Nationalismus bzw Eigenschaften unterschiedlicher Länder?

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  • #61
Ist es normal, daß Bewerbungen mit ausländischen Namen schnell in Ablage P verschwinden, abgesehen davon, daß derlei Diskriminierung verboten ist, oder fällt das unter die hier genannten Erfahrungswerte und ist, wenn nicht legal, dann aber legitim?

Auf den Gedanken bin ich i.ü. nicht alleine gekommen. Ich hatte mich daran erinnert da mal etwas in der "weltfremden, pseudolinken" FAZ gelesen zu haben.

Ich reiche das mal hier nach

 
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  • #63
Selbst wenn? Solange es kein argumentum ad hominem ist.
 
Wenn ich mit Leuten ins Gespräch komm, frag ich durchaus auch mal: "Was steckt bei Dir noch mit drin?". Bisher sind daraus meist interessante Gespräche geworden.

Ist eigentlich mal von Euch jemand auf die Idee gekommen, die Leute, deren Eltern zwar Ausländer sind, die aber in Deutschland aufgewachsen sind, zu fragen, welcher Nationalität sie sich zugehörig fühlen? Auch da wird es in Abhängigkeit der Herkunft der Eltern (oder sogar Großeltern) und der Umgebung zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.
 
Soweit ich mich entsinne haben einige erwidert "beides". Wenn ich z.B. an die Griechen in meinem Umfeld denke, die sind stark deutsch sozialisiert, haben wenn dann einen kaum wahrnehmbaren Akzent und sind nach allen wesentlichen Belangen die mir einfallen Deutsche, aber durch Familie natürlich mit der Heimat verbunden auch emotional und begreifen sich wenn es um griechische Belange geht auch als Griechen. Ich glaube aber, wenn ich sie frage würde sie "Deutschland" sagen.
 


Danke, damit kann man wenigstens verstehen worum der Thread eigentlich geht.




Die Info ist aber eben nicht belanglos, im Gegensatz zu Dir kriegt man dabei aber kein "omfg scheiß Türkenkind"Gedanken sondern es hilft die Sache in den Kontext zu setzen. Wenn ich lese ein Kind tritt nach einem Hund, denke ich mir "wtf drecksblage" aber da es türkisch ist, relativiert es für mich die Sache. Da ich so eher nachvollziehen kann warum, denn auch wenn es mir nicht gefällt, stehen Hunde bei Muslimen nicht gerade hoch im Kurs (wenn ich es so salopp formulieren darf). Relativiert insofern, dass ich es besser nachvollziehen kann warum es dies tat. Just my 2cents
 
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  • #67
im Gegensatz zu Dir kriegt man dabei aber kein "omfg scheiß Türkenkind"Gedanken sondern es hilft die Sache in den Kontext zu setzen.

Das nenne ich dann mal doppelt anmaßend. Du erdreistest Dich hier zum einen mir unterstellen zu können, was ich angeblich denke, zum anderen allen anderen, was die nicht denken.

Und des weiteren deutest Du dann an, die Information sei wichtig, weil damit eine negative Emotion gegen Kinder im allgemeinen verhindert wird.
Das Ganze dient also der Deeskalation und soll verhindern, daß der Leser nicht stärker getriggert wird, als der TS beim Erleben und Aufschreiben. Denn der hatte diese Informationen ja auch. Das war sehr löblich vom TS, in dem Bericht daran zu denken, und Respekt für die Fähigkeit zu solcher Vorausschau.

Er soll also wohl damit ausgedrückt werden, daß nicht nur Verständnis dafür da ist, daß getretene Hunde sich wehren, sonder auch, daß türkische Kinder Hunde treten. Das scheint kulturell bedingt und daran sollte man denken und darauf Acht geben.

Das ist derart plausibel, daß ich das so akzeptieren kann und ich fasse das dann mal als Moral der Geschichte zusammen:

Türken, haltet Euch von Hunden fern!
Hunde, haltet Euch von Türken fern!


PS: Ich sehe gerade, ich werde hier fälschlicherweise als Threadstarter geführt. Mit TS meine ich den Autor dieses Original-Threads: Mein Spitz ist ein Kampfhund
 
Sehe die Relevanz auch nicht, außer um Vorurteile zu bestätigen. Gebe da dem Käptn mal ausnahmsweise Recht.
Verstehe nicht wieso der Thread dafür 3 Seiten braucht, aber allen Parteien wünsche ich weiteres gutes Durchhaltevermögen! :beer:
 


Weißte recherchiere doch einfach mal die kulturellen Unterschiede bei der Haltung von Hunden in der westlichen Welt im Gegensatz dazu auch in der arabischen Welt.

Dann schaust Du dir die Hündin nochmal an und urteilst ob Sie als Arbeitshund durchgeht. Schwarz ist sie nicht, kannst Dir aber auch anschauen wieso und weshalb die schwarzen Hunde dort noch weniger wert sind.
Deine Zusammenfassung kannst Du dann auch nochmal überarbeiten, vielleicht wäre es ja schon gut, wenn das Vorurteil "Hund sind unreine Tiere" verschwinden könnte.
 

