Steuern nach Erbschaft

Vermietung würde ich an ihrer Stelle nicht machen. Da muss man sich dann doch ernsthaft mit allem auseinander setzen. Wenn sie da bock drauf hat: Go for it.
Wenn sie aber studieren will und das Geld einfach erstmal anlegen will ohne groß arbeit/stress damit zu haben: Nein.
 
Eine Geldschenkung an Enkel kann für einen 10-Jahreszeitraum 200.000 Euro betragen. Steuerfrei :cool:

Wenn ich mich recht entsinne gilt das nur bedingt, wenn die direkt nach Ablauf der 10 Jahre sterben, kann der "richtige" Erbe unter Umständen die "Geschenke" aufgrund fadenscheiniger Gründe (Ausnutzen von Demenz etc...) zurückfordern. Würde in diesem Fall heissen, dass das Geld dieser Erbin direkt weg ist.
 
Deshalb ja die 100€-Sache: Notar ;)

Wir waren bei einem Notar und Fachanwalt für Erbrecht. Hatte was :D
 
Deshalb ja die 100€-Sache: Notar ;)

Wir waren bei einem Notar und Fachanwalt für Erbrecht. Hatte was :D

Naja, klar, "guter Tip" ;)

Aber dann kann man sich die Frage an die Allgemeinheit auch schenken wenn so etwas als Antwort kommt, liebe Cheq :p
Aber gut, ich wüßte jetzt auch nicht zwingend zu wem ich diesbezüglich rennen sollte... ist aber auch das einzige was ich daran schlau finde jenes zu erwähnen. ;)

Aber auch an den Threadersteller, vielleicht wären Aktien mit Dividenden gar nicht soooo blöd, schließlich wäre damit bei "kaum bis keiner Eigenarbeit" sichergestellt, dass man etwas daraus zurückbekommt. Wobei klar, das Wort "sichergestellt" kann einem auch niemand garantieren, wenn der Laden dicht macht, und es kann auch ausgesetzt werden, man sollte sich nicht darauf verlassen.
Und man bekommt auch nur einen "Bruchteil" davon raus, was man reingesteckt hat, daher wäre das nur als "langfristige" Anlage zu betrachten. Reich wird sie aber davon auch nicht, falls sie es vorhat. Da muß sie dann schon wieder selbst ran.

Aber ich hab auch nen Tip: "Sprich mal mit nem Bänker drüber" *scnr*
 
Aber ich hab auch nen Tip: "Sprich mal mit nem Bänker drüber" *scnr*
Der arbeitet für die jeweilige Bank und vertritt daher auch die Interessen der Bank, nicht von ihr. Gerade wenn sie selber planlos ist würde ich sie nicht in die Hände von so jemandem begeben.
Von Menschen, die im Finanzsektor arbeiten habe ich jedenfalls nur grauenhaften von Bankberatern gehört und in meinem Umfeld gibt es auch sehr leidliche Erfahrungen..
Deswegen ja: Honorarberater. Der kostet Geld. Und das ist gut, weil transparent. Lasse mich da gerne aufklären, da bisher keine eigenen Erfahrungen.
Das leuchtet mir auch ein: Der berät mich 1 Stunde + 1 Stunde Umsetzung oder so und kriegt dafür 300-400 Euro. Oder er kriegt 0,5% von dem Vermögen, das investiert werden soll.
Erbrachte Leistung -> Bezahlung von erbrachter Leistung.

Nicht dieser 'wir beraten Sie kostenlos zu Finanzprodukten' Schwachsinn. Man zahlt immer (drauf).
 

Natürlich vertritt ein Bankangestellter, in erster Linie, die Interessen seiner Bank, sonst braucht er auch gar nicht dort zu arbeiten. Du würdest in 90% alle Fälle auch keinem Kunden raten: "Ja wissen se, gehen sie mal lieber zu einer anderen Firma...." - zumindest nicht wenn dir sicher bist, das deine Firma die Leistungen erbringen kann. Das man andere Anbieter empfiehlt, klar, macht in einigen Fällen auch Sinn... aber das ist doch nicht die Regel...

