Obdachlose, politisches Problem oder selber Schuld?

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  • #81
Nur wenn man selber den Eindruck erweckt ungeeignet zu sein dann stellt sich auch die Frage warum - vor allem wenn man "immer" ungeeignet ist.

Nebenbei wenn einer 1000€ Netto verdient dann braucht der einzelne auch keine 3 Zimmer Wohnung für 1000€.
Über einzelne Beispiele kann man auf beiden Seiten ewig reden.

Ich finde nur das bei uns in Deutschland oft viel zu viel gejammert wird - nicht nur in der Politik sondern auch in der Arbeit usw.
"Jemand müsste mal *etwas* ändern! - *Die bekommen es nicht gebacken* - Mein Arbeitgeber ist so Unfair. - Der Staat muss dies und jenes Regulieren.

Statt das man bei sich selber den Fehler sucht und an der Stelle etwas verbessert / ändert.
Selbst in einer Firma mit 500 Mitarbeitern gibt es nunmal ZIG Ansichten - selbst bei einer ansich Arbeitnehmer-freundlichen Frage wie "Extra frei am Faschingsdienstag" gibt es dann ärger weil manche Mitarbeiter vielleicht doch zwingend arbeiten müssen, bekommen die dann an einem anderen Tag frei? Kann man den Mitarbeiter dazu zwingen an dem einen Tag zu arbeiten? Lässt man es dann wieder ganz weil die 2 die Arbeiten müssten geklagt haben? ....

Wenn man sich das ganze dann mit Millionen von Menschen vorstellt und jeder möchte zwingend genau seinen Standpunkt durchsetzen und keinen anderen akzeptieren - dann wird das nichts.

Einerseits soll in Deutschland alles noch sozialer werden, mehr Regelungen geschaffen werden damit es keine Ausflüchte gibt und keiner die Lücken ausnutzt. Andererseits schreien die gleichen nach weniger Gesetzen und Regulierungen da aufgrund von zu vielen Auflagen alles mögliche zu kompliziert wird. Und die Abgaben viel zu hoch sind und vom Gehalt zu wenig übrig bleibt.

Wenn man "jammert" was jedem sein gutes Recht ist - dann sollte man aber auch einen Vorschlag machen WAS man ändern kann und WIE.

Einfach mehr Angebote für Obdachlose - um zum Thema zurück zu kommen - funktioniert nicht da ja scheinbar eh schon zu viel da ist und die freundlichen Hilfen immer mehr Abnehmer anziehen aus dem Umland aber sicher auch bei uns im Land.
Die Sammelunterkünfte sind oft zu dreckig und kaputt, Kriminalität ist an der Tagesordnung... also sollte man ihnen Unterkünfte anbieten in denen sie alleine wohnen können und diese Probleme nicht bestehen?
... Moment das gibt es ja bereits über die Grundsicherung ... wird nur oft aufgrund von "Hürden" unterschiedlichster Art nicht angenommen. - also Was dann außer:

*Wir sind unsozial und die Politik müsste irgendwas ändern*

So eine Diskussion sollte irgendwie irgend eine Problemlösungs-Richtung haben finde ich - nicht nur gejammer.
 
Nur wenn man selber den Eindruck erweckt ungeeignet zu sein dann stellt sich auch die Frage warum - vor allem wenn man "immer" ungeeignet ist.

Die Frage stellt sich nicht wirklich, bzw. die Antwort ist offensichtlich. Wenn die derzeitige Adresse "keine" lautet, ist das ein hinreichender Grund.
 
Die Frage stellt sich nicht, weil Wohnungen wo der Vermieter darauf achtet für aktuell Obdachlose gar nicht erst in Frage kommen preislich.
WBS Wohnungen / Sozialwohnungen sind ja ein ganz eigenes Geschäftskonzept mit etwas anderer Kalkulation als preislich höher liegende Wohnungen.

So eine Diskussion sollte irgendwie irgend eine Problemlösungs-Richtung haben finde ich - nicht nur gejammer.
Das Thema ist ja im wesentlichen: Gibt es überhaupt ein politisch-gesellschaftliches Problem?
Und die Antwort lautet ja weitesgehend: Nein.

Bisher hat niemand etwas anderslautendes belegen können. Einiges läuft nicht optimal, man könnte mehr Menschen öfters an die Hand nehmen, Bürokratie könnte vereinfacht werden. Sich mehr überlegen wie man Klauen und Kriminalität in den Notunterkünften einschränken kann.
Aber prinzipiell funktioniert das System. Nicht immer wenn Menschen leiden oder so wie hier obdachlos sind ist 'die Politik' Schuld.
 
