Oboom zahlt doch aus?


Laut der Aussage des Sharehosters wurde nur in einem einzigen Fall nicht ausgezahlt. Alle anderen Uploader wurden nach Auskunft der Geschäftsleitung im vollen Umfang vergütet. Wir baten einen Insider der Firma um eine offizielle Pressemitteilung, auf die wir leider bis heute warten.

Seit dem Auszahlungsstopp ist die Geschäftsleitung von Oboom offenbar dünnhäutig geworden. Man wehrt sich nun vehement gegen die Aussage, sie würden die Uploader nicht mehr oder nur noch stark verzögert vergüten. Wir wurden diesbezüglich kürzlich von Bobby Chang von der Dedicated Engineering Limited angeschrieben:

Sehr geehrter Betreiber der Seite tarnkappe.info,

wir möchten Sie zunächst dringend darauf hinweisen, dass sie mit einem Ihrer ( ) falsche Tatsachenbehauptungen verbreiten.

Es wird berichtet, wir würden unsere Kunden nicht auszahlen. Das ist soweit nicht korrekt.

Wir zahlen jeden einzelnen Kunden aus, solange kein Missbrauch vorliegt. Unsere derzeitige Auszahlungdauer liegt bei unter 3 Tagen.

Ich würde Sie bitten, den fehlerhaften Teil Ihrer Darstellung in dem oben genannten Artikel umgehend richtigzustellen. (…)

Zudem haben wir einen Insider von Oboom kontaktiert, der allerdings anonym bleiben möchte. Wir baten um eine offizielle Mitteilung des Unternehmens, die wir natürlich der Fairness halber veröffentlicht hätten. Leider hat sich diesbezüglich bis heute nichts getan. Unser Insider reagiert einfach nicht mehr auf unsere Kontaktversuche. Auch unsere Antworten an Herrn Chang blieben unbeantwortet.

Bei der SzeneBox haben mittlerweile mehrere Uploader , dass ihre Vergütung eingegangen ist, nur halt nicht mehr so schnell wie früher. Dies haben auch Uploader bei . Wir werden die Gegebenheiten weiter beobachten und berichten, sobald sich etwas Nennenswertes ereignet.




Autor: tarnkappe
 
Oh, falsche Tatsachenbehauptungen. Das klingt ja fast so, als würde ein rechtschaffendes Unternehmen (Warezhoster) durch die #Lügenpresse diskreditiert.
Mein Gott, illegale Kiddies, die andere um Mio. bringen, aber sich gleich angepisst fühlen, wenn man ihnen auf die Füße tritt. An Lächerlichkeit ist das kaum noch zu überbieten.
 
Warezhoster? Das ist ein ganz legaler Sharehoster, auf den man nur Urlaubvideos und Linux-ISOs hochlädt. Und weil doch alle so viele Freunde haben, werden die auch so oft aufgerufen, damit man damit so viel verdienen kann :D

Er war Geschäftsführer, 2010 hat man sich aber von ihm getrennt.
 
Oh, falsche Tatsachenbehauptungen. Das klingt ja fast so, als würde ein rechtschaffendes Unternehmen (Warezhoster) durch die #Lügenpresse diskreditiert.
Mein Gott, illegale Kiddies, die andere um Mio. bringen, aber sich gleich angepisst fühlen, wenn man ihnen auf die Füße tritt. An Lächerlichkeit ist das kaum noch zu überbieten.

Bis auf das Unterstrichene könnte ich deinen Beitrag so unterschreiben.
Imaginärer Schaden bleibt imaginär. :p

Obwohl die Formulierung "illegale Kiddies" auch etwas merkwürdig ist. Wie kann ein Kiddie illegal sein? Illegal eingewandert? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Bis auf das Unterstrichene könnte ich deinen Beitrag so unterschreiben.
Imaginärer Schaden bleibt imaginär. :p
Also wenn dein Kontoguthaben mir gut geschrieben wird, dann ist das ja folglich in Ordnung, oder?
Das sind auch nur Einsen und Nullen, die ich dir klaue. Vollkommen imaginär. Es hat noch weniger Wert, als Bargeld und selbst beim Bargeld ist der Wert absolut subjektiv und keinesfalls objektiv. Wertpapiere, Bankanleihen, etc überschreibst du mir dann mit Sicherheit auch gerne - auch alles nur imaginär.

