Suche Auto mit wenig IT

Ich fahre nen 2010er Passat, hat mittlerweile 212tkm runter und die einzigen wirklichen Reparaturen (ohne Wartungen und Verschleiss wie Bremsen) belaufen sich momentan auf sage und schreibe 190€.
Ich fahre den Wagen seit er 87tkm runter hat und bisher waren das nur ein Temperatursensor vom Turbolader und die Mitnehmerscheibe des Klimakompressors. Ich kenne auch die Historie des Fahrzeugs (war vorhe ein Leasingwagen wo wirklich alles bei VW gemacht wurde).
Allerdings muss ich auch dazu sagen das ich alles selbst mache (bis auf Zahnriemen, den habe ich machen lassen), keine Wartungen überziehe und auch pfleglich warm und kalt fahre. Was man auch absolut vermeiden sollte ist ein Wartungsstau. Sobald was dran kommen sollte wirds so schnell wie möglich gemacht und es ist Ruhe.

Ich habe mir vor kurzem noch diverse Messwerte mit VCDS angeschaut und bisher sieht alles tip top aus.

Ich sehe auch bei den heutigen Autos kein Problem mit der Eigenwartung/Reparatur, sofern man das Geld in die Hand nimmt und sich ein Diagnosesystem zulegt, ist im Endeffekt auch nichts anderes als ein Spezialwerkzeug.
 
Ich sehe auch bei den heutigen Autos kein Problem mit der Eigenwartung/Reparatur, sofern man das Geld in die Hand nimmt und sich ein Diagnosesystem zulegt, ist im Endeffekt auch nichts anderes als ein Spezialwerkzeug.

Ohne entsprechende Kenntnisse oder Erfahrung kannst du heute weitaus weniger selbst reparieren, als noch vor zehn oder eher zwanzig Jahren.
Das merkt man auch bei manch kleineren Werkstätten, bei denen Schulung bzw. Kompetenz für die ganzen elektronischen Systeme einfach fehlt.

Da wird dann allzu schnell, auf Kundenkosten, irgendein Modul gewechselt, ohne dass dieses die Fehlerursache beseitigt.
Zudem müssen neue Module oder Sensoren erst wieder angelernt werden.

Früher habe ich bei meinem jeweiligen Auto auch mal Bremsscheiben und -Beläge gewechselt. Heute, mit elektrischer Parkbremse, ist das aber nicht mehr so trivial.
 
Mein erstes Auto war ein Fiat Seicento.
Nicht gerade hübsch, dafür ist er gelaufen und gelaufen und gelaufen.

An Elektronik war das höchste aller Gefühle das Autoradio. Der Rest war komplett Analog / Knopf / Kurbel.

Der Motorraum bzw. die Technik war auch ziemlich überschaubar und einfach zu warten ( laut Vater ).
Die Kosten sollten sich wirklich in Grenzen halten für eine solche Anschaffung...

lg
 
Naja, mann muss sich halt für die Sache interessieren. Auch das mit der EPB ist kein Problem, mein Auto hat auch eine und die ist in kürzester Zeit per Laptop aufgemacht. VCDS hat mich 250€ gekostet, dass war schnell wieder drin.
 
Ich hab keine Tabelle hier rumligen, aber da es nur 2 Möglichkeiten gibt und die Geräte alle OBD2 sind kauf einfach das schonmal und bestell den Adapter bei bedarf.
 
@Doc Lion: will ich dir gar nicht wieder sprechen ;)

Wie meinen? :D

Soll es eher widersprechen bedeuten? ;)
Ja, den Fiat Seicento kenne ich da ganz gut. Meine Ex-Nachbarin hatte damit einen Unfall, der gar nicht so schwer war - dachte man. Aber der Seicento kollabierte in Sachen Karosserie so ziemlich, was erhebliche Verletzungen zur Folge hatte. Wurde in Aufprall-Tests z.B. von a-m-s bestätigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meinen Führerschein in der Tasche und suche nun ein Auto bei der jeder fähiger Schrauber auch ohne teure Diagonsegeräte defekte finden und reparieren kann.

Vor allem moechtest du ein Auto was mindestens mal ABS, ESP und 2+ Airbags hat.

In der Regel kauft man sich mit der "einfacheren" Wartbarkeit von alten Autos einen ganz schoenen Verlust an Sicherheit dazu. Das sollte dir die Sache nicht wert sein.

Mal ganz davon ab, dass Diagnosegeraete ja eher von Vorteil fuer dich als Werkstattkunden sind.
 
Naja Airbags sind nicht so toll wie die Werbung suggeriert, keine Pflicht, aber mittlerweile aus Marketingzwecken Standard.
Die Situationen in denen Airbags mehr Verletzungen verhindern als verursachen sind sehr spezifisch im Bezug aufs Scenario.

Es ist zumindest schonmal gut das die Elektronik Airbags im Zweifel eher abschaltet bei Ausfällen. Da die Hersteller dann doch eingesehen haben das es keine gute PR wäre wenn es mehr tödliche Unfälle gibt weil der integrierte Nasenbrecher den Fahrer "abgelenkt" hat.
Dieser super zweifelhafte haufen Scheisse sollte erstmal zurück aufs Zeichnbrett, in der Theorie ists ja gut und kann viel helfen, das Problem sind die Implementierungen.

ABS hingegen ist einfach nur erstaunlich und wird total unterschätzt bzw als selbstverständlich hingenommen. Dadurch lassen sich Autos fast wie in Rennspielen fahren. Leider führt es auch dazu das einige so fahren.
 
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