Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

Nein, sie schieben damit das Problem auf die andere Seite der Grenze.
Solange sie in Frankreich nicht rein kommen, bleiben sie (u.a.) Deutschland, damit sind wir auch verantwortlich für die Fürsorge.

Also die Kontrollwut wirkt in der Praxis wie ein gigantischer Verschiebebahnhof.

Einen Nutzen davon hat keiner, einen großen Nachteil haben die zum Rumstehen und Warten in der Kälte und Nässe verurteilten Flüchtlinge.
 
Im Gegensatz zur Merkel Regierung sieht sich Frankreich in der Lage Grenzkontrollen einzuführen:



Aber die Merkel meint ja, Grenzsicherung schaffen wir nicht, also versuchen wir es erst gar nicht.

In Deutschland findet ja auch keine Klimakonferenz, mit zu erwarteten Demonstranten(gewaltbereite Öko-Aktivisten), statt

:coffee:
 
Du spielst jetzt den reichen Mann, der einem Bettler einen Almosen gibt.
Weil ich für eine gerechtere Verteilung von Ressourcen und Vermögen bin, bin ich jemand, der "gespielt" Almosen gibt? :m

Den Flüchtlingen bringt es was.
Aha - und was konkret? Außer für dich mal wieder die Gelegenheit zur Trollerei?
Wo konkret siehst du einen Unterschied zwischen Transitzonen, wo Asylsuchende aufgenommen, registriert usw. werden und ZUE, wo Asylsuchende aufgenommen, registriert usw. werden?
Sorry, diese Option ist keine. Oder hast Du schon mal gehört, dass an der Grenze USA - Mexiko scharf geschossen wird, um Grenzverletzungen zu verhindern?
Ja, habe ich schon. Kriminell oder nicht kriminell spielt dabei keine Rolle, erst recht nicht, wenn sich jemand längst auf der Flucht befindet.

Aber natürlich hast du hier ausnahmsweise mal recht. Noch gibt es keinen derartigen Schießbefehl und dass eine Zurückweisung von Flüchtlingen mit Gewalt (oder gar Schießbefehl) keine Option für mich ist, sollte eigentlich klar sein. Aber bei dem Zeug, dass du mutmaßlich einnimmst oder rauchst, ist dir vielleicht entgangen, dass ich gar nicht dagegen bin, Flüchtlinge hier aufzunehmen.


Aber die Merkel meint ja, Grenzsicherung schaffen wir nicht, also versuchen wir es erst gar nicht.
Meine Frage ist immer noch nicht beantwortet worden. Was macht ihr denn, wenn wir Grenzen, Grenzkontrollen und Grenzzäune/-mauern haben?
Was ist, wenn die Flüchtlinge dann trotzdem weiter hier ankommen und dann Zäune z.B. zerschneiden oder über Mauern klettern?
Wollt ihr dann diese sinnfreien "Transitzonen" einrichten? Oder die Menschen verrecken lassen? Oder dabei etwas nachhelfen?
 
Meine Frage ist immer noch nicht beantwortet worden. Was macht ihr denn, wenn wir Grenzen, Grenzkontrollen und Grenzzäune/-mauern haben?
Was ist, wenn die Flüchtlinge dann trotzdem weiter hier ankommen und dann Zäune z.B. zerschneiden oder über Mauern klettern?
Wollt ihr dann diese sinnfreien "Transitzonen" einrichten? Oder die Menschen verrecken lassen? Oder dabei etwas nachhelfen?
Deutschland würde keine der von dir in Betracht gezogenen Massnahmen ergreifen, sondern die Wiener Regierung auffordern, dem Unfug ein Ende zu bereiten.

Der tschechische Präsident Milos Zeman hat den politischen Flüchtlings-Dreisatz erfunden:
1. Niemand hat euch eingeladen.
2. Wenn ihr schon da seid, müsst ihr unsere Regeln respektieren.
3. Wenn es euch nicht gefällt, haut ab.

Eine ganz vernünftige Haltung, sehr viel vernünftiger als die deutsche Nazikeulenstrategie, die diesmal in die Hose gehen dürfte. Einfach weil die Keule bei den Leuten, die von der Willkommenskultur "Die Schnauze voll" haben, wirkungslos bleibt. Die Ostdeutschen wissen, dass sie keine Nazis sind. Sie so behandeln zu wollen, ist absolut nicht zielführend. Ich hoffe sehr, dass die Politiker der deutschen Altparteien das bald kapieren.
 
