[Technik] Microsoft-Entwickler: Windows könnte möglicherweise OpenSource werden

"Das ist defnitiv möglich" - so die Antwort des CTO der Cloud-Plattform Microsoft Azure, Mark Russinovich auf die Frage, ob der Softwarekonzern sein Betriebssystem zukünftig als kostenlose und quelloffene Software anbieten könnte. Als wichtiger Pionier Microsofts zog er auf der Technologiekonferenz , bei der vorwiegend Linux-Administratoren vertreten waren, alle Möglichkeiten in Betracht. Wichtig war ihm dabei vor allem, zu vermitteln, dass Microsoft sich verändert habe und als neues Unternehmen über seine Geschichte hinwegkommen möchte.

Er verwies dabei auf die bereits erfolgte Gründung der .NET Foundation und die als OpenSource im letzten Jahr. Russinovich sah dabei auch das Problem, dass er die vertretenen Linux-Administratoren nie als Kunden gewinnen könnte, wenn die Microsoft-Software nicht kompatibel ist. Die .NET-Software soll dabei bereits eine Basistechnologie sein, die die Kunden zu weiteren Microsoft-Produkten führen könnte.


Quelle:
 
Nun ja - da du von NSA-Zugängen und absichtlichen Hintertüren sprichst und ich von echten Sicherheitslücken reden wir ja eh von 2erlei... Das Geheimdienste in das System kommen ist meiner Meinung nach (leider) nicht ganz so leicht zu verhinden wie man oft denkt... und daran ist das OS eine der kleinsten Stellschrauben (Warum sollte ich mir die Arbeit machen einzelne PC's zu kompromitieren wenn irgendwo eine Übertragung doch mal unverschlüsselt erfolgt?) - Auch das es in Linux keine solche Hintertür gibt bezweifle ich... es ist auch da kein Problem ein paar Entwickler an kritischen Stellen dafür zu bezahlen einen Patch einzubauen... und da genau das was immer behauptet wird (Das irgendwelche Codezeilen von mehreren geprüft werden z.B.) denke ich genau nicht passiert - sehe ich da keinen großen Unterschied.

Das sich an der Sicherheit durchaus einiges Geändert hat, sieht man allein daran das es zwar jeden Monat viele patche für Sicherheitslücken gibt, aber nur ein sehr kleiner Teil von extern ausgeht, sprich jemand findet eine Sicherheitslücke und MS patcht diese. ~90% der Lücken flickt MS von sich aus und das exploit wird dann aufgrund der Analyse des Patches geschrieben. Da muss ich MS nichts *glauben* das lässt sich einfach nachprüfen.

Davon abgesehen halte ich es auch nicht für Propaganda wenn ein deutscher Sicherheits-experte von MS sowas wie die Regeln die Entwickler bei MS einhalten müssen wenn sie Code schreiben und die Technische Validierung (beim Einchecken in das Codesmanagement-System) erläutert. Wenn es ein Manager oder Marketing-typ ist ok... aber er hat auch ganz offen die Schwachstellen von MS angesprochen und wo er und sein Team in Amerika dann an die Manager und Entwickler hinredet da sie dies und jenes ändern müssen. (War auf nem Security-Event auf dem der auch Sprecher war)
 
@Maxwell: OpenSource muss nicht free heißen und OpenSource muss nicht mal heißen, dass du forken darfst.

Ich hab ehrlich gesagt auch gar nicht an Lizenzen oder so gedacht, sondern nur an die (sehr einfache) technische Machbarkeit. Dabei rauskommen könnte dann sowas wie die OSX-Distributionen mit modifiziertem Kernel (dank OpenSource auch recht easy), die in der Hackintosh-Szene recht populär sind (bei Windows natürlich mit anderem Fokus und anderem Nutzerkreis). Das widerspricht sicherlich allen Lizenzbedingungen von Apple, juckt aber keinen.
Davon abgesehen muss man natürlich auch bedenken, dass ein Unternehmen mit OpenSource-Projekten eine Menge Know-How verschenkt. Klar kann man den Code mit Lizenzvereinbarungen zukleistern bis der Arzt kommt, aber das hindert ja niemanden daran, nachzusehen "wie es gemacht wird" und irgendwas nachzubauen. Ein OpenSource-Windows würde beispielsweise der Wine-Community einen perfekten Windows-API-Nachbau auf dem Silbertablett liefern, ganz ohne Reverse Engineering. Wenn die Jungs dann nicht gleich komplette Code-Fragmente 1:1 rüberkopieren dürfte eine Lizenzverletzung auch recht schwer nachweisbar sein.
Damit so ein OpenSource-Konzept für Windows funktioniert, müsste MS zu allererst dafür sorgen, dass die Kunden Windows benutzen WOLLEN (und kein Konkurrenzprodukt, denn die Konkurrenz würde man dadurch sicherlich stärken).
 
