Desweiteren ist der Gewinn, wenn auch nur an einzelne Personen, ausgezahlt danach weder verschwunden oder verpufft. Soll sich das Geld dann magisch in deinem Gleichnis auflösen?
nein, das geld verpufft nicht, sondern vergammelt, ganz ohne magie.. du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass die reichen ihre kohle ausgeben!? - sonst wären sie doch nicht reich

.. je mehr geld sie bekommen, umso mehr wird als "kapital" für immer aus dem verkehr gezogen, um noch mehr zinsen darauf zu kassieren, die alle anderen mit ehrlicher arbeit erstmal erwirtschaften müssen.. gesellschaftlich also eine lose-lose-situation: das kapital kommt nicht in den umlauf
und bindet zudem einen großteil der echten wirtschaftsleistung, um die zinsen dafür zu bezahlen, dass das geld irgendwo rumliegt.. um die 40% der gesamten wirtschaftsleistung werden allein für zinsen aus dem fenster geblasen, das ist doch unzumutbar (frag mich nicht nach der quelle, aber das klingt doch nicht unrealistisch, oder?)..
mehr geld ausgerechnet für die reichen ist das schlimmste, was einer volkswirtschaft passieren kann! hartz 4 kommt praktisch zu 100% in die binnenwirtschaft zurück, wovon sich der staat tatsächlich einen großteil als steuern und abgaben wiederholt - es kostet "uns" also praktisch nix.. wieviel von den bankenrettungs-milliarden sieht das volk denn wieder, das sie bezahlt hat? das landet alles auf schweizer konten oder wird anderweitig in sicherheit gebracht

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Sehr kleinlich, die Personen die Unternehmen repräsentieren können Teil vom Volk sein oder auch nicht, selbst wenn Sie es nicht sind, können Sie Einfluß nehmen. Wenn die Leute sich von ihrer Meinung überzeugen lassen. Warum sollte nun ein Unternehmer nicht probieren für seinen Betrieb das beste zu tun (alles im Rahmen der Gesetze)?
weil sie diese gesetze über die köpfe der (leider dummen) großen mehrheit bestimmen! es gibt keine gesetze, die korruption in der politik unter strafe stellen, obwohl mindestens 80% der menschen dafür wären.. es gibt auch keine gesetze gegen die monopolisierung der medien, die heutzutage alle das gleiche schreiben und "empfehlen".. es gibt in der politik
keinen fairen wettbewerb, wenn eine winzige minderheit über die meisten ressourcen verfügt und jeden aus dem weg räumen kann, der es wagt aufzumucken (siehe wulff, GdL & co.).. glaubst du ernsthaft, dass sie sich in irgendetwas einschränken werden, um eine freie und faire debatte zu erlauben (frei nach spiderman: große macht, große verantwortung und bla)? einflussnahme wird dann unfair und vor allem antidemokratisch, wenn der einflussnehmer die mittel hat, alle anderen stimmen einfach auszuknipsen und das auch tut..