[VIDEO] Vogelschwärme

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Retro-Nerd-Hippie
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Bewegungen einiger Vogelschwärme. Finde ich sehr interessant zu beobachten. Auch interessant zu wissen, wäre gewesen, was jeweils die Richtungswechsel verursacht hat.



So viele Vögel auf einem Haufen und keiner stürzt ab, weil sie zusammenkrachen. Und das noch in 3D und mit so einem winzigen Hirn.
 
Sehr beeindruckend!

Aber Hirngröße sagt nicht immer was über Intelligenz aus... :D


Bei Fischen finde ich das auch immer sehr beeindruckend. Richtige Schwarmintelligenz...

 
Danke. Das ist wunderschön anzusehen.

Es war, glaube ich, schon in den 80ern, wo ich bei GEO einen Artikel über Schwärme gelesen haben. Damals hieß es, keine Ahnung, ob das noch aktuell ist, daß jedes Individuum durch ein zufällige Bewegung den ganzen Schwarm beeinflussen kann .
Einen Zweck konnte afaik noch keiner erkennen.

Schwarm"Intelligenz" sind ja auch ein modernes Schlagwort und bei den heutigen sozialen Netzwerken (Technik) ist das auch für Menschen ein interessantes Forschungsgebiet.

Aber auch ganz unverkopft, danke für das schöne Video, das hat eindeutig meinen späten Abend gemacht. :)
 
Damals hieß es, keine Ahnung, ob das noch aktuell ist, daß jedes Individuum durch ein zufällige Bewegung den ganzen Schwarm beeinflussen kann .
Einen Zweck konnte afaik noch keiner erkennen.

Der Zweck könnte vielleicht sein, potentielle Angreifer durch verändern der Formation noch mehr zu verwirren bzw. zustoßende Räuber ins Leere fliegen/schwimmen zu lassen...

Die Technik hat bei der Schwarmintelligenz ja wirklich schon tolle Dinge möglich gemacht, aber ob sie die Natur jemals toppen kann? Ich glaube, nicht...


Zwanzig von den Teilen zu koordinieren ist gut machbar. 100 vielleicht auch noch... Aber ein paar Tausend?
 
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  • #6
Freut mich, wenns gefällt. - Das Verhalten von Lebewesen ist immer wieder faszinierend zu beobachten. Auch gerade in der Gruppe.

Dass ein einziges Tier den Kurs ändern kann, glaub ich gern. Zumindest in vielen Fällen dürfte das so sein. An irgendwelchen Vorderen orientieren sich die Hinteren und so zieht es sich bis zum Ende durch mit immer mehr Abweichungen. Der Zweck dürfte schlicht ein Schutzmechanismus sein. Der Schwarm versucht ja in solchen Fällen meist, einem Angreifer zu entkommen, oder einem Hindernis auszuweichen. Das eine Tier sieht, dass das Verhalten des vorderen Tiers erfolgreich zum Überleben führte, also macht es das nach. Und da ist dann auch das Problem des Ganzen: Da so viele das gleiche machen, denken sie auch eher, dass sie richtig liegen und hinterfragen ihr Tun nicht mehr so stark, als wären sie in einer kleineren Gruppe oder gar ganz allein. - Einen Vorteil durch Intelligenz, bzw. solchem Verhalten, haben Schwärme meines Wissens nach nicht. Es entsteht allerdings dennoch ein Vorteil.

Die Sardinen von Neo sind auch klasse. Sehr schönes Beispiel.

Allgemein finde ich KI und künstliche, neuronale Netze sehr interessant. Was da so geht, ist schon nicht schlecht. Aber eben -und das sollte das mit dem kleinen Hirn spaßig andeuten-, so ein kleines Tierchen funktioniert zig mal besser als unsere Versionen. Und das eben mit einer echten Umgebung in Echtzeit, so richtig mit allem drum und dran. ;-)

Edit: Ah, Neo hat auch noch die Drohnen im Formationsflug verlinkt. Jep, die wären da nun auch einer meiner nächsten Gedankengänge gewesen. Da wird auch viel experimentiert und sie sind schon völlig mit ihren paar Maschinchen überfordert. :-)
 
Das ist erst mal toll, aber in Anbetracht der Möglichkeiten auch beängstigend. Das sind erst Spielereien, Was da bald möglich wird...
 
