Wie seht ihr die aktuelle Preis-Krise?

Crass Spektakel

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Wie seht ihr die aktuelle Preis-Krise?

Ich habs praktisch aufgegeben und werde einfach meinen 10 Jahre alten i7-6700k weiter betreiben bis er auseinanderfällt.

Mir ist es gelungen für vertretbare Aufpreise noch etwas Storage zu kaufen, Glückgriff, nur 25% Aufpreis gegenüber letztem Sommer, eine 4TByte M.2-SSD und 2x22TByte HD, bin zwar unglücklich dass es nicht anders ging aber relativ zu anderen Preissteigerungen von 50-100% für Storage hatte ich schlicht Glück. Blöd nur dass ich meine 8TByte U.3-SSD letzten August noch schnell einem Kunden verkauft hatte weil man die gebraucht halt fürn Schnäpper auf Ebay bekam... Jetzt nimmer...

Aber neuer PC und RAM und GPU? Was früher Scalper-Preise waren ist jetzt der Einstiegspreis...

Ne, ich bin raus. Für solche Preise macht mir mein Hobby keinen Spaß mehr. Mein Kübel muss halt jetzt nochmal 10 Jahre halten. Hab ja noch einen Zweitrechner... einen Core2 Q9550 mit 4x3400Mhz. Ok,der ist dann halt 30 Jahre alt. Schafft es trotzdem moderne Spiele reihenweise mit 30fps darzustellen.

Aber vielleicht hab ich Glück und erwisch noch ein Schnäppchen. Ich hatte letzen Sommer geplant mir diesen Frühling ne geile Gaming-Maschien zuzulegen und dafür €3000 zurückgelegt. Wenn meine Traummaschine für €4000 erhältlich wäre würde ich fünfe grade sein lassen. Aber ich leg sicher keine €6000 für etwas hin was letztes Jahr €3000 gekostet hätte.

Hauptsache das nächste Ding hält wieder 10 bis 20 Jahre....
 
Hiho... ja ist ärgerlich. Ich hatte mir vor knapp einem Jahr noch einen 7800X3D und eine 7900XT mit 32 GB RAM - auf AM5 Basis leisten können. Da schien es mir schon "recht" teuer. Im Nachhinein bin ich total froh noch investiert zu haben, auch dank der guten Beratung im Forum hier. Bzgl. Speicher kann ich immer wieder Zeug durch meinen Beruf in der IT "abzwacken". So konnte ich auch noch in ein kleines Ugreen Mini NAS Ende 2025 investieren. Das alles muss nun erstmal viele Jahre reichen wenn ich mir die Preise ansehe.

Aktuell halte ich daher auch die Füße flach. Ich habe nun eher Spaß an gebrauchten Einzelteilen und bastle derzeit an einem System auf AM4 Basis mit 2600 CPU und einer 580x GraKa für die Kinder ;) Das macht dann wieder Spaß, da die Preise "vertretbar" sind. Auch um den Kindern zu zeigen, wie das ganze aufgebaut ist und funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verwerte auch größtenteils altbestand und kaufe gebraucht. Meine Workstation mit 2 Gen. Threadripper und die GTX2080 und 64GB DDR4 schlägt sich noch wacker, und für so Sachen wie Oblivion Remastered brauche ich auch nicht mehr als 30 FPS. Eine neue Windows/PC Workstation bauen, käme aber für mich nicht mehr in Frage, nicht nur wegen der Preise, aber die tun ihr übriges.
Da warte ich auf den Mac Mini M5 Pro und steige komplett auf MacOS um, was die Arbeit angeht. Für Games und Freizeit dann Cachy OS auf der alten Workstation, ebenfalls wie bei dir, bis die auseinander fällt.
 
Ich hatte glücklicherweise auch vor ca. einem Jahr einen neuen Rechner zusammen geschraubt (9800X3D, 7800 XTX, 96 GB RAM). Der hält noch einige Jahre, wenn nichts kaputt geht.
 