Ich möchte dir eine kleine Brücke bauen, die du vielleicht eher verstehen wirst.
Der Sharehoster hat macht doch Geld damit, dass er Personen den Film zugänglich macht, oder? Der Sharehoster hat aber keinerlei Rechte an dem Film. Daraus folgt unmittelbar, dass ihm das Geld, welches er durch das Anbieten des Films generiert, nicht ihm sondern dem Rechteinhaber zusteht. Dieses Geld entspricht aber unmittelbar dem subjektiven Wert, den Konsumenten dem Film beimessen. Und eben das nicht Auszahlen dieses Geldes an den Rechteinhaber entspricht dem subjektiven Schaden, der dem Rechteinhaber zugefügt wurde.
Genauer genommen ist das der gesellschaftlich-kollektive Wert bzw. Schaden. Denn eine Gesellschaft hat darüber entschieden, dass der Film offensichtlich einen ganz bestimmten Wert hat. Objektiv gesehen kann der Schaden darüber hinaus natürlich ungleich größer sein. Das liegt daran, dass nicht die Gesellschaft den Wert eines Produktes bestimmen kann, sondern sich, bis zu einem gewissen Grad, am Rechteinhaber orientieren muss. Bei ihm liegt nämlich die Entscheidung, für wie viel er bereit ist, das Produkt zu verkaufen.


Obwohl die Formulierung "illegale Kiddies" auch etwas merkwürdig ist. Wie kann ein Kiddie illegal sein? Illegal eingewandert?
"sich illegal verhaltende Kidides", bist du damit zufrieden?
 
@virtus: Selbst wenn das Geld, das die OCH (indirekt) mit den Warez verdienen, dann eigentlich den Rechteinhabern zustehen müsste, heißt das nicht, dass sie auch wenn diese OCH nicht existieren würden, da mehr einnehmen würden.
 
Also wenn dein Kontoguthaben mir gut geschrieben wird, dann ist das ja folglich in Ordnung, oder?

falscher vergleich! du kannst gern all mein geld kopieren und auf eigene gefahr nutzen, solange du es mir nicht wegnimmst..

sharehoster sind die krönung eines pervertierten und völlig ungeeigneten rechtssystems für immaterialgüter.. sie leisten nicht mehr oder weniger beihilfe zum raubmordkopieren als dein internetprovider oder computerhersteller - vermutlich ist der anteil der illegalen nutzung bei sharehostern deutlich größer als bei internetprovidern (genaue zahlen kennt und erhebt natürlich niemand), rechtlich tun beide aber genau das gleiche, nämlich den datenaustausch zwischen drittparteien ermöglichen..
 
falscher vergleich! du kannst gern all mein geld kopieren und auf eigene gefahr nutzen, solange du es mir nicht wegnimmst..

Solange nur ein einzelner dein Geld kopiert mag es dir noch egal sein, wenn aber ein Großteil der Arbeitnehmer seine Arbeit an den Nagel hängt weil man dein Geld so leicht kopieren kann (und wir eine Bananenwährung ohne wirksamen Kopierschutz haben) musst du aufgrund der Inflation viel mehr arbeiten um dein voriges Leben weiterführen zu können und dann fändest du es auch nicht mehr ok ;)
 
@Novgorod: Nein, wenn Sharehoster die Uploader am besten bezahlen, die den heißesten Scheiß hochladen, dann sind sie eben weit mehr als nur Hosting-Provider - dann unterstützen sie damit direkt das Zugänglichmachen von ansonsten bisher unveröffentlichtem Material, an dem sie keine Rechte besitzen. Das macht kein T-Online & Co.
 
Was soll die Doppelmoral? Erst saugen und dann jammern, wie schlecht das ist? Wer soll das bitte glauben?
 
Solange nur ein einzelner dein Geld kopiert mag es dir noch egal sein, wenn aber ein Großteil der Arbeitnehmer seine Arbeit an den Nagel hängt weil man dein Geld so leicht kopieren kann (und wir eine Bananenwährung ohne wirksamen Kopierschutz haben) musst du aufgrund der Inflation viel mehr arbeiten um dein voriges Leben weiterführen zu können und dann fändest du es auch nicht mehr ok ;)

hm, das würde dann heißen, dass mit dem geldsystem was nicht stimmt, oder? ;) werte bleiben werte, selbst wenn man dafür vom papiergeld wieder zum naturalienhandel wechseln müsste, wenn es auf einmal nichts mehr wert ist.. immaterialgüter funktionieren aber nicht in diesem system, weil eine künstliche verknappung einer nicht verknappbaren ressource auf dauer nicht durchführbar ist, aber das thema hatten wir eigentlich schon unzählige male durch..

und abgesehen davon hat jede analogie ihre grenzen.. vielleicht will er mein geld kopieren, um es sich einfach nur privat anzuschauen, nicht um damit zu bezahlen (weil niemand kopiertes geld akzeptiert) - so wie man sich einen film kopiert, um ihn sich anzuschauen und nicht um die rechte daran zu haben (d.h. lizenzzahlungen zu erhalten)..

