Schau White Hats beim Hacken zu (Watch hackers break into the US power grid)

mighty night

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Ein sehr Interessantes Video, ist aus den USA, aber ich denke nicht dass die Firmen in Europa besser geschützt sind.
Es Erstaunt mich wie Fahrlässig diese Firmen sind! Nicht abgeschlossene Türen, der Server Raum kaum gesichert..

Krass wie einfach das geht und ohne Probleme machbar ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Watch hackers break into the US power grid

Da da ngb ein deutschsprachiges Board ist, wäre ein deutscher Threadtitel besser.

Zum Thema an sich... Leider nichts neues. Diverse Kraftwerke hängen weltweit direkt im Internet, ohne wirklich geschützt zu sein.
 
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  • #3
Re: Watch hackers break into the US power grid

Sage ja nicht das es etwas neues oder unbekanntes ist, aber zuschauen wie einfach es ist, finde ich extrem spannend und interessant.

--- [2016-05-30 13:52 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Überschrift geändert, obwohl bei einem englischen Beitrag sinnfrei...
 
Das ist doch noch nichts. Wenn du dir mal die Umsetzung der Sicherheitsrichtlinien in den A-Bomben-Silos der USA anschaust. Dort sind bspw. blockierte Sicherheitstüren und aufgeklebte Startcodes an mehr oder weniger öffentlich zugänglichen Orten an der Tagesordnung.
 
Nunja - so ein IBM-Großrechner ist extrem effizient, auch die Datenverarbeitung läuft damit sehr schnell und einfach. Im Laufenden Betrieb eine andere Technologie aufzubauen geht nicht mal *eben so* ich kenne viele Firmen die auf Großrechner setzen - bzw. auch in Deutschland so ziemlich jede größere Firma die schon früh mit in die IT eingestiegen ist um größere Mengen Kundendaten zu verwalten hat so ein Ding noch immer.

Ein *irrglaube* der IT den uns Div. Firmen ja immer Schmackhaft machen ist ja durchaus das etwas was läuft *veraltet* und schlechter Wird.
Insofern das was läuft aber alle an das System gestellten Anforderungen erfüllt - läuft es halt nunmal erstmal.

Klar ich selber bin auch für den Fortschritt - sehe aber oft wie schlecht die tolle neue (meist dann Webanwendung) implmentiert ist und wie schnell und Effizienzt man mit der guten alten Großrechner-Oberfläche arbeiten kann.
Nachdem die Systeme auch meist in eigenen Netzen stehen und ihr eigenes Protokoll haben - ist natürlich ach die frage wie "Sicher" ist so ein System.
Nur weil es keine neuen Sicherheitsupdates gibt macht es das nicht zwingend sicher... Linux ist ja auch Sicher weil es viel weniger bekannte Malware gibt - für solche Systeme gibt es wohl genau 0 ;D

Nebenbei werden z.B. von Fujitsu auch noch aktuelle neue Großrechner-Systeme hergestellt auf der die alte Software läuft.
Ob man nun natürlich wichtige / Kriegsentscheidende Software auf einem Magnetisch stark empfindlichen Medium speichern sollte steht auf einem ganz anderen Blatt ;D
 
Ein *irrglaube* der IT den uns Div. Firmen ja immer Schmackhaft machen ist ja durchaus das etwas was läuft *veraltet* und schlechter Wird.
Insofern das was läuft aber alle an das System gestellten Anforderungen erfüllt - läuft es halt nunmal erstmal.
Es veraltet aber nun einmal. Das ist eben so. Gerade im Bereich kritischer Infrastruktur beisst uns diese "es laeuft, never touch a running system" langsam aber sicher gewaltig in den Arsch.
Klar ich selber bin auch für den Fortschritt - sehe aber oft wie schlecht die tolle neue (meist dann Webanwendung) implmentiert ist und wie schnell und Effizienzt man mit der guten alten Großrechner-Oberfläche arbeiten kann.
Das stimmt allerdings wiederum. Die Halbwertszeit von den ganzen Javascript-Frameworks ist kuerzer als die meiner Unterhosen.
 
