US-Präsidentschaftswahlen 2016

Der Präsident darf die Welt in Flammen setzen, sich aber keinen blasen lassen.

Nicht an seinem Arbeitsplatz!!!

Geschäftliches und Privates ist zu trennen.

"Der Präsident darf die Welt in Flammen setzen" - sehr poetisch, aber bei der Lustbefriedigung warst Du genauer.

Wann und wo hat dieser Clinton denn "die Welt in Flammen gesetzt"?
 
Eine Präsidentschaft Trump wäre sicher spannend. Trump ist wohl der deutlichste Kontrast zu Obama. Nach den mäßigen Erfolgen Obamas wird sich Hillary Clinton weiterhin schwer tun. Sie wird mit allen Misserfolgen der alten Regierung verbunden und hat zudem auch noch den Mail-Skandal am köcheln. Sanders ist hingegen zu links, um landesweit zu überzeugen. Anfangs hielt ich einen Erfolg Trumps für abwegig, inzwischen kann ich mir durchaus vorstellen, dass er das Rennen macht. Trump kann den neuerlichen Wunsch nach Veränderung durchaus für sich nutzen.
 
Trump würde im "Kampf gegen den Terrorismus" Waterboarding und höllisch Schlimmeres einführen. Für Cruz ist Waterboarding keine Folter. Der sollte vielleicht mal einen Selbstversuch wagen...

 

Trump für gesetzt zu halten, ist verfrüht.
Zwar hat er sehr gute Umfrage werte, wenn man ihn jedoch direkt gegen Cruz antreten lässt, liegt fast immer Cruz vorne.
Auch darf man nicht vergessen, dass die Super-delegierten (geiler Name; oder?) zum Schluss auch noch abstimmen dürfen und die bevorzugen Cruz.

Da ist noch sehr viel offen.
 
Ich schrieb ja auch wahrscheinlich gesetzt.:)
Bei Cruz gilt im Grund das gleiche, ich kann mir nicht vorstellen das sich Sanders da landesweit durchsetzen kann.
Und Cruz ist auch nicht von schlechten Eltern was seine Ansichten zu Schwulen, Abtreibung und Migranten angeht.
Über die Maßen religiös ist er auch noch...
Das war mir bei G.W.Bush schon suspekt vor Feldzügen beim Herrgott nachzufragen, naheliegend das wenns schiefgeht eben der Herrgott schuld ist.
Im Prinzip halte ich die ganze Riege der Republikaner für nicht wählbar, trotzdem werden sie gewählt.
Jebb Bush habe ich mich jetzt nicht mit beschäftigt, der sollte wohl raus sein?
 
Im Mittelalter hat doch auch ein hoher Geistlicher oder gar der Papst persönlich die Waffen gesegnet bevor man in den Krieg gezogen ist.
Alles christliche Tradition - der in den Geboten enthaltene Pazifismus hat noch nie jemanden interessiert.
 
Der eine will foltern, der andere will noch schlimmeres durchführen lassen.
Echt knifflige Entscheidung, wen man als Republikaner wählen soll.
 
Ich glaube Ted Cruz hat zwar die besseren Verbindungen in der Partei, ist aber der schlechtere Populist. In den Vorwahlen ist das weniger wichtig als in der tatsächlichen Wahlkampagne. Der exzentrische Trump spricht noch eher Wechselwähler an. Gerade falls bei den Demokraten sich Hillary Clinton durchsetzt verkörpert er die Alternative und den Wechsel wie kein anderer.

