Freut mich, wenns gefällt. - Das Verhalten von Lebewesen ist immer wieder faszinierend zu beobachten. Auch gerade in der Gruppe.
Dass ein einziges Tier den Kurs ändern kann, glaub ich gern. Zumindest in vielen Fällen dürfte das so sein. An irgendwelchen Vorderen orientieren sich die Hinteren und so zieht es sich bis zum Ende durch mit immer mehr Abweichungen. Der Zweck dürfte schlicht ein Schutzmechanismus sein. Der Schwarm versucht ja in solchen Fällen meist, einem Angreifer zu entkommen, oder einem Hindernis auszuweichen. Das eine Tier sieht, dass das Verhalten des vorderen Tiers erfolgreich zum Überleben führte, also macht es das nach. Und da ist dann auch das Problem des Ganzen: Da so viele das gleiche machen, denken sie auch eher, dass sie richtig liegen und hinterfragen ihr Tun nicht mehr so stark, als wären sie in einer kleineren Gruppe oder gar ganz allein. - Einen Vorteil durch Intelligenz, bzw. solchem Verhalten, haben Schwärme meines Wissens nach nicht. Es entsteht allerdings dennoch ein Vorteil.
Die Sardinen von Neo sind auch klasse. Sehr schönes Beispiel.
Allgemein finde ich KI und künstliche, neuronale Netze sehr interessant. Was da so geht, ist schon nicht schlecht. Aber eben -und das sollte das mit dem kleinen Hirn spaßig andeuten-, so ein kleines Tierchen funktioniert zig mal besser als unsere Versionen. Und das eben mit einer echten Umgebung in Echtzeit, so richtig mit allem drum und dran. ;-)
Edit: Ah, Neo hat auch noch die Drohnen im Formationsflug verlinkt. Jep, die wären da nun auch einer meiner nächsten Gedankengänge gewesen. Da wird auch viel experimentiert und sie sind schon völlig mit ihren paar Maschinchen überfordert. :-)