Wenn einer von MS, der noch nicht für Windows zuständig ist von open Source spricht ......... Kurz, glaubt man alles was man hört
 
Nun ja - da du von NSA-Zugängen und absichtlichen Hintertüren sprichst und ich von echten Sicherheitslücken reden wir ja eh von 2erlei... Das Geheimdienste in das System kommen ist meiner Meinung nach (leider) nicht ganz so leicht zu verhinden wie man oft denkt... und daran ist das OS eine der kleinsten Stellschrauben (Warum sollte ich mir die Arbeit machen einzelne PC's zu kompromitieren wenn irgendwo eine Übertragung doch mal unverschlüsselt erfolgt?)
Durch open source kann allerdings beides gefunden werden, sowohl zufällige Schwachstellen, als auch bewusste Hintertüren. Letzteres wollte ich mit meiner ursprünglichen Aussage eigentlich lediglich hervorheben.

Auch das es in Linux keine solche Hintertür gibt bezweifle ich... es ist auch da kein Problem ein paar Entwickler an kritischen Stellen dafür zu bezahlen einen Patch einzubauen... und da genau das was immer behauptet wird (Das irgendwelche Codezeilen von mehreren geprüft werden z.B.) denke ich genau nicht passiert - sehe ich da keinen großen Unterschied.
Das Problem ist, dass es trölftausend Linuxdistributionen gibt. Es gibt öffentlich einsehbare Commits, bei denen du siehst, was exakt geändert wurde. Zumal du auch nicht einfach so in eine Linux-distribution deine Inhalte commiten kannst, mal abgesehen davon, wenn du Kernentwickler bist und wenn da auffällt, dass du Hintertürchen einbaust - was wie gesagt recht wahrscheinlich ist, dann war es das letzte mal, dass du etwas commiten durftest. ;)
Ich würde fast sagen, dass einziges rentables Angriffsziel der Kernel ist und selbst da bezweifele ich, dass so einfach Hintertürchen eingebaut werden können, eben weil sich sehr viele Leute dafür interessieren.

Das sich an der Sicherheit durchaus einiges Geändert hat, sieht man allein daran das es zwar jeden Monat viele patche für Sicherheitslücken gibt, aber nur ein sehr kleiner Teil von extern ausgeht, sprich jemand findet eine Sicherheitslücke und MS patcht diese. ~90% der Lücken flickt MS von sich aus und das exploit wird dann aufgrund der Analyse des Patches geschrieben. Da muss ich MS nichts *glauben* das lässt sich einfach nachprüfen.
Und genauso gibt es Sicherheitslücken, die sich Microsoft seit Jahren weigert zu flicken, weil von Features und Abwärtskompatibilität (auf DOS 0.0.0.0.0.1) die Rede ist (welches ja noch sehr häufig verwendet wird).

Davon abgesehen halte ich es auch nicht für Propaganda wenn ein deutscher Sicherheits-experte von MS sowas wie die Regeln die Entwickler bei MS einhalten müssen wenn sie Code schreiben und die Technische Validierung (beim Einchecken in das Codesmanagement-System) erläutert. Wenn es ein Manager oder Marketing-typ ist ok... aber er hat auch ganz offen die Schwachstellen von MS angesprochen und wo er und sein Team in Amerika dann an die Manager und Entwickler hinredet da sie dies und jenes ändern müssen. (War auf nem Security-Event auf dem der auch Sprecher war)
Das mag ja sein, wie du aber selbst wissen solltest, ist es für die Unternehmen nicht immer ganz Hintertürchen und Schnittstellen zu kommunizieren, die für Geheimdienste geschaffen wurden. Das klappt marketingtechnisch nicht und es klappt keinesfalls rechtlich.

