Vergebliche Anfahrt bei Spedition trotz anwesender Personen?

Also anhand der Äußerungen klingt das so, dass der Fehler beim TS liegt. Er hat zwar die richtige Adresse genannt, aber halt den falschen Namen.

Wenn das nur lokale Postausträger sind, dann wissen die ja, dass Frau Dr Schneidereit früher Werner hieß und deswegen wurden Pakete und Briefe an Jr Werner eben korrekt bei Frau Dr. Schneidereit abgegeben, weil die Boten das wussten, aber wenn ein Spediteur von außerhalb an der Adresse von Frau Dr Schneidereit keinen Werner Jr (bzw. Klingelschild) findet, dann ist das für mich halt eine vergebliche Anfahrt und erst nach dem Anruf konnte das Missverständnis aus der Welt geschafft werden.

Auch wenn das wohl kein Einzelfall ist, scheinst du ja für den ersten Versuch eine falsche Namens-/Adresskombination verwendet zu haben, worauf die Lieferung beim ersten Versuch nicht zugestellt werden konnte.
 
Also anhand der Äußerungen klingt das so, dass der Fehler beim TS liegt. Er hat zwar die richtige Adresse genannt, aber halt den falschen Namen.
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eigentlich ist ja auch völlig egal bei wem der Fehler lag, wenn die Spedition nicht auf Nachfrage/Beschwerde die 20€ erlassen will, dann bleibt eh nur der zivilrechtliche Weg.
Da der TS den nicht gehen wird kann man hier wie so oft nur ankreiden oder virtuell trösten.
Bringt also nix.
 
Umgekehrt, der Speditionsfirma bleibt dann nur der zivilrechtliche Weg.
 
Ich muss an der Stelle den Fahrer mal in Schutz nehmen. Ich habe ja mehrere Jahre im Versandhandel gearbeitet und kenne die Situation der Fahrer daher recht gut.

Juristisch gesehen eine klare Sache. Der Versender hat dafür Sorge zu tragen, dass die Adresse nebst Empfängernamen korrekt auf dem Paket angegeben wird. Dies ist hier nicht geschehen, Schuld liegt beim Versender.

Natürlich kann der Fahrer dann noch anfangen vor Ort herum zu fragen, muss er aber nicht. Die verbeamteten Zusteller bei der Post können sich solche Späße durchaus erlauben, aber nicht die vollkommen unterbezahlten armen Würstchen die sonst Pakete ausliefern. Die Quoten und Zeitfenster, die solche Fahrer haben sind einfach unmenschlich.

TS hat es hier leider eindeutig verbockt, kostet jetzt leider 20€. Ist ärgerlich, keine Frage, aber für die eigenen Fehler muss man eben manchmal gerade stehen.

Mit freundlichen Grüßen JP
 
@klausi du hast gelesen das es hier um eine spedition geht und die Zieladresse eh eine *Firma* war - ... also so eindeutig finde ich das nicht ^^
aber im Grunde hast du sonst schon recht.

--- [2015-10-27 15:02 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

@klausi du hast gelesen das es hier um eine spedition geht und die Zieladresse eh eine *Firma* war - ... also so eindeutig finde ich das nicht ^^
aber im Grunde hast du sonst schon recht.
 
Also ich lese hier heraus, dass die Angabe mit der Tierarztpraxis nicht auf dem Paket stand, sondern erst später telefonisch kommuniziert wurde.
 
Ich denke halt das da steht

Dr. irgendwas didadu
Straße
Ort

und die Adresse ist ein kleines Hobbit-Haus / eine Tierarztpraxis. Da lt. TS ein kleines Dorf wird das kein Firmenkomplex sein mit Praxis und Wohnungen.
Und wenn an der Adresse eben nur eine *Firma* ist ... müsste der Fahrer wohl eh klingeln?
 
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  • #30
Ich habe jetzt mal eine Mail geschrieben, und warte was rauskommt, da telefonisch nicht erreichbar (und bei 14ct die Min, ich das ungern öfter probiere).
 
Ich denke halt das da steht

Dr. irgendwas didadu
Straße
Ort

und die Adresse ist ein kleines Hobbit-Haus / eine Tierarztpraxis. Da lt. TS ein kleines Dorf wird das kein Firmenkomplex sein mit Praxis und Wohnungen.
Und wenn an der Adresse eben nur eine *Firma* ist ... müsste der Fahrer wohl eh klingeln?

