USB-Stick verstecken & finden

calculators

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Moin:
Ich überlege gerade, wie "neugierige Behördenvertreter" während einer Hausdurchsuchung vorgehen, um einen vermuteten versteckten USB-Stick aufzufinden.
a) Wohnung (und sog. "Nebengelasse") umgraben
b) mit einem technischen Trick arbeiten.

Zu "b" könnte ich mir vorstellen, dass neuere USB-Sticks mittlerweile einen passiven RFID-Chip haben, der sich bei entsprechend starkem Sendesignal z.B. mit seiner ID meldet.
Das ganze natürlich nicht auf den bekannten RFID-Frequenzen, wie z.B. 125 KHz oder irgendwo zwischen 867 / 869 oder 902 / 928 MHz, sondern dort, wo normalerweise kein RFID zu erwarten ist.

Weiß da jemand zufällig was 'drüber?
Gruß: Calculators
 
Das wird nicht klappen, da Forensiker nie auf dem Originaldatenträger arbeiten, sondern eine Bit für Bit Kopie nutzen.
Eine nette Idee ists aber allemal.
 
dann ist LUKS immer noch sicher, aber du kannst denen den Key geben ;)
 
reicht locker.
Hinsichtlich des allgemeinen Rats, die Daten auf dem USB-Stick zu verschlüsseln, kann ich nur zustimmen. Der Nuke-Key ist allerdings wenig sinnvoll (und deshalb auch nicht offizieller Teil von LUKS), da er einerseits keine zusätzliche Sicherheit bietet (wer die Daten forensisch auswerten möchte, wird das wohl ohnehin anhand eines zuvor kopierten Images tun) und der Versuch, die Daten nach einer Beschlagnahme des Sticks dadurch zu löschen, u.U. sogar als versuchte Verdunkelung ausgelegt werden kann.

Dass USB-Speichersticks ungefragt RFID-Tags oder andere Funktechnologien enthalten, scheint mir sehr unwahrscheinlich. Speziell die günstigeren Exemplare aus Elektronikmärkten sind in Asien in enormen Stückzahlen produzierte Massenware, die bereits aus Kostengründen nicht mehr Technik enthalten als zur Funktion erforderlich ist. Ausserdem wird der Produktionsprozess wohl kaum für die Behörden in jedem Zielland angepasst und spezielle Funkmodule integriert. Denkbar wäre natürlich, z.B. vergrabene USB-Sticks mit einem Metalldetektor zu suchen - das wird aber kaum geschehen, wenn nicht ganz gezielt nach einem bekanntermassen vorhandenen USB-Stick gesucht wird. Bei entsprechender Paranoia liesse sich alternativ auch eine MicroSD-Karte verwenden, welche durch die deutlich geringere Grösse wesentlich leichter zu verstecken und schwerer zu finden ist ...
 
a) Hausdurchsuchung

-> also wo anders aufbewahren, dort wird dann nicht gesucht

b) Wenn sie was suchen, dann sollten sie was finden. Also genug USB-Sticks im Haus haben
 
Bei entsprechender Paranoia liesse sich alternativ auch eine MicroSD-Karte verwenden, welche durch die deutlich geringere Grösse wesentlich leichter zu verstecken und schwerer zu finden ist ...
Ich bin gerade am Überlegen, ob es sinnvoll wäre, z. B. 20 MicroSD-Karten im Haus zu verteilen. Alle gleich gut verschlüsselt und versteckt aber 19 mit unbrauchbarem Inhalt. Bei den 19 Stück könnte man dann sogar noch das Passwort kennen/aushändigen, die 20. ist aber -falls gefunden- irgendwie "defekt".

Aber fällt wohl trotzdem eher in Richtung Paranoia als sinnvoll. :)


Grüße
Thomas
 
mach das mal, viel Spaß beim rausfinden welche Karte jetzt die richtige war wenn du es mal verpeilst.
 