Die Preise kommen wieder runter. Jetzt sind halt erstmal die Kapazitäten alle ausverkauft. Und Die Scalper sehen ihre Chance. wie jedes andere mal auch:
Aussitzen.

Ich denke halt nur das es diesmal etwas länger dauern wird, aber damit meine ich auch maximal ~2 Jahre. würde ich tippen. (Weil ja bis 27 verkauft ist.) Und ich sitz immer noch auf meinem 1. gen Threadripper. Habe einmal RAM auf 64GB aufgestockt. Und sehe die Wartezeit gelassen.
Ist ja jetzt nicht so das man mit dem ultra veralteten Kram der immer noch billig ist garnix anfangen könnte.
Gerade die Leute über 30 machen sich meiner Meinung nach lächerlich. Wir haben doch alle schon wesentlich teureren RAM gekauft. Meine Erstanschaffung dieses PCs, hat RAM tatsächlich EXAKT so viel gekostet wie jetzt. Das selbe Kit ist zeitweise für das was ich damals bezahlt habe zu haben.

Also ja es ist alles gerade absurd teuer. relativ betrachtet. Zur paradiesischen Phase von mehreren Jahren wo RAM so billig war das man einfach alles mit dem Gartenschlauch bedient hat.
Dadurch haben gerade die die jetzt am lautesten heulen doch eh zum Teil Rechner mit so viel RAM, das sie locker warten können. Weil sie totalen Overkill beim Einkauf betrieben haben. Ich spreche da aus Erfahrung, aus erster Hand.

Ich muss die Spiele VM ausmachen für die IDE? Geht gar nicht! Jetzt müssen 64GB her!

Wie gesagt, denkt doch einfach mal zurück an die Zeit als man wirklich noch RAM knapp bemessen eingekauft hat, also bis Ende der Win XP era so ungefähr. Vor 20 Jahren. Preise von vor 10 Jahren könnte ich also gut verkraften wenns wirklich drauf ankäme. Aber ich bezweifle das ich die Situation erlebe.

Also ich persönlich hatte schon größere Schmerzen. In den letzten 7 Tagen...

Nochmal die Erinnerung: DDR3 und älter kostet immer noch nichts. Wer also UNBEDINGT was braucht und nix mehr hat kann sich notfalls noch sowas kaufen. Das passt für eigentlich alles außer Spiele mit hohen Anforderungen.

Ehrlich ich begreifs nicht. Sonst nehmen die Leute doch auch alle Schmerzen für Nostalgie in Kauf. Wobei, das ist vielleicht das Problem. Ein DDR3 Rechner fühlt sich nicht hinreichend veraltet an. Also wird der Masochismus nicht bedient und man hat keine Euphorie durch Retail Therapie. Ja, das ist tragisch.
Zwischen einer harten Matratze und etwas anderem was nicht das eigene Bett ist.

TL;DR:
Ich denke wir jammern gerade auf einem wirklich absurd hohen Niveau.
Ja, die Welt ist ungerecht und Millardäre sollte man abschaffen. Dem Widerspreche ich nicht.
 
Jo, ne 120 MB Festplatte hat auch mal 1500 DM gekostet. Wir können uns also glücklich schätzen. ;)

Ist ja leider nicht nur der RAM fürs System. Ist auch der RAM auf dem Raspberry(-Klon) auf der GPU, im macbook usw. Und nicht nur das. Speicher wird ja auch wieder teurer, nicht nur ssds und hdds, selbst bei sd-Speicherkarten gibts derzeit 100% Preisaufschlag.

Hatte hier ein kleines Projekt für synchrone Audiowiedergabe in verschiedenen Räumen, hatte dazu 5 uralte Raspberry Pi der ersten Gen günstig zusammengekauft. Eine kleine SD-Karte für jeden (gibt ja quasi nix mehr unter 32GB von SanDisk) kostet derzeit 10 statt 5 Euro. Sind 25 Euro Mehrkosten für ein Spaßprojekt. Ist jetzt nicht die Welt, aber doch nicht sehr spaßig.

