Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

was versteht ihr an dem Wort "bekannt" nicht? bzw. wieso wird dieses Wort einfach mal so weggelassen um die Aussage zu verfälschen?
 
Demokratische Politiker sind pragmatische Realisten. Auch wenn sie Wunder verkaufen, sind sie viel zu schlau, um daran zu glauben.

Das ist wohl der Grund, weshalb es um Seehofer still geworden ist. Vermutlich hat er es immer gewusst: Ganz egal, was die Bunderegierung macht, ob sie von Reisezentren spricht oder noch schönere Namen erfindet, an Zustrom der Flüchtlinge ändert das nichts. Man hat nur die Wahl, ihnen freundlich zu begegnen wie die Merkel oder sie anzugiften, wie es Seehofer tat. An ihrer Zahl ändern deutsche Reaktionen nichts, die Zahlen werden in den Herkunftsländern gemacht. Werden Lager in der Region bombardiert oder bekommen sie wegen Geldmangel zu wenig Essen, machen sich wieder Zehntausende auf den Weg, weil sie überleben wollen.

Das hat wohl auch Seehofer begriffen, schließlich ist er Demokrat und kein Gesinnungstäter á la NSU. Die Hardcore-Hetzer werden vermutlich einsamer und irrer werden.
 
Auf Flüchtlinge geschossen wird sonst nur an der Grenze von Nordkorea.
Hat das "sonst" als selbstgewählte Einschränkung einen bestimmten Grund? :rolleyes:

Die Frage ist, was als Alternative bleibt. Lernen wir zu teilen und von unserem Wohlstand abzugeben oder machen wir die Grenzen dicht und halten die Flüchtlinge draußen bzw. wälzen die Last wieder (und weiter) auf andere Länder ab?
Legen wir tatsächlich eine Obergrenze fest, werden wir diese auch durchsetzen müssen. Das ist ähnlich wie in der Kinder- oder Hundeerziehung. Immer nur ohne Konsequenz wird einem auf der Nase herumgetanzt.

Was bringt es also, die Grenzen zu schließen (auch grüne Grenzen), flüchtende Limit-Übertretende zu kriminalisieren, sie dann aber doch in unserem Land aufzunehmen, weil wir sie nicht wieder zurückschicken können? Richtig - nichts! Also bleibt nur die gewaltsame und ggf. auch tödliche Zurückweisung vor unseren Grenzen. Bei Menschen bei Maischberger wurde gestern unter anderem darüber diskutiert, wobei es natürlich um die EU-Außengrenzen ging. Ist ja auch einfacher, weil dort teilweise schon Zäune stehen.
Nur aussprechen mag es keiner unserer besorgten Politiker und/oder besorgten Bürger. Wundert mich aber nicht, denn dann müsste man ja auch in letzter Konsequenz zu seiner menschenverachtenden Meinung stehen.

Das Problem bei den beiden aufgeführten Lösungen ist ja, Transitzonen gut, weil die Menschen aus sicheren Herkunftsländern gleich wieder zurück geschickt werden und gar nicht nach Deutschland reinkommen.
Das dürfte schon rein rechtlich einigermaßen schwierig werden. Denn "deutsche Transitzonen" kann es im Ausland (fremdes Hoheitsgebiet) nicht geben.
Die meisten unserer lieben Politiker verschweigen dummerweise, dass die Menschen längst hier in Deutschland sind, wenn sie in die Transitzonen gehen.
Es macht also faktisch gar keinen großen unterschied, ob Flüchtlinge in Zentralen UnterbringungsEinrichtungen kaserniert, registriert, und aufgenommen/abgelehnt werden. Jetzt wieder eine neue Einrichtung etablieren zu wollen bedeutet nur wieder noch mehr Kosten und Bürokratie.
Das gesamte Asylverfahren müsste schneller und ohne sinnfreie und überflüssige (teils monatelange) Wartezeiten durchlaufen werden können. Wobei die Ablehnung pauschal nach Herkunftsländern rechtswidrig ist (jeder Asylbegehrende hat ein Recht auf Einzelfallprüfung) - mal abgesehen davon, dass schon allein die Einstufung als Farce bezeichnet werden kann und muss.


Es hat nicht viel Sinn, Flüchtlinge im Inland in Einreisezentren zu empfangen und dann wieder abschieben zu wollen.
Ich glaube, nicht nur ich bin auf deine Lösungsvorschläge gespannt.
Vor allen Dingen auch, wie konsequent du dabei bist. Würdest du unsere Landesgrenzen auch mit Schusswaffen etc. durchsetzen?

24.787 ist die zahl der seit 1991 ausreisepflichtigen personen
Und dabei war die Jahreszahl auch im Originaltext fett formatiert. Das macht jonis Treppenwitz ja noch lächerlicher. ;)
 
Die Frage ist, was als Alternative bleibt. Lernen wir zu teilen und von unserem Wohlstand abzugeben oder machen wir die Grenzen dicht und halten die Flüchtlinge draußen bzw. wälzen die Last wieder (und weiter) auf andere Länder ab?
Legen wir tatsächlich eine Obergrenze fest, werden wir diese auch durchsetzen müssen. Das ist ähnlich wie in der Kinder- oder Hundeerziehung. Immer nur ohne Konsequenz wird einem auf der Nase herumgetanzt.

