[Netzwelt] Online-Kommentarspalten gleichen "Kloaken menschlicher Abgründe"

Laut Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, gleiche der Anblick der Kommentarspalten auf Webseiten von Onlinezeitungen manchmal dem Anblick der "Kloake menschlicher Abgründe". Journalisten würden immer mehr Mut benötigen, um sich den anonymen Beschimpfungen, nach Veröffentlichungen von Leitartikeln, aussetzen zu können.

Der 56-jährige führte als Beispiel eine junge Zeit-Reporterin an, welche schon mehrfach aus Krisengebieten der Ukraine berichtete und sich dafür in Lebensgefahr gebracht hatte. Die Reporterin sei laut di Lorenzo lieber in die Ukraine gefahren, als einen Leitartikel zu schreiben. Als Begründung, für die Bevorzugung der Ukraine-Reise, führte sie die Reaktionen in den Kommentaren an. Diese seien ein gefährliches Instrument der Einschüchterung, so der Zeit-Chefredakteur.

Unterstützung findet der Journalist unter anderem bei Ulrich Wilhelm, dem Intendanten des Bayerischen Rundfunks: "Alle, die sich mit Leitartikeln an die Öffentlichkeit wenden, erleben eine Verrohung der Sitten und ein Rauerwerden des Umgangs in unserem Land untereinander, wie sie das so nicht für möglich gehalten hätten.". Ferner sehe er eine Gefährdung der Demokratie, da es neben den Beschimpfungen sogar zu Morddrohungen käme.

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Ist mir besonders bei Spiegel Onine aufgefallen. Immer dann wenn ein Artikel ein kontroverses Thema aufgreifen, wird die Kommentarfunktion deaktiviert. Das ist in meinen Augen eine Form von Einseitigkeit, die einer Zensur gleichkommt.

Als schönes Gegenbeispiel dient mir mein Inforadio. Bei kontroversen Themen werden die gegensätzlichen Argumente zweier Journalisten nacheinander gesendet. Das ist in meinen Augen Meinungsvielfalt. Jeder Hörer kann sich seine Meinung zu einem Thema bilden. Eine Meinung die auf Pro und Kontra fußt.
 
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Ist mir besonders bei Spiegel Onine aufgefallen. Immer dann wenn ein Artikel ein kontroverses Thema aufgreifen, wird die Kommentarfunktion deaktiviert.
Kluge Maßnahme. Hat auch null mit Zensur zu tun, auf meiner Homepage lass ich doch nicht jeden Deppen zu Wort kommen, lol.
Aber wie schon geschrieben, verschiedene Meinungen/Perspektiven zusammen darzustellen ist ziemlich cool und interessant.
 
Nicht jede hingerotze Ansammlung von Wörtern ist es wert als Meinung veröffentlicht zu werden. Zwei gute durchdachte Artikel die zu verschiedenen Ergebnissen kommen, das ist spannend. Was man twittermäßig zu lesen bekommt eher nicht.
 
Ich glaube du verstehst meinen News Boykott als Kopf-In-Den-Sand-Stecken. Keineswegs, meine Intention ist das genaue Gegenteil. Ich möchte ich nur so gut es geht von Manipulation und Fehl,- bzw Überinformation abschirmen. Daher habe ich für mich dieses Modell des "Stichwortscannens" entwickelt. Und sobald ich merke das an mehrere Stellen die gleichen "Marker" auftauchen, fange ich an zu recherchieren. Ich beschaffe mir dann gezielt meine Infos selber, statt mir Texthappen hinwerfen zu lassen, oder vorgedachtes zu Konsumieren. Ich bilde mir ein, ein klareres Weltbild als Viele andere zu haben, da ich nicht permanent mit Infos bombadiert werde. Es ist bei mir das genaue Gegenteil von Desinteresse. Ich filtere halt vor ;)
 