Ja es veraltet weil man niemand in die Systeme einweist, weil fähiges Personal nicht angelernt wurde bzw. das System gar nicht erst Dokumentiert wurde...
Es veraltet weil Hersteller keinen Support für defekte Teile mehr leisten (wollen) - aber nicht weil die Technik oder Software an sich mit der Zeit schlechter wird - sie wird nur nicht besser ...
 
Zu dem Link

Von den 80 Milliarden US-Dollar, die von der Regierung jährlich für den IT-Bereich ausgegeben werden, sollen dann 77 Prozent nur darauf entfallen.
Die geben 61,6 Milliarden Dollar für die Wartung aus?! Dafür könntet die ja Fabriken bauen in denen Hardware genau wie 1970 gebaut wird. Nur neu. Und dazu noch tausende in COBOL und Fortran ausbilden. Wobei man zweiteres ja sogar im Mathematik Studium lernt...

Insgesamt aber wirklich beunruhigend.
 
Zu dem Link

Die geben 61,6 Milliarden Dollar für die Wartung aus?!...


Zitat aus Independence Day:


Präsident in der Area51: "Warum wurde ich nicht über diese Einrichtung informiert? Woher kommen die Gelder für das alles hier?"
"Glauben Sie wirklich, Sie haben 30.000 Dollar für 'ne Klobrille bezahlt?"
 
Nunja - so ein IBM-Großrechner ist extrem effizient, auch die Datenverarbeitung läuft damit sehr schnell und einfach. Im Laufenden Betrieb eine andere Technologie aufzubauen geht nicht mal *eben so*
Du solltest auch erwähnen, dass die Hardware und Software früher deutlich simpler gestrickt waren. Da waren nur wenige Abstraktionsschichten und deutlich weniger komplexe Aufbauten. Man stelle sich nur mal vor, eine A-Bombensteuerung, der Windows mit Zwangs(beta)updates und 24-Stunden Reboot zu Grunde liegen. Klar, die Systeme sind nicht unbedingt so leistungsfähig, wie das heute möglich ist, andererseits braucht man nicht in jedem Bereich Hochleistungsrechenanlagen. Lieber ein stabiles System, das funktioniert, als ein Frickelwerk (etwa Android), bei dem es jeder Zeit zu Ausfällen kommen kann.

Klar ich selber bin auch für den Fortschritt - sehe aber oft wie schlecht die tolle neue (meist dann Webanwendung) implmentiert ist und wie schnell und Effizienzt man mit der guten alten Großrechner-Oberfläche arbeiten kann.
Effizienz kann ich in dem Zusammenhang nicht unbedingt nachvollziehen, wohl aber, dass moderne Systeme gerne an der "schnell und halbgar"-Problematik leiden. Wie gesagt, moderne Systeme sind um Welten komplexer und besitzen deutlich mehr Abstraktionsebenen mit Aber*mil*li*o*nen zusätzlichen potentiellen Fehlerquellen. Da bin ich eigentlich ganz froh, wenn A-Bombensteuerungen auf Technik basieren, die schon seit Jahrzehnten im Einsatz ist und stabil funktioniert, anstatt auf irgendwelchen Android-Nightly-Builds, die einem jede Minute um die Ohren fliegen kann.

Nachdem die Systeme auch meist in eigenen Netzen stehen und ihr eigenes Protokoll haben - ist natürlich ach die frage wie "Sicher" ist so ein System.
Nur weil es keine neuen Sicherheitsupdates gibt macht es das nicht zwingend sicher... Linux ist ja auch Sicher weil es viel weniger bekannte Malware gibt - für solche Systeme gibt es wohl genau 0 ;D
Der Vorteil ist, dass es heute auch kaum noch Programmierer gibt, die in den in Frage kommenden Sprachen programmieren können. Beherrscht man diese Sprachen hinreichend hat man aktuell sehr gute (und gut bezahlte!) Jobaussichten. Das ist zum Beispiel auch im Bankgewerbe der Fall. Wenn man mal von der Sparkassen-App und solchem Schund absieht, laufen die Kernsysteme der Banken nämlich auch noch mit Technik aus grauer Steinzeit.


