[Politik und Gesellschaft] NSA-Skandal: Schadenskapitel

Disziplin erscheint als Fremdwort. Nach SPIEGEL-Informationen, erfasst aus den Dokumenten des US-Informanten Edward Snowden, wurden mehr als 300 streng geheime Berichte über Angela Merkel erstellt. In einer Liste von 122 Staatschefs, erscheint Kanzlerin Angela Merkel als hochrangiges Ziel. Der Bearbeitungsakt diene dazu, "über Zielpersonen Informationen zu finden, die sonst schwer aufzufinden seien". Die Dokument belegen, dass die deutsche Kanzlerin offiziell als Spionageziel erfasst wurde und die NSA über sie nachrichtendienstlich relevante Daten gesammelt hat.

Quelle:
 
Ich halte das Volk nicht für dumm. Mann muss es dem Volk nur richtig erklähren. Und den sin dahinter Zeigen und das es einen Langfristig etwas bringt.

Da würde ich dir zustimmen, wenn da nicht das Problem wäre: Die Masse ist sensationsgeil, beeinflussbar und gar nicht gewillt, zu lernen. Da kannst du viel erklären, wenn es keinen interessiert, dann bringt das nichts. Das merkt man schon in der Schule, wenn Kinder nicht zuhören und lieber schlechte Noten in Kauf nehmen, als einfach mal uninteressante Dinge hinzunehmen und zu lernen. Als Erwachsener wird man sicherlich etwas aufgeschlossener, aber im Allgemeinen würde ich nicht sagen, dass sich diese Haltung bei Menschen ändert, wenn sie vorher nicht schonmal vorhanden war.


Is nur ziemlich Blöd wen man als Bürger eine Partei wählt und diese dan genau das gegenteil bzw sich garnicht dran hält was sie Versprochen haben ...

So ist es ja auch nicht gemeint. Die Parteien solle natürlich an dem festhalten, was sie versprechen, aber manchmal müssen auch Entscheidungen getroffen werden, die so gar nicht das Kernprogramm einer Partei betreffen und in dem Fall sollte man natürlich den weg gehen, der der Partei richtig erscheint. Und nicht eine Volksabstimmung starten o.Ä.

Was ich übrigens als allergrößtes Problem sehe, wenn es eine "echte" Demokratie gäbe, bei der sich jeder Bürger wirklich bei den meisten Entscheidungen aktiv beteiligen könnte:
Die Manipulation von Außen. Medien haben haben eine ungeheure Macht und wenn hier und da Geld an der richtigen Stelle fließt, kann man leicht die Massen bewegen und entsprechend auch den Kurs, der von einem Land gefahren wird, auf den Kopf stellen. Wir hier im Westen sollten das doch mittlerweile am besten wissen, da wir sogar schon in der Schule lernen, wie leicht man sich durch Medien beeinflussen lassen kann. Und wenn wir dann die Augen aufmachen sehen wir, dass hierzulande alle ziemlich Amerika-geil sind. Auch die Medien.


Ich würde mir wirklich wünschen, dass es wahre Demokratie geben könnte, aber ich glaube nicht an dieses Konzept. Ich finde, man sollte die Führung eines Landes einer Regierung überlassen, die kompetent ist und deren Interessen sich auch der Zusammensetzung mehrerer gewählter Parteien bilden. Ähnlich wie es jetzt ist, nur, dass mir viel zu oft ein Zeichen von Kompetenz fehlt, wenn ich sehe, was im Bundestag so vor sich geht. Mal ganz zu schweigen von korrupten Politikern (und in dem Fall fängt Korruption schon beim Kopieren innerhalb einer Doktorarbeit an, weil das nur den Ziel hat, sich Titel zu verschaffen, die das Bild der eigenen Person aufwerten sollen, statt charakterliche Interessen und Fähigkeiten widerzuspiegeln).
Genau diejenigen, die ein Land regieren wollen, sollte es meiner Meinung nach nicht tun. Sondern lieber Leute, die in ihren Fachbereichen sehr gut sind und nur aus Pflichtbewusstsein dem Land gegenüber in die Politik gehen. Ob es solche wirklich noch gibt, weiß ich leider nicht...
 
Wieso nicht? Sind doch keine Freunde, mit denen man abends trinken geht, scheiße baut und sich blind vertraut. Wir reden hier von Politik. Die USA ist ein Verbündeter, nicht mehr und nicht weniger.
Sag das mal Angie, die ich in ironischer Weise zitiert habe.
 
Ich bin zugegebenermaßen kein Fan von ihr, aber ganz allgemein: Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen dem, was am Sinnvollsten wäre, und dem, was das Volk will. Warum? Weil das Volk in erster Linie egoistisch ist und da jeder an sich denkt.