Ist kein Problem. Ich war ja nicht sehr deutlich bzw. habe meine Motive nicht erläutert. Das ist übrigens ein gutes Stichwort. Motive. Ich glaube nicht, das man aus den Nachrichten die Wahrhheit erfährt. Und ich meine jetzt kein Verschwörungstheorie und Lügenpresse-Bla Bla, sondern einfach die menschliche Natur. Als kognititver Geizhals verlassen wir uns auf Routinen und Heuristiken, und da Schubladendenken leichter ist als alles andere, werden Fakten auch oft von Seiten der Agenturen oder der Journalisten, als schwarz weiss behandelt. Meistens beschreiben die Fakten jedoch nur die auftretenden Symptome. In Ermangelung an Zeit/Content und weil man der erste sein muss der die News hat, werden diese Symptome oft einfach wie Ursachen behandelt, und Geschichten aufgebaut die eben nur die Oberfläche grob skizzieren, aber nicht was im Verborgenem passiert, oder wer wovon profitiert, und deshalb Dinge passieren, wie sie passieren. (Unfallnews da mal ausgeschlossen, aber die sind ja auch nicht relevant, nur interessant ). Das bedeutet, das alles was man in den Medien unter aktuellen Meldungen findet, nur ein undeutliches, lückenhaftes Abbild der Realität ist. Wahre Zusammenhänge offenbaren sich a:) oft erst viel später(Jahre bis Jahrzente) oder b:) demjemingen der Geschichte richtig verstanden hat, ihre Zeichen und Mechanismen deuten kann, und daraus eine Zukunft ableiten.

Ich steh nicht so auf Fast Food um meinen "Wissensdrang" zu befriedigen, aber vollumfängliche Aufklärung in Form von Geschichte finde ich total abgefahren. Nur steht in einer Zeitung eben nicht was vor 10 Jahren warum passiert ist.
 
@BurnerR:
Muss dir da aus zwei Gründen widersprechen.

Zum Einen ist das Konzept, dass wenn man eine andere Meinung hat, man nicht gleich blöd ist, Eines das in die Dickschädel vieler Menschen einfach nicht rein geht. Leider scheint es viele Menschen zu geben, die andere Meinungen schlichtweg nicht akzeptieren können.

Zum Anderen ist es in der Realität nun mal nicht so, dass jeder Kommentar entweder super-toll oder "der Autor ist ein Hurensohn" ist. Dieses schwarz/weiß Sehen bringt Einem nichts, weil solche Beiträge die Ausnahme sind.

Bei den bestimmt +95% der Kommentare, welche sich im grauen Bereich dazwischen bewegen, wird es mit abnehmend extremen Beiträgen, zunehmend schwerer ein Löschen zu rechtfertigen.

Gerne sehen Moderatoren/Administration (von beschissenen Seiten) Jede, von der Eigenen abweichenden, Meinung als "hingerotze Ansammlung von Wörtern".
Bei Kontroversen Themen die Diskussion gleich komplett zu unterdrücken, sagt eigentlich schon Alles.


Meine Devise lautet seit Langem:
Wer kritisiert, muss sich auch kritisieren lassen.
Das weite ich auch auf solche Dinge aus:
Wer zu kontroversen Themen seinen Senf dazu gibt, muss sich danach auch der Diskussion stellen.

Wer das nicht tut, hätte besser daran getan gleich die Fresse zu halten.

Just my 2 cents...
 
Meine Devise lautet seit Langem:
Wer kritisiert, muss sich auch kritisieren lassen.
Das weite ich auch auf solche Dinge aus:
Wer zu kontroversen Themen seinen Senf dazu gibt, muss sich danach auch der Diskussion stellen.
Wobei es sicher unangenehm ist, wenn man als Propaganda-Sprachrohr der Nato arbeitet, das ganze als objektive Berichterstattung verkauft und dann in den Kommentaren die eigene Verlogenheit belegt bekommt.
 
Meine Devise lautet seit Langem:
Wer kritisiert, muss sich auch kritisieren lassen.
Das weite ich auch auf solche Dinge aus:
Wer zu kontroversen Themen seinen Senf dazu gibt, muss sich danach auch der Diskussion stellen.

