USB-Stick verstecken & finden

Zu "b" könnte ich mir vorstellen, dass neuere USB-Sticks mittlerweile einen passiven RFID-Chip haben, der sich bei entsprechend starkem Sendesignal z.B. mit seiner ID meldet.
Das ganze natürlich nicht auf den bekannten RFID-Frequenzen, wie z.B. 125 KHz oder irgendwo zwischen 867 / 869 oder 902 / 928 MHz, sondern dort, wo normalerweise kein RFID zu erwarten ist.
Gibt es da auch eine vernünftige Quelle dazu, oder war es einfach nur ein böser Traum?

Warum zum Teufel sollten die Stick Hersteller da noch einen RFID Chip einbauen? Die Margen für so 0815/Sticks sind sowieso schon quasi gleich Null...

Also wenn Du nicht gerade einen frischen Stick als Geschenk bekommen hast, obwohl weder Weihnachten noch Ostern war, kannst Du ziemlich sicher sein das da kein RFID Chip drin ist.....
 
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  • #23
Moin:
Nein, es gibt keine Quelle.
´S is aber auch kein "böser Traum".
Wenn man sich z.B. die vielen kleinen gelben Punkte auf einem Farblaserausdruck anschaut, dann sind die ja auch nicht vom Himmel geregnet.
(Für Alle, die es noch nicht wussten: Die meisten Farblaser setzen auf jedem Ausdruck ein Raster aus winzig kleinen Punkten in einem bestimmten Raster, aus dem sich dann Druckertyp & Seriennummer, evtl auch Druckzeitpunkt ergibt; Ideal, wenn man die Herkunft eines Papieres ermitteln möchte)
Auf diesen Einfall kamen ja gewiss nicht die Druckerhersteller, sondern wohl eine überregionale Polizei.
Bezüglich des Kostenfaktors: Die Bauteile beschränken sich ja auf einen passiven RFID-Chip und eine (Leiterbahn)-Antenne, sofern nur ein Standardsignal "Hier bin ich!" gesendet werden soll.

Nun ja, es gab ja eine Menge guter Tipps weiter oben im Thread, obwohl ich nicht jedesmal in den Garten möchte, um an den Stick zu kommen.
Vielleicht ist ja die Frage hilfreich, was denn mit "Wohnung & Nebengelassen " alles so gemeint sein könnte, und sein Verhalten entsprechend anpassen...

Gruß: Calculators
 
Ich hätte da noch eine Möglichkeit etwas zu verstecken.

Micro SD + passive Übertragungseinrcihtung + Piercing Studio => Implantat

Ich weiß halt nur nicht, was für Übertragungsgeschwindigkeiten da möglich sind.
 
Wenn man sich z.B. die vielen kleinen gelben Punkte auf einem Farblaserausdruck anschaut, dann sind die ja auch nicht vom Himmel geregnet.
Der verbreiteter Farblaserdrucker lässt sich allerdings anders als ein RFID-Chip oder eine andere Peilvorrichtung komplett in Software (bzw. Firmware) lösen und ist daher ein einmaliger Kostenfaktor. Ausserdem sind Laserdrucker wesentlich teurer als USB-Speichersticks. RFID-Tags sind zwar inzwischen sehr günstig, allerdings auch nur die in grossen Mengen produzierte Massenware und nicht solche, die auf Sonderfrequenzen funken. Eine günstigere Alternative wäre übrigens ein passiver RF-Resonanzschwingkreis, wie er in Etiketten zur Warensicherung verwendet wird. Dennoch scheint mir das unwahrscheinlich.

Nun ja, es gab ja eine Menge guter Tipps weiter oben im Thread, obwohl ich nicht jedesmal in den Garten möchte, um an den Stick zu kommen.
Was möchtest du im Endeffekt erreichen? Wenn die Daten nicht in fremde Hände gelangen sollen, verschlüssle sie. Wenn du verhindern möchtest, dass die Daten inklusive eventueller Backups im Haus im Falle einer Hausdurchsuchung für die Zeit der Untersuchung unzugänglich sind, dürfte ein regelmässig aktualisiertes Backup auf einem extern (im Garten, am Arbeitsplatz, ...) hinterlegten USB-Stick oder einer Micro-SD-Karte ausreichen - oder zu lädst das verschlüsselte Backup bei einem One-Click-Hoster oder Online-Speicheranbieter deiner Wahl hoch. Ohne den zugehörigen Schlüssel ist es ohnehin wertlos.

