Oder die Opfer der Terroranschläge hätten noch viele Jahre vor sich gehabt und ein glückliches Leben geführt, wenn sie nicht durch die Terroranschläge zu früh aus dem Leben gerissen worden wären.
Und nun? Kommen jetzt wieder Vergleiche mit Autounfällen, Krankenhausvorfällen, Unfällen im Haushalt?
Ja, ja, ich weiß. Hätte Hätte Fahrradkette.
Bezüglich Autounfällen wird eigentlich viel getan, damit es nicht noch mehr Verkehrstote gibt, u.a. durch Verkehrsregeln. Bezüglich Haushaltsunfälle wird vorgewarnt, da muss jeder halt vorsichtig sein. Bezüglich Vorfällen in Krankenhäusern - nun ja, wegen der Hygiene sind die Krankenhäuser seit Jahren in der Kritik und ich hoffe wirklich, dass sich da mal was tut.
Hat aber NICHTS damit zu tun, dass durch die Terroranschläge Menschen ermordet werden. Ansonsten könnte man ja gleich sagen: Tja, Pech gehabt. Hätte ja auch durch einen Unfall sterben können. Aber soll Mord damit wirklich verharmlost werden?
Ruhig bleiben? Ja. Und hoffen, dass unsere Regierungen etwas unternehmen, die Behörden weiter ermitteln und in Zukunft Terroranschläge verhindern können. Aber mit den Achseln zucken und auf Autounfälle verweisen: No Way!
12 Tote bei dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz Dezember 2016.
Mag jemand mit Flugzeugabstürzen kommen?
BTW: Mir klingt so manches hier zu sehr nach "es gibt so und so viele Verkehrstote jedes Jahr, da machen die x Opfer von Terroranschlägen den Braten jetzt auch nicht mehr fett".