Es gibt auch Anlageberater - und die Beratung ist eine kostenfreie Leistung deiner Bank weil du eh schon Gebühren et cetera zahlst... außerdem, auch wenn es in Ihrem Interesse liegt das du ein "Produkt" kaufst - so bleibt die Entscheidung ob du dich dazu bereiterklärst bei "Starkstrom für Timbuktu, 5 Jahre, 250% Rückzahlung bei Erfolg, nicht garantierte Mindestrückzahlung" oder "Hedge Fond 5000 Plus Maxi" mitzumachen oder nicht. In der Regel gibt es zu so was auch noch weitere Informationen. Oder wenn es um Aktionfonds oder Aktien generell geht...

Also ich denke schon das Banken "transparent" sein können, man muß sich den ganzen "Quark" auch wirklich zu Gemüte führen und dann entscheiden ob man sich darauf einlässt oder nicht.
Aber auch nicht davor zurückscheuen sich fragen zu stellen und ob man das Risiko, und das gibt es überall, wirklich eingehen kann/will.

Deswegen ja: Honorarberater. Der kostet Geld. Und das ist gut, weil transparent. Lasse mich da gerne aufklären, da bisher keine eigenen Erfahrungen.
Das leuchtet mir auch ein: Der berät mich 1 Stunde + 1 Stunde Umsetzung oder so und kriegt dafür 300-400 Euro. Oder er kriegt 0,5% von dem Vermögen, das investiert werden soll.

Natürlich, weil er Honorar haben will, ist es auch gleich viel transparenter - dann muß die Beratung ja stimmen! ;)
In einer Session in der ich 300-400 € zahle, kann der mir eine Stunde auch irgend einen Blödsinn erzählen, der dem Menschen hilft seinen Geldbeutel auszufüllen - oder der Mensch ist als Einzelunternehmung so auf den Tech-Dax eingeschossen, das er nichts anderes mehr empfehlen würde als Anlage.

Also ich wäre in diesem Fall skeptisch und würde mich, bevor ich überhaupt etwas in die Hand nehme, mir ein Bild über diesen "freien" Berater machen, wenn überhaupt. Und dann entscheiden ob es mir Wert ist für seine Dienste zu bezahlen bzw. ob die Beratung überhaupt sein Geld wert ist.

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In jedem Fall sollte man sich einfach mal viele Meinungen anhören... zum Unterschreiben kann man sich nicht zwingen lassen - und gegen eine halbwegs seriöse (Erst)beratung steht auch nichts im Wege. Aber da muß man dann auch wirklich abwegen ob und wie man diese Beratung annimmt. Und man sollte natürlich nicht zu allem nur "ja und Amen" sagen und sich nicht nur "irgendwas" aufschwatzen lassen. Und auch mehrere Banken "abklappern" und vergleichen, nicht nur die "Hausbank".

1) Und klar, wenn es Informationen zu etwas gibt - Mitnehmen und eventuell auch vorher lesen. Wie bei allen Verträgen oder Abmachungen...
2) Fragen klären, Risiko und Risikobereitschaft klären/entdecken
3) Grenzen setzen

Nur so meine "Tips".
 
Natürlich, weil er Honorar haben will, ist es auch gleich viel transparenter - dann muß die Beratung ja stimmen!
In einer Session in der ich 300-400 € zahle, kann der mir eine Stunde auch irgend einen Blödsinn erzählen, der dem Menschen hilft seinen Geldbeutel auszufüllen - oder der Mensch ist als Einzelunternehmung so auf den Tech-Dax eingeschossen, das er nichts anderes mehr empfehlen würde als Anlage.

