Wein ist bei mir ein teilweise recht heikles Thema, ich vertrage Restzucker überhaupt nicht - es ist schon passiert, dass ich nach dem ersten halben Glas Halbtrockenem Kopf- bzw. Nackenschmerzen bekommen habe. Das heißt für mich, der Shtoff muss gut Volt haben, je mehr desto besser, weil dann der Zucker meist vollständig gewandelt ist.
Geschmacklich halte ich nichts von deutschen Weinen, die haben mir zu wenig Intensität, zumal ich momentan eher auf Roten stehe. Grundsätzlich tendiere ich zu den Anbaugebieten Südafrika, Chile, Spanien und teilweise Italien. Die deutschen Rotweine sind mir eigentlich immer zu wässrig und der Alkohol schmeckt desegen zu stark heraus. Klar gibt es Ausnahmen.
Was die Preise betrifft, gibt es auch hervorragenden Wein für 6 Tacken. Da bei mir im Schnitt auch 4-8 Flaschen im Monat ihr Leben aushauchen, trinke ich durchaus auch in diesem Preissegment. Ein gutes Beispiel ist der
, der liegt bei ca. 7 Euronen im Real. Klar habe ich die besonderen Hausweine für Besuch und/oder besondere Gelegenheiten, das sind dann Amarone di Valpolicella, Brunello di Montalcino, Primitivo und ähnliche Weine im Bereich von 15 bis 30 Euro. Drüber muss nicht unbedingt sein, das ist so eine selbst definierte Schmerzgrenze, ähnlich wie bei Single Malt, der auch die 150 Euro nicht übersteigen sollte.
Ich hatte auch schon Weine für über 30 Euro, die mies bzw. ihr Geld nicht wert waren, daher würde ich das nicht am Preis festmachen. Was die Reben betrifft - Cabernet Sauvignon, Shiraz, Zinfandel.
@godlike: hmmm, ein guter Primitivo zu rare auf der Haut gegrilltem Thunfischsteak... lecker! Es gibt durchaus Fisch-Rotwein-Kombinationen, die rocken. Wobei Thuna ja auch nicht der typische Fisch ist ^^
J.