Ich hab ehrlich gesagt auch gar nicht an Lizenzen oder so gedacht, sondern nur an die (sehr einfache) technische Machbarkeit. Dabei rauskommen könnte dann sowas wie die OSX-Distributionen mit modifiziertem Kernel (dank OpenSource auch recht easy), die in der Hackintosh-Szene recht populär sind (bei Windows natürlich mit anderem Fokus und anderem Nutzerkreis). Das widerspricht sicherlich allen Lizenzbedingungen von Apple, juckt aber keinen.
Apple verdient auch nicht an seinem Betriebssystem. Dass du 20Euro(?) für den Download bezahlst ist bestenfalls noch, damit du merkst, dass das kein Patch ist, sondern du ein neues Betriebssystem hast.. Wobei du mittlerweile gar nichts mehr für das OS zahlst, oder?
Abgesehen davon ist die Zielgruppe sehr sehr sehr sehr eingeschränkt. Einerseits von der Hardware, andererseits von den Freaks und Bastlern, die tatsächlich zufriedenstellend Mac OS auf ihrem System zum laufen bekommen. Windows ist jedoch so konzipiert, dass es auf jeder Hardware die in mehr als Stückzahl 2 aufgelegt wird, läuft und Microsoft stützt sich (noch) sehr stark auf das Betriebssystem.
Folglich kann es Apple egal sein, ob 2-3 Freaks ihr Betriebssystem modden und dann irgendwie verwenden. Microsoft kann das (zur Zeit) nicht egal sein und die werden im Zweifelsfall wohl schlicht gegen derartige Communitys vorgehen.

Davon abgesehen muss man natürlich auch bedenken, dass ein Unternehmen mit OpenSource-Projekten eine Menge Know-How verschenkt.
Die Frage ist, ob ein ChinaHard DowsWin markttechnisch ähnlichen Erfolg haben könnte, wie ein Microsoft Windows. Und dabei rede ich nicht von dir und mir als Anwender, sondern von Behörden, Regierungen und der Geschäftswelt im Allgemeinen.
Zumal Patente nicht etwa auf 1:1 Kopien wirken, sondern auf Ideen. Der Code selbst (also bei 1:1 Kopie) unterliegt natürlich dem Urheberrecht/ Copyright des Schöpfers. Gleichzeitig können patentierte Techniken aber auch nicht einfach nachimplementiert werden. Und damit müssen nicht mal die Grenzen der Möglichkeiten ausgereizt werden. Jeder Volliditot weiß, wie abgerundete Ecken gehen, aber Apple steht mit der Konkurrenz vor Gerichten, weil sie das Recht an diesem Geschmacksmuster haben.

Zumal, sind wir mal realistisch, welche Konkurrenz? Apple läuft in seinem abgeschotteten Apple-Universum und zumindest was Computer angeht, ist es noch auf seine 4-5 Komponenten und zahlungswillige Kunden begrenzt. (GNU)Linux kommt für 90% der Anwender nicht in Frage, weil es ja so anders und kompliziert ist und kein schönes Klicki-Bunti-Chip.de-Downloader-Programm-Installation bietet. Welche ernste Konkurrenz hat Microsoft denn auf seinem Markt? ChromeOS, SteamBox? :rolleyes:
 
Zumal, sind wir mal realistisch, welche Konkurrenz? Apple läuft in seinem abgeschotteten Apple-Universum und zumindest was Computer angeht, ist es noch auf seine 4-5 Komponenten und zahlungswillige Kunden begrenzt. (GNU)Linux kommt für 90% der Anwender nicht in Frage, weil es ja so anders und kompliziert ist und kein schönes Klicki-Bunti-Chip.de-Downloader-Programm-Installation bietet. Welche ernste Konkurrenz hat Microsoft denn auf seinem Markt? ChromeOS, SteamBox? :rolleyes:
Hab da tatsächlich an Linux gedacht, mit einem perfekten WINE wäre das eigentlich für jeden (naja, zumindest jeden Privatanwender) eine deutlich bessere Alternative als bisher (da das Kompatibilitätsargument ja entfallen würde). Klar wird aus Bequemlichkeit nicht jeder switchen, aber schwächen würde es Windows sicherlich. Ich würde mir zumindest vorstellen, dass sich ein Linux bauen ließe, welches ohne Zutun des Anwenders jede Klicki-Bunti-Chip.de Anwendung ausführt (ob du und ich das jetzt haben wollen ist ne andere Sache, aber sowas ist eben sehr oft ein Kontra-Argument gegen Linux).
OSX läuft übrigens ohne Modifikationen auf so ziemlich allem mit Intel-Prozessor, die Treiber sind deutlich generischer als es die Hardwarevielfalt bei Apple vermuten lässt. Die angesprochenen modifizierten Distributionen richten sich eher "Anfänger", da sie bereits Support für exotische Hardware mitbringen (z.B. AMD-Prozessoren).
 
Hmm finde ich zu allererst mal sehr unglaubwürdig, bzw überraschend, aber naja, vor einigen Jahren noch hat es jeder für unmöglich gehalten, dass Steam auf Linux portiert werden würde.
Microsoft wurde ja schon vore über 10 Jahren nahegelegt auf die OpenSource Schiene aufzuspringen.. vielleicht wird ja wirklich was draus.
 
Womit Steam aber seinen zahlenden Kundenstamm aufgestockt haben dürfte, während das bei Microsoft nicht der Fall wäre. Denn die Verbreitung würde u.U. zwar ansteigen, es würde aber vermutlich niemand mehr dafür zahlen. (Soll ja Leute geben, die guter Freeware eine Spende zukommen lassen. ;))
OSS bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass die fertig kompilierte Software kostenlos sein muss, allerdings wären Kaufargumente wohl etwas schwieriger durchzusetzen.
 
OSS bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass die fertig kompilierte Software kostenlos sein muss, allerdings wären Kaufargumente wohl etwas schwieriger durchzusetzen.
Das sehe ich nicht so - außer man meint mit Kaufargumente durchsetzen dass sie leichter zu kopieren ist.

Und da zeigt die Praxis der letzten 20(?) Jahre, dass Kopierschutzmaßnahmen immer nach hinten losgehen und außerdem M$ gar nicht daran interessiert ist (laut eigener Aussage sogar)
 
Hmm finde ich zu allererst mal sehr unglaubwürdig, bzw überraschend, aber naja, vor einigen Jahren noch hat es jeder für unmöglich gehalten, dass Steam auf Linux portiert werden würde.
Microsoft wurde ja schon vore über 10 Jahren nahegelegt auf die OpenSource Schiene aufzuspringen.. vielleicht wird ja wirklich was draus.

Womit Steam aber seinen zahlenden Kundenstamm aufgestockt haben dürfte, während das bei Microsoft nicht der Fall wäre. Denn die Verbreitung würde u.U. zwar ansteigen, es würde aber vermutlich niemand mehr dafür zahlen. (Soll ja Leute geben, die guter Freeware eine Spende zukommen lassen. ;))
OSS bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass die fertig kompilierte Software kostenlos sein muss, allerdings wären Kaufargumente wohl etwas schwieriger durchzusetzen.

Steam / Steambox habe ich deshalb erwähnt, weil der große Erfolg, den man sich damit erhofft hatte ausgeblieben ist. Die Steambox zählt mitunter zu einem der größten Flopps, die sich die Computerindustrie geleistet hat und konkurriert stark mit Windows Bob.
 
Ist es ein Zufall dass - seit Valve die Steambox angekündigt hat - immer mehr Spiele für Linux erscheinen oder dafür angekündigt werden?
Außerdem ist die Steambox doch immer noch im Betastadium, oder?

Ich glaube schon dass Valve eine Konsole vermarkten kann.
 
Wenn einer von MS, der noch nicht für Windows zuständig ist von open Source spricht ......... Kurz, glaubt man alles was man hört

Ich wüsste nicht, wofür Russinovich sonst zuständig sein sollte - immerhin hat seine Firma damals ein XP so modifiziert, dass es als LiveCD-Rettungssystem funktioniert hat (der Winternals ErdCommander, falls sich noch jemand erinnert). Und mit den Sysinternals Tools war/ist er die treibende Kraft hinter Programmen, die Windows überhaupt erstmal ordentlich diagnostizierbar machten. Ich glaube, der Typ weiß mehr über Windows und seine Möglichkeiten als jeder andere Hanswurst, der in der Firma rumspringt. Wenn ich einem Programmierer bei MS solche Aussagen abnehme, dann ist es Mark.
 
Ist es ein Zufall dass - seit Valve die Steambox angekündigt hat - immer mehr Spiele für Linux erscheinen oder dafür angekündigt werden?
Außerdem ist die Steambox doch immer noch im Betastadium, oder?

Ich glaube schon dass Valve eine Konsole vermarkten kann.

Klar, eine Konsole ohne Games kann man auch überhaupt nicht vermarkten. Aber wie viele Steam Boxen wurden denn bisher vertrieben?
Ich hatte vor einer Weile einen schönen Artikel dazu gelesen, leider finde ich ihn nicht mehr, sonst hätte ich ihn hier verlinkt.
Allerdings ist Steam hier ja auch nicht das Thema.


Warten wir einfach mal ab, was Microsoft macht. Ich denke nicht, dass Windows in absehbarer Zeit open source wird, aber realistisch betrachtet könnten sie dennoch davon profitieren.
 
Wenn die Steambox so bedeutungslos wäre, hätten sie die Spielehersteller aber einfach ignoriert und weiterhin nichts für Linux entwickelt.

Und wenn sie nur bewirkt dass Spiele zukünftig für Linux erscheinen, dann hat sie verdammt viel bewirkt, selbst wenn sie letztendlich kaum verkauft wird (was völlig egal ist, da es sich um PC-Hardware handelt und die Spiele dafür mit der PC-Version identisch sind)
 
Ist es ein Zufall dass - seit Valve die Steambox angekündigt hat - immer mehr Spiele für Linux erscheinen oder dafür angekündigt werden?

Ich denke hier sollte man zwischen Steam für Linux und einer Steambox unterscheiden.

Meiner Ansicht nach werden immer mehr Spiele (auch) für Linux entwickelt bzw. portiert da die Hersteller bemerkt haben, dass sich auch auf dieser Plattform Geld machen lässt. So habe ich seit es Steam für Linux gibt wesentlich mehr Spiele gekauft als unter Windows. Eine Steambox würde ich mir aber nicht kaufen. Und ich kenne auch keinen der das gemacht hat bzw. der das vor hat. Von daher würde ich accC schon recht geben, dass sich die Steambox nicht durchsetzen wird. Steam, installiert auf einer normalen Distribution auf einem normalen Rechner hingegen schon.
 
Die meisten Steamboxen kommen im November in den Handel ( ). Daher können diese Teile bisher noch gar nichts bzw. nur äußerst wenig zur Verbreitung von Spielen unter Linux beigetragen haben. Der Beitrag kommt eben von Leuten wie mir, die Steam ganz normal auf Ihren "normalen" Rechnern unter diversen Distributionen installiert haben und nutzen. Das kann Valve auch problemlos auslesen ( ). Hier falle ich z. B. unter "Other". Ende des Jahres wird hier vermutlich auch mal SteamOS (modifiziertes Debian) auftauchen wenn die Steamboxen im Handel erhältlich sind.
 
Soviel ich weiß hat Valve den größten Marktanteil - alleine deren Ankündigung eine Linux-Konsole zu entwickeln, sollte eigentlich einiges bei den Spieleproduzenten bewirken. So hatte ich das gemeint.
 
Ich kann mir nicht vorstellen dass Entwickler aufgrund einer Ankündigung anfangen etwas für eine andere Plattform zu entwickeln. Die technischen Daten der Boxen waren zum Zeitpunkt der Ankündigung meines Wissens alles andere als fix und wurden auch bereits geändert wenn ich mich nicht täusche. Ob die Kisten im laufendem Betrieb eventuell Probleme machen, können die Spieleentwickler vermutlich auch nicht sagen. Zwischenzeitlich gab es durchaus auch schon die Befürchtung dass die Steamboxen gar nicht auf den Markt kommen. Alleine die Entwicklung des Controllers war ja scheinbar nicht ganz ohne. Von daher würde es aus meiner Sicht mehr Sinn machen erst einmal die Steam-Nutzer die den Client unter OpenSuse, Arch, Ubuntu usw. auf normaler Hardware installiert haben zu analysieren und zu bedienen. So kann man schon mal abschätzen was man mit Steam unter Linux verdienen kann und was die Nutzer wünschen. Kommen dann die Steamboxen auf den Markt bedient man eben auch diesen Markt. Die Anpassungen hierfür sollten sich ja in Grenzen halten. SteamOS ist ja nur ein angepasstes Debian.
 
Es geht ja vor allem darum, dass es das OS gibt. Wobei gefühlt gerade von den größeren Spielen so gut wie gar nichts unter Linux läuft und daran hat sich auch nichts geändert.
 


Vielleicht nicht aufgrund irgendeiner Ankündigung, aber eine Ankündigung die die größte PC Vertriebsplatform für Spiele im Rücken hat vielleicht schon, der gute alte GabeN nagt nicht gerade am Hungertuch.

Ich halte die gehäufte Portierung großer Titel auch nicht für Zufall.

(Habs gerade mal nachgeguckt, gute 20% der Einträge von Linux + SteamOS bei Steam stammen aus den letzten 5 Monaten.)
 
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