Also ich wäre in diesem Fall skeptisch und würde mich, bevor ich überhaupt etwas in die Hand nehme, mir ein Bild über diesen "freien" Berater machen, wenn überhaupt. Und dann entscheiden ob es mir Wert ist für seine Dienste zu bezahlen bzw. ob die Beratung überhaupt sein Geld wert ist.
Das dürfte dank Internet deutlich einfacher sein als bei einem Bankberater.

Natürlich vertritt ein Bankangestellter, in erster Linie, die Interessen seiner Bank, sonst braucht er auch gar nicht dort zu arbeiten. Du würdest in 90% alle Fälle auch keinem Kunden raten: "Ja wissen se, gehen sie mal lieber zu einer anderen Firma...." - zumindest nicht wenn dir sicher bist, das deine Firma die Leistungen erbringen kann. Das man andere Anbieter empfiehlt, klar, macht in einigen Fällen auch Sinn... aber das ist doch nicht die Regel...

Es gibt auch Anlageberater - und die Beratung ist eine kostenfreie Leistung deiner Bank weil du eh schon Gebühren et cetera zahlst... außerdem, auch wenn es in Ihrem Interesse liegt das du ein "Produkt" kaufst - so bleibt die Entscheidung ob du dich dazu bereiterklärst bei "Starkstrom für Timbuktu, 5 Jahre, 250% Rückzahlung bei Erfolg, nicht garantierte Mindestrückzahlung" oder "Hedge Fond 5000 Plus Maxi" mitzumachen oder nicht. In der Regel gibt es zu so was auch noch weitere Informationen. Oder wenn es um Aktionfonds oder Aktien generell geht...

Also ich denke schon das Banken "transparent" sein können, man muß sich den ganzen "Quark" auch wirklich zu Gemüte führen und dann entscheiden ob man sich darauf einlässt oder nicht.
Aber auch nicht davor zurückscheuen sich fragen zu stellen und ob man das Risiko, und das gibt es überall, wirklich eingehen kann/will.
Das sind in erster Linie Verkäufer, die die (Finanz-)Produkte der Bank verkaufen.
Natürlich kann ich meine Oma auch in einen Apple Store schicken, da gilt ja dasselbe, sie kann sich ja informieren und die Entscheidung, ob sie dann ein iPhone + iPad + MacBook kauft liegt bei ihr. Sinniger ist es aber, unabhängige Instanzen heran zu ziehen, vor allem wenn man sich nicht gut auskennt. Mit nur oberflächlichen Wissen wird einen der Finanzverkäufer immer ausstechen am Ende und seine Interessen durchsetzen.
Am besten fuchst man sich da selber rein. Ansonsten finde ich eine 'echte' Beratung für am naheliegendsten, die kostet selbstredend Geld, weil eben wirklich Beraten - und nicht verkauft - wird.

Und auch mehrere Banken "abklappern" und vergleichen, nicht nur die "Hausbank".
Klar, man kann natürlich theoretisch zu 3 Banken gehen, jeweils mit den Angeboten der anderen und dann die Verkäufer jeweils fragen, warum jetzt sein Produkt besser ist..
Ich sehe für einen Finanzlaien aber ziemlich kritisch. Wenn sie die Muße hat sich da reinzufuchsen - was sicherlich generell sinnvoll ist - soweit, das sie halbwegs auf Augenhöhe zu den Verkäufern gehen kann..
 
Wenn man sich um nichts kümmern will: Vermögensverwaltungs-fonds, zB der Klassiker carmignac patrimoine

Wenn man sich für den Finanzmarkt interessiert kann man auch eine bunte Mischung aus oben genannten und Aktien-, Anleihen-fonds und Einzelaktien machen.
 
Also das "Sich in der Bank beraten lassen" und dann selber entscheiden halte ich auch für Quatsch.
Habe schon so viele Verträge von freunden und Bekannten in der Hand gehabt wo der Berater was tolles ausgerechnet hat und die Leute feuer und Flamme waren....
Die Rechnen einem das IMMER schön. Da werden dann Steuervorteile die eintreten können (Bei dem Großteil derer die das Abschließen aber nicht zutreffen) mit eingerechnet, mit prognostizierten Werten gerechnet die natürlich nicht garantiert sind usw.
Der Berater ist zwar verpflichtet solche Dinge zu sagen - der sagt das aber dann schön optimistisch verpackt so dass man das gar nicht merkt.