Du spielst jetzt den reichen Mann, der einem Bettler einen Almosen gibt. Aber dazu besteht überhaupt kein Anlass. Im Gegenteil, die BRD (und ganz Europa) ist ein Altersheim, wo man über kräftige junge Menschen froh sein kann.

Was bringt es also, die Grenzen zu schließen (auch grüne Grenzen), flüchtende Limit-Übertretende zu kriminalisieren, sie dann aber doch in unserem Land aufzunehmen, weil wir sie nicht wieder zurückschicken können? Richtig - nichts!

Den Flüchtlingen bringt es was.

Also bleibt nur die gewaltsame und ggf. auch tödliche Zurückweisung vor unseren Grenzen. Bei Menschen bei Maischberger wurde gestern unter anderem darüber diskutiert, wobei es natürlich um die EU-Außengrenzen ging. Ist ja auch einfacher, weil dort teilweise schon Zäune stehen.
Nur aussprechen mag es keiner unserer besorgten Politiker und/oder besorgten Bürger. Wundert mich aber nicht, denn dann müsste man ja auch in letzter Konsequenz zu seiner menschenverachtenden Meinung stehen.

Sorry, diese Option ist keine. Oder hast Du schon mal gehört, dass an der Grenze USA - Mexiko scharf geschossen wird, um Grenzverletzungen zu verhindern?
 


Da geht es aber nicht um verhinderte Grenzübertretungen mit Schußwaffen, was hier gerade besprochen wird.
 

Bei der Verfolgung Krimineller, Rauchgiftkuriere meistens.

Kein Staat, mit Ausnahme von der alten DDR und Nordkorea, mutet es seinen Soldaten zu, auf unschuldige Zivilisten, unter ihnen Frauen und Kinder, zu schießen.

Für solche Liquidierungen bräuchte man keine Soldeten, sondern KZ-Wachmannschaften.

Kein zivilisierter Staat verfügt über sie. Deshalb das große Theater in Frankreich am Kanaltunnel. Es wird eben nicht scharf geschossen, sondern wer entwischt, ist gerettet.
 
Mal wieder Rausrederei? Von Banden war bisher noch nicht die Rede. Überleg dir einfach demnächst vorher, wie du dich ausdrückst, dann brauchst du hinterher nicht so rumzueiern.
 
Man kann doch die Grenzsicherheit wieder herstellen, ohne auf Leute zu schießen, zum Beispiel durch Zäune wie in Ungarn. Und ohne Grenzsicherheit geht es auf Dauer nicht, das wollen die Menschen auch gar nicht. Deswegen der große Popularitätsverlust von Merkel.
 
Im Gegensatz zur Merkel Regierung sieht sich Frankreich in der Lage Grenzkontrollen einzuführen:



Aber die Merkel meint ja, Grenzsicherung schaffen wir nicht, also versuchen wir es erst gar nicht.
 
Du solltest deinen Horizont mal mit mehr erweitern als nur den Titeln oder den Einleitungen...

Zeitweilige Grenzkontrollen stehen nicht im Widerspruch zum Schengen-Vertrag.
Doch sind sie in den vergangenen Jahren eine seltene Ausnahme geblieben, schon deshalb, weil sie angesichts des gewaltigen Verkehrsaufkommens auf Straßen, in den Bahnen und an Flughäfen kaum zu bewältigen sind. Die Bundesregierung hatte im September an der Grenze zu Österreich Grenzkontrollen wieder eingeführt, die aber nur stichprobenartig wahrgenommen werden.
 
Im Gegensatz zur Merkel Regierung sieht sich Frankreich in der Lage Grenzkontrollen einzuführen:



Aber die Merkel meint ja, Grenzsicherung schaffen wir nicht, also versuchen wir es erst gar nicht.

Und wozu soll die Schaumschlägerei aus Deiner Perspektive eigentlich gut sein?

Kontrollfetischismus löst kein einziges Problem.

Oder willst Du Leute, die Deiner Ansicht nach zum Grenzübertritt nicht befugt sind, einfach an der Grenze bei Kälte im Regen stehen lassen, wo sie nicht nur frieren, sondern auch noch den Grenzübergang verstopfen?

Du kriegst regelmäßig das große Glitzern in den Augen, wenn Du "Grenzkontrolle " hörst. Aber nachgedacht, was dabei rauskommen soll, hast Du offensichtlich nicht.
 
Nein, sie schieben damit das Problem auf die andere Seite der Grenze.
Solange sie in Frankreich nicht rein kommen, bleiben sie (u.a.) Deutschland, damit sind wir auch verantwortlich für die Fürsorge.
Das ist einfach nur ein "dein Problem, ätsch".
Ähnlich wie England den Tunnel dicht macht und das Problem damit zu Frankreich schiebt.
 
Zurück
Oben