Wer das nicht tut, hätte besser daran getan gleich die Fresse zu halten.

Die Frage ist, ob dann nicht auch der antwortende Kritiker sich an eine Art Impressum-Pflicht halten muß.

Bei Leserbriefen mußte/ muß man ja seine Adresse angeben. Bei den Foren kann man anonym schreiben.
Wenn man dann noch für die Beiträge der Leser haftbar ist, dann geht es wohl nicht unbedingt um Unterdrückung von Meinungen.
 
Danke, ich bin da eigentlich so ziemlich genau der gleichen Meinung und befasse mich deshalb eher selten mit den "normalen" Nachrichten.
 
Gestern darüber erfahren, kann aber noch nichts zur Qualität des Magazins sagen, jedoch zur Idee etwas schreiben.

Ein britisches Magazin namens - die Grundidee steht auf der Webseite, aber es paßt hier gerade gut rein.

Das Prinzip ist folgendes: Nachrichten werden erst nachdem alle Buzzer-Nachrichten verflogen und man wirklich von Tatsachen sprechen kann in eine Story verpackt. Das Magazin und wofür es steht erscheint daher erst alle 3 Monate mit Nachrichten aus den vorherigen Quartal, gerade ist wohl die Ausgabe für Januar bis März 2015 herausgekommen.

Das soll, laut Aussage des Magazins und dem Prinzip des "schleichenden Journalismus" wie sie es nennen, mehr Erfolg haben weil man die Geschichten so wählt, das sich darauf konzentriert werden kann einen Bericht über ein Ereignis ohne das "weiße Rauschen" das jede Nachricht begleitet zu behandeln, also das was sich als nicht war ergeben hat wird herausgefiltert so das in der Essenz nur übrig bleibt was wirklich relevant für das Thema gewesen ist.

Die Idee ist doch soweit gar nicht schlecht, man könnte so zum Beispiel besser durchleuchten wie es zu einem Problem gekommen ist, wie darauf reagiert wurde, wie Ereignisse sich verkettet haben und darauf eine Situation mit etwas Abstand beobachten. Das ist mit Sicherheit nicht wirklich interessant wenn es darum geht "schnell" über alles informiert zu sein sondern es geht genau um das Gegenteil - langfristige Entwicklungen nachzuvollziehen.

Soweit ich das gestern im Radio mitbekommen habe ist dieses britische Magazin nur ein Vorreiter und es gibt zur Zeit noch keine deutschen Ableger dieser Idee, aber wenn es um Internationale Events geht sollte auch dort darüber berichtet werden.
 
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Das ist eine andere Frage.

Klar, die Anonymität des Internets macht es Trollen einfach, aber (meiner Meinung nach) rechtfertigt die Existenz von Trollen nicht das Unterdrücken von legitimer Kritik. Das geschieht aber, wenn jegliche Diskussion von vornherein verhindert wird.
Und ganz ehrlich gesagt, sind Trolle auch nicht so ein Problem nachdem man gelernt hat, dass man sie auch schlichtweg ignorieren kann. Wenn sie gegen das Regelwerk verstoßen, kann man sie ja auch direkt Bannen.

Ich habe durch die letzten 7 Monate (heilige Scheiße :eek:) einfach jegliche Spur von Toleranz für solches Verhalten verloren, die ich vielleicht gehabt hätte.
 


Das ist gar keine andere Frage. Du hast halt kein Recht, daß der kritisierte Deine Meinung veröffentlicht. Dies kannst Du ja selber im Internet machen, die Möglichkeiten bestehen ja.
Des weiteren kannst Du, wie auch vor dem Internet, dem Verfasser Deine Meinung zukommen lassen.
Leserbriefe gibt es immer noch.
 

Ich habe auch nie behauptet, dass ich ein Recht darauf hätte, bloß das ich es für verwerflich halte Andere von seinem hohen Ross zu kritisieren und dann prompt die Finger in die Ohren zu stecken und gezielt jeglichen Hinweis, dass man vielleicht daneben liege, zu entfernen.

