US-Präsidentschaftswahlen 2016

@cokeZ:
Bist hier nicht in schlechter Gesellschaft, sind noch ein paar mehr hier deiner Meinung
Die man zwar anerkennen muss, aber trotzdem für saumäßig bescheuert halten darf :T
 
Lieber hab ich einen Säbelrasselnden Republikaner an der "Macht" (der auch nur mit Wasser kocht, was man an der Siegesrede rausgehoert hat), als eine korrupte Demokratin, die ihr eigenes Volk fuer Geld und noch mehr Macht verkaufen wuerde. Trump ist da nicht so. Und ich bitte euch...als ob er nun eine Mauer bauen wuerde...
 


Daß Trump Kandidat der Republikaner war, kann man für seine Amtszeit ignorieren. Nicht einmal George W. konnte sich durchringen, für ihn zu stimmen

Was das für die Republikaner bedeutet, daß sie Trump als Kandidaten hatten, ist noch einmal ein anderes Thema.
 
Trump ist jemand der Windräder verbieten lassen will, weil sie seinen Golfplatz stören - so jemand möchte ich nicht in einer solchen Machtposition wissen.

Hillary hätte einfach die gleiche scheiße weiter gemacht, die auch Obama schon gemacht hat. :unknown:

Naja, eventuell überrascht er mich ja positiv :unknown:
 
Ich bin gespannt was er in seiner Amtszeit denn effektiv durchbringen wird.

Die Sache mit der Mauer - ist dass nicht ein absolut gigantisches Bauprojekt? Mit einem riesigen Rattenschwanz (Architekten, Baugenehmigungen, der Bauprozess selbst)? Kann er das überhaupt in den ersten 4 Jahren vollenden?
 
Daß Trump Kandidat der Republikaner war, kann man für seine Amtszeit ignorieren.

und das ist gerade das bemerkenswerte an dieser wahl: trump hat mit keiner der beiden parteien was zu tun, es ist ihm bloß gelungen, die republikaner-partei für seinen zweck zu kapern.. für jeden, der einen "drittkandidaten" außerhalb des zweiparteiensystems zur auswahl haben wollte, war trump dieser kandidat und die letzte chance, das noch zu seinen lebzeiten erleben zu können..
 
Wir werden sehen, was seine Worte wert sind. Laut Trump wird TTIP nicht unterzeichnet, ist also vom Tisch. Mal sehen was USAs Wirtschaftslobby dazu sagt.
 


Wenn ich das richtig sehe, hat Clinton mehr Stimmen als Trump bekommen, aber Trump hat mehr Wahlmänner und gewinnt.
 
Wir sollten nicht so über das Ami System herziehen: Stichwort "Überhangmandat"
 
Aber da haben sich bislang die Mehrheiten nur abgeschwächt oder verstärkt, es gab noch keine Umkehrung.
 
Wir sollten nicht so über das Ami System herziehen: Stichwort "Überhangmandat"
Dafür haben wir ja Ausgleichsmandate. Und irgendwann 800 Abgeordnete :D Aber trotzdem, lästern ist erlaubt.

Als Demokrat in den USA würde ich mich schon ärgern. Erst Al Gore, jetzt Clinton. Und dafür kommen dann Bush Junior und Trump an die Macht. Tolle Wurst.

Aber es stimmt schon, die Hauptschuld liegt nicht beim Wahlsystem.
 
Hätte Clinton dank des Wahlsystems gewonnen, hätten die selben Leute doch kein Wort darüber verloren. Deswegen darf man das nicht so ernst nehmen.
 
@Kaesereibe:

Im Wahlkampf hat meines Wissens nach Religion keine Rolle mehr gespielt, das ist ziemlich erstaunlich. Doch wäre Trump nicht gewählt worden ohne die Stimmen der Evangelikalen und anderen Radikal-Religiösen. Die haben ihn gewählt, trotz oder wegen "grab 'em by the pussy"; meistens sicher trotzdem. Wenn auch Trump kaum als Verfechter der Religion gelten kann: Seine Partei muss wenigstens den Schein wahren. Wird Trump dafür seine Rhetorik ändern? Was bedeutet es für das Selbstverständnis des religiösen Teils der USA, einen Trump gewählt zu haben? Trump kann schnell zwischen allen Stühlen stehen, zwischen der eigenen Partei und dem Teil des Volkes, das ihn gerade wegen "grab 'em" gewählt hat. Und dann sind da noch die progressiven Kräfte, die unter Trump wesentlich weniger Hemmungen haben werden, sich politisch zu organisieren als unter Clinton. Man hat jetzt ja einen Feind, der einen auch emotional anspornt.

Das alles kann ihn hemmen oder auch die Energie verleihen, einige Projekte recht bald durchzubringen, um gewisse Interessen zu befriedigen. Was z.B. den Richterposten anbelangt, den es zu besetzen gilt: Da werden die alten Garden ihren Kandidaten erzwingen, d.h. einen (mittlerweile als solchen bezeichneten) klassischen Konservativen, der bezüglich Religion und Gesellschaft Meinungen in Bereichen vertritt, die Trump wohl nicht besonders interessieren.
 
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