[Politik und Gesellschaft] NRW: Schulministerin ist für getrennte Jungen- und Mädchentische

Das NRW-Schulministerium unter der Leitung von Sylvia Löhrmann plant Mädchen und Jungen zukünftig im Unterricht an separierte Tische zu setzen und so eine Trennung zwischen beiden Geschlechtern herbei zu führen.
Durch diese Maßnahme sollen die Kinder gezielter gefördert werden. "Es gibt gute Erfahrungen mit punktueller geschlechtshomogener Arbeit", sagte Löhrmann im Gespräch mit der "Rheinischen Post", "zum Beispiel in Tischgruppen oder stundenweise." Eine solche Lösung habe den Vorteil, fügte die Ministerin hinzu, dass dann "Mädchen für sich arbeiten oder an anderen Aufgaben als die Jungen". Das sei "sinnvolle, zeitgemäße Differenzierung"

Begründet wird der Vorschlag mit den Resultaten der jüngste Pisa-Studie. Dabei hatten Bildungsforscher festgestellt, dass im Fach Mathematik in Deutschland die Jungen mit ihren Leistungen den Mädchen durchschnittlich so weit voraus sind, dass der Unterschied einem knappen halben Schuljahr entspricht.

Quelle:
 
Die meisten Problemkinder sind männlich.

Die meisten Uni-Absolventen sind weiblich.

In der Schule sind die Leistungen von Mädchen besser als die von Jungs.

Die Männer sollen sich mal um ihre eigenen Sorgen kümmern, statt die Frauen als Sorgenkinder darzustellen.
 

Und die meisten Führungskräfte sind männlich. Was sagt uns das?
Genau, garnichts.
 
Die meisten Problemkinder sind männlich.
Die meisten Uni-Absolventen sind weiblich.
In der Schule sind die Leistungen von Mädchen besser als die von Jungs.
Die Männer sollen sich mal um ihre eigenen Sorgen kümmern, statt die Frauen als Sorgenkinder darzustellen.
wieso?
Die müssen doch die Kinder kriegen.
Wollen die Männer das auch schon übernehmen?
 
Mein Gott was hat die Türkei nun mit diesem Thema zu tun...?
Geh bitte einfach Nero..
 

Ja, nee, ist klar - die Türkei ist im Vergleich mit Deutschland so viel fortgeschrittener...:rolleyes:
 
Am besten mit männlichen Lehrern bei den Jungen und daß diese sich als solche verhalten dürfen.

Und was machst du dann mit schwulen Lehrern bzw. Schülern? Ab in die Mädchenklasse? :D

Im Ernst, die Politiker lassen sich durchweg nur Unsinn einfallen in Sachen Bildung. In Baden-Württemberg, nach dem revolutionären Rot-Grün-Sieg bei den Landtagswahlen, dachten alle, dass es in Sachen Bildung aufwärts ginge. Doch nur Aktionismus und unsinniges Gebaren. Zuerst eine Ministerin (SPD), die überhaupt gar keine Ahnung hatte und nur dumm daher schwafelte. Jetzt nur noch eine Streichorgie an Lehrerstellen. 1000 weniger in 2013, 1200 Stellen weniger in 2014 und so weiter.

Dabei fallen immer mehr Unterichtsstunden aus. Beispiel: meine Nichte hat seit fast zwei Monaten keine Mathematik (Gymnasium, Klasse 8), da die Lehrerin erkrankte. Ab Februar sollen es dann wenigstens 2 Stunden Mathe in der Woche sein. Das ist ein klarer Offenbarungseid in der Bildungspolitik. Seltsamerweise schaffen es solche Themen kaum, das Wahlvolk auf die Palme zu bringen.
 

Und jetzt schau wo Deutschland wirtschaftlich steht und wo die Türkei. Fortschritt kann durchaus gemessen werden.
 

Knapp daneben ist auch vorbei. Es ist das Maß für relativen Fortschritt. Wo nix ist, da kann mehr wachsen als da, wo bereits alles blüht.
Nimm lieber BIP/Einwohner. Deutschland Platz 18, Türkei Platz 66.
 
Dabei fallen immer mehr Unterichtsstunden aus. Beispiel: meine Nichte hat seit fast zwei Monaten keine Mathematik (Gymnasium, Klasse 8), da die Lehrerin erkrankte. Ab Februar sollen es dann wenigstens 2 Stunden Mathe in der Woche sein. Das ist ein klarer Offenbarungseid in der Bildungspolitik. Seltsamerweise schaffen es solche Themen kaum, das Wahlvolk auf die Palme zu bringen.
Die Mehrheit freut sich doch bestimmt darüber, Mathe konnte ja praktisch keiner leiden als er selbst Schüler war...
 

Knapp daneben ist auch vorbei. Es ist das Maß für relativen Fortschritt. Wo nix ist, da kann mehr wachsen als da, wo bereits alles blüht.
Nimm lieber BIP/Einwohner. Deutschland Platz 18, Türkei Platz 66.

Falsch. Fortschritt bemisst sich an der zurückgelegten Strecke. Wenn einer schon am Ziel ist, wie Deiner Ansicht nach die BRD, gibt es keinen Fortschritt mehr, sondern Stillstand, Stagnation.

Außerdem ist das völlig OT. Es geht hier um die Frage, was der geringe Anteil weiblicher Führungskräfte in Deutschland bedeutet, der geringste in der OECD. Er bedeutet gaz einfach, dass Deutschland auf diesem Sektor von alten Vorurteilen geprägt ist.

Die Türkei habe ich nur als Gegenbeispiel gewählt, weil ich natürlich wusste, wie das die Landsleute ärgern muss, weil sie sich dem Rest der Welt haushoch überlegen fühlen.

Aber ich hätte auch die USA nehmen können. Der Chef von General Motors, dem größten Automobilkonzern, ist eine Frau.
 


Selbst wenn wir dein Beispiel der zurückgelegten Strecke nehmen - wir haben schon mehr Weg hinter uns, als die Türkei überhaupt noch gesehen hat.
Und nein, der Anteil der Führungskräfte bedeutet lediglich, dass es in diesem Land mehr führungstalentierte Männer als Frauen gibt. Mehr nicht. Wie in den USA auch, deren Wirtschaft endet ja nicht bei GM. Aber das heisst garnichts und sagt nichts über Männer oder Frauen generell aus. Was anderes zu behaupten ist grob pauschlisierend, denn es gibt Frauen, die deutlich schlauer sind als die meisten Männer und es gibt ebenfalls Männer, die schlauer sind als die meisten Frauen. Sie sind Menschen und definieren sich nicht nur an dem, was zwischen ihren Beinen baumelt oder eben nicht.
 


Na dann. Ich werd mich nicht mit dir drum streiten. Wenn du 2014 glaubst, dass die Frauen ausgegrenzt werden, dann soll das so sein. Unser Kanzler sieht das sicher auch so. Oh wait...
 
Dann ist dir entgangen, dass dieser Thread sich exakt mit diesem Quark befasst.

Wie schaut es mit einer Meta-Diskussion zum Thema Threadentführung aus?

Threads entwickeln eine Eigendynamik. Das Thema ergibt sich aus der Diskussion. In eine Diskussion über den Quark hätte ich mich nicht eingeschaltet, weil mir die Sitzordnung gleichgültig ist. Es war daraus aber eine Diskussion über Geschlechterrollen geworden. Und an der beteilige ich mich.
 
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