Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu. :P
Schön, dass es hier so einen Thread gibt!
Ich selbst habe ca. 5 Jahre Luftgewehr im Verein geschossen, angefangen mit 14.
Das Werkzeug meiner Wahl war ein
, womit ich äusserst zufrieden war. Tolles Gerät.
Ich war Wettkampfschütze und nahm regelmässig an Meisterschaften und Ligawettkämpfen teil. Zu Beginn schoss ich in den Positionen stehend, kniend und liegend, später aber konzentrierte ich mich rein auf stehend, da mir diese doch besser gefiel. Bei 40 Schuss lag meine Topform bei ca. 380 Ringen. Zwischenzeitlich nahm ich sogar am D1 Kader teil. Die deutsche Meisterschafft verpasste ich aber leider.
Das Hobby ansich machte mir sehr viel Spass. Es war mal was anderes und gerade wenn man es etwas ernster nahm, lernte man auch etwas. Abschalten, sich langanhaltend auf etwas zu konzentrieren, externe Störquellen ausblenden.
Was ich allerdings etwas schade fand, war der schleichende Wechsel von Papierscheiben auf elektronische Schiessanlagen. Natürlich bringen diese einige Vorteile mit, allerdings fand ich es auf den Knopf zu hauen, um die Scheibe zurückzuholen immer etwas schöner.
Nach den 5 Jahren musste ich es allerdings aufgeben. Mit dem Wachstum kamen körperliche Probleme. Ich bin ziemlich in die Höhe geschossen und damit passte es nicht mehr. Den Nullpunkt nicht mehr sauber hinbekommen, das Ergebnis nicht mehr halten können, sämtliche Sachen ausprobiert und trotzdem Rückenschmerzen. Zudem kamen noch berufliche Änderungen, die mir mehr Zeit raubten. Damit war dann klar: Jetzt ist Schluss.
Ich fand es sehr schade. War eine schöne Zeit und ich hab es sehr genossen. Was in unserem Landkreis eher unüblich war, ist, dass es bei uns viele Jungschützen im Verein gab. Daraus enstand ein tolles Team. Man forderte sich gegenseitig immer heraus und motivierte sich.
Ab und zu vermisse ich es.
Ergänzend erwähne ich noch, dass ich Erfahrungen mit Kampfsport und Killerspielen habe.