Was meinst Du mit, es kommt preislich nicht in Frage?
Die sollen die Miete ja nicht mit Pfandflaschen bezahlen. Wenn das Amt die Kosten übernimmt, hat auch ein ein ehemaliger Obdachloser die gleichen Rechte wie jeder andere Sozialhilfe- oder ALG2- Empfänger.

Es wird auch niemand bei der Hand genommen. Hier in einer Großstadt mit 250 K Einwohnern gibt es 1 Streetworker. Der schafft es vielleicht, sich mal um eine Gasflasche zu kümmern, sicher nicht um Wohnungen.

Was der Staat macht, ist Wohnungen bezahlen, aber er vermittelt sie nicht, geschweige denn, daß er sie zuteilt.

Obdachlosigkeit ist kein gesellschaftliches Problem? Natürlich ist es das, selbst wenn Menschen etwas selber verschuldet haben sollten.

Und die Politik ist bei gesellschaftlichen Problemen immer Schuld. Nicht nur, wenn sie sie verursacht, sondern immer, weil sie sie, bzw. ihre Beseitigung, zu verantworten hat.
 
Beim Problem „Obdachlosigkeit‟ treffen viele Probleme und Versäumnisse zusammen, die die Konkurrenz um preiswerten Wohnraum in den Ballungsgebieten verschärfen. Zum Beispiel:
  1. Vernachlässigung des sozialen Wohnungsbaus seit den letzten 30 Jahren
  2. Verkauf von Bauland durch Kommunen an den Meistbietenden
  3. Verkauf von städtischen Immobilien an private Investoren
  4. Steigende Studentenzahlen ( , ZON vom 1. November 2017)
  5. Flüchtlingskrise ( , Berliner Kurier vom 04.11.17)
  6. Öffnung des EU-Arbeitsmarktes für Osteuropäer, insbesondere Rumänen und Polen
  7. Ruheständler, die sich ihren Rentenanspruch in einer Zeit vor Hartz, Zeitarbeit und Rentenreform erworben haben und sich im Alter kleinere Wohnungen suchen
Es gibt sicher noch mehr.

Beim Alkohol ist es so, dass man durch Alkoholismus obdachlos werden kann oder durch Obdachlosigkeit Alkoholiker wird. Nach aktueller Meinung der meisten Fachleute in Medizin und Psychologie ist Alkoholismus eine Krankheit, wie etwa Fettleibigkeit oder andere Suchtkrankheiten. Einem Alkoholiker zu raten, mit dem Trinken aufzuhören ist etwa so sinnvoll, wie einem Dicken zu raten, mit dem Fressen aufzuhören und sich mehr zu bewegen. Suchtkrankheiten zu therapieren ist schwierig, zeitaufwendig und teuer. Rückfälle sind häufig, weil sie ein Merkmal der Krankheit sind, wie etwa bei Schuppenflechte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was meinst Du mit, es kommt preislich nicht in Frage?
Das ein Obdachloser keine 1000 Euro Wohnung anmieten wird, das meine ich.
Ich wiederhole es gerne: Es gibt günstige Wohnungen bzw. Sozialwohnungen z.B. mit WBS und Co. und da mieten sich Menschen ohne Arbeit ein und da kriegt dann mit Unterstützung vom Amt auch ein Ex-Obdachloser eine Wohnung.
Und es gibt Wohnungen für Besserverdiener und die achten stärker darauf, wer da einzieht, weil Mietnomaden und Co. entsprechend auch teurer wären.

Es wird auch niemand bei der Hand genommen.
Ja, das ist sicherlich ein Mangel. Allerdings ein stückweit ein Luxusmangel, nicht nur Angebote zur Verfügung zu stellen, sondern Betreuer, die Menschen zu den Angeboten hinbringen.


Das Problem scheint hier in dem Kontext ja tatsächlich nicht der Mangel an günstigen Wohnraum zu sein, sondern dass Obdachlose bestehende Angebote schlecht annehmen.
Jedenfalls habe ich dazu jetzt nichts gelesen bisher.
 
Der Mangel an günstigen Wohnräumen ist real, aber wie ich unten schon anmerkte ein anderes Problem.

dass Obdachlose bestehende Angebote schlecht annehmen
Ist wohl eher das Problem.