Dann schaust Du dir die Hündin nochmal an und urteilst ob Sie als Arbeitshund durchgeht. Schwarz ist sie nicht, kannst Dir aber auch anschauen wieso und weshalb die schwarzen Hunde dort noch weniger wert sind.
Da mir zumindest dazu nichts bekannt war, hier ein Link der eine entsprechende Verbindung herstellt:

Vielleicht bin ich da schlicht medial irgendwie geprägt?
Wenn ich lese: "Das Ergebnis waren 6 Polizeibeamte und zwei Rettungswagen, weil das Kind nach 30 Minuten immer noch über Schmerzen klagte. Die Angehörigen des Kindes wuchsen dabei exponential. Aus Vater und Mutter wurden Onkeln und Tanten und Bekanntschaft. Es waren dann so um die 20 Mitbürger. "
Dann sind für mich erst einmal realistische Szenarios wo die Onkeln und Tanten herkamen:
* Es fand parallel ein Geburtstag oder Hochzeit statt
* Es handelt sich um Deutsch-Türken (oder Deutsch-Araber)
Jedenfalls verwunderlich, dass da 20 Leute auftauchen die sich alle quasi beteiligen bzw. die Betroffenen kennen. Vorab zu schreiben "türkisches Kind" hat mir das ganze zumindest erklärt.
 
Derartige kulturelle Unterschiede dürfen politisch korrekt weder benannt oder gar als kulturell bezeichnet werden. Wir sehen ja hier, dass derartiges ausschließlich als "Vorurteil" zu bezeichnen ist. Das ist eben die Art von Abstreiten von Realität die den weit-rechten die letzten Jahre in die Hände gespielt hat.

Anderes Thema, selbe Kategorie: " "
 
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  • #73
Es geht nicht um verwerflich, sondern um überflüssig.*
Aber ich bin bereit zu akzeptieren, daß wohl mancher Leser damit überfordert sein könnte die Geschichte zu verstehen, wenn der Hinweis auf eine türkische Abstammung des Kindes weggelassen worden wäre, selbst wenn ich dies nicht nachvollziehen kann.



* Wie bereits mehrfach erwähnt, geht es auch nicht darum, daß es kulturelle Unterschiede geben kann oder darum, daß Hunde unrein sind.
 
Wenn ich an einem Roman den ich lese alles weg lasse was vermeintlich für die Hauptstory nicht notwendig ist dann würde Harry Potter wohl auf 2-3 Seiten passen :unknown:
 
Ist eine mehr als seltsame Argumentation vom Kapitän, der ich einfach in keinem Moment zustimmen kann.

Und dass dies den Rechten in die Hände spielt, wie BurnerR anführt, das ist zwar schade, aber leider tatsächlich ein Problem.
 
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  • #76


Das ist ja auch fiktional und keine Berichterstattung.

Und ein Danke für das Engagement gegen Rechts durch die Erwähnung des türkischen Hintergrundes des Kindes.
 
....

Berichterstattung:
Das Oberhaupt eines Landes hat sich vor einiger Zeit auf einem Friedhof unpassend über Tote geäußert.

Alle anderen Informationen der heute aktuellen News ist irrelevant?
Wenn ich das Land angebe könnte ein Leser denken "Ach in dem Land schimpfen alle über Tote"
Wenn ich den Namen oder die genaue Position nenne könnte jemand das Vorurteil haben die Person ist Dumm oder allgemein Mann / Frau / Was auch immer ist dumm?
Wenn ich die Toten genauer betitle könnte jemand denken "geschieht ihnen recht" ?

Will sagen wo ist die Grenze?
 
@drfuture: Oberhaupt ist doch schon wieder unnötig:

Ein*e Bürger*in eines Landes hat sich vor einiger Zeit auf einem Friedhof unpassend über Tote geäußert.

On second thought: Jeder ist irgendwie einem Land zugehörig, also:

Eine Person hat sich vor einiger Zeit auf einem Friedhof unpassend über Tote geäußert.

Zeit ist auch irrelevant, geht ja um die Sache an sich.

Eine Person hat sich auf einem Friedhof unpassend über Tote geäußert.

Eigentlich ist es doch auch egal, wo man sich unpassend äußert, also:

Eine Person hat sich unpassend über Tote geäußert.

Und warum Tote? Ist doch egal, worüber sich geäußert wurde, war doch unpassend, und das ist wichtig:

Eine Person hat sich unpassend geäußert.

Naja, wenn mans genau betrachtet, ist das im Internet das tägliche Geschäft. Können wir also ganz weglassen.

Berichterstattung wegen Desinteresse geschlossen.
 
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  • #79
Da, wo die Geschichte nicht mehr schlüssig ist.

Die Information der Rasse des Hundes z.B. ist nicht unmittelbar relevant, aber im Hinblick auf die Größe. Kleiner Hund hätte also gereicht um die Möglichkeiten der Angriffspunkte einzuschränken. (s. "Höhe der Hüfte")
 
Die Information der Rasse des Hundes z.B. ist nicht unmittelbar relevant

Es wäre also das gleiche Ergebnis gewesen, egal wie kräftig und groß der Hund ist? Es ist dem (türkischen :p) Kind egal ob ein Spitz oder ein Pitbull sein Gegner ist?

Geh duschen. Schnell und leise und versuch zu denken. Zu deiner nicht vorhandenen Information: spar es dir. Ein Pitbull ist nicht viel größer.

Wie kann man sich eigentlich an einem einzigen Wort (welches ich immer noch für angebracht und wichtig halte) so hochziehen? Kein Leben?

Wenn es nach dir geht, muss ich die Rasse des Hundes verschweigen und die Nationalität der Leute, die mir zivil an die Karre pissen wollten. Es das deine Vorstellung von Leben? Dann tust du mir leid. Wer mich anpisst, den kacke ich an.
 
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