Ukraine und die Invasion aus Russland

Verbogener

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Ich übernehme mal meinen Post aus einem anderen Thread und ergänze diesen noch ein wenig.

Es fällt mir schwer, für mich eine der beiden Seiten zu entscheiden.
Ob dir die Entscheidung noch immer schwer fallen würde, wenn der Russe bei dir an den Wohnungstür klopfen würde nur weil Putin meint, dass dies sein legitmes Interesse ist, weil er sich von Deutschland bedroht fühlt?
Dann spendiere ich Kaffee und Kuchen für ein gemeinsames Kaffeekränzchen.

Offenbar wird vergessen wieso die Krim de facto nicht mehr zur Ukraine gehörte.

Und wenn Bayern sagt, wir machen jetzt unser eigenes Ding und spalten sich von Deutschland ab und gründen das Großbayrische Königreich, dann wäre das auch OK? Warum soll Bayern den Rest von Deutschland mitschleppen?

Ein für mich wahrscheinlichste Szenario ist, dass die Ukraine geteilt wird. Die Demarkationslinie wird dann links von Kiew gerade nach unten verlaufen. Kiew und der größere Rest von der wird dann so wie die Krim russisch werden bzw unter russicher Marionettenkontrolle stehen.

Der kleinere linke Teile (ca. 1/3 vom offiziellen ukrainischen Staatsgebiet) der verbliebenen Ukraine, der dann an Polen, Slowakei, Ungarn und Rumänien stellt dann einen Puffer zur Nato dar und wird neutral sein MÜSSEN und "darf " sich westlich orientieren.
So wird das großzügige Angebot von Putin lauten und die EU / Amis / Nato werden zähneknirschend zustimmten (müssen), so wie es bei der Krim schon der Fall war. Ich denke nicht, dass jemand wirkliches Interesse am 3. Weltkrieg haben wird? Putin agiert und der Rest kann nur reagieren.

Eines der unerklärlichen "Ziele" von Putin ist, dass er ERNST genommen werden will, mit ihm nicht zu spaßen ist und ihn nicht wie mit einem Schuljungen behandeln kann. Dass hat er wohl jetzt schon erreicht, allerdings nicht weil er so ein großer Staatsmann ist sondern ein völlig unberechnbarer Despot ist , der dem Finger am roten Atomknopf hat und dem man kein Wort mehr glauben wird.
Putin ist unnahbar. Und das zeigt er allen wie z.B. beim Besuch von Scholz

oder beim Nationalen Sicherheitsrat


Mittlerweile wurde bekannt, dass Deutschland Waffenlieferungen in die Ukraine zulässt. Es werdemn unter anderem 1.000 Panzerabwehrwaffen und 500 Stinger Boden - Luft Raketen geliefert sowie Attellerie aus DDR beständen.
Irgend wo erinnert mich das, dass nach einem Großbrand eine Feuerversicherung abgeschlossen wurde. Ob im "nachhineine" eine solche Hilfe wirklich noch Sinn macht? Die Ukraine forderte seit Monaten solche Waffen. Zwischenzeitlich hatte man da wohl zu wenig Zeit um überlegen.


Cu
Verbogener
 


Eine Liste an Cyber-Operationen, die bisher gelaufen sind sowie ein paar weitere Quellen.



Eine interessante Karte der aktuellen Situation. Allerdings wie alles mit etwas Vorsicht zu genießen.
 
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  • #6
Das ein Mann wie Putin den Knopf am Abzug hat, sollte einem jeden Angst bereiten. In der Verfassung ist zwar verankert, dass das Atomarsenal nur für die Verteidigung eingesetzt werden darf und nicht als Angriffswaffe. Nur auf so etwas würde ich mich dann trotzdem nicht verlassen.

Übrigens gab es heue in Berlin eine riesige Demo mit >100.000 Teilnehmer

 
Angeblich Verhandlungen zwischen UKR und RUS an belarussischer Grenze. Naja, wird am Ende wohl nicht viel rauskommen, Ukraine hat seine Bedingungen und Russland hat seine, also wird wohl nichts grundlegendes bei rauskommen.
 