Hoffe da kommt bald der große Knall, wobei der massive GPU-Preisverfall nach dem Cryptoboom irgendwie auch ausgeblieben ist…
 
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  • #7
Die Preise kommen wieder runter. Jetzt sind halt erstmal die Kapazitäten alle ausverkauft. Und Die Scalper sehen ihre Chance. wie jedes andere mal auch:
Aussitzen.

Aussitzen

Ich sitze es aus auch wenns weh tut. Ab Oktober werden bei mir im Haus mehrere Rechner aus dem letzten Windows-Support rausfallen, dann haben alle Hausbewohner nur noch drei Windows-Recher, dann alle mit Windows 11 zwangsweise, den Ryzen 4600H-Schleppi in der Küche, den N200-Netbook im Schlafzimmer und meinen Rufus-i7-6700k. Alle anderen Rechner - und das ist ein Dutzend - werden auf Ubuntu 26.04 umgestellt und mit LTS-SA-Support bos 2038 unterstützt (den 12-Jahres-Support kann man mit Tricks kostenlos bekommen, ist leider regulär ziemlich teuer. LTS-SA für drei Maschinen ist immer kostenlos, erst ab der vierten fallen knackige Gebühren an).

Privat und beruflich braucht ich halt wenigstens EINEN potenten Windows-Rechner und der i7-6700k mit 64GByte ist halt schon "unsupported" aber wenigstens bekommt man noch die Jahresupdates mittels Rufus drauf.

Achtung!

Bei der Festplattenkrise vor 15 Jahren dauerte es satte acht Jahre bis HDs pro TByte wieder günstier als vor der Krise waren.

Das blöde an der aktuellen Krise: Kann schnell vorbei sein wenn die KI-Blase platzt oder die Preise erholen sich nie mehr.

Im Wallstreet-Journal geht man davon aus dass viele kleine PC-Hersteller die sich am freien Markt bedienen einfach pleite gehen werden - und "klein" bedeutet hier sogar Dell oder HP, bestenfalls Samsung oder Intel oder Apple fallen da nicht rein. Nur Firmen die selbst Fabs betreiben oder selbst finanzieren werden in der Hochpreisphase überleben.

Und jetzt stellen wir uns mal vor dass Firmen wie Schenker, Mindfactoy oder Medion schlicht "nix" mehr bekommen oder nur zu Mondpreisen. Die sind dann ganz schnell weg vom Fenster. Übrig bleibt die Megafauna und die wird sicher nix von ihren Pfründen abgeben. Das wird ein Oligopol.
 
Ich hab was Hardware angeht viel abgegeben, nun hab ich ein 5800X3D, 32GB RAM, RTX4080 & RTX3060 am laufen, dazu 'nen Laptop mit 'nem 12500H, 32GB RAM, RTX 4060M.

Mir mangelt es am RAM beim PC.
Natürlich war ich damals der Meinung mir 4000er zu holen, macht halt kein Sinn wenn ich jetzt für ~180€ mir das billigste und langsamste 32GB Kit hole.


Alles in allem wollte eh warten bis AM6 rauskommt, daher sehe ich es noch entspannt.
Ich hoffe nur das keiner der 3 NVME SSD auf dem Board abraucht.

Die nächsten 2 Jahre wird es definitiv noch so weiter gehen, dann mal schauen was passiert.
 
Die Plattenkreise hat so lange gedauert?
Da sieht man wie wenig es wirklich geschmerzt hat...

Aber ja, meine größte Angst sind auch die Händlerpleiten. Die haben sowieso kaum Margen. Das ist durchaus mittel bis langfristig bedenklich.

Hoffen wir das die Raspberry Foundation anfängt RAM zu produzieren!:D

Die haben denke ich genug Vertrauen gesammelt das die das mit Pre-Orders starten könnten.

Und Windows habe ich tatsächlich vergessen. Bin da seit dem Supportende von 7 raus. Da hatte ich dann final kein Bock mehr auf die Faxen von MS.
 
