Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

Es ist keine Lösung, Flüchtlinge in Länder quasi zwangsweise zu deportieren, wohin sie nicht geflüchtet sind. Sie werden schon ihre Gründe haben, hier leben zu wollen. Ich kann auch in der EU wohnen, wo ich will. Es gibt keinen Grund, Flüchtlinge diesbezüglich zu benachteiligen. Das gilt auch für das Arbeitsverbot, es muss weg.
 
Das ist nur ein Beleg das mediales Trommelfeuer Wirkung bei Dir zeigt, weil die 20000 Kinder, die jeden Tag ohne Bild Titelseite und Tagesschau verhungern, sind Dir ja dann doch scheißegal.

Nicht mal den Unterschied kapiert er, der zwischen dem abstrakten Wissen, dass täglich Abertausende verhungern, und der Kaltherzigkeit besteht, einem Verhungernden ungerührt bei Sterben zuzuschauen. Das nenne ich die "deutsche Krankheit", weil die gleiche Teilnahmslosigkeit bei der Bevölkerung in der Nähe von KZs beobachtet wurde. Sie sahen das Elend und wussten von den Verbrechen, aber sie blieben ungerührt.

Die Medien haben uns das ertrunkene Kind nahegebracht, und wen dies Schicksal kalt lässte, dem fehlt etwas.
 
Es geht nicht um bewusste Benachteiligung. Nur ist es Deutschland schlicht nicht möglich alle Flüchtlinge aufzunehmen, die hier her kommen möchten. Was bleibt als Alternative? Zurück in die Heimatländer oder in andere sichere Staaten schicken. Zweiteres ist sicher vorzuziehen.
 
Nur ist es Deutschland schlicht nicht möglich alle Flüchtlinge aufzunehmen, die hier her kommen möchten.

Ich verstehe diese ewigen Sorgen um die Zukunft nicht.

Klar haben auf dem Gebiet der BRD keine 7 Milliarden Menschen Platz. Aber das merken die schon selbst und bleiben weg.


Also Ruhe bewahren. Vielleicht reißt der Zustrom vor der Überfüllung ab, vielleicht tun sich irgenwo für die Flüchtlinge ganz neue Chancen auf.

Die Zukunft kennt keiner.
 
Was soll das gerede? Offenbar haben wir jetzt schon logistische Probleme mit der Masse an Flüchtlingen umzugehen. Ganz zu schweigen von denen, die in Ungarn und co. noch nicht durchgelassen werden.
Die wollen nun mal nicht auf Feldbetten schlafen sondern anständige Wohnungen haben. Was man ihnen auch bieten sollte.
 
Was soll das gerede? Offenbar haben wir jetzt schon logistische Probleme mit der Masse an Flüchtlingen umzugehen. Ganz zu schweigen von denen, die in Ungarn und co. noch nicht durchgelassen werden.
Die wollen nun mal nicht auf Feldbetten schlafen sondern anständige Wohnungen haben. Was man ihnen auch bieten sollte.

Dass ich nicht lache, die werden nach ihrer gefährlichen Odyssee in einem sicheren Feldbett schlafen wie in Abrahams Schoß. Und wenn nicht: An Feldbetten muss man sich auf einer Flucht gewöhnen.

Unlösbare logistische Probleme sehe ich noch nicht. Lösbare Probleme sind normal.
 
Es muss noch viel mehr getan werden. Jetzt rächt es sich, dass sich der Staat aus dem sozialen Wohnungsbau zurückgezogen hat. Schon bisher werden in Kommunen wie Köln und München monatlich um 100 Menschen obdachlos, weil sie die Mieten nicht mehr aufbringen können, obwohl sie Arbeit haben. Bekommen wir Langzeitflüchtlingszeltlager wie wir sie aus dem Libanon und Palästina kennen? Sollen die Neuankömmlinge etwa die menschenleer gewordenen Gebiete in MeckPomm besiedeln, wo es keine Arbeit aber jede Menge Nazis gibt?
Zumindest stehen in manchen Städten Wohnungen leer, in denen man Flüchtlinge unterbringen könnte. Lief vor einigen Tagen bei Frontal 21 wenn ich mich nicht irre. Kann auch PlusMinus gewesen sein. Goslar z.B. hat massiv Leerstände, bekommt aber kaum Asylanten zugeteilt, weil auch hier nach Quote gearbeitet wird. Großstädte erhalten aufgrund der höheren Einwohnerzahl halt pauschal mehr, selbst wenn kein Platz ist.