Um nochmal darauf zurück zu kommen, wovon ich anfangs redete:
Wenn man Online-Kommentare für einen schlechten Weg zur Kommunikation von Kritik/Meinungen/Feedback hält (was ich durchaus nachvollziehen kann), dann kann man das kenntlich machen indem man keine solche Funktion auf der Website anbietet und eben auf die Leserbriefe u.Ä. verweist.
Wenn man aber schon eine Kommentarfunktion hat, deren Sinn es ist den Lesern eine Plattform für Diskussion und Feedback zu geben, dort dann Meinungen die einem nicht in den Kram passen zu löschen ist halt daneben. Klar, der Betreiber der Website hat das Recht dazu. Die GEMA bewegt sich aber auch im Rahmen des Rechts was nichts daran ändert das es ein Haufen Arschlöcher sind.

Bei kontrovesen Themen die Kommentarkfunktion direkt abzuschalten zeigt eigentlich nur das der Autor weiß, dass seine Meinung nicht auf unbeschränkte Unterstützung treffen wird und er das nicht ab kann. Ich finde es halt einfach nur rückgratlos.
 
Das Prinzip ist folgendes: Nachrichten werden erst nachdem alle Buzzer-Nachrichten verflogen und man wirklich von Tatsachen sprechen kann in eine Story verpackt. Das Magazin und wofür es steht erscheint daher erst alle 3 Monate mit Nachrichten aus den vorherigen Quartal, gerade ist wohl die Ausgabe für Januar bis März 2015 herausgekommen.

Das ist meiner Meinung nach das Grundübel des heutigen Journalismus. Es wird nicht mehr abgewogen. News werden im Minutentakt rausgehauen. Wenn dann Kommentatoren mit Hintergrundwissen gesperrt und deren Kommentare gelöscht werden, dann steigt zwangsläufig irgendwann Wut auf. Ich habe dies das erste mal im Jahr 2006 erlebt als in meiner Heimatstadt ein Deutsch-Äthiopier ""halbtot geprügelt"" wurde. Im Stundentakt wurden neue Ungeheuerlichkeiten veröffentlicht. Am Ende, ein Jahr später, blieben von diesen Meldungen vielleicht 10 % als wahrheitsgemäß übrig. Der ganze Rest war Meinungsmache untermalt mit Gerüchten.
 
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War das dieser Ingenieur, der besoffen in einer Kneipe eine Schlägerei anfing und dann in der Presse als Opfer rechtsradikaler Schläger dargestellt wurde? Irgendwas habe ich da in Erinnerung, könnte um 2006 gewesen sein...
 


Ich glaube daher muß man als Journalist gute Quellen pflegen die einen nach Möglichkeit Informationen aus erster Hand liefern, zum zweiten kann man auch etwas falsches aufschnappen was dann aber aufgrund von Termin und Zeitdruck nicht mehr vor der Veröffentlichung überprüft werden kann. Selbst Historiker haben doch auch das Problem das von einer Geschichte eine Geschichte einer anderen Geschichte über- bzw. weitergegeben wird.

Also ums anders zu sagen, durch je mehr Hände eine Geschichte geht, desto verfälschter ist die Geschichte die am Ende dabei vermutlich herauskommt da jemand Details vergessen kann, dazu erfindet (unwillig oder nicht), das manche Magazine ja noch reißerischer (als Beispiel mal die Bild Zeitung) Ihre Headlines setzen als andere und um die Leserbedürfnisse/Meinungen zu befriedigen oder ähnliches..

Das könnten unter anderem auch Gründe sein warum oft soviel Bollux/Unsinn/Halbwahrheiten verbreitet werden könnten bzw. manches künstlich verzerrt wird.