Vielleicht ist ja die Frage hilfreich, was denn mit "Wohnung & Nebengelassen " alles so gemeint sein könnte, und sein Verhalten entsprechend anpassen...
Meines Wissens alle deine Räume an der betroffenen Adresse, z.B. Keller, Dachboden, Gerätehaus im Garten, ...
 
Meines Wissens alle deine Räume an der betroffenen Adresse, z.B. Keller, Dachboden, Gerätehaus im Garten, ...
Richtig. Darin sind auch zB Postkasten, Auto, Garage usw enthalten.
Bei Wohngemeinschaften etc sind jedoch Einschränkungen gegeben, da nur Räumlichkeiten durchsucht werden dürfen, die der Beschuldigte nutzt. Sein Zimmer, Bad usw dürfen durchsucht werden, die Räume, die ausschließlich von den anderen genutzt werden nicht.

Eine Möglichkeit die Daten "öffentlich" zu verbergen, wäre ein versteckter Container auf dem USB Stick, wie es zB Truecrypt anbietet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was habt ihr eigentlich für Vorstellungen von Hausdurchsuchungen? Oder habe ich da krass falsche Vorstellungen, mangels Erfahrung?
Da geht doch keiner durch die Wohnung und leert jede Zuckerdose aus, nur um nach einem Datenträger zu suchen.

Wenn es sich bei dem Datenmaterial um so geringfügige Mengen handelt, dass sie auf einen handelsüblichen USB Stick passen, mein Gott, verschlüssel die Daten, leg sie in die Cloud und gib den verschlüsselten USB Stick bei einer Hausdurchsuchung mit. Ich sehe da absolut kein Problem.
 
Was habt ihr eigentlich für Vorstellungen von Hausdurchsuchungen? Oder habe ich da krass falsche Vorstellungen, mangels Erfahrung?
Da geht doch keiner durch die Wohnung und leert jede Zuckerdose aus, nur um nach einem Datenträger zu suchen.
Kommt drauf an, was einem vorgeworfen wird.
Dem Typen, der via Torrent ein paar handelsübliche Pornos verteilt, wird der Computer eingesackt, er wird zum Vorwurf einer Sexualstraftat vernommen und gut ists vorerst. Bei den Hells Angels zB wird ab und an sogar der Putz von den Wänden geschlagen, um irgendwas zu finden!
 
Was habt ihr eigentlich für Vorstellungen von Hausdurchsuchungen? Oder habe ich da krass falsche Vorstellungen, mangels Erfahrung?
Da geht doch keiner durch die Wohnung und leert jede Zuckerdose aus, nur um nach einem Datenträger zu suchen.

So isses. Bei meiner letzten HD haben die nicht mal die externe Festplatte mitgenommen, die Noobs. Na ja, wäre ja auch verschlüsselt ;)
War übrigens der Vorwurf von terroristischen Verbindungen, weil ich angeblich ein ganz böser Hacker bin. Ja, mein Nachbar hatte ne Psychose, der arme Kerl :-/
 
So isses. Bei meiner letzten HD haben die nicht mal die externe Festplatte mitgenommen, die Noobs. Na ja, wäre ja auch verschlüsselt ;)
War übrigens der Vorwurf von terroristischen Verbindungen, weil ich angeblich ein ganz böser Hacker bin. Ja, mein Nachbar hatte ne Psychose, der arme Kerl :-/

OMG und mit sowas bin ich in einem Board?
Nicht das die morgen bei mir stehen? :rolleyes:

Wie lange dauert das denn bis man seine Hardware wieder bekommt?
Und sollte man danach seine Eingabegeräte austauschen?
Nicht das die Festplatte verschlüsselt war.. Man sein Zeug wieder bekommt... Sich zuhause "Einloggt" und dann stehen sie nach einer Woche wieder vor der Tür.
Einen passiven Keylogger in eine Tastatur einzubauen, bekommen die sicher auch hin.
 
Wie lange dauert das denn bis man seine Hardware wieder bekommt?
Bei mir so ca. 3 Wochen.
Und sollte man danach seine Eingabegeräte austauschen?
Die Polizei darf dir rechtlich gesehen im Zuge einer HD keine Spyware installieren. Eingabegeräte nehmen sie gar nicht mit.
Nicht das die Festplatte verschlüsselt war.. Man sein Zeug wieder bekommt... Sich zuhause "Einloggt" und dann stehen sie nach einer Woche wieder vor der Tür.
Deswegen sollte man das System mit den vorhandenen Backups von vor der HD neu aufsetzen, die ja eh an einem anderen Ort lagern ;)
Dann noch Passwörter ändern, fertig.
Einen passiven Keylogger in eine Tastatur einzubauen, bekommen die sicher auch hin.
Wie gesagt, Eingabegeräte werden nicht mitgenommen.
 
