quests bei Mount & Blade gerne vermeide.
Cool, wäre wenn man mit NPCs Termine machen könnte (am ersten Turdas im Zweite Saat treffen wir uns in der Südwall-Taverne oder so), aber das wäre nur für Hardcore RPler die eine Minderheit sind.

Sorry, Offtopic.
 
Für mich ist die Grafik eher nicht so wichtig. Das Wichtigste ist, in meine Augen, das Gameplay und das Umsetzen der Story. In Adventure-Games ist mit vorallem wichtig, wie einem die Geschichte erzählt wird.

In alten Spielen, wie alte GTA Teile oder alte RPGs wie Morrowind oder Sonstigem, hatten wir ja auch alle Spaß ohne guter Grafik.

Es kommt auch immer auf die Genre an. Bei Action-Games ist mir, wie schon gesagt, das Gameplay wichtig. Bei Adventure-Games, wie auch schon oben erwähnt, ist mir die Story wichtig.

Was man zumindest immer sagen kann: Grafik ist nicht das Wichtigste. Also sei keine Grafikh*re

Mit freundlichen Grüßen

bonappetito
 
Wie man jetzt an der Diskussion um Watch_Dogs sieht, ist den meisten Usern die Grafik wohl doch sehr wichtig Warch_Dogs wird aber fernab von guter Grafik trotzdem ein Klasse Spiel davon bin ich überzeugt
 
Es kommt auf das Spiel an. Spiele wie GTA oder Watch Dogs, bei denen ist es nur ein Vorteil, wenn die Grafik immer besser wird, weil es sich ja in der "realen" Welt abspielt.

Mir persönlichen gefallen aber solche Spiele nicht. Ich bin Nintendo Fan und dort wird sowieso mehr Wert auf Innovation als Grafik im klassischen Sinn gelegt.

Nintendo hat aber trotzdem eine schöne Grafik, in einem anderen Sinn, auch wenn die Auflösung nicht die höchste ist.
 
Die meisten Nintendo Spiele haben eben auch einen anderen Stil. Ein Mario und Zelda mit einer zu realistischen Grafik könnten sich die meisten glaube ich gar nicht vorstellen.
 
Realistische Grafik mit Nintendo Spiele könnte funktionieren z.B. Yarn Yoshi.
Yarn-Yoshi-4.jpg
Ich könnte mir das Spiel auch mit "echt-wirkender-Stoff-Grafik" vorstellen.
 
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