@Novgorod: Nein, wenn Sharehoster die Uploader am besten bezahlen, die den heißesten Scheiß hochladen, dann sind sie eben weit mehr als nur Hosting-Provider

ja, wir alle wissen wie es läuft und kaum jemand verabscheut bezahl-warez und gierige arschgeigen-uploader mehr als ich (zippy ftw!!1), aber hier geht es allein um die gesetzgebung in einem korrupten und ungeeigneten rechtssystem.. solange du nicht nachweisen kannst, dass ein sharehoster wissentlich uploader von "heißem scheiß" bezahlt (die haben übrigens alle den gleichen "scheiß", niemand von denen ist am heißesten ;)), ist das nicht mehr als kunden-werben-kunden oder andere bonusprogramme von internetprovidern und ähnlichem.. jemand, der die heißesten linux-isos verbreitet wird genauso vergütet wie ein raubmordkopierer - der sharehoster muss nur gewisse auflagen erfüllen, um vom "beihelfer" zum "zugangsprovider" umgestuft zu werden, und das tun ja die meisten (abuse-funktion, AGB, die illegale nutzung verbieten etc.).. zumindest ist es ein interessant anzuschauendes katz-und-maus-spiel zwischen korrupter gesetzgebung, bezahl-warez-arschlöchern und contentlobby, die auch abseits der legalität krieg führt (z.b. einschüchterung von bezahldiensten).. zumindest was den unterhaltungsfaktor angeht, ist das win-win ;)..
 
Solange nur ein einzelner dein Geld kopiert mag es dir noch egal sein, wenn aber ein Großteil der Arbeitnehmer seine Arbeit an den Nagel hängt weil man dein Geld so leicht kopieren kann (und wir eine Bananenwährung ohne wirksamen Kopierschutz haben) musst du aufgrund der Inflation viel mehr arbeiten um dein voriges Leben weiterführen zu können und dann fändest du es auch nicht mehr ok ;)
Irgendwie reicht da schon ein einzelner namens Mario Draghi...
 
falscher vergleich! du kannst gern all mein geld kopieren und auf eigene gefahr nutzen, solange du es mir nicht wegnimmst...
Du hast aber eine wesentliche Spielregel dabei übersehen. Das Geld darf jeweils nur einmal benutzt werden. Lässt sich anhand der "mitkopierten" Seriennummern ja nachvollziehen.
Damit kannst du sicherlich zufrieden sein, denn dir entsteht ja kein Schaden. Du hast dein Geld ja schließlich noch.

solange du nicht nachweisen kannst, dass ein sharehoster wissentlich uploader von "heißem scheiß" bezahlt (die haben übrigens alle den gleichen "scheiß", niemand von denen ist am heißesten ;)), ist das nicht mehr als kunden-werben-kunden oder andere bonusprogramme von internetprovidern und ähnlichem..
Nichts leichter als das. Die Links findet man ja auf einschlägigen Websites bzw. Foren. Die Uploads lassen sich einem Account zuordnen. Damit der OCH-Betreiber Kenntnis davon erlangt, dass er einen Uploader von "heißem Scheiß" bezahlt, reicht eine einfache Email.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich würde ja mal interessieren, warum die Uploader der Meinung sind, dass die verweigerte Auszahlung ungerecht oder nicht in Ordung sein sollen.

Man könnte ja wirklich Material hochgeladen und zum Download angeboten haben, welches nicht durch Dritte urheberrechtlich geschützt ist bzw an dem man selbst das Urheberrecht besitzt. ;)

Aber da glaubt wohl kaum jemand dran.

Im Übrigen finde ich den Link zu szenebox.org leicht unglücklich, wenn erster Beitrag zum Thema von Tarnkappe selbst ist. Das ist fast so, als würde man sich selbst zitieren.

Es kommt wohl auf das hochgeladene und zum Download angebotene Marerial an. Ist rechtlich alles sauber wäre eine Verzögerung der Auszahlung nicht i.O. In allen anderen Fällen sollte es fast die Pflicht des Hosters sein, die Auszahlung zu verzögern, respektive zu verweigern. (Aber dann hat ja niemand dran verdient ;))
 
@virtus: Selbst wenn das Geld, das die OCH (indirekt) mit den Warez verdienen, dann eigentlich den Rechteinhabern zustehen müsste, heißt das nicht, dass sie auch wenn diese OCH nicht existieren würden, da mehr einnehmen würden.