Ich würde in der Tat - insofern der Wohnort das einigermaßen her gibt auf eine Wohnung setzen.
Dabei nur auf ein paar Dinge achten:

- Zentralheizung - keine Ölheizung.
- Vernünftige Fenster - sollten in den letzten 10-15 Jahren schon mal gemacht worden sein.
- Nach Möglichkeit keine neumodische Wärmeschutzplatten zur Isolierung am Gebäude - das wird in den nächsten Jahren für Eigentümer teuer werden
- Lärm beachten...
- Du solltest selber lust haben in der Wohnung wohnen zu wollen - sie interessant finden. Keine Wohnung *gibt nichts anderes -muss man halt da einzigen*
 
Ich würde dazu folgendes Bedenken:
Die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Immobilie innerhalb von 10 Jahren verkaufen möchte ist sehr hoch, denn zwischenzeitlich ändert sich das Leben einer heutigen Studentin locker 1-3 mal komplett.
Daher würde ich prinzipiell die Spekulationssteuer auf eine Immobilie bei der Kalkulation mitreinrechnen.
Keine Spekulationssteuer gibt es, wenn man selber in der gekauften Wohnung wohnt.

Wohnung kaufen heißt auch nicht, dass man komplett machen kann, was man will. Eigentümerversammlung beschließt, dass ein neues Dach her muss: 30.000 Euro werden auf alle Besitzer umgelegt. Daher ist ein wichtiger Faktor, wie viele Rücklagen für solche Maßnahmen bereits zurückgestellt wurden. Stadt beschließt, die Straße umzubauen: 15.000 Euro pro Haus werden fällig. Neue Heizung soll her: 5.000 Euro.
Jegliche Renovierungsarbeiten, die sonst ein Vermieter bezahlt werden natürlich auch fällig.

Wenn, dann sollte sie mal ganz pragmatisch und ergebnisoffen(!) durchrechnen, unter welchen Umständen sich das lohnt.
Risiko gibts generell bei jeder Investition. Stadt fängt plötzlich an, Autobahn hinter dem Haus zu bauen. Stadt beschließt, Flüchtlinge nebenan unterzubringen. Etc.
 
solche Bauvorhaben sind aber durchaus langfristig geplant und plötzlich ne Autobahn taucht auch nicht auf.
Auch das Renovierungen über die Rücklagen hinaus gemacht werden und ohne Ausweichmöglichkeit dann 10.000€ dem Eigentümer aufgebürdet werden sollte eher nicht passieren.

Das Leben ändert sich einige mahle - aber das man die Wohnung dann deswegen zwingend verkauft sehe ich erst mal nicht - da sie ja ein mehr oder weniger gesichertes zusätzliches Einkommen bedeutet. Dazu kann man auch nach Asien umziehen und die Wohnung von dort aus vermieten.
 
Das Leben ändert sich einige mahle - aber das man die Wohnung dann deswegen zwingend verkauft sehe ich erst mal nicht - da sie ja ein mehr oder weniger gesichertes zusätzliches Einkommen bedeutet. Dazu kann man auch nach Asien umziehen und die Wohnung von dort aus vermieten.
Die Mieteinnahmen sind aber wesentlich attraktiver wenn man - wie als Student üblich - sehr wenig Einkommen hat, da nicht/kaum besteuert.
Sobald man dann in einer hohen Gehaltsklasse einsteigt, ändert sich das massiv.

Edit: Von dem Ärger mal abgesehen, den man dann hat wenn was hin ist - besonders wenn man ganz wo anders wohnt und dann aus einigen 100km Entfernung Bauarbeiten koordinieren soll...
 
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