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  • #10
Bei der Plattenkrise war das Problem dass zwar grosse Platten "pro GByte" etwas früher günstiger wurden, also die fetten Server- und Datahorder-Klotze mit 6TByte aufwärts - aber das Brot- und Butter-Geschäft mit Platten unter 3TByte - und zur Flutkatastrophe waren halt 1500 und 2000GByte Standard - die haben sich halt echt nie erholt. So richtig günstig - wir hatten mal €16/TByte bei 8TByte-HDs wenngleich eher miese Teile - wurden die Platten erst kurz vor und nach Corona. Zwei sehr hochwertige 10TByte-HDs konnte ich vor ein paar Jahren für €21/TByte ergaunern.

Meine aktuell ergatterten 22TByte-Teile sind relativ robuste Serverplatten mit fünf Jahren Garantie, 512MByte Cache, Heliumfüllung und CMR-Recording. Für knapp €24/TByte noch ok.

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Dass Raspberry selbst RAM produziert halte ich für absolut ausgeschlossen. Dafür sind sie zu klein, fabless, ohne eigene Fertigung. Raspberry lässt praktisch ALLES extern fertigen, Raspberry is total Fabless. Es gibt nur sehr wenige Fabs, 90% wird von vier grossen Herstellern produziert und die sind halt ALLE komplett raus aus dem Spotmarkt und liefern nur noch auf Maximalgebot.

Wenn da Eben Upton sagt "wir hätten gerne eine Million 8GByte LPDDR4X Chips, was kostet das?" kommt als Antwort "mach ein Gebot, bis Ende des Jahres ist die gesamte Produktion verkauft, ab Januar 2027 kannst Du Kapazitäten vorbestellen für €65 pro Chip." und vorher waren das halt €25. Der bekommt das nicht eher und nicht billiger weil wenn er weniger zahlt erwirbt halt jemand anderes die Produktionskapazitäten.

Der einzige Ansatz wäre eine europäische Lösung bei der die EU eben gezielt die Produktion von Kernkomponenten (High-End ICs wie CPU und CPU, aber auch RAM und Flash) lokal fördert. Das muss ja nicht 100% des EU-Bedarfs decken wäre aber eine Absicherung. Aktuell fehlt es in der EU halt total gerade bei RAM und Flash, was lokal produziert wird deckt keine 5% und sind Nieschen/Industrielösungen die uns Desktopusern halt NIX helfen.

Gemini hat gesagt​

Die Marktanteile der europäischen Hersteller im Bereich Speicher sind im Vergleich zu den globalen Giganten (Samsung, SK Hynix, Micron) fast verschwindend gering, wenn man nur auf die pure Kapazität blickt. Betrachtet man jedoch spezialisierte Nischen, sieht das Bild anders aus.
Hier ist die Aufschlüsselung der Marktanteile und die Relevanz für SOHO-Anwender (Small Office / Home Office).

1. Marktanteile im globalen Kontext (Stand 2025/2026)​

In der Massenproduktion von DRAM und NAND-Flash teilen sich die "Big Three" aus Südkorea und den USA etwa 90–95 % des Weltmarktes. Die europäischen Akteure besetzen hingegen strategische Spezialmärkte:
HerstellerMarktsegmentGeschätzter Anteil im SegmentGlobaler Anteil am Gesamtmarkt
InfineonAutomotive-Speicher (NOR, F-RAM)~15–20 %< 2 %
STMicroEmbedded PCM / Secure Flash~10–15 % (Industrial/Auto)< 1 %
SwissbitIndustrial Storage (SD, SSD)Top 5 in der Industrie-Nische< 0,5 %
GoodRAMConsumer RAM/SSD (Europa)~3–5 % im EU-Handel< 0,1 %

Ist halt ZAPPENDUSTER,
 
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  • #11
Es ist eigentlich zum Heulen.

Mit der Pi500-Plattform hätten wir eine hochvertrauenswürdige und stark EU-fokusierte Plattform von EXTREMER Qualität.

