Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

Hat zwar nicht direkt mit den übergriffen zutuen aber ich wollte mal einen positiven Eindruck von Flüchtlingen für mich wiedergeben.
War am Samstag in einer Disco dort waren auch 2 Flüchtlinge ( wurden beide von einem Mädel eingeladen, sprich keine Eintritts kosten)
Innen haben sie sich zusammen eine Flasche Wasser gekauft und diese immer am Hahn im Klo aufgefüllt.
Keine Sorge am Vorbei gehen hatten die beide keine "Drogenaugen".
Aufjedenfall haben die Beiden sehr eng zusammen getanzt und man hat gemerkt das die beiden zusammen sind. Sie waren jedem sehr freundlich gegenüber und haben sich null aufgeführt soweit ich das mitbekommen habe.
Auf was ich hinaus will, dass ich es sehr schade finden würde wenn wegen sowas wie Köln solche Menschen sich hier nicht mehr sicher fühlen könnten. Da die beiden schwul waren bezweifelt ich dass sie in ihrem Land glücklich waren und man hat ihnen einfach angesehen wie sie es genossen haben sich öffentlich zuküssen und eng zutanzen.
Fände ich echt erfrischend da man fast nur negatives hört.
 
Echt? Es ist doch afaik noch nicht bekannt, wieviele Täter es waren und wieviele davon vielleicht Flüchtlinge.
Das ist mitlerweile so wie ich das mitgekriegt habe Konsens, dass ein Großteil der Täter Flüchtlinge(*) waren. Nachdem es die ersten Tage danach hieß 'man weiß es nicht' sickerte das dann immer mehr durch, jedenfalls weisen sowohl verschiedene Augenzeugenberichte als auch offizielle und inoffizielle der Polizei bzw. von Polizisten darauf hin.

Das scheint auch nicht nur ein deutsches Problem zu sein, wie ich gelesen habe, hat man in Finnland nun auch Probleme mit Kriminalität in Parks u.ä., während es derartiges dort vorher in dem Ausmaß nie gegeben hat vorher.


(*) Jedenfalls Menschen, die hier als Flüchtlinge registriert sind.
 
Zuletzt bearbeitet:


Konsens in den "sozialen" Medien, oder bei den Ermittlungsbehörden?

Finnland: Neu Kriminelle brauchen neue Reviere, wenn sie einheimische Kriminelle nicht verdrängen. Das steigert aber nicht die Kriminalitätsrate.
 
Ich habe das im Beitrag ja spezifiziert und noch einen Artikel angehängt.
Du hast natürlich recht, dass 'Konsens' ein relativ starker Begriff ist, für das was da medial gerade geschieht. Der Welt Artikel fasst es ganz gut zusammen, finde ich.

Das Bild, das sich aktuell abzeichnet ist jedenfalls offenbar, dass es ein Problem mit Flüchtlingskriminalität gibt und geben wird, und das muss der Staat bzw. die Gesellschaft adressieren.

Deinen Einwurf zu Finnland habe ich nicht verstanden.
 
Die Autoren des Artikels machen ihren Job schlecht. Wie kann man aus "Die meisten Kontrollierten seien Syrer gewesen." "Aus dem Papier ergibt sich nämlich ebenfalls, dass es sich bei den Tätern zu einem Großteil um Asylbewerber handelt:" machen?

Entweder böse Absicht, oder Beruf verfehlt.

Es gilt hier, wie in Finnland, daß Kriminalität ein Problem ist und das es auch kriminelle Flüchtlinge gibt. Es gibt aber kein reales kriminalistisches Problem mit Flüchtlingskriminalität. Allenfalls ein politisches.
 
Das stimmt, dass ist so kein korrekter Schluss. Aber dennoch ergibt sich ein deutliches Bild. Die Polizisten hatten eben offenbar diesen Eindruck, und auch der Bericht belegt, dass entsprechend vor allem Flüchtlinge kontrolliert wurden und auch vermehrt in Gewahrsam genommen wurden (steht in einem anderen Artikel).

Es gibt aber kein reales kriminalistisches Problem mit Flüchtlingskriminalität.
Das ist eben genau das, was ich für Wunschdenken halte. Wie kommst du denn konkret darauf?
 