Natürlich kann man Lapidar sagen "selber Schuld", ich hab dir doch das Seil in die Grube geworfen.
Man ignoriert dabei einfach nur
150 Jahre Moderne Psychologie
 
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  • #88
@Seedy - nein nicht ignorieren - jedenfalls nicht immer.
Nur lässt sich das Problem eben nicht einfach durch Politik und ein paar Millionen € lösen.

Es kommt auch stark auf die Stadt an - eventuell auch auf die Region?

Mit der Anzahl der Streetworker @Kapitn - mit der Zahl der Einwohner hat das ja direkt nichts zu tun es gibt sicher genug Städte da gibt es kaum Obdachlose. Die Frage ist wieviele Obdachlose sind gemeldet bei 1 Streetworker.
Bei mir in der Stadt gibt es 30 von der Stadt beschäftigte und zusätzlich div. Organisationen und Vereine ohne genaue Anzahl der ehrenamtlichen helfer.

Ebenso gibt es im übrigen eine feste - und nicht geringe - Quote an sozialem Wohnungsbau bei jedem Wohnungs-Bau Projekt die der Bauherr verpflichtet ist einzugehen und das seit rund 20 Jahren.

Das mag zwar vielleicht auch nicht der Durchschnitt in Deutschland sein sondern eher ein gutes Beispiel - aber vielleicht ist Berlin hier auch eher das Negativ-Beispiel.
 
@drfuture:
Natürlich löst Geld alleine nicht das Problem.
Es geht darum wie man es einsetzt.

Eventuell auch die Frage was man erreichen will.

Will man die Obdachlosen einfach nur aus dem Straßenbild weg haben.
Will man denen die Fit sind eine Chance ermöglichen.
Will man wirklich menschen Helfen?

Imo ist das fehlen eines Obdachs bei Obdachlosen nämlich das geringste Problem.
Es ist die Konsequenz aus einer Reihe anderer Probleme.

Jemand der es gewohnt ist alleine zu sein, wird draußen einer Lagerhalle vorziehen.
Jemand der Alkoholiker ist, wird draußen einer Abstinenz vorziehen.
 
Ich habe dich evtl. beim ersten mal auch falsch gelesen.
Wenn du meinst, dass man bei der Bekämpfung von Obdachlosigkeit moderne psychologische Erkenntnisse anwenden sollte - absolut und ja bitte. Und ggf. mehr forschen auf dem Gebiet. Falls es überhaupt explizit Forschung dazu gibt. Leider wird ja die Psychologie teilweise ganz aktiv und bewusst ignoriert z.B. auch wenn es um Häftlinge geht - wobei das glaube ich hier in D noch deutlich besser ausschaut als in anderen Staaten.
Menschen können manchmal einfach nicht glauben, dass etwas funktioniert bzw. wollen es nicht.

Da wäre ich ganz bei dir, dass ist eine Mangelsitiation seitens der Politik.
 
Das ein Obdachloser keine 1000 Euro Wohnung anmieten wird, das meine ich.
Ich wiederhole es gerne: Es gibt günstige Wohnungen bzw. Sozialwohnungen z.B. mit WBS und Co. und da mieten sich Menschen ohne Arbeit ein und da kriegt dann mit Unterstützung vom Amt auch ein Ex-Obdachloser eine Wohnung.
Und es gibt Wohnungen für Besserverdiener und die achten stärker darauf, wer da einzieht, weil Mietnomaden und Co. entsprechend auch teurer wären.

Wenn das Geld von Amt, muß man sich keine Sorgen um Mietnomaden machen. Jedenfalls nicht wegen Mietschulden. gegen Leute, die die Leitungen und Armaturen aus den Wänden reißen hilft das Amt natürlich nicht.
Wie sieht denn die Hilfe vom Amt aus und wo gibt es die?
Welcher kleine Sachbearbeiter setzt das Besetzungsrecht für einen Obdachlosen durch. Da wird auch an andere Mieter gedacht. Sozialer Wohnungsbau ist nämlich nicht das günstigste Wohnen, gerade wegen der Auflagen. Nur kaltes Wasser und Klo im Treppenhaus gibt es da nicht.

Jetzt kümmern sich manche Städte ja um Angebot von Wohnraum. Dumm nur, wenn der in einem Haus konzentriert ist. Ein Haus mit mehrheitlich Suchtkranken bringt die dort wohnenden eher schlecht wieder auf's Gleis und läßt andere lieber auf der Straße bleiben.

