Re: Teurerer Vertrag "dank" Bonitätsprüfung?
Bei deiner 2h Fahrt "zum Kunden" (also 4h mit Rückfahrt und Verweildauer). Bei einem 2h Meeting wären das schon 9,60E Zeit-kosten + naja, bei 2h Fahrt schätze ich mal >= 100km je Weg, also sagen wir mal 200km, also 40E für die zurück gelegte Strecke, dann bist du bei 50Euro. Wie viele Fahrten dieser Art machst du so pro Woche/Monat/Jahr? 50E/Fahrt * x Fahrten/Jahr + 230E/Jahr. Hier geht es ja nicht darum auszurechnen, ob/wann sich das für dich lohnt.
In den AGB, zumindest denen, die ich online einsehen konnte wurde ausdrücklich auf eine Bonitätsprüfung hingewiesen. Dass Verträge teurer werden, wenn die Prüfung negativ ausfällt, ist nichts, was dich verwundern sollte. Das ist genau das, worum es bei einer Bonitätsprüfung geht. Bist du "gut" bewertet, heißt das nichts anderes, als dass man dir wirtschaftlich vertrauen kann. Ein schlechtes Rating, teilweise bereits ein zu schwaches Rating (wenn zu wenig Informationen vorliegen), bedeutet immer, dass dein Geschäftspartner ein höheres Risiko mit dir eingeht und dieses Risiko muss nun irgendwie abgesichert werden. Entweder indem man keinen Vertrag mit dir macht oder einen Vertrag, der dich schlechter stellt.
Die Frage, die du dir nun stellen musst, ist also viel eher, wie ein schlechtes Rating zu Stande gekommen ist und ob das gerechtfertigt ist.
Erfahren kannst du das, indem du dir entweder kostenlos eine Selbstauskunft anforderst oder indem du einen kleinen Obolus dafür zahlst. 1x pro Jahr muss dir die Schufa und jede andere derartige Gesellschaft eine kostenlose Selbstauskunft ermöglichen. - Noch der Hinweis am Rande, was die Schufa für die Selbstauskunft an Daten verlangt ist übrigens nicht zulässig und stellt eigentlich eine Ordnungswidrigkeit dar. Falls Interesse besteht gebe ich dir dazu eine Erläuterung.
Da du eine Kreditkarte bekommen hast, gehe ich mal davon aus, dass du eigentlich keine Einträge bei der Schufa haben dürftest, die zu einer derart schlechten Bewertung führen dürften. Eventuell hat die Schufa da Mist gebaut. Damit wärst du bei Weitem nicht der Erste.

Mich würde mal interessieren, was nun bei der Sache heraus gekommen ist. phre4k, hältst du uns auf dem Laufenden?
Wie genau funktioniert das? Du zahlst 230E Jahresbeitrag und 1,60/h + 0,20E/km?Da ich überhaupt kein Auto-Fan bin, aber ab und an mal eins gebrauchen könnte, wollte ich mich beim örtlichen Carsharing-UnternehmenYou do not have permission to view link please Anmelden or Registrierenanmelden. Da ich ein Inhaber einer Jahreskarte bin, kostet mich die Anmeldung gerade einmal 230€ inkl. dem ersten Jahresbeitrag. Die Preise kamen mir auch ganz okay vor (1,60€/h+0,20€/km), eine zweistündige Fahrt zum Kunden oder abends weggehen würde mich 10-15€ kosten.
Bei deiner 2h Fahrt "zum Kunden" (also 4h mit Rückfahrt und Verweildauer). Bei einem 2h Meeting wären das schon 9,60E Zeit-kosten + naja, bei 2h Fahrt schätze ich mal >= 100km je Weg, also sagen wir mal 200km, also 40E für die zurück gelegte Strecke, dann bist du bei 50Euro. Wie viele Fahrten dieser Art machst du so pro Woche/Monat/Jahr? 50E/Fahrt * x Fahrten/Jahr + 230E/Jahr. Hier geht es ja nicht darum auszurechnen, ob/wann sich das für dich lohnt.
In den AGB, zumindest denen, die ich online einsehen konnte wurde ausdrücklich auf eine Bonitätsprüfung hingewiesen. Dass Verträge teurer werden, wenn die Prüfung negativ ausfällt, ist nichts, was dich verwundern sollte. Das ist genau das, worum es bei einer Bonitätsprüfung geht. Bist du "gut" bewertet, heißt das nichts anderes, als dass man dir wirtschaftlich vertrauen kann. Ein schlechtes Rating, teilweise bereits ein zu schwaches Rating (wenn zu wenig Informationen vorliegen), bedeutet immer, dass dein Geschäftspartner ein höheres Risiko mit dir eingeht und dieses Risiko muss nun irgendwie abgesichert werden. Entweder indem man keinen Vertrag mit dir macht oder einen Vertrag, der dich schlechter stellt.
Die Frage, die du dir nun stellen musst, ist also viel eher, wie ein schlechtes Rating zu Stande gekommen ist und ob das gerechtfertigt ist.
