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Und wie kommst du zu der Aussage? Es kommt stark darauf an was man machen möchte. Um PDF-Formulare zu erstellen ist Adobe Acrobat sicherlich das beste - auch von der Handhabung und Scriptbarkeit der Formulare. Insofern man dann jedoch das abspeichern der Formularfelder direkt in die PDF-Datei anbieten möchte - sollte man wenn dann das neuerste Adobe Acrobat mind. v10 nehmen da in allen darunter diese Funktion unter "erweiterte PDF-Dokumente" fällt welche man maximal 500 User zur verfügung stellen darf (im Web veröffentlichen ist daher nicht möglich da die genaue Userzahl nicht festgestellt werden kann). Dafür gibt es von nuance eine nicht so schlechte Software die auch volle Formular-Unterstützung bietet -jedoch von der Bedienung weitaus schlechter ist.

Wenn es um PDF-Betrachter geht ist von Adobe Acrobat seit langem so oder so abstand zu nehmen - da diese ihre Sicherheitslücken leider nicht in den Griff bekommen. Von Geschwindigkeit und Funktionsumfang ist PDF XChange meines erachtens der beste - da z.B. Foxit leider auch schon zu sehr auf Multimediainhalte fixiert ist - was mit der Zeit zu ähnlichen Sicherheitsproblemen wie bei Adobe führt. Auch ist der XChange viewer der einzige mir bekannte PDF-Vierwer der fast 100%ige Formularkompatibilität bietet - z.B. auch Barcode-Erzeugung und andere Aktive inhalte.

Der PDF XChange Editor ist ein sehr guter Ansatz und eine komplette Neuentwicklung. Der Vorteil ist hier das man mit PDF-Formularen und Dateien fast wie unter Word arbeiten kann und PDF-Dateien direkt frei editieren kann - und das zu einem unschlagbaren Preis.
Leider hat der Editor im Moment noch keine so hohe kompatibilität zu PDF-Formularen - insofern der Haupteinsatzzweck jedoch normale PDF-Dokumente sind - dürfte das nicht alt so schlimm sein.

Klar Adobe Acrobat ist das Urgestein - aber für das was das Produkt leistet ist der Preis leider schon lange nicht mehr gerechtfertigt.
 
Klar Adobe Acrobat ist das Urgestein - aber für das was das Produkt leistet ist der Preis leider schon lange nicht mehr gerechtfertigt.
Wenn man damit das macht, für was PDF's eigentlich da sind, nämlich Druckdaten zu transportieren, erfüllt das schon den Zweck. Und hier ist Adobe auch der Einzige Anbieter. Valide PDF's mit Beschnittmarken, Farbkontrollstreifen, eingebundene Schriften, dynamische DPIs für Bilder und einfarbige Flächen usw. bieten einfach keine anderen Anbieter. Der Preis ist dafür ja auch total gerechtfertigt. Ich stelle mir eher die Frage wieso es außerhalb dieses Anwendungsgebietes unbedingt PDF sein muss. Bei einem Word-Dokument ist es im Normalfall doch eh scheiß egal wo umbrochen wird usw...
 
Es gibt alternativ auch noch PhantomPDF Standard/Business/Editor...habe ich selbst nie benutzt, kann daher nicht sagen ob sie was taugen.
 
Schöne Sachen listest du da auf, aber das brauch ich ( die entsprechenden Personen die ihn verwenden sollen in der Firma ) nichtmal ansatzweise.

Sie wollen Texte einfügen/korrigieren/verändern. Genau das kann der Xchange Viewer und leicht in der Handhabung ist er (laut Aussage von den 2 Kollegen in der Buchhaltung ) auch.

Er macht das was er soll und sprengt nicht die Kasse. Das die Acrobat Suite durchaus seine Daseinsberechtigung hat bestreite ich überhaupt nicht, aber halt dementsprechend für professionelle und vielseitige Anwendungsbeispiele.
 
Aber genau darauf wollte ich doch hinaus ;) Wieso nehmt ihr dann PDF's? Wieso keine anderen Dateien? Das wollte ich erfahren.... Nur weils schöner aussieht? Weil Schriftarten eingebunden werden können oder wieso?
 
Weil das ein gängiges Mittel in der heutigen Marktwirtschaft ist! Rechnungen/Dokumente werden sehr oft als PDF's versendet. Warum? Platformübergreifend! Ich/wir bestimmen die Dokumentenart nicht, das macht die Mehrheit!

Das ist genauso wie wenn mir jemand sagt "benutz doch mal alternative xy anstatt whatsapp/facebook". Selbst wenn die besser ist, die Masse ist bei den bekannten/verbreiteten Anbietern ( In dem Fall Dokumentstandard ). Ich bestreite nicht das es schöneres/offeneres/einfacheres gibt als Pdfs, aber wie schon gesagt bin ich für dafür zuständig den "Workflow" aufrecht zu erhalten und nicht dafür, neue Standards zu setzen.

Trotzdem danke für deine Argumentation!
 
Weil eine gewisse Firma aus Redmond unbedingt auch in diesem Bereich ihr Monopol ausnutzen muss.
Und da sowas im Internet nicht tragbar ist, hat sich eben pdf dafür durchgesetzt.
Hätte es vor 20 Jahren einen Microsoft Reader gratis für alle Systeme gegeben, würde die Sache heute eventuell anders aussehen
 
Jep - vermutlich hätte es dann noch ein Verfahren gegen MS gegeben :D
Und man muss nicht nur den Browser beim installieren wählen - sondern auch den Dokumenten-Viewer *Fg*
 
Bevor ich zu irgendeiner Software greife wie PDF XChange Editor, allein der Name klingt schon unseriös, muss ma einfach akzeptieren das Adobe Acrobat nunmal nachwievor die Standards setzt und auch nur das Programm damit umgehen kann. Ich hab mir mal den Spass gemacht das o.g. PDFedit auszuprobieren. 99% Prozent meiner Anwendungen auf meinem PC sind OpenSource oder Freeware (nur mein Windows ist gekauft :)) aber an dieser Stelle muss man sagen, das dieses Tool nichts taugt
 
Das PDfedit nichts taugt habe ich schon weiter oben festgestellt. Der TE hat sich entschieden, die Software besorgt und anscheinend macht sie exakt was sie soll, daher ist es unerheblich ob du findest, dass sie "unseriös" klingt. Das Adobe-Produkt, so gut es auch sein mag, ist halt der Overkill für seine Zwecke, besonders vom Preis.


p n
 
Denke auch das die Kosten, welche bei dem einzelnen Adobe-Produkt ja sehr überschaubar sind, für ein Unternehmen eh nicht der Rede wert sind. Da kommt beim Arbeitsausfall wegen Recherchezwecken ja schon fast das Selbe bei raus *ducktsichausdemthema
 
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