Ukraine und die Invasion aus Russland

Klar. Aber was wenn ein Egomane mit einer handvoll Untergebenen die Welt in den Abgrund stürzt weil er in der Ukraine taktische Atomwaffen einsetzt weil er sonst dort nicht seine Ziele erreichen kann und damit dann eine atomare Antwort des Westen provoziert?

Die Zeit des Kalten Krieges war trotz der konkreten Bedrohungslage und gegenseitigen atomaren Aufrüstung und Abschreckung trotzdem von einer Rationalität geprägt die mir im Moment bei Putin komplett fehlt.
 
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  • #23
Atomwaffen haben andere bzw. demnächst wie Nordkorea oder Iran wo man wirklich Angst haben muss.

Das Russland die Ukraine besiegt ist nur die Frage des WANNs und des Preises. Aber was bedeutet der "Sieg". Bush hat damals am Flugzeugträger grossspurig verkündet "wir habe gesiegt".

Und militärisch machen A Waffen dort einzusetzen überhaupt keinen Sinn. Der Dreck fliegt auch nach Russland verstrahlt dortige Gebiet. Und ob der Rest der Welt zuschauen wird wenn Fallout auf Natostaaten niederrieselt??? Das wäre dann ein Buendnisfall. Und das ganze ist auch Russland bekannt.

KRIEGE werden mit Worten und Lügen genau so geführt wie am Schlachtfeld
 
Der Veranstalter liegt mal wieder ein Vielfaches über den offiziellen Schätzungen

Tagesschau über 100.000
Polizei 120.000
 
Und militärisch machen A Waffen dort einzusetzen überhaupt keinen Sinn.

Wo ergeben heute Atomwaffen Sinn?

Aber wie man heute weiß, war man während der Kubakrise der Katastrophe näher, als den Beteiligten bewußt war und es waren glückliche Umstände, die einen Weltkrieg verhinderten.
Unterbrochene Befehlsketten und fehlende Informationen kann auch heute niemand ausschließen und somit sind Verhandlungspartner fernab davon, die totale Kontrolle zu haben und jeder Zeit deeskalieren zu können.

Atomwaffen sind möglicherweise das einzige, was gerade Putin noch an Drohpotential blieb. Er ist wohl von der Härte der Sanktionen und dem westlichen Zusammenhalt ebenso überrascht, wie der Westen von seinem Handeln.
 
Selbst die Linken wenden sich gegen Putin, und sagt dann schon alles.

Zum Thema Atomwaffen nochmal:

Wir haben hier in Europa ja Raketenabwehrsysteme, diese müssten dann doch eigentlich auch Interkontinentalraketen abwehren können?
 
Selbst wenn.
Ohne zu behaupten, daß man das direkt vergleichen kann, so schau mal auf den Iron Dome in Israel, wo die Abwehrraketen eine Trefferquote von gerade mal annähernd 90% haben.

Nur das sind es DIY Baumarktraketen der Pali-Terroristen.

Wenn auch nur jede zehnte Rakete mit Atomsprengkopf ihr Ziel erreicht, dürfte das übel sein.
Stichwort Overkill.
Die Sprengkraft der Weltatomarsenale soll einer Tonne TNT entsprechen.


Wohlgemerkt für jeweils einen Erdenbewohner.
 
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  • #32
Eine sehr interessante Sondersendung läuft gerade auf ORF.
Vielleicht funktioniert der Stream auch ohne VPN.

In der EU wird gerade über die Massenzustromrichtlinie verhandelt die noch niemals angewendet wurde.
 
Willkommen zurück im Kalten Krieg. In der Bevölkerung schwindet die Unterstützung für Putin auch. Es scheint, er hätte mit der Invasion in ein Wespennest gestochen.
 
@LadyRavenous

Ist das schon der Bann, der wirkt oder vielleicht mehr die Ankündigung?

Wollen die Leute vielleicht an ihr Geld, aus Angst da in Zukunft nicht mehr dran zu kommen?
 
Das ein Krieg nie gut ist, dies dürfte selbstredend sein. Natürlich ist hier der Schuldige schnell ausgemacht.

Was steht da hinter, die Osterweiterung der Nato unter Führung der USA?

Wenn ich mir jetzt die Pakete anschaue, dann frage ich mich, warum wurde dies nicht gegen die USA gemacht. Hier seien Korea, Vietnam, Irak nur als Beispiel genannt. Da gibt es dann noch so viele Beispiele.

Demzufolge sollte man nicht die Sicherheitsinteressen Russlands vergessen, da halte ich es wie China.
 
Was für eine Führung? Und was heißt schon Erweiterung.
Es haben sich Länder um eine Aufnahme bemüht.
Erfolgreich.
Die Nato ist ein Verteidigungsbündnis mit null Bedrohungspotential für Rußland.

Korea und Vietnam paßt gar nicht, das waren keine Angriffskriege.

Irak war allerdings ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg.

Insofern war und ist er zu ächten.

Allerdings sind die Auswirkungen ganz andere. Der Irak war eine Diktatur, die kurz vorher selber ein anderes Land überfallen hatten und es war nur das Land selber, welches angegriffen wurde.

Die Ukraine ist ein demokratischer Staat und militärisch geht der Angriff nur gegen diesen Staat, aber insgesamt ist es ein Angriff gegen Europa, den Westen und die ganze Völkergemeinschaft. (Um es klar zu sagen, ich halte den Einmarsch in den Irak auch für ein Verbrechen, aber das wäre jetzt whataboutism, das zur Verteidigung von Putins Aberwitz verwenden zu wollen)

Es geht hier nicht um russische Sicherheitsinteressen, sondern um rechte nationalistische Phantasien Putins von einem vergangenem Großrußland.

Vorletzte nacht lief auf Phoenix eine interessante Doku über Putin und seinen Werdegang.

Wie er durch den Karatesport wohl aus seiner kleinen Welt ausbrechen konnte und nicht als Kleinkrimineller endete. Von seiner bescheidenen Karriere beim KGB und dann seinem Aufstieg als Gefolgsmann des damaligen Bürgermeisters von Petersburg, als Mann für's Grobe in Kriminalität und Korruption und wie er dann schaffte , ohne es ihm zu danken, mit Jelzin an die Macht zu kommen.

Es muß der naive Wunsch nach Frieden gewesen sein, der nach dem kalten Krieg in Putin einen Partner und ehrbaren Staatsmann hat sehen lassen.
 
Reaktionen: MSX
"imperialistische Unterstützung" und Nikolai Asarow?
Und die USA sind das Problem? :rolleyes:

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