Die Welt wäre um eine dicke Lüge ärmer und um eine Erkenntnis reicher, wenn statt von "Volk" von "Bevölkerung" gesprochen würde.

DAS VOLK ist nämlich eine Propagandalüge, es existiert nicht.

Was existiert, sind Bevölkerungsgruppen mit sehr verschiedenen und oft entgegengesetzten Interessen.
 
Da würde ich dir zustimmen, wenn da nicht das Problem wäre: Die Masse ist sensationsgeil, beeinflussbar und gar nicht gewillt, zu lernen. Da kannst du viel erklären, wenn es keinen interessiert, dann bringt das nichts. Das merkt man schon in der Schule, wenn Kinder nicht zuhören und lieber schlechte Noten in Kauf nehmen, als einfach mal uninteressante Dinge hinzunehmen und zu lernen. Als Erwachsener wird man sicherlich etwas aufgeschlossener, aber im Allgemeinen würde ich nicht sagen, dass sich diese Haltung bei Menschen ändert, wenn sie vorher nicht schonmal vorhanden war.

Hmm stimmt schon aber diese Menschen interesieren sich in der Regel auch nicht unbedingt für ihr umfeld oder für Poltik bzw Geselschafliche Probleme ... diese Menschen werden da sicherlich auch nich mitmachen ... ;) Und dennen ist es so oder so egal wer da was bestimmt ;)

So ist es ja auch nicht gemeint. Die Parteien solle natürlich an dem festhalten, was sie versprechen, aber manchmal müssen auch Entscheidungen getroffen werden, die so gar nicht das Kernprogramm einer Partei betreffen und in dem Fall sollte man natürlich den weg gehen, der der Partei richtig erscheint. Und nicht eine Volksabstimmung starten o.Ä.

Jop sowas geht auch ;) bei schnellen entscheidungen wo nicht lange debatiert werden kann ist das imho richtig ... wen es am ende falsch ist kann mans ja eigentlich wieder rückgängig machen ... aber ab und an müssen solche entscheidungen getroffen werden ;)

Was ich übrigens als allergrößtes Problem sehe, wenn es eine "echte" Demokratie gäbe, bei der sich jeder Bürger wirklich bei den meisten Entscheidungen aktiv beteiligen könnte:
Die Manipulation von Außen. Medien haben haben eine ungeheure Macht und wenn hier und da Geld an der richtigen Stelle fließt, kann man leicht die Massen bewegen und entsprechend auch den Kurs, der von einem Land gefahren wird, auf den Kopf stellen. Wir hier im Westen sollten das doch mittlerweile am besten wissen, da wir sogar schon in der Schule lernen, wie leicht man sich durch Medien beeinflussen lassen kann. Und wenn wir dann die Augen aufmachen sehen wir, dass hierzulande alle ziemlich Amerika-geil sind. Auch die Medien.

Die Medien haben jetzt schon eine ungeheure macht ... und die lesen auch diese Politker ;) Dazu kommen noch die ganze Lobyisten ... und die arbeiten ja wohl nicht selten direckt in die Taschen der Potliker ...

Ein ganzes Volk zu bescheissen wird dan schon recht teuer ;) Deswegen sollte dabei auf Absulute Transparenz gesetzt werden alles was mit der Regerung zu tun hatt ...

Das gleiche gilt auch bei den Medien, PresseFreiheit und die ganzen anderen schönen dinge Stärken ...

Schlechter wie jetzt kanns nicht werden ... gibt man den leuten die Chance sich direckt mit einzuarbeiten sollte da auch ein lern Prozess einsetzen ;)

Ich würde mir wirklich wünschen, dass es wahre Demokratie geben könnte, aber ich glaube nicht an dieses Konzept. Ich finde, man sollte die Führung eines Landes einer Regierung überlassen, die kompetent ist und deren Interessen sich auch der Zusammensetzung mehrerer gewählter Parteien bilden. Ähnlich wie es jetzt ist, nur, dass mir viel zu oft ein Zeichen von Kompetenz fehlt, wenn ich sehe, was im Bundestag so vor sich geht. Mal ganz zu schweigen von korrupten Politikern (und in dem Fall fängt Korruption schon beim Kopieren innerhalb einer Doktorarbeit an, weil das nur den Ziel hat, sich Titel zu verschaffen, die das Bild der eigenen Person aufwerten sollen, statt charakterliche Interessen und Fähigkeiten widerzuspiegeln).
Genau diejenigen, die ein Land regieren wollen, sollte es meiner Meinung nach nicht tun. Sondern lieber Leute, die in ihren Fachbereichen sehr gut sind und nur aus Pflichtbewusstsein dem Land gegenüber in die Politik gehen. Ob es solche wirklich noch gibt, weiß ich leider nicht...

