Werden legal heruntergeladene Songs und Filme gebrandmarkt?

sia

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Hi Leute,

Folgendes fiktives Szenario: Ich kaufe Musik bei Google Play, würde diese jetzt aber kostenlos veröffentlichen, um den Rechteinhabern eins auszuwischen.

Wie kann ich mir sicher sein, dass kein Wasserzeichen drin ist? Muss ich wirklich alles 2x kaufen und binär vergleichen, um das zu wissen?
 
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mp3's?
Ausser DRM Kopierschutz gibt es da nichts.
Aber lösch doch am besten alle Tags, bis auf Titel/Interpret/Album/Titelnr., das kannst du gut
Linux = EasyTAG
Windows = mp3tag
Kommentare (Tag) ist dann häufig sowas wie "I-Tunes" oder whatever und zeigt eine Spur wo es herkommt.
Wasserzeichen wären dann sowas wie Tags, brandmarken von mp3's? Nie gehört
Achso ja bei Filme kannst du natürlich Wasserzeichen haben, ein Logo oder was auch immer. Das zu entfernen musst du Videobearbeitung machen und das Logo/Wasserzeichen rauslöschen/überblenden
Windows/Linux = z.B. Avidemux plus Filter
 
Videodateien gibt es viele MKV oder MP4 gängige Containerformate derzeit können viele Tags oder Spuren enthalten.
Informiere dich über Tools wie o.g. Avidemux, MKVToolnix (mkvmerge und Co.), MP4Box, ffmpeg um da "Wasserzeichen" zu entfernen
Aber Anhand eines konkreten Beispiels kann ich dir das besser sagen
Poste mal eine MediaInfo deiner Musik- und Videodateien
Windows
Linux in den Quellen
 
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mp3's?
Ausser DRM Kopierschutz gibt es da nichts.
Das ist inkorrekt.

Also so wie Du das beschreibst kaufst Du dort ja NICHT gerne...

okay, hab das "gerne" rausgenommen. Ist aber eh ein fiktives Szenario, ich will nicht 5 Jahre in den Knast wegen Raubmordkopiererei.

Habe mir jetzt auf Google Play "Born to Survive" vom kostenlosen Album heruntergeladen. Das ging leider nur mit Zahlungsmethode. MD5 ist 8f4d9a99bd01064cb9f1f56517504ab8 – kann das Lied vielleicht von euch auch mal einer herunterladen und die md5sum bilden?

Vielleicht finden wir bei anderen Downloaddiensten ja auch kostenlose Musik, bei der man das testen kann.
 
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wow wieder was dazu gelernt. Und eben meine 10 Minütige Recherche Google und Co "How to remove MP3 Watermark" oder "MP3 Watermark entfernen" o.ä. ergab nichts ausser unseriöse CHIP Windows Tools. Das ist mir echt neu, ich dachte immer MP3 wird alles in Tags festgehalten, mehr kannst du da nicht machen. Videos gut, die klassischen Watermarks wie ich oben beschrieben habe wirst du löschen oder überblenden können, die MP3 in der MP4 oder MKV gleicher Fall. Schick mir mal bitte deine mp3, will die mal durchleuchten. Schönes Thema für morgen (heute), jetzt erstmal Gn8
 
PC@PC-PC MINGW64 ~
$ md5sum.exe /G/Downloads/01\ -\ Born\ To\ Survive.mp3
8f4d9a99bd01064cb9f1f56517504ab8 */G/Downloads/01 - Born To Survive.mp3
Also zumindest dieser kostenlose Download scheint nicht personalisiert zu sein.
 
Wie verhält es sich bei Titeln von Interpreten die aktiv für DRM und gegen Steaming-Abos sind wie zB. Taylor Swift? Falls jemand 1€ auf der hohen Kante hat wäre der selbe Vergleich beim Titel " " interessant.
 
@Laui in Presse-DVDs usw. die leicht ins Internet gelangen werden doch schon lange marker gesetzt - die passenden Crews versuchen diese natürlich zu finden.
Aber so einfach überblenden ist da wohl nicht da man sie erst finden muss.
Wenn du einen einzelnen Frame mit einer kleinen Info im Bild versiehst... am besten noch mit quer über das Bild verteilten Buchstaben dann fällt das erstmal kaum auf - selbst in Zeitlupe. Da braucht es dann auch wieder mind. 2 Quellen.

Bzw. schon vor 20 Jahren oder so gab es doch tools wie Camousflage um Informationen in Bildern zu verstecken ohne das man sie sehen kann - schlicht durch Tonwert-Manipulationen
 
Hier (im Forum) gab es dazu auch mal etwas zu Ebooks, da ging es, ich erinnere mich, darum, das man nur nen Textabsatz anders formatieren muß, schon hätte man eine eigenständige Kopie mit Wasserzeichen (Ebook!). Und es wäre so gut wie unsichtbar für den normalen Leser.