Ja, ich halte den Pi500 für eine völlig ausreichende Plattform für SOHO (Small Office Home Office) und Web, sogar besser als Windows oder MacOS weil es halt einfach ein irres "Out of the Box" Erlebnis hat: Du kaufst das Kit, schaltest ein und hast ALLES: Moderner Desktop, Firefox, Thunderbird, LibreOffice, VLC, Gimp, sogar Gratis-Minecraft liegt bei. Kein Accountzwang aber trotzdem Support für dutzende Cloud-Anbieter, aber eben alles optional.

Die Performance von einer SSD oder M.2 statt einem SD-Chip ist auch ordentlich.

Es gibt sogar eine Liste von recht brauchbaren Spielen, nicht nur Retro - da rockt der Pi500 sowieso göttlich - sondern inzwischen auch ein paar native Titel die zwar nicht AAA aber zumindestens A sind.

Das Problem, OS kommt aus Europa, Hardwareentwicklung kommt aus Europa, Support aus Europa, sogar gebaut wird das Ding in Europa, auch die Platine und Gehäuse.

Aber zu viele Komponenten kommen noch aus dem Ausland. Die CPU wird nur zu 30% in Europa produziert aber immerhin. Aber RAM kommt halt 100% aus Asien. Gluelogic auch aber die ist relativ harmlos, die bekäme man auch aus der EU für leichten Aufpreis. Keyboard ist halt "China" obwohl wir da eigentlich gute europäische Alternativen hätten.

Ja, imho könnte man die gesamten Pi-Modelle in Europa bauen - abgesehen vom RAM, da sehe ich halt NIX als Alternative.
 
Ich glaube, das ist alles etwas zu rosig gedacht. Finde allein mal Hersteller für HDMI-Ports, Netzwerk-Ports und so "Kleinzeug" in Europa. Was ist mit Widerständen, Kondensatoren usw... Da müsste sich erst in multiplen Märkten die Preislage unfassbar verschlechtern, bis es sich lohnt hier in Europa ein Werk für so Massenware zu errichten, und dann soll das ja auch keine Mindestlohn-Gulag werden. Prozesse und Maschinen müssen Entwickelt werden, Menschen müssen für die Prozesse geschult werden, und dann die Frage: macht man es wie Foxcon und setzt einfach mal 5000 Leute an ein Fließband, oder baut man Vollautomatisierte Systeme? Finden sich überhaupt 5000 Leute, die unter den Bedingungen arbeiten wollen/können?
Und wenn vollautomatisiert: Die Anlagen gibt es auch nicht von der Stange, die müssen geplant werden, und jedes Bauteil braucht widerum seinen eigenen Herstellungs-Prozess. Das kostet alles irrsinnig viel Geld, allein die Entwicklung. Da noch hinterher nen Schnitt zu machen, da braucht es wie gesagt noch enorme Preissteigerungen die absehbar von Dauer sind, in allen möglichen Segmenten, und obendrein intensives Investment. Da geht das Geld derzeit aber lieber an das Xte "Wir haben uns ganz tolle Prompts Ausgedacht"-KI-Unternehmen, denn Weitsicht kann man von Investoren nicht erwarten.

Und die bereits bestehenden europäischen Produzenten bauen wie du schon geschrieben hast, Speziallösungen. Da kann man nicht einfach mal die Produktion umswichten und hochfahren. FRAM aus der Automobilindustrie wird z.B. in 28nm Verfahren gefertigt, da sind wir bei DRAM schon ca. 2010 gewesen. Sind da halt völlig andere Zielmärkte, mit gänzlich anderen Anforderungen (Verlässlichkeit und Störunempfindlichkeit...)

So ist das bei fast allen Komponenten auf so nem Raspberry. Der wirklich dumme Kram wie Schräubchen oder Heatsinks, jo, das kann man evtl. machen. Aber ich glaube das wird noch lange Zeit so bleiben, dass wir den Großteil unserer Elektronischen Komponenten aus Ost-Asien beziehen. Bis ein anderes Land / andre Region es billiger und mindestens halb so gut tut.
 
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