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Arrrr
Inwiefern ist die Tatsache, dass jemand in einer Großfamilie lebt dann nicht wertneutral?
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Inwiefern ist die Tatsache, dass jemand in einer Großfamilie lebt dann nicht wertneutral?
Ist es normal, daß Bewerbungen mit ausländischen Namen schnell in Ablage P verschwinden, abgesehen davon, daß derlei Diskriminierung verboten ist, oder fällt das unter die hier genannten Erfahrungswerte und ist, wenn nicht legal, dann aber legitim?
Kannst du mir einen Tipp geben, wie man "C" politisch korrekt formuliert? Oder ist schon das reine Interesse an solchen Dingen nicht in Ordnung? In meiner Schule haben die Schüler mit Migrationshintergrund immer gefragt "Was für ein Landsmann bist du?", aber meinem letzten Dialog mit einem Menschen mit marokkanischen Wurzeln zufolge soll das wohl keine politisch korrekte Formulierung sein.
Ja, Ja und Nein, aber ist Diskriminierung. Hässliche Menschen werden auch weit seltener im Empfang eingestellt. Diskriminierung? Ja. Wenn man eine Mietswohnung geht geht es weiter. Ich kenne jemanden, der vermietet seinen Wohnungen grundsätzlich nicht an Selbstständige. Diskriminierung? Ja.Wenn du einen Job anbietest, du weißt aber genau, daß dieser wirklich nicht für Menschen mit körperlicher Behinderung geeignet ist dann wirst du diese Bewerber nicht einladen. Diskriminierung?
Wenn du bereits eine Zicke im Zimmer sitzen hast die in den letzten Jahren X Kolleginnen verschlissen hat weil sie nicht mit Frauen klarkommt, dann sortierst du vielleicht des Bürofriedens willen vorher alle Frauen aus. Frauenfeindlichkeit?
Wenn du bereits XX Bewerber gesehen hast die alle "Türken" waren im Alter von XX Jahren und das Problem hatten überhaupt nicht auf die Arbeitsstelle zu passen weil einfach ihr Deutsch zu schlecht war, dann sortierst du vielleicht das nächste mal für die gleiche Stelle von 200 Bewerbern aufgrund des Namens und der Herkunft gleich 30 aus. Ausländerfeind?
Ich frage immer mit ehrlich Interesse und war wirklich schon in der Situation nicht zu wissen, wie man diese denn heute politisch korrekt formuliert. "Wo liegen deine Wurzeln" finde ich spontan etwas holprig und seltsam. "Welcher Ethnie gehörst du an?" ist vermutlich streng genommen falsch aber klingt recht neutral und wird vermutlich verstanden, das wäre jetzt so meine Formulierung....
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Ja, Ja und Nein, aber ist Diskriminierung. Hässliche Menschen werden auch weit seltener im Empfang eingestellt. Diskriminierung? Ja. Wenn man eine Mietswohnung geht geht es weiter. Ich kenne jemanden, der vermietet seinen Wohnungen grundsätzlich nicht an Selbstständige. Diskriminierung? Ja.
Ich seh das nicht ganz anders als du und ich selber würde im Zweifelsfall auch unter pragmatischen Gesichtspunkten entscheiden.Ich finde durchaus kann man Geschäftsinteressen (mehr Umsatz durch gutaussehende Leute) oder Eigenschutz (potentielle Zahlungsunfähigkeit des Mieters) über andere Interessen stellen.
Weder ein normaler Vermieter noch ein normaler Arbeitgeber ist ein Wohltätigkeitsunternehmen.
Toll wenn man trotzdem so agiert. Absolut wünschenswert sogar.
Trotzdem darf man dann doch niemanden der Diskriminierung bezichtigen der eigene Interessen in der Vordergrund stellt.
Ich möchte schon gerne darüber reden mit Menschen. Wenn jemand z.B. Schwarz ist hat derjenige vielleicht Familie/Verwandtschaft oder generell Bezug und Wissen zu einem Kulturkreis der mir fremd ist und kann mir interessante Einblicke liefern. Ich hatte einige Jahre lang eine lose Bekanntschaft mit einem Nigerianer der geschäftlich öfters in Deutschland war, das fand ich auch recht interessant wenn er von seiner Heimat erzählt hat. Ich bin aber aufgrund der sprachlichen Problematik einmal schon bewusst (aber ohne Absicht) angeeckt, weil ich die politisch korrekte Formulierung der Frage nicht kannte, da ich "Was für ein Landsmann bist du?" für korrekt hielt, weil ich das eben so aus der Schule von Klassenkameraden mit Migrationshintergrund so kannte. Sicherlich bin ich mehrmals unbemerkt angeeckt. Darüber hinaus nervt es mich, dass ich als Deutsch Muttersprachler aufgrund von - keine Ahnung? Zeitgeist? Politische Korrektheit? - nicht problemfrei eine Frage formulieren kann bzw. konnte zu einem scheinbar simplen Sachverhalt. Vielleicht stelle ich mich etwas an und ein "Wo kommen deine Eltern her?" ist schon korrekt genug? Mir wurde gesagt, in England ist die Formulierung "Where is your accent from?" üblich, das ist sicherlich eine Option, falls es denn einen hörbaren Akzent gibt. "Welchen Migrationshintergrund hast du?" klingt wie ich finde wiederum eher unhöflich.Ich würde pauschal mal sagen, wenn du dir schon so große Gedanken um deine Wortwahl machen musst, dann würde ich darüber gar nicht reden.
Ich denke Menschen für die du dich wirklich interessierst, mit denen du etwas zu tun hast und mit denen du ein wirkliches Gespräch führen willst ist es (im normalen Rahmen) egal wie du in einem eh schon stattfindenden Gespräch zu dem Thema nachfragst.
Inwiefern ist die Tatsache, dass jemand in einer Großfamilie lebt dann nicht wertneutral?
Nein. Und selbst wenn, wäre das auch nur wertend, wenn du das so siehst (ich hab auch eine Großfamilie, die hat nur keine türkischen Wurzeln), womit wir wieder beim Problem des Empfängers mit seinen eigenen Empfindungen wären.
Vielleicht liegt es auch nur am Willen des Gesprächspartners, ein "und wo kommen deine Eltern her?" kann schließlich auch mit "die sind auch Deutsche" quittiert werden.
Vermutlich gehörst du schlicht der hier vorherrschenden Ethnie an?Mich hat noch nie jemand gefragt, ob ich Deutscher bin (in Deutschland) und sicher nicht, woher meine Eltern kommen.
Ja, kann gut sein.Vielleicht wird das nicht nur als Interesse gesehen, sondern vorrangig als eine Andersbehandlung?
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Nein, DU wertest hier. Sonst eigentlich keiner. Es ist auch nicht die Abstammung, die einen wie auch immer gearteten Unterschied macht, sondern stattdessen als Erklärung der nachfolgenden Ereignisse dient, die sonst leer im Raum stünden. Hätten die nachfolgenden Ereignisse nicht stattgefunden, wäre die Information für sich irrelevant.Es wird bewertet, ob die Abstammung einen Unterschied macht.
Mich schon, sogar oft. Liegt aber nicht an meiner Ethnie, sondern dass in meiner Umgebung Dialekte sehr stark variieren und so einen identitätsstiftenden Charakter haben. Insofern ist die Frage "Woher kommst du" hier überhaupt nicht wertend oder anrüchig, sondern reines Interesse.Mich hat noch nie jemand gefragt, ob ich Deutscher bin (in Deutschland) und sicher nicht, woher meine Eltern kommen.