Demo Time! Mal wieder ein bisschen was bei GOG angezockt.
Point 'n' Click:
In
kann man den Beginn des Spiels spielen. Quasi das erste große Tutorial Rätsel, das alle Basics abdeckt.
Man steuert den jungen Willy, der einen Brief von seinem Vater erhält, der eigentlich seit 10 Jahren verschollen ist.
Das Spiel kommt sehr kindgerecht charmant daher. Willy ist ein aufgeweckter kleiner Junge, ohne Ecken und Kanten. Wirkt dadurch aber auch schnell blah und seelenlos.
Das Gameplay ist ebenfalls überschaubar. Klassisch Linksklick für Aktion, Rechtsklick für Untersuchen. Wo man was findet und manche Lösung eines Rätsels wirken etwas erzwungen, wobei es sich noch weitesgehend im Rahmen hält. Zumal man auf einen sehr kleinen Raum mit wenig Möglichkeiten beschränkt ist. Sollte sich das Spiel auf lange Sicht öffnen, dieses Konzept aber in der Form beibehalten, könnte es schon mal etwas ärgerlicher werden.
Aus technischer Sicht ist die Grafik sehr ansehnlich. Willy hat sehr flüssige und umfassende Animationen für alles, was in der Spielwelt so gemacht werden kann.
Alles sieht extrem plastisch aus und wie gebastelt - als würde man in ein Puppenhaus schauen. Ich kann nicht sagen, dass das hässlich wäre, aber trotzdem will es mir nicht so richtig zusagen. Teils haben sie auch Real Life Fotos benutzt. Das fällt vor allem auf, wenn man sich das Innere des Kühlschranks ansieht. Und was mich wohl mit am meisten stört, ist die falsche Architektur. Alles in diesem Spiel ist krumm und schief.
So richtig den Finger drauf legen kann ich nicht, aber die Optik stößt mich irgendwie ab.
Spontan macht das Spiel nichts großartig richtig oder falsch und hebt sich damit in keiner Art und Weise hervor. Ich hätte durchaus weiter gespielt, war jetzt aber auch nicht todtraurig, als die Demo endete. Ich hab's mal auf meine Wunschliste gepackt, um seine Existenz nicht zu vergessen, aber ob ich tatsächlich mal zur Vollversion greife, ist eine andere Geschichte.
erinnert an Spiele wie Samorost oder Machinarium, nur mit Dialogen.
Die Welt ist wunderschön handgezeichnet und super fantasievoll.
Das Gameplay - nun, zu dem kann ich gar nicht so viel sagen, denn die Demo ist ein ziemlicher Witz und gerade mal 5 Minuten lang. Es gibt kaum was zu machen.
Von dem bisschen, was ich spielen konnte, wirkte es sehr einfach. Vielleicht zu einfach für meinen Geschmack. Aber ich kann nicht gerade behaupten, dass ich nach der Demo sehr viel schlauer bin, als davor schon. Leider ziemlich lächerlich. :/
Puzzle-Platformer:
In V
spielt man einen kleinen Roboter, der sich an anderen, bösen Robotern vorbeischleichen muss. Zusätzlich bekommt man ein Energie-Schwert, das eigentlich wie eine Kanone fungiert. Damit muss man Rätsel lösen (vornehmlich Dinge aktivieren) und kann Feinde manipulieren.
Die 2D Welt hat einen wunderschönen Look, mit sehr dichter, beklemmender und bedrohlicher Atmosphäre. Das ganze erinnert an Limbo in bunt oder auch Outland.
Bei der Steuerung hatte ich leider meine Probleme, ganz ähnlich wie bei Liberated. Zielen und Schießen erfolgt über die Maus, die ganze restliche Steuerung über Tastatur. Und da habe ich einfach so meine Probleme, schnelles und präzises klettern allein mit der linken Hand umzusetzen.
Gamepad soll unterstützt werden, doch konnte ich das Spiel nicht dazu bringen, meines zu erkennen. Daher kann ich nicht sagen, ob das besser für mich funktionieren würde. Im Menü kann man sich witziger Weise auch nur die Tastatur/Maus Steuerung anzeigen lassen.
Die Rätsel, bzw die generelle Umsetzung, erschien mir sehr schnell sehr schwer. Überhaupt kann man super schnell sterben, kein Fehler wird verziehen, und dafür sind die Checkpoints teils recht ungünstig gesetzt. Ich war an einer Stelle kurz vorm Abbruch, als der Checkpoint
vor einer längeren Fahrt mit dem Aufzug war.
So ansprechend wie ich Atmo und Optik finde, das Gameplay ist wohl eher nichts für mich. Mehr was zum Walkthrough schauen. Mal abwarten.
Ganz anders sieht das bei
aus.
Hier ist man ein knuffiges Figürchen, das durch eine wunderschöne, bunte 2D Welt läuft, mit kräftigen Farben und vielen Details. Hat mich an Seasons After Fall denken lassen. Und die Map sieht wie dreist aus Ori and the Blind Forest geklaut aus. :P
Um sich kann man ein Portal zu einer Parallelwelt erschaffen und so die Umgebung manipulieren. Das Konzept ist nicht neu, aber das Spiel weiß es sehr abwechslungsreich und unterhaltsam einzusetzen. Allein in dieser kurzen Demo wird es in 3 verschiedenen Weisen umgesetzt.
Hier stirbt man auch mal schnell, Checkpoints sind aber super fair gesetzt und man ist sofort wieder drin - perfekt für so ein Spiel.
Da es zunächst auch mein Gamepad erst nicht erkennen wollte - und auch hier wird nur die Tastenbelegung für die Tastatur im Menü angezeigt - habe ich es rein über Keyboard gespielt, und das ging auch sehr gut von der Hand. (Für die Vollversion würde ich aber zum Pad greifen. Einfach, weil's bequemer kommt.)
Einziges Ärgernis: Wiederliche Spinnen. Warum müssen es immer Spinnen sein?! .__.
Unbound ist genau mein Ding. 10/10 kann's kaum abwarten!