ja aber kann man da nicht technisch mal nen uebergang finden
Theoretisch schon, praktisch fällt das aber schwer. Es muss ja schon ein im Inland ansässiges Softwareunternehmen sein, das hoch vertrauenswürdig ist. Wäre ja noch schöner, wenn das böse Ausland Backdoors in die Software schmuggelt. Abgesehen davon muss so kritische Software bewiesen werden. Das gestaltet sich schon bei trivialer Software (und Hardware) mehr als schwierig, je komplexer die Software (Hardware), desto schwieriger wird es. Bei allzu kritischen Anwendungen wie bspw. A-Bombensteuerungen kommt dann auch die Haftungsfrage auf. Welche Sicherheit kann ein Software (Hardware) -Hersteller garantieren bzw. kann er finanziell absichern?


Es veraltet aber nun einmal. Das ist eben so. Gerade im Bereich kritischer Infrastruktur beisst uns diese "es laeuft, never touch a running system" langsam aber sicher gewaltig in den Arsch.
Siehe oben. Vielleicht veralten die Komponenten, weswegen sie auch teuer ersetzt werden. Das mindert jedoch nicht die Stabilität und Sicherheit.
Schau mal, wie lange Hardware heute im Schnitt läuft, bevor du sie dem Elektroschrott zuordnest und wie lange Hardware früher gelaufen ist, bevor sich auch nur äußerlich sichtbare Gebrauchsspuren gebildet hatten. Bestes Beispiel sind Glühbirnen. Damals[SUP]TM[/SUP] haben die mal eben 100 Jahre gehalten, heute halten sie, wenn du Glück hast, noch 100 Betriebsstunden. Neuer ist nicht immer besser, besonders zu einer Zeit, wo bewusst minderwertige Komponenten verbaut werden, um auch aus der Massenproduktion und trotz grenzenloser Überproduktion noch den letzten Cent heraus zu pressen.

Insgesamt aber wirklich beunruhigend.
Ich bin mir da gar nicht so sicher.
 
@drfuture: Mainframes kommen wieder in Mode, weil sie energieeffizienter sein können als Racks. Virtualisierung sei dank.

--- [2016-06-06 08:42 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Man stelle sich nur mal vor, eine A-Bombensteuerung, der Windows mit Zwangs(beta)updates und 24-Stunden Reboot zu Grunde liegen.
Dafür gibt es andere Lösungen wie Alpine Linux.

http://programmers.stackexchange.com/questions/195571/is-it-possible-to-reach-absolute-zero-bug-state-for-large-scale-software

Da bin ich eigentlich ganz froh, wenn A-Bombensteuerungen auf Technik basieren, die schon seit Jahrzehnten im Einsatz ist und stabil funktioniert
Mir wären zwei Alternativen lieber: gar keine Atombomben oder mechanische Sicherung.

Dass das bei Bankensystemen durchaus nach hinten los gehen kann sieht man an aktuellen Hacks von SWIFT und generell Bankautomaten.
 
@phre4k - ich finde das mit der Deutschen Bank viel geiler ;D
Alle AB-Buchungen Weltweit doppelt und dreifach... und in der Pressemitteilung des IT-Chefs oder Vorstands irgendwie was von "unser IT-System ist hoffnungslos veraltet und viel zu Komplex..... [..] Wir möchten in den nächsten Jahren von 48!!!!! Betriebssystemen auf 4 Reduzieren
 
jo ich auch nicht .... - habe mich auch vertan - sind nur 45 ;D
Denke zwar das die auch Versionen mit zählen... und Div. Großrechner-Systeme auch dazu kommen, von IBM-Host über BS200 hin zu z/os, dann im Mobilen vermutlich auch alles von Microsoft CE zu Windows Mobile, dann Android, ios, Div. Linux derivate, server-os 2008, 2008r2, 2012, 2012r2 evtl. auch älter?
Windows... aber selbst so wird das Schwer auf die Zahl zu kommen *fg*
 
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