Vergebliche Anfahrt bei Spedition trotz anwesender Personen?

mMn ist der Paketbote verpflichtet - zumindest wenn die Adresse einem Unternehmen gehört - das Paket an der angegebenen Adresse abzuliefern.
Das braucht auch nicht mehr Zeit als die übliche Lieferzeit - im Gegensatz zu "im Dorf herumfahren" wie hier behauptet wurde....
 
@drfuture: Wenn es danach ginge, dann kannst du vom Paketboten auch nicht erwarten, dass er irgendwo einfach so klingelt, wenn weder der Empfängername noch irgendein anderer Hinweis angegeben ist.
 
Mit Hinweis meinte ich etwas wie "Zu Händen von" oder ähnliches! Die Diskussion hier ist eh müßig, da wir, wie du schon selber angemerkt hast, sicherlich nur die halbe Geschichte kennen.

Edit: Hier mal ein Ausschnitt aus den AGB:

3.3

Die Ablieferung von Paketen durch Cargo erfolgt im Regelfall innerhalb von 1-2 Werktagen, von sonstigem Sammelgut innerhalb von 1-3 Werktagen nach deren Abholung beim Absender mit befreiender Wirkung an jede bei dem ordnungsgemäßen Empfänger in dessen Gewahrsamsbereich (Geschäft/Haushalt, etc.) angetroffene empfangsbereite Person, es sei denn, es bestehen begründete Zweifel an deren Empfangsberechtigung. Eine weitergehende Überprüfung der Empfangsberechtigung durch Cargo ist nicht erforderlich.

Ebenfalls erfolgt die Ablieferung, soweit der Versender oder Empfänger eine alternative Zustellung an eine andere, als den ursprünglichen Empfänger benannte Person, anweist. Hierzu hat der Versender/Empfänger die Möglichkeit Cargo anderweitige Weisung mittels eines Mitteilungsformular, welches unter Formulare abrufbar ist und Cargo deutlich sichtbar am Ort der Zustellung zur Kenntnis gebracht wird, über den alternativen Empfänger zu erteilen. Zustellung mit befreiender Wirkung erfolgt auch dann, wenn der Versender die Zustellung an einen Paketshop/eine Paketstation etc. wählt.

Der ordnungsgemäße Empfänger (also der angegebene) existiert laut Klingelschild nicht und der TS hat nicht die Möglichkeit genutzt, einen alternativen Empfänger anzugeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist nur relevant wenn es sich um ein großes Wohnhaus mit n Parteien handelt und keine Türnummer angegeben ist.
Am Land wo Häuser höchstens 3 Klingeln haben (und der Postbote meist an allen läutet da ohnehin alle verwandt sind) ist eine Adresse völlig ausreichend.
 
Gibt es da irgendwelche schriftlichen Belege zu deiner Aussage? So wie du es beschreibst, sollte es vielleicht von der reinen Logik und Vernunft her sein, aber ich bin mir sicher, dass der Paketbote nach Vorschrift gehandelt hat.
 
aber Gibt es eine Verpflichtung dazu das so anzugeben? Hat jeder das Wissen / die Intelligenz dazu? .....
Verpflichtung sicher nicht ... aber dann muss man sich halt auch nicht wundern, wenn eine Zustellung mit dem Hinweis auf Fehlerhafte Adresse retourniert wird.
Mit dem Wissen / Intelligenz ist wohl menschlich. Ich habe das allerdings bereits in der Schule in der 7ten gelernt, in der Berufsschule wurde es aufgefrischt und in der Zeit in der ich für die gelbe Firma mit dem Roten Schriftzug gejobt habe wurde es mir auch nochmal eingetrichtert ...
mMn ist der Paketbote verpflichtet - zumindest wenn die Adresse einem Unternehmen gehört - das Paket an der angegebenen Adresse abzuliefern.
Und da irrst du dich ... wenn Name und Adresse nicht zusammen passen ist eine Lieferung prinzipiell "nicht zustellbar" bzw. "Fehlerhafte Adresse" ... Ändert allerdings nix dran, dass ich zu meiner Zeit dann doch lieber vorsorglich mal an angegebener Adresse geklingelt habe um nach zu fragen oder mich bei den Nachbarn kurz schlau gemacht habe. War - wie schon geschrieben - einfacher und weniger aufwand als die Lieferung nach Feierabend zur Poststelle oder ins Verteiler-Zentrum zu fahren. Aber eine Verpflichtung gab und gibt es dazu nicht.
 