Der Verhältnis der US-Amerikaner zu den akzeptablen Maßnahmen zur Abwehr schwerster Straftaten ist nunmal ein ganz anderes als in Deutschland. Spätestens beim nächsten Terroranschlag werden Cruz und Trump sich in ihrer weißen Vorraussicht sonnen und die Terror-Abwehr des derzeitigen Präsidenten Obama als unfähig darstellen. Der Anschlag von San Bernadino hat klar gezeigt, dass die aktuellen Maßnahmen gegen zuwandernde islamische Terroristen nicht ausreichen. Bei der folgenden Ansprache im Weißen Haus hat Obama dann nach Ansicht vieler Konservativer - und auch meiner - das Thema völlig verfehlt. Mir fehlt eine klare Strategie, wie man die Sicherheit verbessern möchte. Die populistische Ankündigung, keine Muslime ins Land zu lassen und die Scheiße aus dem IS zu bomben ist zumindest eine Reaktion. Ich kann das Volk durchaus verstehen, wenn es sich einen Präsidenten wünscht, der solche Anschläge nicht zum Anlass nimmt, zu mehr Toleranz für den radikalen Islam aufzurufen und einen Versuch unternimmt, einem die Waffen wegzunehmen. Da ist dann doch ein Donald Trump die bessere Wahl, der laut seinen eigenen Versprechen zumindest reagiert, das Einfallstor Einwanderung radikaler Muslime schließt, die Täter und Hintermänner bestraft, die Streitkräfte vermehrt gegen den Islamischen Staat einsetzt und allgemein aktiver wirkt.

Das Phänomen Trump wäre ohne Obama nicht möglich.
 
Da hat man die Auswahl zwischen einem Sozialisten und einen Skandal-Magneten. Das republikanische Bewerberfeld ist da weitaus breiter aufgestellt.
 
Man darf die amerikanischen Kandidaten nicht mit deutschen Maßstäben messen.
Da wäre sie durch die Bank weg umwählbar...
 
Egal wer gewinnt, wir werden dort so oder so nicht ernst genommen.
 
Das mag stimmen.
Andererseits ist es aber eben nicht egal für die USA wer gewinnt wenn sie gerne ernst genommen werden wollen.
Wobei, Trump wird sich schon mit entsprechenden Aktionen "Respekt" verschaffen. Das ist ja vorprogrammiert.
 
Es ist leider für Deutschland gar nicht so egal wer gewinnt.
USA ist und bleibt nun mal einer der größten Einflüsse in der Weltpolitik, daher sollte man schon ein wenig auf eine vorteilhafte Situation hoffen.

Keiner von denen wird losgehen und plötzlich USA zu einem positiven Faktor machen.
Es wird jedoch unterschiedliche Vor- und Nachteile durch die Kandidaten geben.

Sanders z.B. ist gegen das TTIP.
Zwar nicht zu unseren Gunsten, jedoch (je nach eigener Meinung) könnte es für die Vertreter jenes negativ sein, für die Gegner positiv.
Clinton ist dem TTIP eher neutral eingestellt, also wird sie es vermutlich durchsetzten.

Clinton hat zur IS eher eine anti-Assad Haltung und will nicht mit ihm oder den Russen zusammen arbeiten.
Sanders meinte Assad ist zwar ein Diktator, aber nicht die Angelegenheit der USA, IS schon. Weswegen man generell mit jedem zusammen arbeiteten sollte um den IS zu schlagen.
Danach allerdings sich nicht weiter einmischen, weder für noch gegen Assad.

Sanders ist auch stark für die Aufnahme von Flüchtlingen in den USA, Hillary geht der Frage eher aus dem Weg.

Das die alle nicht wirklich an unserem Wohl sondern nur am Wohl der USA interessiert sind, sollte sich von selbst erklären.

Wiedermal nur Demokraten, da ich mich bei den Republikanern kaum auskenne, bzw. die kaum verwertbare Aussagen geben.
 
Trump würde die Islamisten wieder bekämpfen, wo auch immer sie sich befinden. Seine Präsidentschaft würde Europa sicherer machen, weil wir mehr Unterstützung aus den Vereinigten Staaten bekommen. Egal ob Überwachungsergebnisse, Verhöre oder die offensive Bekämpfung Verdächtiger in allen Ländern - unter Trump ist mit offensiverem Vorgehen zu rechnen. Zudem würden sich die Vereinigten Staaten schnell eine Auseinandersetzung mit den Dschihadis in einem arabischen Land liefern. Das nimmt den Druck von Europa. Die im Vergleich zu Europa deutlich wehrhafteren USA betonen ihre Rolle als der große Satan für alle konservativen Muslime.

Im Bereich der Wirtschaftspolitik könnte er die Erholung der US-Wirtschaft fortsetzen und somit positiv zur Weltkonjunktur beitragen. Deutschland könnte von einem Präsidenten Trump durchaus profitieren.
 
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