Tesla Generator²-Patent

Ganz im ernst muss man zugeben, dass man das gleiche tun würde.
Die größere Sauerei ist in diesem Fall, dass die Politik ihre Finger im Spiel hat.
 
@Schwarzhut:

Wenn die Industrie an einem Strang zieht vielleicht (in Kartellen). Aber wenn ein Superinnovatives Produkt den Markt aufmischen könnte und man sich aller oder der meisten Konkurrenz damit entledigen könnte (Monopol), wieso machen sie es dann nicht?

Ist es heute nicht so, das man versucht an der Spitze zu stehen statt unterzugehen. Beispiel -> Apple und Samsung vs den Rest, VW und Toyota vs den Rest.

Mir fällt es schwer an die Industrie-Vertuschungs-Theorie zu glauben. Bislang habe ich nicht wirklich etwas gehört oder gesehen was mich 100% ig überzeugen könnte.

Wäre schön, wenn in diesem Bereich mal was geleakt werden würde.


p n
 
Du darfst nicht so naiv sein :p

Was gemacht werden kann, wird auch gemacht.
 
Industrie-Vertuschungs-Theorie

Das ist keine Theorie sondern Realität.

Würde es Snowden nicht geben und jemand gesagt hätte dass wir alle ausgespäht werden, dann würdest du es auch als Theorie abstempeln. Man muss immer vom Üblen ausgehen und nicht darauf hoffen dass die Industrie als Gesamtes keine Macht hat Technologie zu unterdrücken. Wenn das Überleben aller Konzerne in der gleichen Branche auf dem Spiel steht, dann ist kannst du dir 100%tig sicher sein dass diese sich zusammenschliessen um deren Arsch zu retten bevor es zu spät ist. Gesetze hin oder her.

Stell dir mal wirklich vor;

Morgen baut ein Tüftler einen 1L Motor, meldet Patent an, holt sich ein Kredit bei der Bank für Unternehmensgründung und lässt ordentlich produzieren und billig an die Bevölkerung verkaufen.

Bam!

Das macht so ziemlich alle Autos über 1L Verbrauch komplett überflüssig.

VW geht pleite.
Mercedes pleite.
Toyota geht pleite.
Mitsubishi geht pleite.
Sonstige Automobilhersteller gehen pleite.

Selbstverständlich würde dieser Prozess einige Zeit brauchen, aber so wird es definitiv geschehen.

Die einzigen Lösungen für diese Konzerne sind;

- den Erfinder zu ermorden und alles vertuschen
- versuchen das Patent abzukaufen und in der Schublade verschwinden zu lassen
- [hier noch mehr Möglichkeiten einsetzen]

Jedenfalls wird es so geschehen.

Das ist angewandte Logik.
 
Logik finde ich klasse. Du hast vollkommen recht.

Deshalb hat auch noch niemand Flachbildschirme auf de Markt gebracht, weil man Angst, hatte keine Röhrenfernseher mehr verkaufen zu können.
 
@Schwarzhut:

...oder ein Konzern kauft dieses Patent und macht alle anderen platt. :coffee: Glaubst du nicht das sie so gierig wären Alleinherrscher zu sein? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das mehrere machen ohne das sie sich streiten. :unknown:


p n
 
Den Ölfilter habe ich schon in einem Laborexperiment gesehen.
Die haben schwarzes altes Motoröl reingekippt und es kam honig gelb wieder raus.
Aber in Serie gegangen ist der nie und seit Jahren nichts mehr von gehört.

Das Ein-Liter-Auto wird spätestens dann in Serie gebaut, wenn eine normale 70-Liter-Tankfüllung 500 Euro kostet:D

Man könnte auch Elektroautos mit Redox-Flow Zellen bestücken.
Das Sind Akkumulatoren die 2 externe Elektrolyt-Tanks haben.
An der Tankstelle würde man halt eine Zapfpistolen ähnliche Vorrichtung ansetzen die die beiden Elektrolyt-Tanks abpumpt und dann mit "geladenem" Elektrolyt neu befüllt.
So würde der Ladevorgang nicht länger dauern als 50 Liter Benzin zu tanken.
So kann an der Tankstelle das Elektrolyt wieder aufgefrischt werden und steht dem nächsten wieder zur Verfügung.
Zuhause kann man in der Garage auch ganz normal über Nacht wie jeden anderen Akku per Ladegerät aufladen.
 