Und wenn der TS einen Fehler bei der Hausnummer gemacht hätte, dann hätte der Fahrer auch nachfragen bzw. suchen sollen?
Die Empfängeradresse war falsch bzw. fehlerhaft und fertig. Das ist eindeutig das Problem des Absenders!
 
Die Adresse sollte man schon richtig angeben.

Aber was ich mich bei "Um circa 2 Uhr ruft mich dann Cargo an und meint es wurde niemand angetroffen." frage, bzw. ich die Spedition gefragt hätte, ist, wo soll keiner da gewesen sein.
War unter der Adresse kein passenden Namensschild vorhanden?
Oder hat keiner geöffnet, bei irgend einer Klingel.

Wenn sich der Kunde das Paket dann selber holen muß, hat der Zustelle kein Interesse nachzufragen, aber welches Interesse sollte ein Fahrer haben, eine Autotür wieder mitzunehmen?
 
Wer weiß, was der Fahrer zum Dienstschluss in der Zentrale erzählt hat? Vielleicht hat er auch gedacht, ob der Name des Empfängers nicht zu finden war oder ob niemand angetroffen wurde, das ist letztlich egal... Er muss das Paket ja eh wieder mitnehmen.
 
Die sagen "wir haben Sie leider nicht angetroffen." Erwiderung: "Es war den ganzen Tag jemand im Haus" evtl noch: "Da es sich um auch geschäftlich genutze Räumlichkeiten handelt ist prinzipiell jemand vor Ort."
Ende, nicht zahlen.
 
Sicher, das ganze ganze ist alles spekulativ, weil der TS mit Informationen nicht nur beim Ausfüllen von Formularen sparsam ist.

So wäre die genaue Begründung für die 20,-€ interessant. Denn in der Regel schickt man die Sachen nicht an sich selber und hat nicht dafür zu sorgen, daß der Empfänger zu Hause ist.

Der Absender ist allenfalls für falsche Daten verantwortlich, er muß sicher nicht dafür sorgen, daß der Empfänger vor Ort ist.
 
Genau, die Spedition hat gefälligst im ganzen Dorf rumzufahren und Erkundungen anzustellen. Die Schuld, wenn es überhaupt eine gibt, liegt ganz sicher nicht am Kunden.
 
Was hat im Dorf rumfahren mit (vermutet) an der einzigen klingel an der angegebenen Adresse zu klingen zu tun?
So mancher *depp* weiß evtl. nicht das es ein "zu händen" oder ähnliches in der Adresse gibt.
Ja es ist dämlich nicht seinen eigenen Nachnamen anzugeben - aber einziger Aufhänger positiv für den TS ist für mich das es scheinbar Geschäftsräume sind wo auch ein Mitarbeiter ein Paket bestellen könnte - und dann auch nicht einfach den Namen der Inhaberin drauf schreiben darf / sollte.
Wenn es dann an der Adresse nur eine Klingel, einen Briefkasten gibt wäre es kein Problem dort wie gewohnt zu klingeln.

Da der TS aber auch die Details nicht wirklich beschreiben möchte... glaube ich auch immer mehr das wir nur die halbe Geschichte kennen ...
 
ein Mitarbeiter ein Paket bestellen könnte - und dann auch nicht einfach den Namen der Inhaberin drauf schreiben darf / sollte.
Dann hab ich wohl bisher in den falschen Firmen gearbeitet. Zumindest hab ich noch nie Probleme damit gehabt, wenn ich mir Post an die Firma hab schicken lassen. Mit dem Hinweis "Persönlich" oder "Eigenhändig" werden Zustellungen auch nicht im Wareneingang bzw. in der Poststelle geöffnet.
Allerdings gebe ich in solchen Fällen auch als Lieferadresse an:

jpsonics' echter Name
c/o Firma
-persönlich- / -Eigenhändig-
Firmen-Adresse
Firmen-PLZ
Abteilung / Büro / Kostenstelle
 
Ja genau so ist es auch richtig @jpsonics - so ähnlich mache ich das auch... aber Gibt es eine Verpflichtung dazu das so anzugeben? Hat jeder das Wissen / die Intelligenz dazu? .....
 
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