Welche Distribution verwendet ihr und warum

Wenn man einen halbwegs leistungsfähigen Rechner hat- ich sag mal ab DualCore und 2 Gig Ram- ist KDE4 kein Problem. Und für Netbooks oder ältere Notebooks gibts genug Alternativen, z.B. LXDE/LXQT.

Auch Zorin ist ganz nett für "Frischlinge", hab ich erst auf nem Atom Netbook mit 1Gig Ram installiert. Läuft besser als das unsägliche Win7Starter- um Längen! Besitzerin ist glücklich damit :)

Bei aller Liebe, aber KDE 3.5- lasst es in Würde abtreten... als Versuch, wie lang man es noch mitschleppen kann mags ja interessant sein, aber für die Praxis mittlerweile nicht mehr wichtig. Nur meine Meinung. (schau aber immer wieder mal selber gern rein, wozu hat man VirtualBox ;) )

PS: Update auf Mint Version 17 problemlos durchgeführt :)
 
Früher zu meinen Anfangszeiten Suse. Das ist schon... ewig her. Da hat man sich noch Zeitschriften gekauft um die Installations-CD(!) zu haben. Das lief aber immer nur nebenbei. Dann später mal Mandrake. Das fand ich richtig prima und hat mir den ersten tieferen Eindruck in die Architektur und deren Tücken vermittelt. Das hab ich dann sogar ausschliesslich genutzt. Irgendwann wurde Mandrake abgelöst von Gentoo. Das hab ich gefühlt Jahre genutzt. Wie lange es tatsächlich war, weiss ich nicht. Das System habe ich auch nur einmal aufgesetzt und das lief bis zum Tag X wie der Teufel. An Tag X war dann irgendwann alles im Sack nach nem Systemupgrade und ich am Ende meiner Lust, was Linux als Desktop OS angeht.

Serverseitig habe ich noch nie anderes als Debian verwendet und das wird auch so bleiben, bis die letzten Kisten von mir abgeschaltet werden. Eine minimale Installation erlaubt mir präzise das zu installieren, was ich haben möchte. Das Paketmanagement ist unschlagbar.

Hier zuhause läuft bis auf die 2 PIs (OpenELEC, Raspian) überall Windows 8.1, bis auf den Mac an dem ich gerade sitze (OS X 10.9.4). Ehrlich gesagt habe ich wenig Lust an einem Dekstop noch mit anderem zu werkeln. Mit Mac OS konnte ich mich noch gut anfreunden mittlerweile, vor allem weil der Kram sehr effizent und stromsparend läuft. Linux auf dem Desktop geht auch, ist aber Erfahrungsgemäß immer mit "Arbeit" verbunden, worauf ich mittlerweile keine Lust mehr habe.
 
Früher zu meinen Anfangszeiten Suse. Das ist schon... ewig her. Da hat man sich noch Zeitschriften gekauft um die Installations-CD(!) zu haben.
Oh ja, das weiß ich auch noch :T Damals hatte mein Suse noch nicht mal X und alles was man machen konnte geschah alleine über die Shell :D Ist aber auch schon 15 Jahre her oder so :cool:
 
Hier zuhause läuft ... überall Windows 8.1 ... Linux auf dem Desktop geht auch, ist aber Erfahrungsgemäß immer mit "Arbeit" verbunden,
Das erstaunt mich jetzt etwas.

Ich nutze auf Arbeit Win8.1, hab da auch Adminrechte, so dass ich alles selbst installieren und konfigurieren kann. Um Win8.1 benutzbar zu kriegen, d.h. die Classic Shell und diverse andere Sachen im System zu konfigurieren, saß ich gut und gerne 2 Tage dran, bis es so aussah, wie ich das wollte.

Soviel Zeit hab ich bei der KDE-Konfiguration auf diversen Rechnern eigentlich nicht gebraucht. Bei OpenSuse, Arch und Chakra hab ich nur den Desktop-Folder wegmachen müssen, der mir nicht richtig gefällt. Die hauptsächliche Arbeit bestand in der Installation und Konfiguration von , was man aber nicht unbedingt braucht. Ansonsten ist KDE eigentlich schon in der Defaultkonfiguration gut zum Arbeiten geeignet - ganz im Gegensatz zu Win8.1.
 
@phre4k: Nä,das lief schon wirklich sehr lange und auch ansich sehr gut. Bis ich's dann geschrottet hab und keine Lust mehr zum reparieren.
@godlike: Die selbe Anzahl an Jahren wollte ich auch schreiben. Hab's aber mit Absicht gelassen. :buh: ;)
@musv: Einstellungen bei Linux zu sichern, war bisher immer recht leicht, das ist schon richtig. Aber zum einen rechne ich hier die Einrichtung noch nicht zur allgemeinen Verwendung hinzu (das ist tatsächlich immer noch Vergnügen (meist)), und zum andren gibt es bei Windows nun sogar eine Cloud, die die Einstellungen auf die anderen Rechner übernimmt.
Sicherlich fallen hier auf beiden Seiten noch individuelle Einstellungen und Installationen an bis alles passt. Den laufenden Betrieb find ich ausserhalb "Linux" angenehmer und vor allem komfortabler.
 