So wie es jetzt ist kann es nicht funktionieren und wird es auch nie ... die Menschen werden immer Korupt bleiben und Macht und Geld geil ... würde es diese eigenschaften bei den menschen nicht geben ... Bräuchten wir auch sowas wie die Direckte Demokratie nicht unbedingt ... ;)

--- [2014-03-31 19:43 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Die Welt wäre um eine dicke Lüge ärmer und um eine Erkenntnis reicher, wenn statt von "Volk" von "Bevölkerung" gesprochen würde.

DAS VOLK ist nämlich eine Propagandalüge, es existiert nicht.

Was existiert, sind Bevölkerungsgruppen mit sehr verschiedenen und oft entgegengesetzten Interessen.

Hmm und das in einer Gemeinschaft ist meines erachtens ein VOLK ;)
 
USA lassen Merkel in NSA-Affäre abblitzen

Dreimal hat die Bundesregierung einen Fragenkatalog zur NSA-Spionage an die US-Botschaft in Deutschland übermittelt. Auf keines der Schreiben gab es bisher eine Antwort.

Hm, wen könnte man wohl noch fragen, um die Ausspähung und Spionage von uns allen aufzuklären?
Die USA wollen nicht. Was liegt da näher, als Snowden zur Aufklärung einzuladen?
 
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  • #27
Da könnten sie aber unangenehme Antworten auch für unseren Geheimdienst erhalten.
 
Klar, der BND liegt laut Aussage von Snowden mit den US Spionen in einem Bett.
 
Obama hat das Schadenskapitel NSA um eine Nuance bereichert.


NSA-Skandal: Obama bittet Deutsche um Vertrauensbonus

Bei einem Kurzbesuch von Bundeskanzlerin Merkel im Weißen Haus kam auch der NSA-Skandal zur Sprache. US-Präsident Obama bat die Deutschen darum, bei der Bewertung von US-Aktivitäten nicht immer nur das schlimmste anzunehmen.

Gelegentlich wünsche er sich deshalb, dass "uns die Deutschen einen Vertrauensvorschuss geben, anstatt das Schlimmste anzunehmen". Wenn man auf ein fundamentales Vertrauen aufbauen könne, würde das auch durch auftauchende Meinungsverschiedenheiten nicht zerstört.

Ja ja, man wird jahrelang ausspioniert, wird noch auspioniert, wird belogen und betrogen, aber hey, vertrauen muss man sich ja nicht erarbeiten, sondern das wird einem geschenkt, die sind ja nicht irgendwer, sondern die USA.
Dummdreist, unfreiwillig komisch, oder glaubt er wirklich an so blöde Krauts?
Einem Staat einen Vertrauensbonus zu schenken, der sich Beweise zurechtlügt, um Präventivkriege zu rechtfertigen, Menschen verschleppt, foltert und dann die Verantwortlichen vor Strafverfolgung schützt, weltweit in Computersysteme einbricht und noch viel mehr Dreck am Stecken hat, darf man keineswegs Vertrauen entgegenen bringen, denn dieser Staat hat eben durch viele Aktionen bewiesen, dass er nicht vertrauenswürdig ist.
 
(....)Was liegt da näher, als Snowden zur Aufklärung einzuladen?

So blöd ist der nicht, unsere Mutti würde den keine 5 Minuten nachdem er in Berlin angekommen ist in eine amerikanische Militärmaschine setzten und innerhalb von 48 Stunden würde Snowden sich in seiner Zelle "erhängt haben".
 
wird belogen und betrogen, aber hey, vertrauen muss man sich ja nicht erarbeiten, sondern das wird einem geschenkt

Danke für diesen Beitrag, @TBow, genau das geht mir seit ich die "Bitte" um Vertrauensvorschuss gestern in den Nachrichten gesehen habe, durch den Kopf.

Ich bin total für gemeinsame Auslandsaufklärung in Krisenregionen. Von mir aus können da unsere Geheimdienste gerne kooperieren, denn die Leute in der Ukraine und südlich der Türkei brauchen asap Hilfe. Aber dass die Bespitzelung von Privaten und Politikern durch eigene oder US Geheimdienste jetzt unter den Tisch gekehrt wird, sollte mit allen Mitteln verhindert werden.

Ein deutscher Risikoforscher hat kürzlich im ZIB2 Interview erwähnt, dass wir mit der permanenten Bedrohung durch Anschläge werden leben lernen müssen. Die Bedrohung ist zwar real aber WINZIG im Vergleich zum Risko, das man z. B. als Raucher oder Autofahrer auf sich nimmt.