Für alle möglichen Arten von Daten, kann man doch auch Fingerprints erstellen, muß nur eine Bytefolge sein was korrekt aussieht, aber nur 1 Byte von abweicht - zu Beispiel ein 1 RGB Wert höher liegender Pixel in einem Framestrom, das macht man dann auf einer Seite wo es nicht auffällt, dunkle Szene oder eine weiße Szene mit... oder mit einer Watermark aus ein paar Pixeln, um eine größeren Footprint zu bekommen, schon hätte man ein fast unsichtbares (fürs Auge) wasserzeichen...

Ich glaube was bei Video so etwas verhindern könnte, wenn man mit einem Threshold von X Farbwerten, "normalisiert", z.B. in einem Suchradius von X und Y Pixeln, sind X1 und X2 und Y1 und Y2 Block "anzugleichen" auf einen Mittelwert...

Bei Mp3s könnte es auch nur ein "Rauschen" sein oder ein paar Bytefolgen die für den Dekoder "rechtens" aber nich hörbar sind... also keinen Fehler verursachen...

Ist die Frage, wie eine Prüfsumme auf so einen Unterschied reagiert, es geht ja nicht nach Bytegröße, sondern das wäre einfach eine "Bitwert" manipulation - statt nem 00101001 wäre es dann halt ein 00101110.
Ist natürlich die Frage wie der Dekoder interpretiert wo "Volumen" gesetzt ist oder whatever und was das steuert, aber in einem "tonlosen" "Ramp up" könnte man ohne weiteres etwas verändern so lange dies den Dekoder nicht bricht... würde ich vermuten.

Mich würde gerade mal interessieren, wenn ich nur ein Bytewert verändere, zum Beispiel mit einem Hexeditor von FE auf FF - habe ich eine komplett andere "Checksumme" ? Oder wird hier ein Durchschnitt genommen, bzw. lässt sich das damit "nachweisen" und es ergibt sich etwas völlig anderes?
Vielleicht ist mir auch nicht 100% klar in wie weit eine Checksumme marginale Unterschiede "erfassen" kann! :)
 
Diese Art von "Skeptik" habe ich noch nie verstanden, scheiterts an der Beschaffung des Hex Editors oder woran?
Für Notepad++ gibts ein Hexeditor Plugin.
 
Biatch, I know the stuff before I did even know that I known it. :D

Jetzt wäre das mit der Checksumme aber auch interessant :p
 
@theSplit: Wenn man beliebig Werte verändern könnte, ohne dass sich dadurch die Prüfsumme ändert, welchen Sinn hätte dann eine Prüfsumme?

Ein bisschen Logik hätte dir deine Frage schnell beantwortet.
 
Die Frage die sich mir stellte, wie sensibel ist diese - könnte man ja an verschiedenen Faktoren abhängig machen.

Und auch, wie "sensibel" ist diese - Byte genau?
 
@theSplit: Eine Prüfsumme ist ein Hash. Man versucht, Hashes weitestgehend kollisionsfrei zu halten.

Passwörter werden gehasht. Diese Funktion soll auch möglichst eineindeutig sein. Wäre es so, wie du vermutest, könntest du mit allem, was nur halbwegs wie dein Passwort aussieht, dich auf einem Server anmelden. Ist aber nicht so.

Dir ist bewusst, dass bei ASCII zwischen @ und A nur ein Bit Unterschied ist? Also nicht nur Bytegenau, sondern sogar Bitgenau.
 
Das mit den Hashes, ist die Frage, wird hier normalisiert, weil in einer Dateigröße von X kann ich nur Y Werte entsprechend vermerken, in meiner Berechnung, bzw. alles neu berechnen.

Zähle ich 100:1 oder 75:1 - und was ergibt nachher den Hashwert, wenn ich ein Byte änderte, nur mal angenommen? ;)
 
@theSplit: OK, machen wir das doch mal anders:

Du programmierst doch hin und wieder. Wenn Programmdaten auf einen Datenträger geschrieben werden, wird dort ebenfalls die Prüfsumme hinterlegt. Dann wird davon ausgegangen, dass beim Übertrag auf ein anderes Medium (Kopie) der Programmcode intakt ist, wenn die Prüfsummen gleich sind.

Was passiert, wenn du in kompiliertem Code irgendwo ein Bit switchst? Läuft dann dein Programm noch fehlerfrei?
Eher nicht. Also nutzen wir seit Jahrzehnten Prüfsummen als eine Methode, kleinste Übertragungsfehler in Dateien festzustellen, und offenbar scheint diese Methode in der Praxis sehr tauglich zu sein.

Beantwortet das jetzt deine Frage?
 
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