Hier (im Forum) gab es dazu auch mal etwas zu Ebooks, da ging es, ich erinnere mich, darum, das man nur nen Textabsatz anders formatieren muß, schon hätte man eine eigenständige Kopie mit Wasserzeichen (Ebook!). Und es wäre so gut wie unsichtbar für den normalen Leser.
Für alle möglichen Arten von Daten, kann man doch auch Fingerprints erstellen, muß nur eine Bytefolge sein was korrekt aussieht, aber nur 1 Byte von abweicht - zu Beispiel ein 1 RGB Wert höher liegender Pixel in einem Framestrom, das macht man dann auf einer Seite wo es nicht auffällt, dunkle Szene oder eine weiße Szene mit... oder mit einer Watermark aus ein paar Pixeln, um eine größeren Footprint zu bekommen, schon hätte man ein fast unsichtbares (fürs Auge) wasserzeichen...
Ich glaube was bei Video so etwas verhindern könnte, wenn man mit einem Threshold von X Farbwerten, "normalisiert", z.B. in einem Suchradius von X und Y Pixeln, sind X1 und X2 und Y1 und Y2 Block "anzugleichen" auf einen Mittelwert...
Bei Mp3s könnte es auch nur ein "Rauschen" sein oder ein paar Bytefolgen die für den Dekoder "rechtens" aber nich hörbar sind... also keinen Fehler verursachen...
Ist die Frage, wie eine Prüfsumme auf so einen Unterschied reagiert, es geht ja nicht nach Bytegröße, sondern das wäre einfach eine "Bitwert" manipulation - statt nem 00101001 wäre es dann halt ein 00101110.
Ist natürlich die Frage wie der Dekoder interpretiert wo "Volumen" gesetzt ist oder whatever und was das steuert, aber in einem "tonlosen" "Ramp up" könnte man ohne weiteres etwas verändern so lange dies den Dekoder nicht bricht... würde ich vermuten.
Mich würde gerade mal interessieren, wenn ich nur ein Bytewert verändere, zum Beispiel mit einem Hexeditor von FE auf FF - habe ich eine komplett andere "Checksumme" ? Oder wird hier ein Durchschnitt genommen, bzw. lässt sich das damit "nachweisen" und es ergibt sich etwas völlig anderes?
Vielleicht ist mir auch nicht 100% klar in wie weit eine Checksumme marginale Unterschiede "erfassen" kann!