Letztendlich ist das aber fast egal, denn man darf nicht vergessen, daß die Obdachlosigkeit nur ein Symptom ist, welche die Gesamtsituation des Betroffenen noch verschlimmert hat. Mit einer Wohnung kommt die Person ja bestenfalls in die Situation, bevor er die Wohnung verloren hat.

Die Leute von der Straße holen zu wollen ist ja nicht falsch, aber halt nicht der richtige Grundansatz, um Obdachlosigkeit zu bekämpfen. Denn der wäre, sich zu bemühen, daß keiner sein Obdach verliert.
 
Obdachlos wird man nicht einfach so. Wer Mietschulden hat und Gefahr läuft, seine Wohnung zu verlieren, der ist für die Behörden meist kein Unbekannter mehr. Reicht ein Vermieter bei Gericht eine Räumungsklage ein, dann geht automatisch eine Mitteilung an das Sozialamt. Dieses schreibt dem Mieter einen Brief, bietet Hilfe an, vermittelt zwischen ihm und dem Vermieter und übernimmt oft auch die Mietschulden. Der Mieter muss nur einen kleinen, aber entscheidenden Schritt machen: Er muss den Brief öffnen - und reagieren.

Doch daran scheitert es oftmals. Die "ämterorientierte Kommunikation", wie Christine Heinrichs vom Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. sie nennt, geht oft an den Betroffenen vorbei. "Wenn das Sozialamt den dritten Brief geschrieben hat, dann liegt der da zusammen mit all den anderen ungeöffneten Briefen", sagt Heinrichs. Und dann nimmt das Unheil seinen Lauf.

Der beste Weg, obdachlos zu werden, ist, sich tot zu stellen.


Die Folgen sind laut Statistik:

§ Ca. 40% der Betroffenen ziehen einfach fort (ohne Kündigung d. Mietvertrags)
§ Ca. 18% werden vom Vermieter gekündigt
§ Ca. 23% werden gekündigt und erfahren danach eine Zwangsräumung (was auf Überschuldung schließen lässt)


Ich komme da ja nicht wirklich auf 100% :D. Aber im Prinzip kann man ja nur den ca. 23% überhaupt irgendwie staatlich helfen. Wer regulär auszieht, warum auch immer, der bleibt ja unterm Radar.
Bei den 23% kann man argumentieren, dass wenn 'Briefe schreiben' nicht gut funktioniert man halt sich was anderes ausdenken sollte.
 
Der Mieter muss nur einen kleinen, aber entscheidenden Schritt machen: Er muss den Brief öffnen - und reagieren.

Doch daran scheitert es oftmals. Die "ämterorientierte Kommunikation", wie Christine Heinrichs vom Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. sie nennt, geht oft an den Betroffenen vorbei. "Wenn das Sozialamt den dritten Brief geschrieben hat, dann liegt der da zusammen mit all den anderen ungeöffneten Briefen", sagt Heinrichs. Und dann nimmt das Unheil seinen Lauf.

 
Ich habe einem Obdachlosen angeboten im beim Papierkram zu helfen udn ihm eine Wohnung zu suchen. Darauf sagte er mir das er das gerade selber macht und keine Hilfe von mir braucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich das einfach hinbekmmen und auch schnell eine Wohnung für ihn finden würde. Er bedankte sich und sagte, dass er bereits die Anträge gestellt hat und nur noch auf die Antowert wartet.

Das war im Sommer 2017. Nun sehe ich ihn immer noch auf den Straßen udn nicke nur noch.
 
Vielleicht war es einfach nicht die erhoffte Antwort und Du solltest Dein Angebot noch einmal wiederholen?
 
860.000 Menschen in Deutschland haben keine Wohnung

ZON schrieb:
Die Zahl der Wohnungslosen hat sich seit 2014 mehr als verdoppelt. Ein Grund ist die Zuwanderung. Doch die Ursachen reichen tiefer.

Quelle: vom 14. November 2017

- 440.000 aller wohnungslosen Menschen sind Flüchtlinge
- ohne deren Berücksichtigung stieg die Zahl seit 2014 um 25 Prozent von 335.000 auf 420.000
- 30.000 sind Minderjährige
- in Metropolen beträgt der Anteil von EU-Ausländern unter den Obdachlosen bis zu 50 Prozent



[Hier war ein Bild, was vom User gelöscht wurde]

Selber schuld??
 
