Das ist sehr ärgerlich und bisschen arg konstruierte Urteilsbegründung vom Gericht,
Aergerlich ja, aber dieses Urteil war absolut abzusehen.
Ein Gericht kann sich nun mal nicht an Vermutungen, oder alte Durchschnittswerte stuetzen.
Fuer ein Gericht zaehlen nur Fakten und Beweise.
Ein neuer wieder niedriger Stromverbraucht ist nun einmal kein Beweis dafeur das es die Monate davor anders war.
Ein offiziell gepruefter Stromzaehler dagegen gilt vor einem Gericht als Beweis.
Meine Vermutung geht ja auch wie ich schon vorher geschrieben hab in die Richtung dass das ein vorruebergehender Stromklau war oder eben ein Geraet was jetzt nicht mehr verwendet wir.
In diese Richtung haette Dein Freund mal lieber investigieren sollen. Z. Bsp wie die Leitungen hinter dem Zaehler aussehen? fehlt da an Stellen Dreck wo andere Leitungen dreckig sind. Wurden irgendwo Verbindungen geloest und wieder geschlossen? Schrauben und Leitungen die ueber Jahre nicht angeruehrt wurden kann man gut erkennen. Wurde eine Schraube und ein Kabel erst kuerzlich geloest kann man dies an der fehlenden Oxyd Schicht erkennen.
Haette man in dieser Richtung eindeutige Beweise gefunden und diese dem Gericht vorgelegt haette man vielleicht noch eine ganz kleine Chance gehabt. Aber selbst diese duerfte nur minimal sein da auch hier nur ein direkter Beweis zaehlt. Also man muss den Nachbarn direkt beim Stromkauen erwischen.
Wenn man dagegen das oben erwaehnte Bohrloch findet koennte man eventuell noch eine Chance haben. Aber auch hier muesste man das erst anzeigen und die Polizei ermitteln ob denn noch Spuren eines Stromklaus zu erkennen sind. Ohne so eine offizielle Ermittlung zaehlt das auch nicht als Beweis.
Man hatte ja auch selber ein Loch bohren koennen oder ein bisschen an den Verbindungen rumspielen koennen.