Das mag sein, allerdings steht dieses Geld den OCHs und auch nicht den Betreibern der Warezwebsites nicht zu sondern den Rechteinhabern der Werke. Ist zwar nett, dass die das "Marketing" übernehmen und dadurch ein paar Werke mehr am Markt abgesetzt werden. Trotzdem steht das Geld den Rechteinhabern zu.
Ich sehe keinen Grund, wieso sich jemand anderes als der Rechteinhaber eines Werks an ebenjenem bereichern dürfte.
 
Du hast aber eine wesentliche Spielregel dabei übersehen. Das Geld darf jeweils nur einmal benutzt werden. Lässt sich anhand der "mitkopierten" Seriennummern ja nachvollziehen.
Damit kannst du sicherlich zufrieden sein, denn dir entsteht ja kein Schaden. Du hast dein Geld ja schließlich noch.

komisches konstrukt.. damit mir kein schaden entsteht, muss ich mit meinem geld nach dem kopieren alles machen können, was ich vor dem kopieren machen konnte.. damit die analogie funktioniert, darf mir der kopierer durch das kopieren nichts "wegnehmen" können, z.b. weil er einfach nur das geld bei sich daheim anschauen will und nicht damit einkaufen gehen will oder weil kopiertes geld generell nicht angenommen wird - denk dir was aus.. wenn aber jemand mein geld kopiert und mein "original" dabei zerstört oder irgendwie unbrauchbar macht, entsteht ein schaden.. wenn jemand deine kretitkarteninformationen "klaut" und damit einkauft, hast du ja immernoch deine kreditkarte, nicht wahr? bezeichnest du das auch als schadenlose kopie? eben.. der urheber bleibt urheber mit allen damit verbundenen möglichkeiten und ohne einschränkungen durch die anfertigung der kopie, und genau das ist der unterschied..

Nichts leichter als das. Die Links findet man ja auf einschlägigen Websites bzw. Foren. Die Uploads lassen sich einem Account zuordnen. Damit der OCH-Betreiber Kenntnis davon erlangt, dass er einen Uploader von "heißem Scheiß" bezahlt, reicht eine einfache Email.

na also - wenn du beweisen kannst, dass der sharehoster durch eine abuse-mail o.ä. kenntnis von rechtsverletzungen eines uploaders hatte und ihn trotzdem für seine uploads bezahlt hat, dann hast du einen rechtlich einwandfreien fall ;).. wenn du das aber nicht beweisen kannst (dass es alle ahnen, ist kein beweis), gilt im zweifel für den provider, oder?
 
Da hat Novgorod völlig recht.

Geld ist praktisch die Definition eines knappen Gutes, digitale Medien sind genau das Gegenteil davon.
 
wenn du beweisen kannst, dass der sharehoster durch eine abuse-mail o.ä. kenntnis von rechtsverletzungen eines uploaders hatte und ihn trotzdem für seine uploads bezahlt hat, dann hast du einen rechtlich einwandfreien fall ;)
Da muss dann wohl wieder das FBI ran und sich in deren Kommunikation hacken, so wie bei Megaupload. In den USA ist den Behörden ja so ziemlich alles erlaubt. Legal, illegal? Sch... egal!
Megaupload war offiziell ja auch blind und taub, aber die interne Kommunikation hat sie dann ans Messer geliefert. Natürlich könnten die Rechteinhaber auch von Hackern Daten ankaufen. Ist ja selbst in Deutschland kein Problem.

Mir ist sowieso schleierhaft, wieso die Contentindustrie die Sharehoster nicht platt gemacht macht. Ein paar dutzend Leute durchforsten permanent das Web nach Links und melden diese dann den Hostern. Das macht sie unattraktiv, da die Uploader mit dem erneuten hochladen nicht nachkommen bzw die entsprechenden Dateien nur wenige Stunden online sind. Reagiert der Hoster nicht umgehend, dann bekommt er eines mit der Keule des Rechts übergebraten. Auch hätten sie dann vor Gericht bessere Karten, wenn sie nachweisen könnten, dass sie immer wieder die gleichen "Problemhoster" vor Gericht zitieren. Entzieht sich der Sharshoster dem Recht, dann kappt man ihm die Finanzierung usw.
Das hätten sie damals in den Anfangszeiten mit Rapidshare machen müssen, aber das haben sie auch mal wieder verschlafen und haben es so mit einer Vielzahl an Sharehostern zu tun. Naja, Blödheit gehört eben bestraft.
 
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