Wein

anYrGVq_700b.jpg passt grad spontan hier rein
 
Wenn du süßlich, bzw lieblich magst gerade so im Bereich der günstigsten Rotweine, solltest du mal den Filou versuchen...
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Lustig, da finde ich gerade diesen Thread hier und merke dass ich heute genau diesen Wein gekauft habe um ihn mal auszuprobieren, was nen Zufall :D
Also ich als armer Student bin halt die billig Weine gewohnt und finde sie teilweise auch sehr lecker, wobei ich mich doch manchmal frage wie wohl nen teurerer Wein schmecken würde.
Die Zeit wo ich jene Weine probieren werde wird auch noch kommen, aber bis ich für diese was mehr ausgebe wird es wohl noch was dauern und solang gebe ich mich mit dem Billigzeug zufrieden und genieße diesen einfach :cool:
 
Ich bin eigentlich auch eher der Bier und Bourbon-Trinker, und muss mich bei trockenem (Schaum)Wein immer schütteln.
Aber der Filou, ist wirklich eine Sache für sich, schon fast ein süßlich herber Fruchtsaft, der ein wenig auf den Lippen brennt / prickelt.

Folgende Charaktere kennt man im Allgemeinen bei Wein:

1. charakterstark und üppig
2. fruchtig fein
3. kräftig voll
4. kraftvoll würzig
5. samtig schmelzig

Wenn du einige Weine probiert hast und deinen Geschmack und deine Wünsche an diesen Charakteren orientierst, wirst du sehr schnell herausfinden, welche Weine dir schmecken könnten, und welche wahrscheinlich gar nicht in Frage kommen.

Viele Menschen probieren ein oder zweimal Wein, dann meistens einen Wein der außerhalb ihres Geschmackes liegt und sind dann vermeintlich ihr Leben lang von Wein angewidert, obwohl kaum ein Wein gleich schmeckt.

Ich kann jedem Alc-Trinker nur mal empfehlen, ein Weingeschäft auf zu suchen und dort mal so 10 verschiedene Weinsorten zu verkosten. Am besten lässt man sich von einem Weinführer begleiten.
Die teuren Tropfen sind erst dann schmackhaft, wenn man seinen persönlichen Geschmack definieren kann. Ansonsten ist der teure Tropfen nur ein teurer Tropfen und kein Genuss.
 
Hab ich mir auch schon überlegt, mal ne kleine Weinverkostung oder dergleichen zu machen wo ich halt mal von einem Kenner wirklich verschiedene Weine vorgesetzt bekomme und ich daran dann ausmachen kann was am meisten mein Fall ist.
 
Der Rotwein-Cuvée " " von Castell Castell hat mir vor einigen Woche mal wieder richtig gut gezeigt, dass guter Wein nicht teuer sein muss. Halbtrocken, fruchtig und für 4,55 Euro die Flasche ein echter Tipp. Natürlich gibt es deutlich hochwertigere Weine. Aber für einen spontanen Abend mit Freunden oder als Glas Wein zum Feierabend ist der Wein absolut in Ordnung.
 
War am Wochenende auf einem Geburtstag eingeladen wo es laut anfänglichen Angaben halt Wein und Käse geben sollte. Für die ~ 20 Gäste gab es dann diese kleine Auswahl an Wein + eine 3 Liter Magnum Flasche :D (die paar Kästen Bier und den Schnaps mal nicht mit eingerechnet).



Ein Sommelier war auch anwesend. Mich hat es mal wieder bestärkt das es (für mich) irgendwie keine richtige Regelung gibt welchen Wein ich gut finde. Egal ob 4 oder 20€, der Preis ist irgendwie selten ausschlaggebend (wenn man mal von der 2€ Plörre aus dem Lidl absieht). Die fachliche Meinung des Sommeliers gin in eine ähnliche Richtung. Billige Weine sind mit Absicht wohl oft süffiger, einen Nachteil sehe ich da jetzt aber nicht wirklich. Außer man übertreibt es arg. Wobei man sicher auch von einem 20€ Tropfen einen Schädel bekommt nach 3 Flaschen :coffee:
 
Wein ist bei mir ein teilweise recht heikles Thema, ich vertrage Restzucker überhaupt nicht - es ist schon passiert, dass ich nach dem ersten halben Glas Halbtrockenem Kopf- bzw. Nackenschmerzen bekommen habe. Das heißt für mich, der Shtoff muss gut Volt haben, je mehr desto besser, weil dann der Zucker meist vollständig gewandelt ist.