Der Tesla hat auch "nur" einen Lithium-Akku. 100% Ladung an der Stärksten Säule 75 Minuten.
Bei dem was ich meinte dauert der "Ladevorgang" durch den Elektrolyt-Austausch keine 5 Minuten.
Nur mit einer solchen Technik, und einer flächendeckenden Infrastruktur wäre ein Elektro-Auto konkurrenzfähig.
 
Ich habe mal von dem Öl oder Ölfilter gehört, durch den man nie wieder Öl wechseln muss. Das ist vielleicht ein kleines Beispiel dafür, dass das obige nicht funktioniert:
Denn die Technik gibt es und es soll auch tatsächlich funktionieren, wenn ich mich recht erinnere.
Dieses Öl gibt es tatsächlich, es war auch bei LKWs verbreitet als man dort noch zahlreiche Schmierstellen hatte und der "Ölverbrauch" relativ hoch war.

Seit das Öl dort - wie im Auto - zentral gewechselt wird, ist der hohe Preis uninteressant.

Diese Technologie klingt relativ logisch und einfach - gab es dazu jemals Prototypen o.Ä.?
Warum macht es Tesla nicht?

Und nein, diese Firma ist längst zu groß um sie einfach ruhig zu stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
- versuchen das Patent abzukaufen und in der Schublade verschwinden zu lassen

Blöd an der Theorie nur: Patente müssen öffentlich zugänglich sein, damit sie funktionieren. Sonst weiß die Konkurrenz ja nicht, was sie nicht bauen darf. Patentschriften kannst du z.B. hier recherchieren:
 
Vielleicht wird man ja diese 1-L Autos bauen, wenn das Öl tatsächlich extrem knapp wird?

Dass dafür schon irgendwo ein Plan in der Schublade liegt - so wie gerne von den Verschwörungstheoretikern vermutet - glaube ich nicht. Ich hab's jetzt nicht durchgerechnet, aber "Das 1l-Auto" müsste schon sehr nah am physikalischen Optimum liegen, wenn nicht sogar darüber hinaus. Die Energiemenge in einem Liter Diesel/Benzin ist schließlich konstant, und die benötigte Leistung zur Überwindung der Reibungskräfte kann man sich ebenfalls ausrechnen. Ich würde mal behaupten, dass mit einem praktischen Auto üblicher Größe (also kein tropfenförmiger 1-Sitzer Prototyp) selbst mit illusorischen 100% Wirkungsgrad des Antriebs ein Verbrauch von 1l/100km kaum unterboten werden kann. So katastrophal schlecht sind die aktuellen Motoren ja nun auch wieder nicht, ein aktueller Diesel schafft ja durchaus >40% im besten Arbeitspunkt.
Davon abgesehen hätte ein Hersteller keinen Nachteil davon, ein solches Auto tatsächlich auf den Markt zu bringen, ganz im Gegenteil: Neue Modelle können auch ohne wahnsinnige technische Innovationen an den Mann gebracht werden, das sieht man aktuell ja. Unsere Gesellschaft hat es einfach tief im Kopf verankert, dass man immer was neues braucht, egal ob es tatsächlich messbare Vorteile bringt oder nicht.

Ich habe mal von dem Öl oder Ölfilter gehört, durch den man nie wieder Öl wechseln muss. Das ist vielleicht ein kleines Beispiel dafür, dass das obige nicht funktioniert:
Denn die Technik gibt es und es soll auch tatsächlich funktionieren, wenn ich mich recht erinnere.
Aber wegen zwei Punkten scheitert das ganze:

1. Die Industrie möchte das anscheinend nicht und unterstützt das alles nicht o.ä. wieso sollte sie auch, ist ja verständlich.
2. Der Kunde vertraut dem ganzen nicht. Ich denke das liegt daran, dass wir einfach aus reiner Gewohnheit schon wissen, dass nichts ewig hält.