Klar gibts Flüchtlingskriminalität. Genau so wie eine nicht-Flüchtlingskriminalität von Deutschen gibt :unknown: Der Punkt ist halt das es sich bei beiden Gruppen trotzdem immer nur um eine Minderheit handelt. Und das wird eben zu verallgemeinert. Wenn jetzt von den Übergriffen an Neujahr z.B. 980 Asylsuchende beteiligt waren bleiben doch noch immer die 999020 die eben nichts verbrochen haben. Wenn man da das Verhältnis auf deutsche ausrechnen würde...

Wird halt alles fein zur Stimmungsmache benutzt. Jegliche Erschütterung seitens irgendwelcher Asylbewerber wird dann noch direkt als Hohn abgetan. Was sollten diese Menschen nach Meinung der ganzen Hetzer denn machen? Nehmen die ein Pappschild und stellen sich auf die Domplatte wird auch gleich wieder gemotzt. Geht mir irgendwie nicht runter.

Endlich wurde das Feindbild bestätigt. Auch wenn es nur ein geringer Prozentsatz war - egal - nun hat man den Freifahrtschein!
 
Ich habe eine Aussage (Head of german criminal police association[?]) gelesen, die von 10% Kriminalitätsrate (Diebstahl und vergleichbares sowie sexualdelikte) unter Flüchtlingen ausgeht. Das ist auch eine Minderheit, aber eine massive.
Auch wenn die Rate kleiner ist, wenn da dutzende Flüchtlinge zusammen kamen an Silvester um als Mob kriminell zu sein, dann ist das ein Flüchtlingsspezifisches Problem, das angegangen werden muss, statt jetzt Frauen zu raten an Karneval auf sich aufzupassen und Abstand von Männern(dafuq?) zu halten.

1000 auf 1 Millionen aufzurechnen ist ja auch völlig deplaziert und unsinnig.
Es geht darum, was Realität ist, nicht was wir gerne hätten.

Und dann immer diese Polemik 'jetzt hat man einen Freifahtschein' - wofür bitte? Was denkst du denn wie hoch die Kriminalitätsrate unter den Kritikern der Flüchtlingspolitik ist? Du machst nichts anderes als du im selben Atemzug vorwirst, nämlich Stimmungsmache und alle über einen Kamm scheren.
 
Kann man imho doch gar nicht vergleichen. Erstens würde sich das ziemlich schnell ändern wenn man ohne was sinnvolles tun zu können auf engstem Raum eingesperrt wäre und zweitens waren der Großteil doch gar keine Syrer. Wieso also gegen diese Gruppe hetzten? Im Allgemeinen wird von allen Seiten wie wild spekuliert, verurteilt und angeprangert. Mag sein das da auch seitens der Polizei falsch lief (die sind dank der laschen Gesetze aber eh oft machtlos) das ist doch aber dann kein Grund alles und jeden aus fremden Ländern als potentielle Vergewaltiger darzustellen.
 
wichtige Fakten über Kriminalitätsrate:

Männer sind öfter kriminell als Frauen.

Jüngere sind öfter kriminell als Ältere.

Die Unterschicht ist öfter kriminell als Mittelschicht und Oberschicht.

Bildungsarme Menschen sind öfter krimineller als andere.
Was trifft jetzt auf die hier ankommenden Flüchtlinge zu? Und ist das Verhältnis bei der gleichen sozialen Schicht, nur mit deutschem Pass, anders? Also wie verhält sich ein schlecht ausgebildeter, jüngerer Mann aus der Unterschicht? Er wird natürlich jetzt immer der gesetzestreue Mensch, der niemals ein Verbrechen begeht, weil das passt ja aktuell nicht ins Schema.

Nein, nicht jeder ungebildete junge Deutsche ist kriminell, aber eben auch nicht jeder Flüchtling.
 
godlike, du adressiert an mich, aber legst mir damit Dinge in den Mund "alles und jeden aus fremden Ländern als potentielle Vergewaltiger darzustellen", ganz sicher nicht, mir geht es nicht um irgendwelche dumme auf facebook, sondern darum das wir vermutlich ein Problem mit Flüchtlingen haben, das angengangen werden muss.

Habe jetzt gelesen (u.a. ), dass die Rockerbanden auf dem Kiez jetzt selbstjustiz ankündigen bzw. durchführen. Während man aus politischen Gründen sich bewusst zurückhält hat man da wo es um viel Geld geht und politische zurückhaltung keine Rolle spielt direkt ein Problem identifiziert (junge männliche Flüchtlinge ohne Geld) und will das jetzt selber angehen. Fatal für den Rechtsstaat, natürlich.

