Ich habe keine Ahnung, wie das in Münster aussieht, aber ich fahre regelmäßig durch die Eifel (im Moment absolute Motorradhochburg^^) und kann berichten, dass es dort sowohl mindestens einen stationären (!) Blitzer gibt, der auch das hintere Kennzeichen aufnimmt (da stehen zwei von diesen üblichen Starenkästen entgegengesetzt hintereinander, die definitiv in der gleichen Richtung auslösen) als auch Messungen mit diesem Einseitensensor (das hässliche Teil mit den vielen Linsen), wo ebenfalls zwei Fotoeinheiten entgegengesetzt aufgestellt sind. Im letzten Fall weiß ich allerdings nicht, ob das an Motorradfahrern liegt oder daran, dass die einfach beide Richtungsfahrbahnen messen (oder möglicherweise sogar beides). In einigen Ländern wird übrigens fast immer von hinten geblitzt, die Niederlande z.B. sind da eifrig dabei.
Außerdem bin ich mehrfach durch Kontrollen gefahren, wo geblitzt wird und paar 100m weiter die entsprechenden Kandidaten rausgezogen werden. Von diesen Kameramotorrädern brauchen wir nicht anfangen, wenn du so einen als Anhang hast ist eh Land unter.
Angeblich soll die Bildqualität mei den Motorradfahrern reichen, um durch den kleinen Ausschnitt des Helms den Fahrer zumindest soweit zu identifizieren, dass ein bestehender Verdacht (also normalerweise gegen den Halter) bestätigt werden kann. Im Zweifelsfall muss dann halt ein Richter entscheiden, ob das, was man da sieht, eine ausreichende Ähnlichkeit aufweist.
Das hilft dir jetzt für Münster wahrscheinlich nicht viel weiter, aber deine Frage war ja in gewisser Weise auch was technisch da so unternommen wird.