Und wozu soll die Schaumschlägerei aus Deiner Perspektive eigentlich gut sein?

Kontrollfetischismus löst kein einziges Problem.

Oder willst Du Leute, die Deiner Ansicht nach zum Grenzübertritt nicht befugt sind, einfach an der Grenze bei Kälte im Regen stehen lassen, wo sie nicht nur frieren, sondern auch noch den Grenzübergang verstopfen?

Du kriegst regelmäßig das große Glitzern in den Augen, wenn Du "Grenzkontrolle " hörst. Aber nachgedacht, was dabei rauskommen soll, hast Du offensichtlich nicht.

Schau mal Nero, was der Broder dazu sagt, aus der Welt:

 
Die Ostdeutschen wissen, dass sie keine Nazis sind.
Die (gemeinten) Ostdeutschen (etwa Pegidisten) wissen aber nicht, dass sie schlimme Dinge tun oder fordern oder befeuern.
Sie tun es dennoch und glauben dabei, etwas Gutes zu tun.
Wie die Nazis damals auch.

Edit: Ich muss mich korrigieren. Sie wissen meist doch, zumindest unterbewusst, was sie tun.
Aber sie verdrängen es und projizieren es auf diejenigen, die sie darauf hinweisen ("die anderen sind doch viel schlimmer/haben angefangen/bla).
Deshalb auch dieses abstruse Konstrukt, dass sie sich selbst zu Opfer stilisieren.
 
Sie wissen meist doch, zumindest unterbewusst, was sie tun.
Aber sie verdrängen es und projizieren es auf diejenigen, die sie darauf hinweisen ("die anderen sind doch viel schlimmer/haben angefangen/bla).
Deshalb auch dieses abstruse Konstrukt, dass sie sich selbst zu Opfer stilisieren.
Nein, du baust dir gerade ein schönes Konstrukt. Die Leute, die mit Pegida marschieren, wollen niemanden vernichten, vergasen oder sonstwie zu Tode bringen. Sie möchten sich und ihre Kultur vor zerstörerischen äußeren Einflüssen schützen, das ist ein legitimer Wunsch. Der Tscheche Milos Zeman versteht seine besorgten Bürger. Die deutschen besorgten Bürger finden keinen solchen Politiker, der ihre Sprache spricht. Nur verkopfte Besserwessis und die Karrieristen Merkel und Gauck. Also scharen sie sich notgedrungen um solche Hallodris wie Bachmann. Aber ich bin sicher, mit zunehmendem politischem Gewicht werden auch westdeutsche Wendehälse auf den Zug aufspringen.
 
Schau mal Nero, was der Broder dazu sagt, aus der Welt:

unter dem strich ist was er sagt



Die Ostdeutschen wissen, dass sie keine Nazis sind. Sie so behandeln zu wollen, ist absolut nicht zielführend. Ich hoffe sehr, dass die Politiker der deutschen Altparteien das bald kapieren.

stimmt. es geht nicht um die ostdeutschen, sondern nur um die Pegidioten
 
Zuletzt bearbeitet:
Die FAZ, Zeitung des Großbürgertums, hat jetzt sogar ihre Liebe zu Grenzen entdeckt. Und das will bei Anhängern einer Wirtschaftsunion und TTIP schon was heißen.


Angela Merkel hat Einheimischen wie Migranten den Glauben genommen, dass die Grenzen Deutschlands noch eine Bedeutung haben. Einen verhängnisvolleren Fehler hätte sie kaum begehen können.
 