Ich glaube du musst nur Speichermedien abgeben. Bildschirme, Drucker, Maus etc. sind wohl kaum relevant, zumindest bei meinen Geräten lässt sich da nichts speichern..
Ob du statt dem PC nur die Festplatte👎 des PCs abgeben kannst, hängt sicherlich von den Beamten und deinem Auftreten ab.

Hardware bekommst du "möglichst bald" zurück. Verwendest du den PC für Arbeitszwecke, dann darfst du dir Backups machen. Ggf. kannst du sogar Leihgeräte bekommen.
 
mh.. Ich hatte mal gelesen das Sie alles einpacken.
Wenn ich meine Hardware aber wieder bekommen, habe ich kein problem mit einer HD. :m

Edit:
Wie ist das denn bitte zu stande gekommen, wenn man fragen darf?
Hat dein Nachbar nur mit dem Finger auf dich gezeigt und gesagt der -> böse böse böse?
 
Eingabegeräte können natürlich auch beschlagnahmt und gegebenenfalls auch eingezogen werden. Auch eine Tastatur ist ein Tatmittel!
 
Ob du statt dem PC nur die Festplatte👎 des PCs abgeben kannst, hängt sicherlich von den Beamten und deinem Auftreten ab.
Vorschrift ist angeblich, den PC selbst auch mitzunehmen.

Einem Kumpel von mir ist das auch schon passiert und bei dem haben sie auch die Tastatur nicht mitgenommen.
 
Bezüglich des Kostenfaktors: Die Bauteile beschränken sich ja auf einen passiven RFID-Chip und eine (Leiterbahn)-Antenne, sofern nur ein Standardsignal "Hier bin ich!" gesendet werden soll.

Kugelfisch sagte ja bereits etwas zu den Kosten, aber ganz unabhängig davon: Ein faradayscher Käfig löst das Problem. Für ein paar Euro kannst du dir Faraday-Taschen oder -Tüten kaufen, den Stick da rein packen und dann wiederum im Garten vergraben. Nicht, dass ich an RFID-Chips in billigen USB-Sticks glauben würde...

Ich hätte da noch eine Möglichkeit etwas zu verstecken.

Micro SD + passive Übertragungseinrcihtung + Piercing Studio => Implantat

Ich weiß halt nur nicht, was für Übertragungsgeschwindigkeiten da möglich sind.

Viel Spaß am Flughafen :D
 
Das nächste mal spar ich mir den Weg zum Wertstoffhof sondern ruf gleich bei den Männern in grün/blau an und lass meinen Elektroschrott abholen?
Bildschirm war ja auch Tatmittel und CD Laufwerk und der Ram und der Drucker und das Microfon.. ? Über die Sinnhaftigkeit braucht man wohl nicht zu diskutieren.

Im Falle eines Falles würde ich allerdings ohnehin einen Fachanwalt hinzu ziehen und den klären lassen, was die Beamten mitnehmen dürfen und was nicht.
 
Viel Spaß am Flughafen :D

Was wollen sie machen?
Selbst wenn die Polizei weiß, dass du einen Speicher im Körper trägst?
Ihn rausschneiden? Ich glaube kaum, dass sie das vor Gericht durch bekommen.

Das nächste mal spar ich mir den Weg zum Wertstoffhof sondern ruf gleich bei den Männern in grün/blau an und lass meinen Elektroschrott abholen?
Bildschirm war ja auch Tatmittel und CD Laufwerk und der Ram und der Drucker und das Microfon.. ? Über die Sinnhaftigkeit braucht man wohl nicht zu diskutieren.

Im Falle eines Falles würde ich allerdings ohnehin einen Fachanwalt hinzu ziehen und den klären lassen, was die Beamten mitnehmen dürfen und was nicht.

Wenn man sich die Frage nach dem Sinn stellt, landet man doch eh in der Hölle?
Was bringt ihnen die Tastatur... Was bringt das CD Laufwerk... Was bringt der "Computer"... aber was bringen verschlüsselte Datenträger? :D
 
Sorry wenn ich vielleicht mit meinem Unwissen prahle, da ich von so Zeug kaum Ahnung habe, aber was habt ihr denn für sensible Daten die man so akribisch verstecken müsste? Ich will jetzt nicht genau detailliert hören was für Dateien sind, aber inwiefern ist denn irgendwie strafrechtlich relevantes dabei, wenn man nicht gerade irgendwelche Terrorpläne gespeichert hat?
 
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