Live sieht so etwas noch viel beeindruckender aus!
Bei den Vögeln ist das ja leider recht schwer... :D
Aber ich bin mal beim Tauchen in Frankreich auf einen Schwarm kleiner Fische gestoßen. Müssen ein paar Tausend gewesen sein...
Ich konnte regelrecht mit dem Schwarm "spielen"... Die sind nicht wirklich abgehauen und ich konnte durch den Schwarm durchschwimmen,
wobei die Fische regelrecht einen Tunnel gebildet haben. War absolut beeindruckend!
 
Ich kann mir das auch schon militärisch vorstellen. Hat man da Drohnen, die völlig selbstständig eine Gegend absuchen und ihre Ziele eliminieren... puh.

Das wird eh für Gewalt missbraucht.
 
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  • #10
@KaPiTN, Harley: Absolut, ja. Fängt schon mit Algorithmen für Suchmaschinen und Überwachungswerkzeugen zum Profiling an. Letztlich wird immer erstmal geschaut, wie man es militärisch und für Machtmissbrauch nutzen kann. Aber es werden halt auch immer bessere Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen. - Naja, zumindest technisch entwickeln wir uns weiter. ;-)

Spannend wirds, wenn man so Zeugs dann in Form von Nanorobotern durch die Blutbahnen jagen kann. Erinnert mich gerade an einen alten Science-Fiction-Film, bei dem ein paar Forscher mit einem miniaturisierten U-Boot über die Tränendrüse eines Patienten in sein Hirn vordringen. War klasse gemacht, aber keine Ahnung mehr, wie der hieß. :-)

@Neo: Jo, in echt ists nochmal was ganz anderes. Wunderschön anzusehen.
Das mit den Fischen ist auch cool. So, wie da oben in dem Clip. :-)
 
Solche Forschungen haben meist militärische Zwecke. Das Zivile kommt später...
Google mal nach DARPA. Die finanzieren eine Menge. Unter anderem auch die Entwicklung von sowas hier:


Aber das wird jetzt irgendwie OT, sorry...
 
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  • #12
Auch wenns langweilt, aber ich kanns nur immer wieder empfehlen: beschreibt in einer längeren Reihe die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz im Bezug aufs Profiling. Alles im Endeffekt zusammenhängend und ähnlich. Sowas, wie den Teil der Gesichtserkennung übertragen auf eine Drohne, die rumfliegt und reagiert, ist schon spannend.

Joa, ist ein unendliches Thema...
 
Ich könnte mir so eine Technik auch sehr gut zur Verteidigung vorstellen. Wenn man das perfektioniert, könnte man sich so vor Atombomben schützen.

Wer das meistert, hat eigentlich die Welt in der Hand.

Die Software bzw. Künstliche Intelligenz, könnte man für Abwehrmechanismen benutzen, die selbstständig anfliegende Raketen erkennen und verschwinden lassen.
 
Als ich das Video mit den Mini-Drohnen das erste Mal gesehen habe, dachte ich mir auch zuerst: Gebt mit 1000 von den Dingern und mir gehört die Welt... :D
 
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  • #15
@Harley: Bedenke aber, dass der Gegner auch Drohnen hat, die Deine Abwehrdrohnen abwehren. Und schon entsteht wieder ein Wettrüsten, wer die schlaueren oder schlicht dreckigeren Roboter baut. ;-)
Ich würde Atombomben gar nicht mal so sehr als Problem sehen und eher probieren, irgendwas sinnvolles damit anzustellen. Roboterschwärme, die uns Nahrung anbauen, damit wir nicht mehr arbeiten müssen und weil jeder genug zu essen hat, man auch keine Atombomben braucht, um den anderen zu beeindrucken. ;-)
Aber gut, der Mensch bekommt irgendwie nur schwerlich den Hals voll genug. Kaum hat er alles wichtige, will er schon wieder mehr... :-)
 
Aber ich sehe in den nächsten 100 Jahren nur die USA die dazu technologisch und Weltallmäßig in der Lage sind, so ein Verteidigungsnetz aufzubauen und wenn die das erstmal haben, gibt es auch keine Konkurrenz mehr, die da nachziehen kann. Aber ich würde mir natürlich so was nützliches eher wünschen.

Arbeitsbots oder Haushaltbots, wären nice. Stell dir vor die bringen dir die Post per Drohne. :)
 
Ebenfalls nett:


(Ist leider ein Reupload, ich finde allerdings das Original-Video gerade nicht. Normalerweise unterstütze ich nicht, wenn andere OC klauen und dafür Views kassieren)
 
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  • #18
Ja, das wollte ich noch verlinken, weils grad mal wieder bei Whoadude vorkam und ich das bislang auch nur als GIF kannte. So ists schöner.
 
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