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  • #98
Wie hier schon gesagt wurde - wo ist das versagen der Politik > was kann man besser machen?
Ja, wenn ich als EU-Ausländer nach Deutschland kommt mit dem *wunsch* zu arbeiten und ein tolles Leben zu haben und das nicht funktioniert - bin ich selber schuld. Man könnte sich auch vorher um das Leben in Deutschland kümmern ohne in der Heimat alls aufzugeben und ohne keinen Weg mehr zurück zu haben - oder es geht erstmal nicht.
In erster Instanz ist man für sich selber verantwortlich - und dann kommt der Staat / die EU und nicht anders rum.

Es gibt Zig Flücktlinks-Unterkünfte die inzwischen halb leer stehen - fahre oft genug an welchen vorbei. Die sind auch nicht im Arsch sondern Top in Ordnung und wurden zum Teil letztes / vor letztes Jahr neu gebaut. Wenn die Flüchtlinge aber dann unbedingt in Stadt a) sein möchten oder die Unterkünfte *blöd* sind usw... ja dann Sind sie selber schuld.

Es war hier im Thread nie der Tenor das Obdachlose grundsätzlich selber Schuld sind - es gibt IMMER arme fälle und genau diesen sollte man auch wesentlich intensiver helfen. Aber die Menge die du ja schön aufgezeigt hast kann evtl. von Städtischen Helfen nicht immer im Einzelgespräch und täglicher Einzelbetreuung verbessert werden. Liegt aber daran das sich die die wirklich in Not geraten sind unter anderem wegen psychischen leiden abgerutscht sind von den restlichen die mehr oder minder selber Schuld sind und auch die Option hätten sich selber zu kümmern nicht zu unterscheiden.

Ich denke aber schon das die aller größte Mehrheit der 860.000 eine Option hätten- ihnen diese aber nicht gefällt... aber das Leben ist nicht immer ein reines Wunschkonzert.
 
Wirklich interssant wäre zu wissen wie viele davon unter 25 sind.

Idealerweise wie viele unter 25 Obdachlose geworden sind. Denn Hartz 4 ist regulär schon ziemlich Kacke, aber unter 25 bist du teilweise einfach gefickt. Denn die Beweislast liegt für fast alles exklusiv auf dem "Empfangsberechtigten". Aber unter 25 gibts die Option der direkten Vollsanktion. Zusätzlich zum Bullshit das er im Zweifel nachweisen muss das der Sachbearbeiter geschlmapt hat. Was unmöglich ist wenn der Sachbearbeiter sich einfach freigenommen hat aber behauptet er hätte alles versendet.

Mir wurde sogar mal gesagt die Benachrichtigung wurde mir persönlich übergeben. Aber man konnte mir nichtmal sagen wann oder von wem. Überhaupt nicht verdächtig was?

Falls jemand behauopten wikk das ssein nur eine insignifikante Anekdote:
 
Immer das Selbe, diese Scheiß-Kanaken und Schwarzfüße verunstalten aber auch jede Statistik.



„Die Zuwanderung wirkt zwar verstärkend, aber die wesentlichen Ursachen für Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit liegen in einer seit Jahrzehnten verfehlten Wohnungspolitik in Deutschland, in Verbindung mit der unzureichenden Armutsbekämpfung“, betonte Specht.

Mehrere Faktoren seien maßgeblich für den dramatischen Anstieg der Wohnungslosenzahlen. Specht: „Das Angebot an bezahlbarem Wohnraum ist unzureichend, der Sozialwohnungsbestand schrumpft ständig. Seit 1990 ist der Bestand an Sozialwohnungen um ca. 60 % gesunken. 2016 gibt es noch ca. 1,2 Millionen Sozialwohnungen, bis 2020 werden weitere 170.000 aus der Bindung fallen. Zusätzlich haben Kommunen, Bundesländer und der Bund eigene Wohnungsbestände an private Investoren verkauft. Damit haben sie Reserven bezahlbaren Wohnraums aus der Hand gegeben.“

Darüber hinaus fehlten mindestens 11 Millionen Kleinwohnungen. Dieser Wohnungsmangel bei den Ein- bis Zweizimmerwohnungen habe zu einem extremen Anziehen der Mietpreise, ins. in den Ballungsgebieten geführt. Der besonders großen Nachfragegruppe der Einpersonenhaushalte (16,8 Millionen Menschen) stehe – wie in den Vorjahren – im Jahr 2016 nur ein Angebot von 5,2 Millionen Ein- bis Zweizimmerwohnungen gegenüber.

 
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