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  • #8
Putin muss schauen, dass er das "Thema" Ukraine schnellstmöglich zum Abschluß bringt. Die Zeit arbeitet hier gegen ihn, je länger das dauert. Die Ukrainer mobilisieren immer mehr Gegemwehr und der Weltweite Druck wird auch immer stärker und er steht praktisch alleine dar. Nicht mal der Chinese will ihn unterstützen.

Und wenn das eine never ending Story wird, dann wird auch in der Heimat der Druck steigen den man auch nicht unendlich niederknüppeln kann.

Putin dachte, dass das ganze in einer Woche erledigt ist. Mit so einem starken Widerstand hat er wohl nicht gerechnet.

Daher kann das ganze für ihn selbst auch gefährlich werden, denn auch Putins macht ist irgend wo endend wollend.
 
Swift ist jetzt jedenfalls tatsächlich für die Russen gesperrt worden und es werden auch Oligarchen enteignet, wenn ich das richtig verstehe.
Enteignen ist nicht so richtig, eher wird gerade sozusagen eingefroren. Bzw. sie können nicht drauf zugreifen.
Was aber für viele der Superreichen sehr ärgerlich ist, aber solange die Schweiz nichts unternimmt, nagen diese Reichen nicht am Hungertuch.
Bislang hat sich die Schweiz nahezu gar nicht geäußert und versucht, in der Öffentlichkeit unsichtbar zu sein.
Viele, viele Milliarden Gelder aus Russland liegen aber da.
 
Neutral im Sinne von: an Kriegshandlungen teilnehmen ;)

Naja, jetzt kann die Schweiz nicht mehr neutral sein, wenn sie das Geld von den vielen russischen Millionären hortet...:unknown:...ich blick da zwar nicht durch, aber wird der Krieg nicht dadurch finanziert! Somit unterstützt die Schweiz die Russen eben "indirekt"...
 
Genau das ist eins der Probleme, Shaunie.
Solange die Russen darauf zugreifen können, da die Schweiz ja weiter SWIFT anbietet, könnten diese über die Gelder verfügen.
Allerdings haben ja nahezu alle Länder das blockiert und so kann das Geld nicht wirklich für Sachen ausgegeben werden.
Aber man könnte wohl damit in Russland z.B. Leute bezahlen.
Allerdings ist das alles mit den Transferen und so für Laien wie mich und uns schwierig zu durchblicken.

Tja, die Schweiz musste vor Jahren ja auch erst das noch vorhandene Nazigold ein wenig höher stapeln,
damit die Oligarchen aus Russland Platz für ihre Schätze und Gelder bekamen...

Allerdings ist auch immer mehr zu lesen, dass die Schweizer Bevölkerung die Linie ihrer Regierung nicht mittragen mag und es zu Protesten kommt.
 
Man sollte jetzt den Bitcoin-Kurs mehr im Auge behalten. Oder vielleicht eine andere Kryptowährung, auf die sich die Oligarchen jetzt stürzen könnten....
 
Tatsächlich ist eine Kryptowährung von Vorteil. Geld abheben in Ukraine oder Russland ist nicht...
 
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  • #20
Und dann setzt er sich freiwillig friedlich zur Ruhe? Oder nimmt die ganze Welt mit ins Grab?
Auch die Zeit von Despoten, Diktatoren endet. Es geht nicht um das ob sondern dem wann. Auch in Russland bzw auch außerhalb gibt es noch Leute die viel Geld und Macht besitzen und etwas verändern wollen. Was Putin macht ist Geschäftsschädigend. Und beim Geld hört der Spaß auf.

Und die Macht des Volkes, wenn es diesem schlecht geht, sollte man nicht unterschätzen. Beispiele wie der DDR, Rumänien oder der Ukraine.
Irgend wann ist bei diesem die Schmerzschwelle überschritten. Und Panzer gegen das eigene Volk auffahren zu lassen, steigert eher nicht die eigene Popularität.
 
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