Die dann nach tatsächlichem Platzangebot zu verteilen dürfte vermutlich doch wesentlich sinnvoller sein, als Menschen bei beginnendem Herbstwetter in Zelten oder gar auf der Straße dahinvegetieren zu lassen.
 
Goslar mag ok sein. Es hat aber wenig Sinn, junge arabische und afrikanische Männer, die einen großen Teil der Flüchtlinge ausmachen, in gottverlassene vergammelte Dörfer im Hunsrück und Vorpommern einzuquartieren. Die möchten auch mal eine Familie gründen und damit nicht bis zum Sanktnimmerleinstag warten, dass sich die Lage in ihren Heimatländern ggf. mal bessert. Und wie schwer das auf dem Dorf ist, wurde der Nation zuletzt bei "Bauer sucht Frau" demonstriert.
 
Was soll das gerede?
Die wollen nun mal nicht auf Feldbetten schlafen sondern anständige Wohnungen haben. Was man ihnen auch bieten sollte.
Genau... DIE™ mal wieder. Wie kommen DIE™ auch dazu Ansprüche zu stellen. Stimmt übrigens gar nicht. Und dein Nachsatz "Was man ihnen auch bieten sollte." macht deine vorherige Behauptung nicht besser.

Ich finde leider die Stelle bzw. das Video nicht wieder, wo sich ein jugendlicher Flüchtling vor der laufenden Kamera bedankt. DIE™ sind größtenteils nämlich einfach nur erst mal froh darüber, endlich in Sicherheit zu sein und ein Dach über dem Kopf zu haben. Aber sind ja eh alle nur auf Urlaub hier. :m

Goslar mag ok sein. Es hat aber wenig Sinn, junge arabische und afrikanische Männer, die einen großen Teil der Flüchtlinge ausmachen, in gottverlassene vergammelte Dörfer im Hunsrück und Vorpommern einzuquartieren. Die möchten auch mal eine Familie gründen...
Das können sie auch. Entweder dann, wenn sie unser Land freiwillig wieder verlassen. Oder aber wenn sie sich hier integrieren und einbürgern lassen.
Das absolut Wichtigste dürfte doch wohl sein, dass die Menschen von der Straße kommen und menschenwürdig untergebracht werden.
Es gibt übrigens nicht nur in Goslar bzw. in Ostdeutschland Leerstände. Wird ebenfalls im Video gesagt. ;)
War übrigens Panorama extra und nicht Frontal 21. Kann man sich ja noch ansehen.



Im Beitrag wird übrigens u.a. gezeigt, wie viel Geld unsere Regierung 2015 für die Flüchtlinge bereitstellt. Also nicht als Taschengeld für die geldgeilen Wirtschaftsflüchtlinge, sondern den Aufwand, um die Flüchtlingskrise in den Griff zu kriegen. Hier stehen rund 1 Milliarde Euro gegen über 25 Milliarden Bürgschaften als Nothilfe für Banken im Jahr 2008.
Beschämend, wie hier die Prioritäten gesetzt wurden und werden.
 
Ich weiß mit Zahlen kommt man nicht weiter, es bestätigt aber das Deutschland, wie Ungarn es gestern aussagte, ein Problem hat!

Ich stimme dir mal zu. Interessant dazu ist das heutige "Pro & Kontra" auf HR Info Radio:

Carsten Jens schrieb:
Wenn Deutschland Magneten für Flüchtlinge aufstellt, dann darf man sich nicht wundern, wenn sie wie Magneten wirken. Hier gibt es Leistungen für Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge wie sonst kaum irgendwo in der EU. Hinzu kommt, dass Deutschland kürzlich die Dublin-Regeln für Syrer quasi außer Kraft setzte. Diese werden nicht mehr in Länder zurückgeschickt, in denen sie erstmals EU-Boden betreten haben. In Nahost wird das Signal gehört, verständlicherweise: Auf geht's, Leute, Koffer packen, und zwar dalli!

Was Deutschland da orchestriert, hat nachteilige Folgen für die halbe EU.
 
Ich stimme dir mal zu. Interessant dazu ist das heutige "Pro & Kontra" auf HR Info Radio:

Sinnentstellend zitiert.