Erfahren kannst du das, indem du dir entweder kostenlos eine Selbstauskunft anforderst oder indem du einen kleinen Obolus dafür zahlst. 1x pro Jahr muss dir die Schufa und jede andere derartige Gesellschaft eine kostenlose Selbstauskunft ermöglichen. - Noch der Hinweis am Rande, was die Schufa für die Selbstauskunft an Daten verlangt ist übrigens nicht zulässig und stellt eigentlich eine Ordnungswidrigkeit dar. Falls Interesse besteht gebe ich dir dazu eine Erläuterung.
Da du eine Kreditkarte bekommen hast, gehe ich mal davon aus, dass du eigentlich keine Einträge bei der Schufa haben dürftest, die zu einer derart schlechten Bewertung führen dürften. Eventuell hat die Schufa da Mist gebaut. Damit wärst du bei Weitem nicht der Erste.
Das was du zusätzlich zahlen sollst, ist in der Tat eine Versicherung. Eigentlich sind es sogar zwei Versicherungen. Die erste ist wahrscheinlich eine tatsächliche Versicherung, nämlich eine Unfallversicherung bzw. ein zusätzlicher Beitrag zur Reduktion der Selbstbeteiligung. Das zweite ist eine Versicherung gegenüber Stadtmobil. Wie ich versucht habe zu erklären, ist ein negatives Schufa-Rating ein Risiko und gegen dieses Risiko will sich Stadtmobil nun absichern. Das geschieht durch höhere Beiträge.Man bestehe jetzt auf der Zahlung weiterer 200€ für die Kaution und weiterer 40€/Jahr für eine "Versicherung" (die keine ist, ist ja kein Versicherungsunternehmen!) zur Reduktion der Selbstbeteiligung im Schadensfall. Die Firma wolle sich durch so eine Maßnahme schützen, da der Kunde ja durch seine mangelhafte Bonität im Schadensfall eventuell nicht zahlen kann.
§21 steht der Hinweis zur Schufa-Abfrage / Bonitätsprüfung.In den AGB (PDF) steht nichts dergleichen, vor dem Abschließen des Vertrages hat man mich darüber auch nicht informiert.
Sofern nicht irgendwo in den AGB festgehalten ist, dass du bei negativem Schufa Rating höhere Beiträge zahlen musst, könntest du nun auch hier ansetzen. Natürlich ist das sinngemäß eigentlich offensichtlich - wie ich bereits sagte, genau deswegen macht man ja üblicher Weise diesen Schufa-Quatsch - allerdings müsste man dich dennoch vertraglich darauf hinweisen, dass du im Falle eines negativen Ratings eben höhere Beiträge zahlen musst. Es gilt natürlich das, was vertraglich festgelegt wurde. Wurde der Vertrag schon beiderseitig unterzeichnet/ eingewilligt, ist das gültig, was im Vertrag steht und du könntest notfalls sogar auf Erfüllung klagen. Des Weiteren könntest du ggf. wegen versuchtem Betrug oder garAnstatt mich also aufgrund einer Schufa-Anfrage abzuweisen, was für mich bereits an der moralischen Grenze wäre, will man mir also einen Vertrag andrehen, der mich grob geschätzt das Doppelte im Monat kostet. Ich habe den Vertrag gerade hier liegen und frage mich, wie ich weiter vorgehen soll. Die weiteren 240€ habe ich noch locker auf dem Konto, aber ich finde das Vorgehen der Stadtmobil GmbH mehr als fragwürdig. Ich tendiere nun zum Rücktritt vom Vertrag und bin froh, nicht direkt die 230€ bezahlt zu haben.
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klagen. Das würde ich an deiner Stelle jedoch von einem Fachanwalt prüfen lassen und nur dann ausreizen, wenn dir sonst nichts übrig bleibt.Wieso sollten die bei Rücktritt Geld einbehalten dürfen? Wenn der Vertrag prinzipiell ungültig ist oder nicht (korrekt) abgeschlossen wurde, haben die ohnehin kein Recht auf irgendein Geld.Tritt zurück vom Vertrag. Oder hast den schon unterschrieben? Dann dürfen sie nur das Geld nehmen, was im Vertrag steht. Hast du denn auch das ganze Kleingedruckte gelesen?
Beim Car Sharing geht es nicht (nur) darum, dass du weniger zahlst, sondern dass du bei einer bestimmten Nutzung weniger zahlst und dass du der Umwelt etwas gutes tust. Weniger Autos, weniger Umweltverschmutzung, weniger Ressourcenverschwendung, weniger Arbeitsplätze etc.Bei den Kosten kannst doch gleich einen eigenen Kleinwagen von unterhalten.
Ich halte von dem Carsharing überhaupt nichts.
Ich habe lieber ein eigenes Auto das ich 24/7 nutzen kann.

Mich würde mal interessieren, was nun bei der Sache heraus gekommen ist. phre4k, hältst du uns auf dem Laufenden?