Mal weiter gesponnen, der TE hätte nicht bemerkt das sein Nachname nicht / nicht mehr auf der Türklingel steht.
Dann hätte die Speditionsfirma angerufen: Wir haben Sie leider nicht angetroffen.
Und dann beim zweiten Liefertermin: Wir haben Sie leider wieder nicht angetroffen.
Und dann beim dritten: ....
Ja ergibt keinen Sinn.

Die Speditionsfirma hat nie behauptet ein Problem mit irgendeinem abweichenden Namen zu haben, das hat sich der TE zusammengereimt weil er vermutlich fälschlicherweise annimmt das dies ja wohl das Problem gewesen sein müsste.
 
Wenn man nicht zahlt muss die Spedition ihren Anspruch vor Gericht begründen. Wenn man dann die Eltern als Zeugen präsentiert, die sich klar erinnern, zu Hause gewesen zu sein, hat man gute Chancen. Rechtsschutzversicherung?
 
Wenn man nicht zahlt muss die Spedition ihren Anspruch vor Gericht begründen. Wenn man dann die Eltern als Zeugen präsentiert, die sich klar erinnern, zu Hause gewesen zu sein, hat man gute Chancen. Rechtsschutzversicherung?

richtig!
Im Ernstfall auch einfach Anzeige bei der Polizei erstatten wegen Nötigung und übler Nachrede.
 
warum!?
Anzeige erstatten kann man immer!
In einem kleinen Dorf mit 2 Häusern und 2 Klingeln also 4 Einwohnern zieht das immer!
 
....
Anzeige erstatten kann man immer!
.....


Dann hoffe ich aber, dass die Polizisten nach der Info "Ich hab ein Paket verschickt und falsch adressiert und für die erneute Zustellung nach Übermittlung der korrekten Daten will die Spedition jetzt 20 Euro von mir und deswegen will ich die wegen Nötigung und übler Nachrede anzeigen" nochmal darauf hinweist, ob er das wirklich zur Anzeige bringen will.

Natürlich ist doof, dass die Spedition nicht geklingelt hat um zu fragen ob sie vielleicht doch richtig sind, aber die haben ja nun auch nicht ewig Zeit den Empfängern hinterherzuforschen. Wenn da Meier an der Adresse steht und da kein Meier zu finden ist, dann ist das nun mal doof.
 
Natürlich ist doof, dass die Spedition nicht geklingelt hat um zu fragen ob sie vielleicht doch richtig sind, aber die haben ja nun auch nicht ewig Zeit den Empfängern hinterherzuforschen. Wenn da Meier an der Adresse steht und da kein Meier zu finden ist, dann ist das nun mal doof.
Und in wie fern hätte das Klingeln beim möglicherweise falschen Empfänger länger gedauert als beim richtigen?
 
Natürlich ist doof, dass die Spedition nicht geklingelt hat um zu fragen ob sie vielleicht doch richtig sind, aber die haben ja nun auch nicht ewig Zeit den Empfängern hinterherzuforschen. Wenn da Meier an der Adresse steht und da kein Meier zu finden ist, dann ist das nun mal doof.

doof?
Verbrecher sind das!
Kann man wohl schon verlangen, dass ein Speditionsfahrer täglich 300 Paketen hinterherforscht! Schließlich bekommt er auch 7,50€ die Stunde und unbezahlte Überstunden!
 
klar, so sollte es sein.
Der Fahrer kann aber froh sein wenn er effektiv 7,50€ die Stunde kriegt.
Dann muss er sich noch jeden Tag mit Leuten beschäftigen die den falschen Namen auf die Lieferung geschrieben haben und hinterher nicht blechen wollen.
 
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