Ursprünglich (also vor vielen, vielen, wirklich sehr vielen Jahren) besaß ich verschiedene Modelle, die ganz klassisch, mit Windows daher kamen... 3.1, 98, XP... mein Gott, bin ich alt.
Warum ich mich getrennt habe?
Da gab es so viele Gründe... es war nicht mir treu, sondern einem Bill... es war vorlaut, ging dauernd kaputt und wollte mir in meine Entscheidungsgewalt reinreden... Es gab keine gute Community, die einen beim Rumprobieren unterstützt hätte... jedes Miniproblem artete in einen SuperGAU aus... und meine coolen Freunde hatten eh viel coolere Programme... .
Momentan stehen bei mir ein Lenovo G570 und ein Dell D830. Auf beiden läuft Ubuntu 14.04. Da ich Docks scheusslich finde und überhaupt meine Panels vermisse, arbeite ich auf beiden im Classic-Gnome-Fallback. Weil sie für unterschiedliche Zwecke gebraucht werden, unterscheiden sie sich im Feinschliff, z.B. ist auf dem Lenovo kein Thunderbird eingerichtet, damit ich mal lerne, vor dem Schlafen nicht mehr nach Post zu gucken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den laufenden Betrieb find ich ausserhalb "Linux" angenehmer und vor allem komfortabler.
Mir geht's genauso wie Dir, nur eben genau andersherum. Ich fühle mich unter Windows immer mehr verloren und effizient damit arbeiten ist schon lange nicht mehr drin. Unter Debian habe ich meinen Tiling-Windowmanager (wmii) und kann damit mittels Tastenkombinationen blitzschnell zwischen den Fenstern hin- und herschalten, Programme starten, usw. Da kommen weder Taskleiste, noch Alt+Tab hin. Generell ist (Webbrowsing ausgenommen) imho ein tastaturgesteuertes System deutlich effizienter und "angenehmer" als ein mausbedientes, wenn man sich einmal mit der Tastatur angefreundet hat.

Ein umfangreiches Desktop-Environment würde ich unter Linux aber auch nicht haben wollen. Viel zu unkomfortabel.


Grüße
Thomas
 
Tiling-WM sind auf Notebooks nett, wo man nicht dauernd ne Maus anschliessen will und der Platz auf dem Bildschirm stark begrenzt ist.
Auf ner Workstation wo man eh 2 bis 3 24" Monitore dran hat find ich tiling-WM doch stark Geschmackssache.
Problem bei tiling-WM ist halt auch dass man sie erstmal ne ganze Weile zurechtkonfigurieren muss (aka dotfiles irgendwoher nehmen und anpassen). Ich habe damals awesome benutzt, da war die Konfiguration nacktes Lua.
Ich mein schön wenn man sich die Zeit nehmen will - ich wills nicht mehr.

Wo ich zustimme ist dass KDE/GNOME absolute usability-Katastrophen sind.
Windows Oberfläche (Stand Win 7, Win 8 bekommt man dank classic shell genauso hin) ist zwar spartanisch aber immerhin benutzbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nunja, es kommt wohl auch ziemlich darauf an, welchen Tiling-WM man letztendlich nutzt. Das ist, genau wie bei den Distributionen auch, zum Teil Geschmackssache und hängt auch viel vom konkreten Anwendungsfall ab. Mit awesome konnte ich mich persönlich bisher nie anfreunden. Ich kann da vor allem wmii empfehlen, bei dem die Konfig relativ einfach ist, der aber gleichzeitig alles kann was man so braucht. Wie es mit dem Mehrmonitorbetrieb aussieht, kann ich aber nicht sagen, da ich hier nur einen Monitor habe.

Aber muss jeder selber entscheiden, was er nutzen will. Ich kann's aber nur empfehlen, sich mal ein wenig mit Tiling-WM zu beschäftigen. :)


Grüße
Thomas
 
Irgendwie gehts mir ähnlich wie thom, dass ich den laufenden Betrieb von Linux angenehmer, ruhiger, entspannender, und besser unter meiner Kontrolle empfinde.
Wenn ich mal Windows booten muss wegen irgendnem Mist, ist das mittlerweile echt ne Strafe!
Dass ein paar Updates zusammenkommen nach ner Weile, ok- aber wieso muss nacheinander jedes Furzprogramm/Plugin/ect ein eigenes Popup/Setupprogramm usw. aufploppen?!?