Nein, du baust dir gerade ein schönes Konstrukt. Die Leute, die mit Pegida marschieren, wollen niemanden vernichten, vergasen oder sonstwie zu Tode bringen. Sie möchten sich und ihre Kultur vor zerstörerischen äußeren Einflüssen schützen,.
Und noch mal Nein!
Ich habe dir schon mal die Parallelen erklärt, ich kann es wiederholen: der normale deutsche Bürger, der damals begeistert Hitler zugejubelt hat, wollte auch nicht unbedingt die Juden Vernichten, er wollte nur seine "Kultur" vor jüdischem Einfluss sichern. Das sind die Mitläufer, die Basis Hitlers und heute die Basis Pegidas.
Viele Deutsche wollten dann doch den Tod und die Vernichtung der Juden, die entsprechen denjenigen, die sich dann eben auch die Gaskammern und ähnliches auf der Pegida-Seite oder anderen Seiten im Netz herbei wünschen. Das sind die Extremen, quasi die Anpeitscher bei Pegida und anderen besorgten Bürgern. Sie sprechen aus, was sich die Mitläufer nicht auszusprechen trauen.
Und schließlich gab es die Vollstrecker, die tatsächlich, aufgewiegelt durch die Anpeitscher und unterstützt vom Beifall der Basis die Juden ermordet haben oder heute Flüchtlingsheime anzünden oder Jagd auf Asylanten machen.
 
@Yolinda:
Mal ne Frage an dich: was meinst du, ganz subjektiv geschätzt: würde man die normalen deutschen Bäcker, Ärzte, Jugendlichen, Zimmermädchen, Mütter, Studenten aus dem Jahr 1940, die damals Hitler zugejubelt haben, ins hier und heute per Zeitmaschine bringen, ihnen die Situation erklären, dass sie in der Zukunft sind, ihnen nichts vom Holocaust und dem Ausgang des WK2 erzählen, ihnen nur die Situation mit den Moslems in Deutschland und den Flüchtlingen erklären, meinst du, die würden bei Pegida jubelnd/schimpfend mitspazieren oder meinst du, die würden sich eher gegen Pegida positionieren?
 
Und noch mal Nein!
Ich habe dir schon mal die Parallelen erklärt, ich kann es wiederholen: der normale deutsche Bürger, der damals begeistert Hitler zugejubelt hat, wollte auch nicht unbedingt die Juden Vernichten, er wollte nur seine "Kultur" vor jüdischem Einfluss sichern. Das sind die Mitläufer, die Basis Hitlers und heute die Basis Pegidas.
Im ersten und letzten Parteiprogramm der NSdAP vom 24. Februar 1920 sind die Grundzüge nationalsozialistischer Doktrin bereits festgelegt. Du findest es . Die Umstände sind heute völlig anders. Geschichte wiederholt sich nicht, weil Menschen fähig sind, aus Geschichte zu lernen. Wenn sie aus ihrer Geschichte andere Schlüsse ziehen als du, kannst du ihnen das schlecht verübeln. Sie haben mehr Diktaturerfahrung dort. Auch Redlichkeit kann zur Diktatur werden.
 
Im ersten und letzten Parteiprogramm der NSdAP vom 24. Februar 1920 sind die Grundzüge nationalsozialistischer Doktrin bereits festgelegt.
Du glaubst also wirklich, die jubelnde Masse bestand damals nur aus Mördern oder Befürwortern von Mord?
Du glaubst nicht, dass die meisten Individuen in den Massen auf Nachfrage nicht gesagt hätten, dass sie ja nichts gegen den jüdischen Nachbarn hätten, der sich so toll um den Vorgarten kümmert, aber...?

Edit:
Die Umstände sind heute völlig anders. Geschichte wiederholt sich nicht, weil Menschen fähig sind, aus Geschichte zu lernen.
Genau. Deshalb oben bei meiner Frage auch die Bedingung, dass die Deutschen von damals nichts über den Holocaust und WWK2 erfahren sollten, weil sie dann lernen KÖNNTEN.
Denn nicht jeder Menschen ist in der Lage, dazu zu Lernen. Was man bei Pegida sehr gut sehen kann.
 
Es wird durch Wiederholung nicht besser. Die Situation ist heute anders. Die Menschen sind heute anders. Auch den "DDR-Bürgern" wurde beigebracht, dass der Nationalsozialismus so ziemlich das scheußlichste war, was Gott, Schicksal und Vorsehung Menschen jemals zugemutet haben. Keiner der dort heute Demonstrierenden sieht sich in der Nachfolge der NS-Diktatur. Sie haben in der "DDR" lügen müssen und das System heute zwingt sie wieder dazu, davon haben sie "die Schnauze voll". Sie wollen als besorgte Bürger verdammt nochmal ernst genommen werden, so wie es Milos Zeman mit seinen Tschechen tut.