Ich würde es sogar - auch wenn nur schweren Herzens - in Kauf nehmen, dass alles was ich online oder am Telefon mache, überwacht wird. Aber ich möchte als Bürger, der sich an seine Pflichten hält, darüber informiert werden wenn und wo ich überwacht werde.
Dass es hier keine Transparenz gibt, dass politische Untersuchungsausschüsse betteln müssen um an Informationen zu möglichen Straftaten (seitens der Überwacher) zu kommen und sich die Öffentlichkeit mit Unterlagen, die zu 85 % geschwärzt sind, abspeisen lassen muss, lässt sich nicht mit meinem Demokratieverständnis vereinbaren.
 
Vertrauensvorschuss, vielleicht noch ein paar kleine Finanzvorschüsse und noch ein bisschen Suveränität und Deutschland ist ein weiteres Sternchen auf der US-Flagge.. :unknown:
 
@electric.larry:
Eine Überwachung der Bevölkerung lässt sich grundsätzlich mit KEINER Demokratie vereinbaren, weil die Bevölkerung in einer Demokratie der Souverän ist und damit über alle Zweifel erhaben. Wer den Souverän bespitzelt und ihn damit als Gefahr für den Staat sieht, begeht gezwungenermaßen Hochverrat in der elementaren Bedeutung des Wortes Hochverrat, und das ist ein Kapitalverbrechen, welches nach ureigentlicher Bedeutung dieses Wortes widerum nur eine Möglichkeit zulässt:

 
Yippie, jezt kommt die Wahrheit raus...

NSA-Skandal: Aufregung für Obama Teil wirtschaftlicher Konkurrenz

In einem Interview hat US-Präsident Obama behauptet, dass die Aufregung über die NSA-Enthüllungen nicht nur gegen die US-Regierung, sondern gegen die Firmen im Silicon Valley gerichtet ist und von der ausländischen Konkurrenz geschürt wird.


Nö, nicht die Die NSA Spionage und die dortigen Gesetzte bringen die US Firmen in Misskredit, sondern pööhse ausländische Mächte,
die den amerikanischen Konzernen die Butter vom Brot klauen wollen, sind Schuld.
Obama, der Karnevalsjeck, erklärt uns die Welt. :D
 
Hier auch nochmal etwas zu diesem Kapitel....
Yep, das Ding kam ja schon mit den Snowden Enthüllungen ans Licht.
Ein hardwarebasierter Schreibschutz müsste (wieder) eingeführt werden. Kann ja echt nicht so schwer sein.
Gerne kann das auch eine kleine Firma nachträglich übernehmen. Ich würde mit Freunde dafür ein paar Kröten springen lassen, da es ansonsten keinerlei Gegenmassnahme gibt. Gibt ja genug Kriminelle da draussen, die das früher, oder später ausnützen könnten.
Totrüsten, die miesen Säcke!
 
Dei Snowden Papiere geben immer noch was her, wie man sieht.
Game over für die Gesprächsverschlüsselung und Game over für die Bankomatkartensicherheit.

Die Geheimdienste NSA und GCHQ haben das Netzwerk des weltgrößten Sim-Karten-Herstellers gehackt. Sie verschafften sich Millionen von Schlüsselcodes für Sim-Karten.

Allerdings heißt es laut "The Intercept" in einem weiteren Dokument, der GCHQ bereite einen ähnlichen Schlüsselklau erneut vor, diesmal mit der deutschen Firma Giesecke und Devrient als Ziel.

Immer nur raus mit den Infos, damit man den Geheimdiensten möglichst großen Schaden zufügen kann.
Nur so kann sich etwas ändern und nur so kann man Gegenstrategien entwickeln.
 
Immer nur raus mit den Infos, damit man den Geheimdiensten möglichst großen Schaden zufügen kann.
Nur so kann sich etwas ändern und nur so kann man Gegenstrategien entwickeln.
Welchen Schaden erleiden denn die Geheimdienste dadurch?

Geht denen doch am Arsch vorbei was der Wähler-Pöbel davon hält - genau wie der Regierung.
 
Keinen direkten Schaden offensichtlich, ein Geheimdienst ist aufgrund seiner Beschaffenheit, verdeckt zu sein, nicht von der Öffentlichkeit angreifbar.
Doch der Schaden entsteht in der Form, dass die Leute wissen, wo was mitgeschnüffelt wird und diejenigen, die wirklich was zu verbergen haben, dann nicht auf diese Mittel setzen werden. Bedeutet also: Ein Geheimdienst, der als Primärziel Informationen beschaffen soll, beschafft keine Informationen. Dennoch sollte jedem auch schon vorher der neuen Enthüllung gewusst haben, dass ein Telefon grundsätzlich nicht als sicher zu betrachten ist, zumindest nicht, wenn der Angreifer viele Ressourcen hat.
 
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