Ganz abgesehen dass eine Neuinstallation bei Linux deutlich entspannter und schneller abläuft- da ich den freien ATI/AMD-Treiber bevorzuge (mit dem FGLRX hab ich mal nach nem Update keine GUI mehr gehabt, viel gefrickel... und so viel besser/schneller ist der proprietäre auch nicht mehr...) brauch ich nicht einen Treiber nachzuinstallieren! Nicht mal Drucker/Scanner (hp)

Ach ja- warum mir Kubuntu/Mint lieber ist als das "echte" Debian- noch'n (für manche bestimmt seltsamer) Grund für mich:
Diese möchtegern- Rambo- OSS- Einstellung dass Firefox nicht mal mehr Firefox heissen darf und Thunderbird auch...
Bei aller Liebe und Überzeugung, aber das ist lächerlich IMO!
Abgesehen davon weiss eh jeder welche Programme das "wirklich" sind- muss ja!
Ansonsten läuft das wohl auch unter "Geschmackssache", aber mich stört das einfach ungemein...
klar kann man auch den "echten" FF/TB unter Debian installieren, aber wennich da schon zu frickeln anfang, wo hörts dann auf?

PS: @thom: geiler Ava- GianaSisters war "damals" (tm) das erste Spiel dass ich aufm C64 durchgespielt hab :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese möchtegern- Rambo- OSS- Einstellung dass Firefox nicht mal mehr Firefox heissen darf und Thunderbird auch...
Bei aller Liebe und Überzeugung, aber das ist lächerlich IMO!
Da hast du vollkommen recht liegt aber nicht an den Debian Leuten.
Mozilla an angeklopft die möchten doch bitte ihre Patches rauslassen.
Daraufhin entstand der "Fork"
 
Eben, dafür gabs gut und vernünftige Gründe, Name und Logo sind halt nicht frei. Kann man ja auch nachvollziehen.

WO mein Name Logo drauf ist soll auch drin sein was ich mir darunter vorstelle. Genauso ist die andere Seite verständlich und die haben das doch friedlich wie Erwachsene gelöst, ist doch alles kompatibel.
Ich finde es gut das keiner von seiner Linie abgewichen ist, dumme Kompromisse sind immer Scheisse für Benutzer die wissen was sie wollen.

Wenn man unbedingt will kann man auch einfach Firefox unter Debian installieren, die Ubuntuquellen dürften ohne weiteres funktionieren.
 
klar kann man auch den "echten" FF/TB unter Debian installieren, aber wennich da schon zu frickeln anfang, wo hörts dann auf?
Sind 2-3 Zeilen im Terminal. Passende Paketquellen hinzufügen, Update, Firefox installieren. Da der Firefox von Debian Stable auch schon relativ alt ist, mache ich das auch so, da ich hier sowieso Wert auf eine möglichst aktuelle Version lege. Das macht vielleicht KUbuntu/Mint besser, dafür musst Du dort wieder an anderen Stellen basteln.

Ob der Firefox hier aber Iceweasel oder Firefox heißt, spielt für mich als Endanwender keine Rolle. Ich kann die Hintergründe des Namensstreits zwar nachvollziehen, bin aber kein militanter Verfechter von freier Software, nehme also auch gerne einen Browser mit unfreiem Namen/Logo.


Grüße
Thomas
 
Mint muss man eigentlich nur bei Updates mehr basteln als bei Debian, aber gibt ja auch LMDE <3

Lange nicht eingesetzt, da Archer - da gibt's sowieso nie Probleme :D
 
Ich verwende Linux Mint 17 Cinnamon Edition 64 Bit, weil ...

... in meinen Augen die Distribution gut vorkonfiguriert ist, ich nicht viel am System herumbasteln muss, die vorinstallierten Programme schon relativ zufriedenstellend sind, ich auf die Ubuntu-Paketquellen zurückgreifen kann, im Gegensatz zu Debian PPAs eingebunden werden können, die Oberfläche Cinnamon mir sehr gut gefällt, der Dateimanager Nemo mir gut gefällt und genau so aussieht, sich so bedienen lässt wie ich mir das Wünsche und Out-Of-The-Box meine komplette Hardware ohne jegliche Einschränkung funktioniert.

Zudem ist meiner Ansicht nach das System sehr stabil und hat jetzt 5 Jahre Langzeitsupport. Alles in allem hab ich ein einfaches, hübsches System, mit dem ich persönlich sehr gut arbeiten kann.
 
Arch is my Way to go since 2008. Ich liebe einfach das KISS-Prinzip & pacman. Es läuft stabil und wenn man die Grundkonfiguration erstmal gemacht hat, lässt sich auch das leicht portieren.
Wäre ja bei Gentoo geblieben, wenn das ganze Kompilieren auch auf neueren CPUs nicht noch immer so nerven würde :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Debian.
Kompabilität mit den meisten für Ubuntu geschaffenen Paketen, sowie eine einfache Oberfläche (Mate nachinstalliert).
 
Lubuntu 16.04 64Bit. Weil zu mehr nicht in der Lage ist, bzw. es so am flüssigsten läuft, allerdings bin ich auch mittlerweile ein echter Freund von Lubuntu geworden.
 
Zurück
Oben