Was hast du jetzt schon wieder angerichtet, Donald Trump?

Er kann es ihm nicht zum Vorwurf machen, weil die Nachbarn es auch so machen. :m

Und er erzählt ja davon, wie viel er als Europäer vom bösen Krieg weiß.

Das muß er den Amerikanern natürlich erzählen. WW2 kennen die ja nur aus Erzählungen. :rolleyes:
 
Das soll von meiner Seite aus keine Entschuldigung für irgendwelche Gewalt sein. Das soll eine Erklärung sein!

Meine persönliche Sicht auf Krieg und WWII ist auch von Erlebnissen mit und von Menschen und Erzählungen geprägt.
Ich bin ja einiges älter als der Durchschnitt hier.
Und ich habe noch Menschen erlebt, die sehr spät aus Kriegsgefangenschaft kamen und bei denen irgendwann der Kessel den Druck nicht mehr hielt.

Und Zeit meines Lebens war und werde ich immer gegen Kriege, egal welcher Art, sein.
Für strenges, internationales Einschreiten bin ich. Aber nicht für Aufrufe zum Aufruhr und das Überbringen von Demokratie per Luftwaffe.

(Egal, du wirst eh gegen alles sein, was hier an Erklärungen kommt.)
 
Er erzählt sein Erleben damals und das war schlimm für ihn. Das kann man auch einfach mal so hin nehmen. Es muss doch nicht immer in "ja aber X" enden oder ihn "ich darf nicht meckern schließlich ging es Y noch viel schlechter".
Den Vergleich mit den Novemberpogromen (aka Kristallnacht) fand ich allerdings auch unpassend.
 
Parler ist offline, haben keinen hoster mehr nachdem Amazon seine Dienste eingestellt hat.
Niemand wollte oder konnte übernehmen bis jetzt
 
Die Software ist auch für AWS entwickelt. So einfach einen neuen Hoster suchen ist da nicht...
Selbst wenn man einen Cloud-Dienst findet der ähnliche Dienste anbietet - also Google oder Azure, dann müssen trotzdem die Schnittstellen der Anwendung angepasst und das gesamte Anwendungs-Konstrukt bei einem neuen Cloud-Anbieter gemietet und erstellt werden.
Das ist ja nicht nur einfach nur Webspace mit ein paar Daten ;)

Ganz davon abgesehen das die großen Firmen das sicher nicht hosten werden da sie sich damit aktuell sicher keinen Gefallen tun.
 
Leichtes lAchen. Niemand nimmt "You're Next!" ernst bis es den "Nachbarn" erwischt. Löschen von Inhalten bis rein ins politisch unerwünschte? Ja stell dir vor, eines Tages wird DEINE Meinung politisch nicht mehr erwünscht sein.

Nicht alles Eskaliert immer bis in den Exess.
Hier wird kein Nachbar für seine Meinung eingesperrt,
hier wird ein Mob der aktiv ein Kapitol gestürmt hat als Gefahr eingestuft.

Nach der "You're Next" logik müsste man alles immer im Absoluten sehen.
Man darf kein Verbrecher mehr wegsperren, weil du könntest der nächste sein.
Man darf Gewalt nicht mehr verurteilen, weil du könntest der nächste sein.

Das ist in der Regel billige Ausrede für die, die nix tun wollen, oder sympathisieren ODER Was dumm nachgeplappertes von übermäßig besorgten.

Seh es mal anders rum:
Wenn wir jetzt nix tun, dann ist dein Parlament das nächste das gestürmt wird.

Erst trafen sie sich im Bierkeller,
danach stellten sie den Reichskanzler... You're Next.
 
Nicht alles Eskaliert immer bis in den Exess.
[...]
Nicht immer, aber man sollte Maßnahmen nicht vornehmlich danach bewerten wer betroffen ist und gerade bei solcherlei Dingen verlässt man sehr schnell das Feld der "ganz klar angemessen gewesen" Grenze, deswegen sollte so ein Feld (hier in dem Fall: stummschalten von Politikern) nur sehr vorsichtig beackert werden.
Ich sag mal so ganz Deutsch, eine (rein hypothetische, nicht existente) Alternative wäre z.B. eine einstweilige Verfügung wegen akuter Gefahr zur Volksverhetzung die dann ein Richter eben prüft (mehr oder weniger schlecht, mehr oder weniger unabhängig) und dann wird der Account halt dicht gemacht. Kein perfekter Ablauf, nicht mal besonders gut in der Regel, aber besser als so wie es jetzt gekommen ist.
 
143 Begnadigungen auf den letzten Drücker



Soweit nicht ungewöhnlich. Haben andere Präsidenten vor ihm auch so gehandhabt.
Interessant is nur welche Personen er da alles begnadigt hat. Außerdem wird darüber spekuliert ob er sich und seiner Familie nicht auch eine „du kommst aus dem Gefängnis frei Karte“ verschafft hat, weil er das wohl nicht veröffentlichen muss.
 
Deshalb wollten ja viele das Impeachment-Verfahren trotz der Kürze der Zeit noch einleiten.
Damit er nicht straffrei davonkommt. Und auch keinen öffentlichen Wahlposten mehr anstreben kann.
 
Assange nicht unter den Begnadigten, wenn ich das richtig sehe. Da hätte Trump wenigstens noch ein einziges Mal in seinem Leben etwas sinnvolles tun können.
Dann hoff ich mal weiter, dass meine nicht geringe Spende für Assanges Verfahren wenigstens einen klitzekleinen Teil tun konnte.

Eigentlich habe ich auch damit gerechnet, dass Trump sich nach all den Niederlagen erschießt, weil ihm das zu peinlich und die Schmach zu groß wurde. Ernsthaft, das dachte ich wirklich. Aber auch das hat er nicht und wirds wohl auch nicht mehr. Vermutlich rettet ihn doch sein verblendetes Ego vor einer solchen Entscheidung.
 
Erinnert ihr euch noch an den Wahlkampf von Donald Trump?

Er hatte im Wesentlichen zwei Wahlversprechen.

Make America Great Again
Drain The Swamp

Das mit dem Great Again lief nicht so gut, aber gucken wir doch mal auf den Swamp. Da hatte Trump in der Tat etwas bewegt. Er hat eine Executive Order gemacht, dass Mitglieder und Berater des Regierungsapparats danach für fünf Jahre keine Lobbyisten-Jobs annehmen dürfen.


 
Soweit ich weiß wird das vor Gericht bei Verfahren in Bundesstaaten als Indiz für seine Schuld betrachtet, wenn er sich auf Bundesebene (und nur dafür kann er das) selbst begnadigt. Deswegen rechnet man wohl eher nicht damit, dass er das tun wird.
 
So es ist vorbei.
Biden ist President der vereinigten Staaten.

Trump hat wohl noch 140 Begnadigungen rausgehauen,
nur sich und seine Familie hat er wohl nicht begnadigt.
 
Spon sagt dazu
https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-143-begnadigungen-in-letzter-minute-a-c510082c-4749-4e7b-a141-cc056addaccf schrieb:
Und vielleicht gibt es doch noch eine Überraschung. Denn Trump muss seine Gnadenakte nicht zwingend veröffentlichen. Er könnte sich also sehr wohl selbst begnadigt haben, das aber geheim halten – und es dann irgendwann erst aus dem Ärmel ziehen, wenn er angeklagt wird.
 
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