Verwendungsmöglichkeiten antiker Laptop?

Kokser

Humanistischer Misanthrop
Registriert
14 Juli 2013
Beiträge
998
Aloha,

ich habe gestern einen uralten Laptop (Fujitsu Amilo K 7600) wiedergefunden und bin nun am Überlegen, ob ich mit dem Teil noch irgend etwas Sinnvolles anfangen kann.
Ich hatte kurz überlegt das Display auszubauen und 'nen separaten Monitor daraus zu machen, allerdings hat das Display nur eine 1024er Auflösung, da lohnt sich der Kauf eines Controllers imho nicht mehr.

Hat jemand vielleicht 'ne Idee, was man Schönes daraus basteln könnte?
Falls sich für mich nix sinnvolles findet, würde ich im lokalen Hackerspace mal fragen, ob man dafür noch Verwendung hat zum Basteln.
 
Vielleicht wenn ein Tischbin deutlich zu kurz ist. Oder für Kinder zum anmalen als Kunstprojekt. Oder als Frisbee.
 
Als Seed-/Leechbox mit ner leichtgewichten Linuxdistro für OCH/Torrents/Usenet würd ich sowas benutzen.
Falls du noch keinen Server im Haus hast, dort vlt noch ein paar Serverdienste installieren.
Z.b. pi-hole um den Lappi als DNS mit Adblock Funktion im DHCP Server zu hinterlegen.
 
Ich hab auch noch einen antiken Laptop. Da sitzt noch ein 486er drin. Display ist zwar schon TFT aber nur 640x480px.
Den nutze ich noch für einen alten Eprom & GAL Brenner.
Auf neuen PCs ist das Teil nicht mehr ans laufen zu bekommen. Einen neuen Brenner zu kaufen lohnt sich für mich in keinster Weise.
Manchmal ist es ganz gut, dass man so ein alten Laptop noch irgendwo rumliegen hat.:T
 
Da steckt ein Athlon 2800 drin. Zum Surfen sollte das Ding auch heute noch gerade so ausreichen. Allerdings ist die CPU 32 Bit. Nicht jede Distribution unterstützt noch ein reines x86 32bit. Problem wird dann noch die Grafikkarte sein. Inzwischen setzen ja viele Programme und Desktopumgebung hardware-beschleunigtes Rendering voraus. Ob da OpenGL 1.4 noch ausreicht, weiß ich nicht. Wenn du keine großen Ansprüche hast, wird das Ding als normaler Desktoprechner noch funktionieren.

Sofern du an Windows gebunden bist, dann lass es sein. WinXP lässt man nicht mehr ans Netz. Und für alles andere reicht die Leistung nicht mehr aus.

Als Downloadbox halte ich das Ding für unpassend. Klar kriegst du damit Pyload an den Start. Aber für den Zweck braucht das Teil zuviel Strom. Ein RPi ist da die bessere Wahl.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #7
Danke schon mal für die Vorschläge. Als OCH-Loader hatte ich auch überlegt, aber letztlich lade ich dann doch nicht solche Mengen, dass sich das lohnen würde. Media-Station war die zweite Überlegung, aber brauche ich auch nicht dringend und da wäre wohl vom Strom- und Platzbedarf ein Raspberry Pi tatsächlich besser geeignet. "Eprom & GAL Brenner" musste ich erstmal googlen und habe demnach auch keine Verwendung für.

Im Moment tendiere ich daher tatsächlich eher zum Verschenken, falls nicht noch die Mega-Idee kommt.
Aber Danke schon mal für die Anregungen.
 
Wieso / An wen verschenken?
10 Jahre alte Elektronik die heute (in aller Regel / für den normalen Nutzer) keinen Anwendungszweck mehr hat darf man auch guten Gewissens zum Elektroschrott geben.
 
Das mit dem Strom ist tatsächlich ein Argument, der Lappi dürfte aber leicht performanter sein als ein Pi. Mein Pi2 ging beim Entpacken immer derbe in die Knie, in der Zeit konnte ich nichts anderes mit dem Ding machen.

Verschenken finde ich sonst auch sehr gut, gibt doch genug Haushalte, die sich keinen PC leisten können.
 
Wieso / An wen verschenken?
10 Jahre alte Elektronik die heute (in aller Regel / für den normalen Nutzer) keinen Anwendungszweck mehr hat darf man auch guten Gewissens zum Elektroschrott geben.

Wir verschenken regelmäßig unsere alte Hardware an Bildungs/Lehreinrichtungen. Die Sachen können dort gut verwendet werden und die Menschen dort sind wirklich dankbar.
 
Kp was ihr alle habt, kann man doch super sachen mit machen, mein amilo xa 2528 von 2008 benutze ich mit linux mint als htpc - emulatoren, streaming, ältere spiele laufen darüber alle am tv...

Edit: müsste auch mit n xp 2800+ gehen ;)
 

Ziemlich ungeeignet.

Lautstärke und Verschleissteile.
Bezug auf Performance:
Abgesehen von der CPU vermutlich nur theoretisch.
Sogar die eventuell nur theoretisch.

Wie gesagt, Verschleiss, die CPU selber zwar nicht aber Kühler und Festplatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ahjo von mir aus ^^
Würd mich im Keller oder der Abstellkammer nicht stören, aber das ist ja immer individuell. Lass ich alles gelten, mir wär ein Gammellaptop aber trotzdem immer noch lieber als der ständig überhitzte Pi.
Als Kokser würd ich das Ding aber auch verschenken und mir dann ggf nen gescheiten Homeserver holen wenn Bedarf besteht.
Aber bis ich mir Koksen leisten kann, werden wohl noch so 1 - 2 Jahre vergehen, von daher :p It depends
 
Woher hast du den Blödsinn ständig überhitztzes Pi?