Geschmacklich halte ich nichts von deutschen Weinen, die haben mir zu wenig Intensität, zumal ich momentan eher auf Roten stehe. Grundsätzlich tendiere ich zu den Anbaugebieten Südafrika, Chile, Spanien und teilweise Italien. Die deutschen Rotweine sind mir eigentlich immer zu wässrig und der Alkohol schmeckt desegen zu stark heraus. Klar gibt es Ausnahmen.

Was die Preise betrifft, gibt es auch hervorragenden Wein für 6 Tacken. Da bei mir im Schnitt auch 4-8 Flaschen im Monat ihr Leben aushauchen, trinke ich durchaus auch in diesem Preissegment. Ein gutes Beispiel ist der , der liegt bei ca. 7 Euronen im Real. Klar habe ich die besonderen Hausweine für Besuch und/oder besondere Gelegenheiten, das sind dann Amarone di Valpolicella, Brunello di Montalcino, Primitivo und ähnliche Weine im Bereich von 15 bis 30 Euro. Drüber muss nicht unbedingt sein, das ist so eine selbst definierte Schmerzgrenze, ähnlich wie bei Single Malt, der auch die 150 Euro nicht übersteigen sollte.

Ich hatte auch schon Weine für über 30 Euro, die mies bzw. ihr Geld nicht wert waren, daher würde ich das nicht am Preis festmachen. Was die Reben betrifft - Cabernet Sauvignon, Shiraz, Zinfandel.

@godlike: hmmm, ein guter Primitivo zu rare auf der Haut gegrilltem Thunfischsteak... lecker! Es gibt durchaus Fisch-Rotwein-Kombinationen, die rocken. Wobei Thuna ja auch nicht der typische Fisch ist ^^

J.
 
So unterschiedlich sind Geschmäcker. Den Amarone di Valpolicella mag ich zum Beispiel gar nicht. Ich bin leider aber auch so gar kein Weinkenner. Mir schmeckt auch der Shiraz von Yellow Tail aus Australien für 5€ sehr gut.
 


Ich bin selbst kein Weinkenner, nur passionierter -trinker ^^
Beim Amarone gibts extreme Unterschiede von der Qualität und hinsichtlich der Kosten. Muss halt für mich idealerweise über 15 Volt haben wegen Headbang.

Yellow Trail ist ok find ich (ist doch der mit dem Känguruh?)

J.
 
Folgende Charaktere kennt man im Allgemeinen bei Wein:

1. charakterstark und üppig
2. fruchtig fein
3. kräftig voll
4. kraftvoll würzig
5. samtig schmelzig

Ich ergänze:

6. steinige Mineralität :D (hab ich auf einer Weinverkostung gelernt)


Für mich gilt: Lieber Rotwein als Weisswein (oder gar Rosé). Trocken muss er sein, der Mund soll sich vor Taninnen nur so zusammenziehen. Lieblich verursacht schnell Kopfweh bei mir und ich kann davon auch nicht viel trinken, dann stört mich der Geschmack.
Empfehlen kann ich jetzt keinen, ich trinke Wein eigentlich nur wenn ich mal Essen gehe oder kaufe mal einen wenn ich jemanden eingladen haben.
 
Ich kann mich lückenhaft an mit Sangria aus 5l-Pet Flaschen durchzechte Nächte erinnern. Zum Frühstück gab's 2x800mg Ibuprofen. Wer das vermeiden will, greift zum "Sächsischen Säuerling", zB (um 12€). Sehr lekker auch (um 7€), der nicht so erdig schmeckt wie viele Frankenweine.
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Neulich gabs wieder meinen momentanen Lieblingsweißwein. Die Flasche fur 4€. Gleich mal ne Kiste geholt. Gefährlich wenn man die alle gleich kalt auf Abruf hat :D



Wer Weißwein mag kann den imho ohne schlechtes Gewissen probieren :)
 
Da wissen wir ja nun wie die Posts nach 23 Uhr bei dir aussehen bzw. zu Stande gekommen sind ;)

Kleiner Scherz am Rande, weitermachen äh... genießen! :)

Zum Thema Wein hab ich absolut keine Meinung, in der Regel achte ich auch nicht so sehr darauf was ich an Wein konsumiere, man ließt sich aber schon nochmal vor dem Kauf die "Beschreibung" des Herstellers durch so fern vorhanden, um nicht ganz negativ überrascht zu werden. Ansonsten sind natürlich ein paar Umdrehungen auch wichtig, weil so toll hat mir kein Wein bisher geschmeckt das ich diesen wirklich genossen habe weil das Trinken und das Aroma des Weines mich begeistert hätten.