Daran hätte die Industrie überhaupt kein Interesse, das stimmt. Die Serviceeinnahmen sind schließlich sehr wichtig.
Allerdings ist das immer wieder zitierte "Lifetime Öl" aus mehreren Gründen Blödsinn:
- Jeder Motor hat einen (mehr oder weniger großen) Ölverbrauch, sodass man früher oder später Öl nachkippen muss, egal ob es noch gut ist oder nicht.
- Die Referenzbeispiele für die Funktion sind durchweg Langstreckenfahrzeuge: Dass man auf Langstrecke (und somit optimalen Bedingungen) die Ölwechselintervalle deutlich strecken kann ist kein Geheimnis; bei LKWs wird beispielsweise erst nach 150.000km gewechselt, ganz ohne "Wunderöl". Mit einem PKW unter vergleichbaren Bedingungen ist das sicherlich auch möglich.
- Im Kurzstreckenbetrieb kann das Wasser und Benzin, was ganz natürlich in kleinen Mengen ins Öl kommt, aufgrund der geringen Öltemperatur nicht ausdampfen, wodurch das Öl verdünnt wird. Das Öl kann somit noch so gut sein, ab einer bestimmten Verdünnung verliert es seine Funktion.


Im Übrigen vergessen viele Verschwörungstheoretiker immer mal gerne, dass ein Teil der Forschung völlig losgelöst in den Universitäten dieser Welt oder unabhängigen Instituten läuft. Ich denke, dass denen auch schon die eine oder andere unterdrückte "Wunderentwicklung" aufgefallen wäre.
 
Gut das du ein wenig Pragmatismus rein bringst.
Das ist so schnell gesagt "ich hab ne Idee, jemand (anders) sollte ein 1L Motor / Redox-Flow Auto bauen" o.ä.. Aber ein serienreifes Produkt ist dann doch auch eine eigene Realität.
 
Klingt interessant. Bin gespannt, bis wann die Technologie preiswert in Autos verfügbar sein wird.

p n
 
Die Technologie wurde 1970 entwickelt.
Wird in Stationären Anlagen eingesetzt. Mittlerweile zur Speicherung von Windkraft. Da die Tanks beliebig groß sein können spielte die Energiedichte keine Rolle.
Erst jetzt wird diese Technik so weiter entwickelt das sie für Elektro-Autos tauglich ist.
Das hätten die schon seit Jahren haben können.
 
Das wäre aufjedenfall ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Denn die Reichweite und das lange Aufladen machen für mich das Auto nicht unbedingt alltagstauglich. Wird zwar immer besser, aber man muss manchmal nach 200 KM und bei kleineren Autos sogar nach etwa 80 KM nachladen. Das macht das Auto eigentlich nur Stadttauglich. Oder man fährt vom Dorf an die Arbeit und steckt in der Stadt das Auto an eine E-Tankstelle.
Die Elektrolyte würden das Auftanken deutlich verkürzen. Dadurch könnte man schon längere Strecken fahren, sofern auf dem Weg eine Ladestation ist. Wenn ich schon massig Geld in ein E-Auto investiere, möchte ich auch soweit wie möglich damit fahren.

Mal was anderes zu diesem Thema: Strom wird zwar immer teurer, aber denkt ihr, dass wenn es immer mehr E-Autos geben wird, der Strom dann nochmal teurer wird und sich dann an Preise für Benzin anpasst?
Zur Zeit gibt es ja noch sehr sehr viele kostenfreie Ladestationen. Diese werden sicherlich abgeschafft, wenn der Ansturm zu groß darauf wird.
Strom ist ja jetzt schon teuer - ich habe da leider keinen Überblick, wie viel man für einmal Aufladen zahlen müsste.
 
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