Den Rockern dürfte der ganze intellektuelle Diskurs egal sein, die stellen einfach fest, das jetzt Gruppen von Flüchtlingen umherziehen und ihr Geschäft kaputt machen.

Tom Stutz vom Partyclub Kiez Alm ärgert sich über die Vorfälle. "Unsere Kunden erzählen das jetzt immer öfter, dass die Frauen begrapscht werden und manchmal ist dann das Handy weg." Früher sei man mit zwei Sicherheitsleuten am Eingang gut ausgekommen. "Seit Mitte Dezember brauchen wir vier bis sechs." Silvester seien mehrere junge Frauen panisch in den Club geflüchtet.

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Zeitgleich attackierten fünf Männer auf der Reeperbahn zwei 16-Jährige, traktierten sie mit Schlägen und Tritten. Einen der Jugendlichen prügelten die Täter mit einem Schlagstock bewusstlos. Wenige Stunden später entdeckten Passanten nahe der Davidwache einen Jungen mit stark blutenden Kopfverletzungen.
Auch in der Nacht zu Sonntag verprügelten fünf Männer einen 15-Jährigen – ebenfalls auf der Reeperbahn. Ein Angreifer prügelte mit einem Schlagstock den Jungen zu Boden, trat dann weiter auf ihn ein. Er erlitt schwere Verletzungen. Alle fünf Opfer kamen in Kliniken.
Die Polizei hat Hinweise, dass die Jugendlichen Freier beklaut hatten. Das wollten sich die Zuhälter nicht länger bieten lassen - und griffen zur brutalen Selbstjustiz. „Wir sahen uns gezwungen, zu handeln. Die Polizei hat nichts unternommen“, sagt eine Kiezgröße zur MOPO. „Immer an den Wochenenden, den umsatzstärksten Tagen unserer Mädels, tauchte die Bande auf.“ Die Masche: Während Freier mit Huren über den Preis verhandeln, ziehen ihnen die Teenager das Portemonnaie aus der Tasche.

Es scheint ja offenbar eine Kluft zwischen der allgemeinen Wahrnehmung von außen und der Realität von Menschen die 'sehr nah dran' sind zu geben.
Wenn die Rocker sich schon organisieren und ganz klar sagen: 'Wir haben ein Problem mit Flüchtlingskriminalität', wie kann es sein, dass das vielerorts dann anders gesehen wird von außen? Sollen die Rockre sich etwas irren? Das fände ich schon sehr seltsam, es geht schließlich um ein Kerngeschäft von denen.
 
Es gibt jetzt auch was offiziellen aus dem Innenministerium, in sich darauf beziehenden heißt es:
"So taucht unter den bisher 19 Tatverdächtigen kein Deutscher auf; zehn von ihnen sind Asylbewerber und neun vermutlich illegal eingereist, heißt es in dem Ministeriumsbericht. Alle 19 Tatverdächtigen besitzen keinen festen Wohnsitz."

Seonendseounli, lies dir das Argument nochmal genau durch, fällt dir keine inhaltlich substanzielle Erwiderung darauf ein?
Wenn man jetzt nicht davon ausgeht, dass die Rocker sich irren, dann gibt es ein sehr starkes Problem dort mit Flüchtlingskriminalität.

PS.:
Man sollte eben nicht auf maximal politisch korrekt bzw. naiv machen 'ja ist bestimmt nur in Hamburg so und auf keinen Fall hat das was mit Köln zu tun" oder "Es sind ja nur Tatverdächtige, wir wissen gar nicht, ob sie Täter sind.", denn das Bild, dass sich aktuell zeichnet ist sehr deutlich.
Von den 19 werden btw. sicherlich nur 5 dann auch verurteilt, dann geht das Spiel ja weiter "gerade mal 5 kriminelle Flüchtlinge in Köln definitiv anwesend gewesen" o.ä.. Mit dieser Einstellung werden wir aber Probleme kriegen mittelfristig, weil das die Realität ausblendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
In einem kriminellen Milieu ein Problem mit Kriminalität zu diagnostizieren ist redundant, findest du nicht?
 
Die Rocker sehen ein Problem mit Flüchtlingskriminalität das ihr Geschäftsmodell schädigt. Wenn die sich nicht irren gibt es in der Tat signifikante Flüchtlingskriminalität. Da bezüglich der Flüchtlinge Hamburg keine Besonderheit darstellt wird es diese wohl auch in anderen Großstädten geben. Köln ist vermutlich ein Beispiel bzw. Symptom.
 
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