Obwohl, es gab da mal was, ne zeitlang, aber das war dann auch nur "irgend ein" Wein und nichts wofür man Millionen zahlen mußte - vielleicht würde ich die Flasche noch wiedererkennen, aber ich glaube nicht. :)
Aber wenn dann bitte Rotwein! ;)
 
Bin kein richtiger Weintrinker. Aber es gibt den "Rodebergwein", für ~6€, der schmeckt ziemlich gut. Ansonsten habe ich heute eine Flasche Rotkäppchen Wein getrunken.. Gibt besseren.
 
Einer meiner Lieblingsrotweine ist der .

Den gibt es gerade statt für die üblichen ca. 25 € für 17,90 die Flasche bei Silkes Weinkeller.

Hab mir gerade 24 Buddeln eingelagert, ich vermute, der Wein wird nicht mehr allzulange in Mengen verfügbar sein.
 
Da wissen wir ja nun wie die Posts nach 23 Uhr bei dir aussehen bzw. zu Stande gekommen sind
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Alles harte Arbeit, ja ;)

Mit Zinfandel hab ich auch noch nie was falsch gemacht. Ich kaufe meistens einen der Preiskategorie 6-8€. In dem Zusammenhang kann ich auch noch Negroamaro empfehlen. Da hab ich aber keinen speziellen Wein in petto.
 
@Jester:

Von der Beschreibung her liest sich das schon recht interessant. 18 Euro sind mir aber dann doch zuviel.
 
Unterm Strich ist es ja so, auch billig - was Godlike schon geschrieben hat - kann gut sein.

Wenn man seinen Gaumen natürlich schon geschult hat wird man vermutlich auch noch Unterschiede herausschmecken, aber für den normalen Hausgebrauch würde ich auch keine 18+ € für eine Flasche Wein bezahlen wollen, vielleicht bis 12-13 € was zwar dicht dran ist aber gleichzeitig auch meine persönliche Schmerzgrenze für 0,7l eines irgendwas, außer ich hab Geburtstag da wärens vielleicht 25 €... aber auch nur dann ;)

Wobei das jetzt eigentlich nicht so arg teuer ist vermute ich mal ganz stark, da geht bestimmt noch viel viel mehr preislich. ;)

Ich würde mal gern das Gesicht eines Weinkenners in diesem Thread wiederfinden der wirklich mal 60+ € auf den Tisch gelegt hat für eine Flasche, nur um dann festzustellen "Das Zeug schmeckt gar nicht" :D
 
Also ich finde Dornfelder - Trocken recht gut, kann auch daran liegen, dass es ihn auch zum Weinfest an jeder Bude gibt und es damals der erste war, den ich getrunken hatte :unknown:

Mehr wie 1-2 Gläser geht dann natürlich nicht, es sei denn, ich will mich voll laufen lassen.
Hab es zu mehreren Spesen probiert, aber der schmeckt mir einfach pur -ohne essen- besser.

Und günstig ist er auch :T
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mal bei einem Italiener gegessen (ja Klischee) - aber nach dem Essen, was wirklich gut sättigend aber von der Menge her genau richtig war.. also alles Top, hat der Wein danach zwar gut eingeschlagen weil der Magen schon aufgewärmt war, aber das mollig warme Gefühl und der Geschmack des Weines haben den Geschmack des Essens nur vervollständigt.

Da war die Flasche in dem Lokal so um die 24 €, aber die haben uns dabei wirklich gut beraten gehabt und das Zusammenspiel war einfach himmlisch.

Von daher kann man zu Essen bzw. um den Nachgeschmack zu vollenden wirklich auch Wein genießen... :)
 
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