Nur der Hetzer kommt bei Dir zu Wort, seine Gegenspielerin, Bettina Meier, unterschlägst Du. Es wirkt dann so, wie wenn der HR auch auf Kurs der Rechtsradikalen wäre, was aber nicht der Fall ist.
 
Das können sie auch. Entweder dann, wenn sie unser Land freiwillig wieder verlassen. Oder aber wenn sie sich hier integrieren und einbürgern lassen.

Du hast selbst festgestellt, dass die Flüchtlinge hier nicht auf Urlaub sind. Die allermeisten werden nie wieder in ihre Heimatländer zurückkehren können oder wollen. Die USA haben mit ihrer Unterstützung der Terroristen gegen das Syrische Regime das Land und die Region nachhaltig destabilisiert. Der IS hat sein übriges getan. Das wird nicht schnell wieder "gut".

Mit "integrieren und einbürgern lassen" meinst du nicht zufällig "unter Aufgabe ihrer kulturellen und religiösen Identität assimilieren lassen"?! Dazu wird es nämlich nicht kommen und das kann auch nicht von einem Flüchtling erwartet oder verlangt werden. Das gibt unserer Rechtssystem auch nicht her.
 
Du hast selbst festgestellt, dass die Flüchtlinge hier nicht auf Urlaub sind. Die allermeisten werden nie wieder in ihre Heimatländer zurückkehren können oder wollen. Die USA haben mit ihrer Unterstützung der Terroristen gegen das Syrische Regime das Land und die Region nachhaltig destabilisiert. Der IS hat sein übriges getan. Das wird nicht schnell wieder "gut".

Mit "integrieren und einbürgern lassen" meinst du nicht zufällig "unter Aufgabe ihrer kulturellen und religiösen Identität assimilieren lassen"?! Dazu wird es nämlich nicht kommen und das kann auch nicht von einem Flüchtling erwartet oder verlangt werden. Das gibt unserer Rechtssystem auch nicht her.

Das Rechtssystem kann man ja anpassen.
Hier mal die ZDF Sendung "Zoom" mit dem Thema:
Dabei erhält man auch interessante Einblicke in die kanadische Einwanderungspolitik.
 
@Felsen: Zum einen ist das Pfeifen im Walde und zum anderen wird man sehen, wieviele Migranten tatsächlich kommen. Je mehr kommen, desto mehr wird sich Deutschland ändern (anpassen) müssen. Und das auf längere Sicht, ich meine für immer, da wird weder eine Rückführungsverordnung noch die EU mit ihrem zahnlosen Dublin-Abkommen irgendetwas daran ändern. Und das wißt ihr so gut wie ich.
 
Je mehr kommen, desto mehr wird sich Deutschland ändern (anpassen) müssen. Und das auf längere Sicht, ich meine für immer, da wird weder eine Rückführungsverordnung noch die EU mit ihrem zahnlosen Dublin-Abkommen irgendetwas daran ändern.

Was können denn die Flüchtlinge für die rapide ansteigende Zahl von Kirchenaustritten, für die Verstädterung Deutschlands, für die Ächtung der Prügelstrafe, für die vielen alleinerziehenden Mütter, für die Gleichstellung homosexueller Paare etc. etc.

Dagegen helfen Rückführungsverordnungen der EU tatsächlich nicht.
 
@bevoller: Was ist an "die" bitte auszusetzen? Toll wie man selbst in pro Flüchtlingshilfe-Beiträge negatives rein interpretieren kann. Wirkt auf mich schon paranoid.
 
@bevoller: Was ist an "die" bitte auszusetzen? Toll wie man selbst in pro Flüchtlingshilfe-Beiträge negatives rein interpretieren kann. Wirkt auf mich schon paranoid.

Alte Geschichte, Eigengruppe ("Wir") und Fremdgruppe ("Die").

Als einen "pro Flüchtlingshilfe-Beitrag" habe ich Deinen übrigens nicht empfunden. Eher, dass eine Latte so hoch gelegt wird, dass keiner rüberspringen kann. Einzelzimmer und Himmelbett brauchen die Flüchtlinge wirklich nicht für den Anfang, Feldbetten tun es auch.
 
Deswegen wollen auch alle nach Deutschland. Weil sie sich mit Feldbetten zufrieden geben...

Was wäre politisch korrekt wenn ich die nicht schreiben darf?
 
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