Aber um die Journalisten mal in den Schutz zu nehmen, Aussagen/Deutungen über einen Vorfall können völlig quer sein und absolut nicht der Wahrheit entsprechen. Erstere haben zudem auch keine Gerichte, Unmengen von Zeugenaussagen und Beweisen und polizeilichen Vernehmungen die der Wahrheitsfindung dienen können um wirklich 100% das wiederzugeben wie sich etwas ereignet hat. Mag zwar aufs Thema ankommen, aber selbst bei einer Schlägerei sieht schnell jemand eine Tätowierung wo gar keine wahr oder eine sieht ne Lederjacke obwohl es ein Trainingsanzug gewesen wäre... :rolleyes:

Zum Thema zurück, man sollte, wenn man schon Meinung machen will, finde ich, auch Meinung vertragen können speziell wenn das im größeren Umfang geschieht. Allerdings sind Beleidigungen, Drohungen und der ganze Quark nichts was rational diskutiert werden kann, das ist versuchte Einschüchterung und ich hoffe das man solchen Spinnern habhaft werden kann. Aber um es mal für den Journalisten zu sagen, je unbequemer es wird und je mehr Wahrheit dran ist desto schneller wird mit Steinen geschmissen..

Traurig auch, fällt mir bei dem Thema ein, in machen Ländern werden Reporter einfach so umgebracht weil Sie nicht berichten was Sie berichten sollen oder erleiden im leichtesten Fall übelste Schikane bis sie Ihren Job freiwillig an den Nagel hängen.
 
[post=""478205""]@Pleitgengeier:[/post]
Ja. Das meine ich.

Ich glaube daher muß man als Journalist gute Quellen pflegen die einen nach Möglichkeit Informationen aus erster Hand liefern, zum zweiten kann man auch etwas falsches aufschnappen was dann aber aufgrund von Termin und Zeitdruck nicht mehr vor der Veröffentlichung überprüft werden kann. Selbst Historiker haben doch auch das Problem das von einer Geschichte eine Geschichte einer anderen Geschichte über- bzw. weitergegeben wird.

Also ums anders zu sagen, durch je mehr Hände eine Geschichte geht, desto verfälschter ist die Geschichte die am Ende dabei vermutlich herauskommt da jemand Details vergessen kann, dazu erfindet (unwillig oder nicht), das manche Magazine ja noch reißerischer (als Beispiel mal die Bild Zeitung) Ihre Headlines setzen als andere und um die Leserbedürfnisse/Meinungen zu befriedigen oder ähnliches..

Ich denke, das was mich am meisten ärgert, ist die Tatsache, dass reißerische Headlines eben nicht mehr nur ein Privileg der BILD Zeitung sind. Der von mir geschilderte Fall war damals auf sueddeutsche.de und spiegel.de das Thema schlechthin. Und wenn dann Informationen, quasi aus erster Hand, im Forum veröffentlicht wurden, wurden diese sehr schnell wieder gelöscht. Es passte offenbar nicht in die damalige Strategie des Mediums - Effekthascherei, Gut-Böse-Denkmuster
 
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Ist es nicht egal wie scheiße ein Artikel ist? Oder ob er eine andere Meinung enthält als die meinige? Ich finde es teilweise auch echt arm was da so in den Kommentaren geschimpft wird und welcher Hass einem da manchmal entgegen schlägt. Man kann ja seine meinung sagen, das ist Ok, dann aber gleich Schläge anzudrohen oder schlimmeres ist m.M.n. einfach nur primitiv und imho auch irgendwie besorgniserregend. Auch wenn viele Artikel nicht zu 100% neutral sind (was imho Ok ist da diese ja von Menschen stammen und ich mir ja selber heraussuche ob ich den jetzt lese oder nicht) kann man sich sowas sparen.

Und ja, wenn dann vielen Schreibern die Lust vergeht oder die Kraft fehlt sich mit dem regelmäßigen Shitstorm zu befassen sehe ich das auch als Einschnitt in die Demokratie (auf eine gewisse Art und weiße). Sobald man aus Angst seine Meinung verheimlicht oder diese erst gar nicht mehr ausspricht läuft doch was entschieden schief.

Kein Plan wieso aber ich finde auch das solche Anfeindungen immer mehr zunehmen. Die Kommentare lese ich somit auch einfach gar nicht mehr. Hat immer was von Trinkhalle um 2 Uhr am Morgen...
 
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