Und im Moment haben sie nur Pegida, weil sich die westlich-imperialistisch geschulten Parteikarrierepolitiker zu schade sind, sich um ihre Probleme zu kümmern.
 
Es wird durch Wiederholung nicht besser. Die Situation ist heute anders. Die Menschen sind heute anders. Auch den "DDR-Bürgern" wurde beigebracht, dass der Nationalsozialismus so ziemlich das scheußlichste war, was Gott, Schicksal und Vorsehung Menschen jemals zugemutet haben.
Ok, um Missverständnissen entgegen zu treten: natürlich ist dem so. Das ist ja aber auch gar nicht der Punkt, im Gegenteil, eben weil dem so ist, diskuttieren wir ja gerade darüber.
Würden die Pedigisten nicht wissen, zu was der Nationalsozialismus geführt hat, dann würden sie sich nicht so dagegen wehren, dass man sie als Nazis betitelt.
Ich dachte, das wäre klar, weil die Diskussion nur so einen Sinn ergibt.

Es geht aber um was anderes, nämlich

Keiner der dort heute Demonstrierenden sieht sich in der Nachfolge der NS-Diktatur.
das sie und du sich hier in diesem Punkt unter den Bedingungen von oben irren.
Es ist eben so, dass die Menschheit sich weiter entwickelt hat, so was wie den Holocaust wird es tatsächlich nie wieder geben.
Eben, weil es zum einen nicht zugelassen werden würde, zum anderen, weil auch der Mitläufer nicht mehr so gut weg schauen kann mit dem Wissen von damals.
Aber genau unter diesen erlernten Bedingungen, also unter der Frage: 'wie würde ein Gruppe, dass sich damals zu einer Gruppe wie das Nazivolk hat entwickeln können, heute entwickeln?' kommt als Antwort: wie Pegida und Co.
Ich sage nicht, dass Pegida, wenn sie wirklich die Mehrheit des Volkes stellen würden, wieder Vernichtungslager erreichten würde.
Ich sage, sie würden das machen, was man heute als rassistische, menschenverachtende, verbrecherische, gewaltbereite Gruppe machen würde.
Aber das reicht schon, um bekämpft zu werden.

Sie haben in der "DDR" lügen müssen und das System heute zwingt sie wieder dazu, davon haben sie "die Schnauze voll".
Bitte, was?
Wo zwingt unser System irgend wen zu Lügen?
Also, du hast Recht, bei Pegida und Co wird viel gelogen, siehe zum Beispiel AfD
Aber das hat ja nichts mit dem System zu tun, das hat damit zu tun, dass die "Argumente" von Pegida und Co. nur gefühlt werden und die Fakten erlogen werden müssen, um dieses Gefühl zu erhalten.

Sie wollen als besorgte Bürger verdammt nochmal ernst genommen werden,
Wenn sie Lügnern hinterher laufen, um ihre stumpfen Gefühle bestätigt zu bekommen, dann geht das eben nicht mit dem Ernst nehmen.


Und im Moment haben sie nur Pegida, weil sich die westlich-imperialistisch geschulten Parteikarrierepolitiker zu schade sind, sich um ihre Probleme zu kümmern.
Wegen Pegida und Co hat die Politik, die ja wirklich viel Scheiße baut, ein gutes Ventil, die echten Probleme außen vor zu lassen.
 
Wenn du davon ausgehst, dass die heutige gesellschaftliche Konstellation mit der der Weimarer Zeit übereinstimmt und auf Pegida passt, müsste alles Menschenmögliche unternommen werden, das zu verhindern. Wenn deine Kristallkugel funktioniert.

Anderes Beispiel: der Zustrom großer Menschenmassen, die einer rückständigen Religion, einem vorgestrigen Frauenbild und einem barbarischen Justizverständnis anhängen, wird zu schweren gesellschaftlichen Verwerfungen führen. Rechtsstaat und Demokratie werden unter die Räder kommen. Es muss alles Menschenmögliche unternommen werden, diese Degression in feudalistische Zustände und Errichtung eines islamistischen Emirates im Herzen Europas zu verhindern. Wenn "meine" Kristallkugel funktioniert.

Wieso sollten deine Ängste mehr wert sein als meine?
 
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