Soll ja nicht heißen, dass ich das machen würde. So "sensible" Daten hab ich ja nun auch wieder nicht. Geht mir eigentlich eher um die theoretische Machbarkeit bzw. Sinnhaftigkeit, wie so manches andere hier im Thread. :)

Man müsste die Karten natürlich auch kreuz und quer in der Wohnung verstecken und bei seiner richtigen Karte weiß man ja, wo man sie versteckt hat.


Grüße
Thomas
 
Wie gründlich ist so eine Durchsuchung eigentlich? Mir ist klar, daß dies hier keiner beantworten kann.
Aber nehmen die jetzt auch z.B. den Staubsaugerbeutel mit, wenn es nicht gerade um die nationale Sicherheit geht?

Die Vorstellung fällt mir schwer.
 
Wenn dein USB Stick solch brisante Informationen enthält, dann verschlüssele ihn mit TrueCrypt, bewahr irgendwo in der Cloud eine Kopie der VERSCHLÜSSELTEN(!) Daten auf und bei einer Durchsuchung sei so freundlich und drück den Behörden direkt den Stick in die Hand. Aufgrund der überschaubaren Datenmengen auf einem USB-Stick sollte sich der Verlust des Sticks verkraften lassen und sauber verschlüsselt, können Behörden da in absehbarer Zeit (bis zu deinen Ururururururengeln) nichts verwertbares finden.

RFID gibts aktiv und passiv. Wenn würde man wohl passive RFID-Technik einsetzen. Dabei reicht aber wie bereits erwähnt ein bisschen Alu-Folie, um eine Abschirmung zu erreichen. Abgesehen davon hast du selbst bei aktiven RFID Sendern/ Empfängern keine wirklich große Reichweite. Im Blumenbeet im Garten + Alufolie + Verpackung sollte spätestens nach wenigen cm schon Schluss sein.
 
Einen USB-Stick mit Müll voll packen und verschlüsseln. Den so "verstecken" das er gefunden werden kann, wenn einer intensiv danach sucht.
Den anderen in einen Briefumschlag stecken und ihn sich selber zuschicken. Es gibt heute noch Briefkästen die nur an Werktagen und auch nur einmal am Tag geleert werden.
Wenn ich einen Brief am Freitag (Leerung um 15 Uhr) kurz nach 15 Uhr einwerfe, liegt der bis Montag 15 Uhr im Briefkasten.
Ist dann frühestens mit der Post am Dienstag um 13 Uhr wieder da.

Ausserdem kann man ein Schließfach anmieten. Da ist brisantes Material auch gut aufgehoben.
Dann gibt es noch den Arbeitsplatz, Freunde, Familienangehörige wo man einen Stick verstecken kann.
Dann gibt es noch ganz simple wasserdichte Behälter Für den Badeausflug. Da einen Stick rein und den in einer eventuell vorhandenen Fäkalienhebeanlage der Kellertoilette verstecken.
Oder hinter der Revisionsklappe des Fallrohres der Toiletten verstecken.
Gibt mehr als genug Möglichkeiten für schwache bis sehr ausgeprägte Paranoia.
 
Wir haben eine Zisterne - ich will sehen wie sie darin nach nem Stick suchen - aber ich will auch ungern selbst nen Stick wieder da herausholen müssen ;)
Ich finde die Idee des verschlüsselten Sticks mit Mülldaten übrigens am besten.
Den "richtigen" sollte man vor der Durchsuchung doch irgendwie vom Gelände entfernen können.

GreeZ pspzockerscene
 
Eine MicroSD im Müsli fällt gar nicht mal so stark auf...
 
Nur nicht aus versehen mitessen:T
Ne Micro-SD verstecke ich sogar in einer Gartenhütte. Die finden die in 100 Jahren nicht.
 
Ich verstecke MicroSD-Karten in USB-Sticks - aber nicht weitersagen ;)
 
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