Was ist überhaupt deinen Definition von ständig und überhitzt in diesem Fall?
Selbst das Pi 3 muss mehrere Minuten auf 100%(alle cores, normaltakt) laufen um 70 Grad Celsius zu übersteigen. Erst bei ca 75 Grad wird gedrosselt und ich red hier vom komplett passiven betrieb. Sobald die Last sinkt ist die Temperatur sehr schnell wieder runter unter 40.
Urteil aus Amazon 1 Stern Bewertungen gebildet?
 
Sorry das war ne Übetreibung mit der ich meiner Meinung Nachdruck verleihen wollte!
Mit überhitzt habe ich tatsächlich nicht unbedingt die Temperatur gemeint, sondern dass das Ding mir zu oft zu 100% ausgelastet war.

Man könnte da bestimmt mit Prozesspriorisierung rangehen, dann würd das Entpacken aber länger dauern. Also mir war der Pi einfach nicht performant genug als Seedbox (wenn ein sabnzbd oder pyload oder oder auch läuft und die DLs auch entpackt werden sollen) in meiner Konfiguration.
Das ist alles ;)
Nächstes mal keine Fake News mehr, nur noch harte Fakten, versprochen.
 
Man könnte da bestimmt mit Prozesspriorisierung rangehen, dann würd das Entpacken aber länger dauern.
Um auch mal das Argument zu widerlegen:
Ich hab 'ne NAS (Zyxel NSA 326), auf dem ich die originale Firmware durch ein Gentoo-Linux ersetzt hab. Das Ding läuft 24/7. Für die Downloads kommt Pyload zum Einsatz. Wielange die Kiste zum Entpacken braucht, ist mir da sowas von egal. Das ist kein Desktop-Rechner, der sich permanent langweilt sondern eine Minikiste, die weniger als 10W konsumiert. Der Download wird angestoßen und irgendwann mal ist das Ergebnis fertig und entpackt. Da sitz ich nicht gebannt davor.

Beim RPi ist das nicht anders. Wenn Dir das Entpacken zu langsam geht, dann hast du das Anwendungsprinzip des Pi nicht verstanden.
 
Nicht generell zu langsam, aber dass beim Entpacken das ganze System hängt (Transmission und sabnzbd Webinterface kaum bedienbar) fand ich nervig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde ein Pi auch nicht für dinge mit viel IO verwenden. Die schnellste Abindung ist eine eventuell gute SD KArte, danach kommt USB 2.0, danach 100Mbit Ethernet.

Für sowas sollte man sich eine ordentliche Homeserver oder Smallbusiness Lösung kaufen. Wie ich es getan habe und sehr zufrieden damit bin. Der Celeron DualCore ist zwar massiv überdimensioniert dafür aber dann hat man wenigstens Luft nach oben und kann einen Software RAID machen. Und hat danach immer noch Luft nach oben. Die Aussage das RAID's CPU intensivv sind stammt aus einer Zeit als Mainframes weniger CPU Power hatten als ein Pi Zero.
 
Für sowas sollte man sich eine ordentliche Homeserver oder Smallbusiness Lösung kaufen. Wie ich es getan habe und sehr zufrieden damit bin. Der Celeron DualCore ist zwar massiv überdimensioniert…
Wie gesagt, ich verwende . Die Installation war eine ziemliche , hat sich aber gelohnt.

Der "Server" steht auf meinem Schreibtisch. Ich hab den Lüfter, der sowieso nur die Festplatten gekühlt hat, rausgenommen und durch passive Kühlkörper ersetzt. Auf dem Ding läuft DHCP-/DNS-Server, Github, Scan-Server, Mediawiki, MariaDB, Pyload, NZBGet, NFS-Server, DLNA-Server. Und das schafft das Teil alles ohne größere Probleme. Ich compilier sogar das Gentoo auf der Kiste (mit Distcc-Unterstützung durch den fetten Desktoprechner). Für meine Zwecke sehe ich keine Notwendigkeit mehr für einen Server auf x86-Basis im Heimbereich.
 
Interessant, ich dachte wirklich bisher, dass man 10+ Jahre alte Rechner am besten wegschmeißt.. dachte immer, wenn man die verschenkt machen sie eher noch Probleme (treiber, OS, hohe ausfallwahrscheinlichkeit..) als das sie irgendwem nutzen.

Ich bin ja btw. ein Vertreter der Kategorie: Im Zweifelsfall nicht horten, sondern wegschmeißen verschenken.
Hardware ist eben kein alter Lederschuh, den man nach 25 Jahren im Keller finden kann, etwas aufpolieren und dann ganz nostalgisch wieder tragen kann.


....
Das erinnert mich an den alten 486er, der mit einem Fernseher kombiniert wurde. Man konnte da per knopf zwischen PC und Fernseher hin- und herschalten, das war extremst geil und seiner Zeit weit voraus. Ein geiles Teil, im eleganten Schwarz gehalten.

Hier ein Foto dieser Großartigkeit:
Bezüglich horten vertreten meine Eltern eine andere Philosophie und haben den dementsprechend noch im Keller stehen :D.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben