Deine Vergleiche sind vollkommen fern dessen, was ich sagte. Dafür meinst Du absolut sicher zu wissen, was er nun genau für ein Problem hat, sagst danach aber richtigerweise "möglicherweise". Du weißt das genausowenig und Dein Vorschlag kann vollkommen überzogen sein.
Dein Vorschlag ergibt keine hundertprozentige Sicherheit, ebensowenig wie meiner. Dennoch -und nun zum letzten mal- sagte ich, dass man ihm eine Therapie vorschlagen könnte oder eben sollte, wenn man der Ansicht ist, dass das nötig ist. Das aber deutlich besser als von hier aus und mit diesen Infos einzuschätzen, würde ich denen überlassen, die ihn besser kennen. Mehr als nahelegen, geht sowieso nicht. Umbringen kann er sich überall, mit oder ohne Medikamenten, die auch keine absolute Sicherheit bringen.
Du magst das Reden mit so jemandem im Umfeld als erste Möglichkeit als ein Verbrechen ansehen, so wie ich eine Zwangseinweisung bei manchen Menschen als Verbrechen ansehe. Darum eben dort einschätzen, dann überlegen und ihm was vorschlagen, bzw. je nachdem auch sanft drängen. Nun hat man mit ihm geredet und es scheint besser zu sein. Wenns halt weitergeht mit solchem Gerede von ihm und er neue Ansichten zum Leben aus seinem Umfeld nicht akzeptiert oder versteht, dann legt man ihm halt das mit der Therapie nahe. Und wenn er ganz krass wird und sagt, er bringt sich heute um, dann würde ich nochmal mit ihm reden und wenns nix hilft, dann, dann würde ich in der Ambulanz anrufen. Und mit Pech bringt er sich dann halt trotzdem dort oder danach um. Und daran ist dann sonstwas schuld, aber sicher nicht die, die sich um ihn gekümmert haben.